Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Klimastreik in Turku (2)

„Macht ihr super!“, ermunterten uns die beiden alten Frauen, die mit uns im gleichen Bus in die Stadt fuhren und sich zeigen liessen, was die Kinder auf ihre Plakate geschrieben hatten. „Viel Erfolg!“, gestikulierten sie uns noch hinterher, als wir ausstiegen. „Kommt doch mit“, sagte ich ihnen, „jeder Einzelne zählt!“ Und dann murmelten sie was von ihren Vorhaben und Verpflichtungen.

„Aber bringt das denn was, auf die Strasse zu gehen?“, fragte die blutjunge Kollegin, der ich gemeinsam mit dem Zivi die Hortkinderbetreuung für die erste halbe Stunde allein anvertraut hatte, damit ich auch mit zum Klimastreik gehen konnte, als ich auf Arbeit kam. „Ist es nicht wichtiger, dass jeder selbst etwas tut? Und in Finnland ist es doch sowieso alles gar nicht so schlimm wie in anderen Ländern!“

Himmelherrgottnochmal!!!

Da können wir paar … äh… Klimahysteriker und Ökospinner bis an unser Lebensende nicht mehr Auto fahren und nicht mehr fliegen, nur noch gebrauchte Sachen kaufen, uns vegan ernähren und die Welt doch nicht retten, solange die grosse Masse der Menschen, die nicht willens ist, auch nur ein kleines bisschen über ihren eigenen Bauchnabel hinauszudenken, einfach weiterhin macht, was sie will und was ihr erlaubt und ermöglicht wird, weil es keine Regelungen und Gesetze zum Klimaschutz gibt!

Finnland steht vielleicht tatsächlich ein bisschen besser da als andere Länder, was die Einhaltung der Klimaziele betrifft, weil es hier keine Kohlekraftwerke gibt (edit: stimmt gar nicht!) – aber allein die selbstverständliche Wasser- und Heizungspauschale ist etwas, was eigentlich seit Jahrzehnten abgeschafft gehört. (Von der Selbstverständichkeit, zweimal am Tag Fleisch, vorzugsweise Rindfleisch, zu essen und dem Verhalten der meisten Autofahrer mal ganz abgesehen.)

Auch in Finnland wollen die Politiker keine unbequemen Gesetze erlassen.

Und genau deshalb gehen auch unsere Kinder nicht in die Schule, wenn in Turku Klimastreik ist, sondern auf die Strasse. Und wir mit ihnen.

Selbst in Turku füllen die Klimastreikenden (Es waren 2000 Leute dabei!) inzwischen ganze Strassenzüge. Es sind nicht mehr nur Schüler, die Schule schwänzen, sondern auch Erwachsene, die sich vor ihrer Arbeit drücken, dabei. In Tampere, wo der Ähämann am Klimastreik teilnahm, unterbrach die Strassenbahnbaufirma spontan für eine Stunde ihre lauten Arbeiten, weil sie die Reden gestört hätten. Es gab Protestkundgebungen auch in kleinen und kleinsten finnischen Städten, Teilnehmerzahlen von 80 in Porvoo bis 16000 in Helsinki.

„Wir möchten, dass sich die Stadt Turku mit der gleichen Vehemenz, mit der sie sich dafür eingesetzt hat, dass wir jetzt ein grosses Loch auf dem Marktplatz haben, für den Klimaschutz einsetzt!“ war übrigens mein Lacher des Tages. Bei aller Traurigkeit des Themas.


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kolmesataaviisikymmentäkaksi

Als ich heute zur Arbeit radelte und mich fragte, wo ich morgen meinen SUV mein Fahrrad parken könnte oder ob ich gleich mit den Kindern mit dem Bus in die Stadt fahren und von da entweder auf Arbeit laufen oder mit dem Bus weiterfahren sollte und warum eigentlich globaler Klimastreik in aller Welt letzten Freitag war, in Finnland aber morgen in allen grossen und kleinen und kleinsten Städten auf die Strasse gegangen wird, quetschte sich eine 352, passend zum Thema ein riesiger SUV mit natürlich nur einer Person drin, in die letzte Parklücke in der Einkaufsstrasse.

