Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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kolmesataakaksikymmentäkolme

Diesen Herbst hat der erste Schnee recht lange auf sich warten lassen. Bis letzten Freitag noch fuhren wir alle Fahrrad. Die Strassen waren selbst bei Frost trocken und nicht glatt, und weil es noch nicht geschneit hatte, lagen auch noch keine Streusplittschichten auf den Radwegen. Perfekt.

Gestern dann war es wie immer: früh lag nur eine zarte Schneeschicht – vielleicht einen halben Zentimeter dick, aber genug, um die Kinder mit dem Bus in die Schule zu schicken und selbst zum ersten Mal diese Saison das Winterfahrrad in Benutzung zu nehmen – tagsüber schneite es weiter, und nachmittags rief mich der kleine Herr Maus an, er sei vom Hort direkt zu seinem Schulfreund zum Schlittenfahren gegangen, wie lange er denn bleiben dürfe. Ausserdem: weisse Strassen und das erste Eis auf dem Fluss.

Auch mein Fahrrad war ganz dick beschneit, als ich Feierabend hatte. Während ich es mit den Handschuhen abfegte und die Satteltasche anklipste, ärgerte ich mich über das Auto, das mit laufendem Motor direkt vor mir neben der Schule stand. Aber immerhin war es eine 323, von der ich schon fast dachte, es gibt sie gar nicht: ich habe nämlich letzte Woche mehrmals die 324 und sogar innerhalb eines Tages alle Nummern von 324 bis 326 gesehen, aber tja.

Un dann schnurrte mein doch schon recht in die Jahre gekommenes Winterfahrrad mit den Spikes leichtfüssig über festgefahrenen Schnee – ausser da natürlich, wo seit letztem Jahr blöderweise gesalzt wird – nach Hause, wo der grosse Herr Maus schon Schnee geschippt hatte und der kleine Herr Maus gerade mit roten Backen vom Schlittenfahren heimkam.

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Novembersonntage

Der November hat uns nicht gerade mit Sonne verwöhnt. Aber wenn sie schien, dann dankenswerterweise meist am Wochenende. Also so von zehn bis drei, wobei wir üblicherweise vor zwei gar nicht rauskommen und wenn, dann meist nur mit zwei von drei Kindern in wechselnder Besetzung. Ausserdem steht die Sonne so katastrophal niedrig, dass man sich eigentlich auf freiem Feld aufhalten müsste, um überhaupt ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen.

Aber egal. Im November muss man an Sonne und Frischluft nehmen, was man kriegen kann. Eine Runde durch den Wald neben der Schwimmhalle marschieren, während der kleine Herr Maus Schwimmtraining hat. Oder schnell einmal falschrum durchs Citymoor laufen und Eis aus den Kolken polken.


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kolmesataakaksikymmentäyksi, kolmesataakaksikymmentäkaksi

Oder: Schnipsel aus der Dunkelheit

Von einem Tag auf den anderen war es – wie jedes Jahr – finster. Am Freitag ging ich nach der Arbeit noch im Hellen nach Hause, am Montag im Stockfinstern.

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Alle Finnen durften übrigens neulich an einer Onlineumfrage teilnehmen, was sie bevorzugen würden, sollte tatsächlich die Uhrenumstellung in der EU abgeschafft werden: Winterzeit, Sommerzeit oder ganz was anderes. Ich bin ja seit Jahren für ganzjährige Sommerzeit, vielleicht hört dann jetzt ja endlich jemand mal auf mich.

(Mal abgesehen davon, dass es hierzulande eigentlich sowieso völlig wurscht ist: es ist sowieso entweder andauernd hell oder andauernd dunkel.)

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Die gesamte Kinder-zu-ihren-Hobbys-Fahrerei – mit Ausnahme des sonntagnachmittäglichen Schwimmtrainings des kleinen Herrn Maus (obwohl, an manchen Sonntagen…) – findet dann jetzt also auch wieder komplett im Finstern statt. Wie immer frage ich mich, wie ich überhaupt irgendein Kennzeichen wahrnehmen kann, während ich beim Fahren ja hauptsächlich damit beschäftigt bin, schwarzgekleidete Radfahrer ohne Beleuchtung und schwarzgekleidete Fussgänger ohne Reflektoren rechtzeitig zu erspähen. Trotzdem habe ich die 321 gesehen, die uns entgegenkam, als ich das Fräulein Maus ans andere Ende der Stadt zu einer Halloweenparty mit ihrer Mannschaft fuhr – die hatten übrigens allesamt die schönsten Halloweenverkleidungen, die ich je gesehen habe! – und die 322, die auf dem Supermarktparkplatz stand, als ich neulich, während der grosse Herr Maus bei den Pfadfindern war und weitere 80 Adventskalender abholte, Briefumschlagnachschub kaufte. Die 324 habe ich auch schon gesehen, ein sehr schönes blaugrünes Müllauto, aber tja.

