Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

sataseitsemänkymmentäyhdeksän

3 Kommentare

Heute früh brauchten die Radfahrer unter uns – also alle ausser dem Fräulein Maus, die zur Schule läuft – zum ersten Mal diesen Herbst Mützen und Handschuhe. Überhaupt muss man jetzt wieder jede Menge Klamotten für den Tag einplanen: früh Fleecejacke, Jacke, Handschuhe und Mütze, nachmittags T-Shirt und Sonnenhut.

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Heute bin ich zum zweiten Mal diese Woche ans andere Ende der Stadt gefahren, um für das Fräulein Maus einen Schlüssel von jemandem entgegenzunehmen, der nur von 10 bis 11 und 13 bis 15 an seinem Arbeitsplatz anzutreffen ist. Als ich gestern um zehn vor dem betreffenden Büro stand, hing da allerdings ein Zettel: “Bin am Montag, dem 15.9., nicht da.” (Das sind so Momente, wo mir das Hausfrau-und-Mutter-Dasein durchaus verlockend erscheint wo ich froh bin, dass ich mir meine Arbeitszeit relativ frei einteilen kann.)
Am halb sonnigen, halb nebligen, ganz spiegelglatten Fluss entlangzuradeln war aber beide Male sehr schön. Gestern parkte da übrigens auch die 180. Heute die 179. (Leider nicht andersrum.)

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Leute, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, sind glücklicher und weniger gestresst als Autofahrer.

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3 Kommentare zu “sataseitsemänkymmentäyhdeksän

  1. „Leute die mit dem Rad zur Arbeit fahren…“ – naja, ich habs ausprobiert, Rad in der Stadt deponiert, weil ich von Arbeitsort A zu Arbeitsort B (gleicher Arbeitgeber, verschiedene Abteilungen) mit dem Rad schneller bin als mit den Öffentlichen. Fazit: Stress und Adrenalin pur. Ich bin einfach nicht gewöhnt, ständig fast überfahren oder mit 5 cm Abstand überholt zu werden. Ausschliesslich von anderen Radfahrern. Autos halten wunderbar Abstand.
    Für den gesamten Weg von daheim bis in die Stadt bräuchte ich 3-4 Stunden. Pro Strecke.

    • Es geht halt nicht immer… (Und es gibt gute und weniger gute Städte zum Radfahren, klar.)

      Aber ich fände es für mich ziemlich furchtbar, wenn ich jeden Morgen Auto fahren müsste. Nicht nur, weil ich dann auch nie richtig wach wäre, wenn ich auf Arbeit ankäme… ;-)

      • Ich wollte eigentlich auch nie mit dem Auto pendeln. Aber seit wir aufs Land gezogen sind, habe ich die Wahl: 30-60 Minuten mit dem Auto bzw. Auto + Öffis oder 105 Minuten mit den Öffentlichen (von Haus zu Haus gerechnet).
        Mein Mann braucht nur 10 Minuten mit dem Auto oder 25 mit dem Rad.
        Aber ich gebe dir recht: Radfahren morgens weckt auf ;-)

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