Morgen eben. Besser spät als nie. Besser zwei Mal im Jahr als gar nicht. Die Kinder sind jedenfalls vorbereitet.

(Wenn wir jetzt die Stöcke noch wiederfinden würden…)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294, 295, 296, 297-298, 299, 300, 301, 302-303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310-311, 312, 313, 314-315, 316, 317-318, 319, 320, 321-322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331-332, 333, 334, 335, 336-337, 338, 339, 340, 341, 342, 343-344, 345, 346, 347, 348, 349, 350, 351]


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Finnisierung XLV

Am Freitag waren wir alle gemeinsam im Kino.

Neu für die Kinder dabei war: sie waren zum ersten Mal in einem Film in Originalsprache mit finnischen (und schwedischen) Untertiteln.

Filme werden hierzulande üblicherweise nicht synchronisiert, nur Kinderfilme für ganz Kleine. Manch einer behauptet, die Lesekompetenz der finnischen Schulkinder sei nicht auf das super Schulsystem, sondern auf die Untertitel im Fernsehen zurückzuführen, und ich halte das für nicht ausgeschlossen.

Jedenfalls hatte das Fräulein Maus von ihrem Geburtstag noch einen Kinogutschein, der demnächst abgelaufen wäre, und hatte sich den neuen „König der Löwen“ dafür ausgesucht, und dann ergab es sich, dass natürlich die ganze Familie mitwollte. Das Fräulein Maus recherchierte Kinozeiten, und irgendwie hatten wir uns dann auf eine Vorstellung festgelegt, die, ups, Englisch mit Untertiteln war. (Den „König der Löwen“ hätte es auch auf Finnisch gegeben.)

Es machte aber genau gar nichts: alle können lesen, alle können ein bisschen Englisch. Im Gegenteil, mir hat der Film gleich nochmal so gut gefallen, weil ich synchronisierte Filme üblicherweise ganz furchtbar finde: auf Deutsch, weil da immer alle so gehetzt sprechen müssen, und auf Finnisch, weil ich da die Stimmen immer völlig unpassend finde. (Überhaupt hat er mir dreimal besser gefallen als das Original, weil ich persönlich Zeichentrickfilmen so gar nichts abgewinnen kann.)

Sehr finnisch war auch, dass die drei Geschwister, die gemeinsam mit dem Bus in die Stadt kamen, während der Ähämann direkt vom Bahnhof und ich direkt von Arbeit zum Kino radelten, erst noch den benachbarten Süssigkeitenladen aufsuchten und sich jeder eine kleine Tüte lose Süssigkeiten abwogen und eine Flasche Limo kauften und die dann wie professionelle Kinogänger auspackten und auf ihren Armlehnen aufbauten. Ich finde dieses GefresseEssen und Geknurpse und Tütengeraschel im Kino ganz furchtbar, aber angesichts der Tatsache, dass ich auch direkt von Arbeit kam, bin ich vorher auch nochmal in einem Laden eingekehrt, und es war dann doch sehr gemütlich so.

Hinterher liefen wir gemeinsam zur Haltestelle und fuhren nach Hause um die Wette: die Kinder mit dem Bus, der Ähämann und ich mit dem Fahrrad. „Wir sind schon da!“, riefen wir Eltern an der Endstelle. (Und zwar schon seit fünf Minuten.)

[Finnisierung I, II, III, IV, V, VI, VII, VIII, VIIIa, IX, X, XI, XII, XIII, XIV, XV, XVI, XVII, XVIII, XIX, XX, XXI, XXII, XXIII, XXIV, XXV, XXVI, XXVII, XXVIII, XXIX, XXX, XXXI, XXXII, XXXIII, XXXIV, XXXV, XXXVI, XXXVII, XXXVIII, XXXIX, XL, XLI, XLII, offizielle, XLIII, XLIV]


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Zeitungsmeldungen, die man lieber nicht gelesen hätte (4)

„Nach aktuellsten Umfragen Wahre Finnen mit über 20% stärkste Partei“

Das nun also auch noch, nach den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg…!