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Zur Zeit komme ich nicht nur im Finstern von Arbeit nach Hause, sondern fahre auch schon im Finstern zur Arbeit. Mein Arbeitstag beginnt derzeit um acht statt um elf, und zwar in der Schule. Da meine Ausbildung zur Horterzieherin auch die Ausbildung zur Assistenzlehrerin beinhaltet, muss ich jetzt eine Zeitlang in der Schule arbeiten. Mir macht das grosse Freude, ganz aus der Nähe zu erleben, wie Schule hier so funktioniert, und gerade dieses Assistenzlehrersein ist wirklich eine dankbare Aufgabe. Nur die drei Stunden am Vormittag fehlen mir. Sehr.

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Zur Zeit bräuchte ich nämlich jede freie Minute, weil ich bis zum Ende des Schulhalbjahres kurz vor Weihnachten eigentlich drei von meinen vier Lehrproben abgelegt haben möchte. Ab Januar werde ich nämlich unseren Hort hauptverantwortlich schmeissen, weil die beste Chefin von allen in Mutterschutz geht und mir ihre Vertretung anvertraut – was mich abwechselnd mit Freude und Panik erfüllt; aber nachdem ich nun einige Monate Zeit hatte, mich an den Gedanken zu gewöhnen und neue Routinen mit den neuen Kindern in den neuen Räumlichkeiten zu finden, ist die Panik immerhin nur noch ganz klein. Die Lehrproben an sich sind kein Problem – ich werde halt einfach meine Arbeit tun wie sonst auch – aber diese detaillierten Pläne, die man aus irgendwelchen Phrasen erstellen muss, die sind nicht nur furchtbar, sondern brauchen unheimlich viel Zeit – erst recht, wenn man sie nicht in seiner Muttersprache schreibt. (HENSU wird mein Unwort des Jahres, ganz klar.)

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Ich bin deshalb auch ein bisschen hinterher mit der Adventskalenderverschickerei. Gestern Abend aber habe ich so lange eingetütet, bis die Kalender – und die Briefmarken auch – alle waren. Am Montag gibt’s Nachschub.

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Seit einer Woche nieselt es ununterbrochen. Sonne habe ich schon seit zwei Wochen keine mehr gesehen. (Letzten Sonnabend gab es einen sonnigen Nachmittag, aber den verbrachten wir ja in der Turnhalle.) In diesem wunderbaren Sommer allerdings habe ich so viel Sonne und Wärme getankt, dass mir das überhaupt nichts ausmacht.

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Manchmal ist das mit der Finsternis ja auch gar nicht so schlecht. Gestern zum Beispiel fingen wir unseren Schultag mit den Deutschklassen mit einem Martinslauf an. Ist ja zu Schulbeginn genauso dunkel wie abends.

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Grau kommt noch früh genug

Eigentlich war der Plan, dass wir am Samstag einen Ausflug machen, am Sonntag aber die Kinder ihren Hobbys nachgehen und die Erwachsenen sich ihren vernachlässigten Pflichten widmen.

Aber was will man machen, wenn die Sonne scheint und es noch einmal so warm ist, dass man ohne Jacke rausgehen kann? Wenn die Bäume, die mittlerweile doch schon recht zerzaust aussehen, vielleicht zum letzten Mal in diesem Jahr in allen Farben zwischen Rot und Gelb prunken?!

Da unten auf dem Meer waren wir das letzte Mal mit Schlittschuhen.

(Ein Glück, dass heute Nachmittag unsere grandiosen zwei (!) Tage (!!!) Herbstferien beginnen und wir in den Süden fahren, wo die Bäume ihre Blätter bestimmt noch eine Woche länger behalten! Ich bin nämlich eigentlich noch nicht bereit für kahle Bäume und graue Landschaften.)