Zu denen hat Frau Nessy einen Kommentar geschrieben, den ich jetzt einfach mal hier zitiere, weil ich es besser nicht ausdrücken könnte:

Ich habe es satt, dass wir so verständnisvoll sind. Dass wir hinterfragen und ergründen, sachlich und emotional, von vorne und von hinten und von der Seite, mit schräg gelegtem Kopf und interessiert vorgebeugt, warum die Menschen AfD wählen. Wir sollten damit aufhören. Nazis wählen Nazis, weil sie Nazis sind. Weil sie verdammte Rassisten sind. Weil sie es wollen. Weil sie ausgrenzen, weil sie vereinfachen, weil sie Modernisierung, Aufklärung und Komplexität ablehnen, weil sie hassen. Weil sie Täter sind und nicht, weil sie Opfer sind.
Es gibt keine tolerierbare Begründung, Nazi zu sein. Ich will keine Rechtfertigung mehr hören, warum jemand AfD wählt. Egal, wie enttäuscht und frustriert er ist, wie sozial ungerecht unsere Gesellschaft bisweilen daherkommt und egal, was den Eltern während der Wiedervereinigung geschehen ist. Es gibt kein Argument und keine Gefühlslage, die es rechtfertigen, ein nationalistisches, rassistisches Arschloch zu sein.

Am allerwütendsten vielleicht aber macht mich der Missbrauch des Slogans „Wir sind das Volk“. Damit gingen Menschen unter Aufbietung all ihres Mutes auf die Strasse, um für freie Wahlen, Mitbestimmung und das Ende des Eingesperrtseins im eigenen Land zu kämpfen. Nicht, um zu nörgeln, dass alle anderen immer mehr bekommen, obwohl es einem selbst viel eher zustehen würde. Wobei, es hat ja auch damals gar nicht lange gedauert, bis die Stimmung kippte und die Menschen, die jetzt nicht mehr so viel Mut brauchten, um auf die Strasse zu gehen, nach der D-Mark schrien…


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Mit Elch und Igel in der Sauna

Hierzulande sauniert ja niemand in übermannsgrosse Tücher gehüllt, sondern nur mit einem kleinen Tüchelchen* unterm Allerwertesten. Oder mit einem langen Leintuch als Sitzunterlage für die ganze Familie.

Ich hab‘ neuerdings übrigens immer Herzchenaugen in unserer Sauna.

(Auch, weil die Rohstoffe dafür alle aus Europa kommen und es in Finnland designt und hergestellt wurde.)


*Das Wort dafür – pefletti, eine Kombination aus peffa und tabletti, also wortwörtlich Popounterlage – ist übrigens auch eines der vielen finnischen Wörter, die in unseren deutschen Wortschatz eingegangen sind.


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Sommerendfeuer

Nachdem es Mitte August aussah, als sei schon endgültig der Herbst ausgebrochen, hat sich der Sommer in der letzten Woche dann doch nochmal berappelt. Welch ein Glück!

Aber der Herbst kommt dann ja jetzt doch mit grossen Schritten – reifen Äpfeln, blassem Sonnenschein, dunkelblauen Abenden und feuchten Nächten – und dieses Jahr fühlte es sich auch wieder richtig an, genau jetzt den Sommer mit einem grossen Feuer zu verabschieden.

Vorher gingen wir noch in die auf halbem Weg gelegene Sauna – die war zur Feier des Tages brechend voll mit laut und fröhlich durcheinanderredenden Leuten; es war zum Beispiel sehr lustig, mit einer gerade von einem Berlin-Urlaub zurückgekehrten Gruppe Finnen lachend und kopfschüttelnd „Bei uns nur Barzahlung!“-Erlebnisse auszutauschen – und im immer noch warmen Meer schwimmen.

Das war ein sehr schöner letzter Sommertag!

Und vielleicht war es ja auch doch erst der vorletzte oder vorvorletzte Sommertag.


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kolmesataaneljäkymmentäkahdeksan

Ich bin seit 13 Jahren Mutter. Ich kenne alle Klos der Umgebung.

Kostenlose Toiletten gibt es hierzulande in Einkaufszentren, Supermärkten, Kirchen, Bibliotheken. Und auch an Tankstellen und Raststätten.