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Würdiger Abgang

Dieser Sommer schleicht sich nicht heimlich, still und leise davon.
Er geht, wie es ihm gebührt: mit Pauken und Trompeten.

Als gestern früh die Kaltfront heranzog, von der er sich wohl nicht mehr erholen wird, gab es ein dreistündiges, gewaltiges Naturschauspiel mit Blitz, Donner und wolkenbruchartigen Regengüssen.

Den Ähämann erwischte es früh halb sieben auf dem Weg zum Bahnhof, als er gerade losgeradelt war. Als die beiden Grossen kurz vor acht in die Schule mussten, blitzte und schüttete es derart, dass ich sie nicht einmal statt des Fahrrads den Bus nehmen liess, sondern sie lieber gleich mit dem Auto in die Schule fuhr. (Unterwegs sammelten wir noch eine Klassenkameradin des Fräulein Maus ein, die wegen Blitzschlaggefahr ohne Regenschirm, aber auch sonst ohne jeglichen Regenschutz auf dem Weg zur Bushaltestelle war… Und bewunderten die Blitze. Einer schöner als der andere!) Als der kleine Herr Maus kurz vor neun losmusste, hatte zwar der Regen fast aufgehört, aber in der Ferne grummelte es immer noch.

Als ich heute Abend auf meinem Lieblingsheimweg war, nachdem ich den ganzen Tag gefroren hatte, zum ersten Mal seit fast vier Monaten, gab der Himmel noch einmal ein Schauspiel: riesige, leuchtend weisse Zuckerwattegewitterwolken. Blaue Abendwölkchen mit Sonnenlöchern. Dunkelgraue Wolkenschlieren, durch die gelbe Blitze zuckten.

Und das, wo es in Finnland nie gewittert…!

Mach’s gut, Sommer! Du warst so, so grossartig! Bis zur letzten Minute!


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Allein am Strand

Noch nie waren wir so spät im Jahr noch am Strand.
Noch nie war es am Lieblingsstrand so schön wie heute.

Über dem blassblauen Wasser hing Dunst. Kleine Wellen schwappten ans Ufer. Hinter uns riefen die Kraniche, die wir gerade erst als kleines Grüppchen, sich Reiseproviant anfressend, auf einem Feld hatten zusammenstehen sehen. Die Kiefern und Erlen reckten ihre Äste dunkelgrün wie an jedem Sommertag in den Himmel, aber die grosse Birke neben dem Strand hatte sich schon breite, gelbe Strähnchen gefärbt, und der Vogelbeerstrauch leuchtete rot in der blassen Herbstsonne. Der Sand fühlte sich warm an unter den Füssen. Das Wasser liess uns kurz nach Luft schnappen, als wir uns hineinfallen liessen. (Dabei ist es immer noch – der Ähämann hat gemessen – 19 Grad warm.) Ein Haubentaucher schwamm ungerührt neben uns her, und ein grosses Frachtschiff zog in der Ferne vorbei.

Ausser uns war kein Mensch am Strand.


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kolmesataaseitsemäntoista, kolmesataakahdeksantoista

Dieser Sommer ist so unglaublich schön!

Wir haben immer noch fast jeden Tag 25 Grad und Sonne. Ich trage Sandalen und Sommerkleider, unter die ich nur als Zugeständnis an die kalten und nebligen Morgen Leggings ziehe, während um mich herum Leute in Herbstjacken und dunklen langen Hosen durch die Gegend laufen und jammern, dass es ihnen viel zu heiss sei und dass es ja nun wirklich langsam mal kalt werden könne!

Ich sauge jeden Sonnenstrahl auf und bin froh über jeden Tag, an dem ich nicht ein einziges Mal friere. Ich hänge immer noch die Wäsche zum Trocknen ins Freie, wir essen immer noch regelmässig draussen, und ich wünsche mir insgeheim, dieses wunderbare Wetter möge jetzt bis Ende September anhalten, dann in einen goldenen Oktober übergehen, und dann wünsche ich mir Kälte und einen Meter Schnee von November bis März.

Letztes Wochenende sah es fast schon mal so aus, als wäre der Sommer jetzt doch vorbei. Es war recht kühl und es gab immer wieder Schauer. Wir nutzten die Chance – denn das hatten wir in den letzten drei Monaten auch sträflichst vernachlässigt – um mal wieder ein bisschen gründlicher zu putzen und Dinge zu erledigen und Vorräte aufzustocken, und auf dem Supermarktparkplatz stand eine 317, und am Sonntag gingen wir alle gemeinsam, weil der kleine Herr Maus dieses Jahr schon während der regulären Schwimmhallenöffnungszeiten Schwimmtraining hat, schwimmen, und als der kleine Herr Maus fertig war mit Training, stieg er – das hatte er sich schon seit Wochen vorgenommen, weil es am Strand ja nur ein Fünfmeterbrett gibt – bis fast ganz hoch auf den Schwimmhallensprungturm und sprang vom Siebeneinhalbmeterbrett und nochmal und nochmal und nochmal, bis der Sprungturm geschlossen wurde, und am Sonntagabend war der Sommer wieder da, und heute setzte ich mich gleich nach der Arbeit mit ihm zum Eisessen in den sommerheissen Garten – das Fräulein Maus war bei einem Schulfreund auf dem Trampolin und der grosse Herr Maus mit drei Schulfreundinnen mit Steckenpferden unterwegs – und als ich ihn anschliessend zum Schwimmtraining fuhr, kam uns eine 318 entgegen, und dann fragte der kleine Herr Maus, warum wir, wenn es doch immer noch so warm sei, eigentlich gar nicht mehr an den Strand gehen würden, und ich fand das eine sehr berechtigte Frage, und, sagte ich, klar gehen wir an den Strand, gleich morgen!

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Ein Kommentar

kolmesataaneljätoista, kolmesataaviisitoista

Unser fast letztes komplett freies Wochenende dieses Jahr – neuerdings hat ein Kind samstags Training und eins sonntags – mussten wir natürlich auch nochmal zu einem etwas ausgedehnteren Ausflug nutzen. Schliesslich waren wir dieses Jahr noch gar nicht an unserem Lieblingswanderweg gewesen!

Dort war fast schon Herbst.

Wobei nicht immer so ganz klar ist, was die Folgen der langanhaltenden Trockenheit und was tatsächlich schon erste Herbstanzeichen sind: die Seilfähre, mit der man über den See gelangt, legte nicht mehr am Steg an, sondern lief schon drei Meter vom Steg entfernt auf Grund.

Der letzte Blutweiderich, das erste Heidekraut und die Sonnenflecken auf dem immer noch leuchtend grünen Waldboden waren jedenfalls über alle Massen schön!

Auf der Rückfahrt fiel uns ein, dass zu Hause die Milch komplett alle ist, und so hielten wir an einem Supermarkt unterwegs nochmal an und kauften Milch. Und natürlich – der Sommer ist schliesslich noch nicht ganz vorbei! – ein Eis für jeden. Und die 314 und die 315 waren auch da einkaufen.

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Spätsommerradtour

Neulich haben wir unser Erdbeerbeet erneuert, und was dann jetzt noch fehlte, waren nur ein paar Pferdeäpfel. Die sollten nicht schwer zu besorgen sein, dachten wir – gibt es doch hier ganz in der Nähe eine Pferderennbahn, umgeben von jeder Menge Gestüte – und planten für dieses Wochenende eine Radtour.

Keine Radtour natürlich in die Nähe des Flughafens, ohne zum Flughafen hinzufahren und nach Flugzeugen Ausschau zu halten. Danach kamen wir an einem Feuerwehrgrosseinsatz – in der Nacht hatte ein riesiger Holzlagerplatz in haushohen Flammen gestanden, zu deren Bekämpfung bis zu 40 Feuerwehren und bis zu 100 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz gewesen waren, las ich später – vorbei. Und an Finnlands modernstem Gefängnis – was bei den Kindern die Frage nach der Ausstattung des Gefängnisses auslöste, die ich ihnen dann jetzt auch beantworten kann.

Nun sage noch einer, so eine Radtour durch die allernächste Umgebung sei langweilig…!

Es ist dann jetzt übrigens schon sehr deutlich Spätsommer. Das Getreide steht dunkelgelb – nur ein bisschen spärlicher und kürzer, aber ansonsten tapfer der diesjährigen Trockenheit trotzdend – auf den Feldern, und der erste Mähdrescher zog seine Runden. Es zog ein kalter Sturm übers Land, und ich musste am Flughafen, wo der Wind immer besonders scharf die Schaulustigen und Abholenden und Hinterherwinkenden anweht, tatsächlich was Langärmeliges überziehen: 23 Grad können sich sehr kalt und herbstlich anfühlen! Brrr!