Die wegelagernde Toilettenfrau ist in Finnland nämlich unbekannt. (Oder gar diese neumodischen Sanifair-Automaten, die unser Geld ja doch immer schlucken, weil es nichts gibt, das wir an diesen überteuerten Raststätten für den Klogutschein kaufen würden.)

Ausserdem sind die Raststätten-Klos nicht nur fast rund um die Uhr geöffnet und kostenlos, sondern auch wirklich sauber. (Was man leider noch nicht mal von den Sanifair-Klos behaupten kann. Die in der Raststätte Linumer Bruch rochen neulich recht unappetitlich.)

Und so kommt es vor, dass wir im Winterurlaub nach einem Einkauf in der nächstgelegenen Kleinstadt in Lappland auch gleich noch der Tankstelle am Ortsausgang einen Besuch abstatten. Oder von einem Ausflug zurückkommen und 15 km vor zu Hause erst nochmal an einer Raststätte halten. Weil nämlich eins der Kinder ein sehr dringendes Bedürfnis hat.

Am Sonnabend mussten wir auch schon wieder, wir waren noch gar nicht richtig losgefahren, an der grossen Raststätte am Ortsausgang anhalten. Diesmal war keins der Kinder schuld, sondern ich selbst, wegen zuviel Kaffee in Verbindung mit zu viel Wasser. (Und ich war zu Hause nochmal, ehrlich!)

Die 348 musste auch mal. Oder brauchte dringend einen Kaffee.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294, 295, 296, 297-298, 299, 300, 301, 302-303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310-311, 312, 313, 314-315, 316, 317-318, 319, 320, 321-322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331-332, 333, 334, 335, 336-337, 338, 339, 340, 341, 342, 343-344, 345, 346, 347]


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kolmesataaneljäkymmentäseitsemän

Entgegen der derzeit allgegenwärtigen Werbung muss man ja hierzulande für das neue Schuljahr eigentlich überhaupt nichts vorbereiten: keine Hefte, Bücher, farblich passenden Umschläge, Stifte oder Malutensilien kaufen. Höchstens mal gucken, ob das Sportzeug noch passt (tut es) und ob die Einlegeordner, in denen die Kinder am ersten Schultag ihre unterschriebenen Zeugnisse in die Schule und später ab und zu mal eins der wenigen – weil Wilma – wichtigen Papiere transportieren werden, noch in Ordnung sind oder durch neue ersetzt werden müssen (müssen sie nicht).

Was wir aber diese Woche gemacht haben: an einem Tag den neuen Schulweg des Fräulein Maus geübt. Also eigentlich konnte sie den schon, aber sie gruselt sich ein bisschen davor, dass ihr wahlweise der Schulweg unter den Füssen wegrutschen oder ihr die umliegenden Häusern auf den Kopf fallen könnten, und so haben wir eine Alternative ausprobiert, die immerhin sogar noch 40 m kürzer ist, und ausserdem musste auch noch der Weg in eine zweite, noch weiter entfernte Schule, in der sie Werkunterricht haben wird, weil ihre Schule gerade wegen Renovierungsarbeiten keinen eigenen Werkraum hat, wenigstens einmal vor Schulbeginn abgefahren und abgelaufen werden.

Das Fräulein Maus wäre dann jetzt bereit.
Und eine 347 parkte gegenüber ihrer neuen Schule auch, als wir da waren.

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Unter Flachländern

Neulich haben wir dann doch endlich mal den gläsernen Sarg neuen Schrägaufzug ausprobiert.

Am amüsantesten war, wie um uns rum alle Leute „Ah!“ und „Oh!“ und „Ganz schön steil!“ und „Mir ist schlecht, der fährt ja so schnell runter!“ riefen und die Herren Maus sich das ungläubig – „Hä?! Die sollen mal in die Schweiz fahren!“ – anhörten.

(Okay, manche Dinge sind schwer zu toppen. Aber selbst die Drahtseilbahn in Erdmannsdorf oder der Schrägaufzug in Schwarzenberg im heimatlichen Erzgebirge sind beeindruckender.)