Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Sonn(en)tag

Das neue Jahr hat uns bisher nicht gerade mit Sonne verwöhnt. Aber jeder Sonntag hat bisher seinem Namen alle Ehre gemacht!

Leider sieht bei uns der Winter zwar gerade ganz zauberhaft aus, aber das Eis ist zu dünn und die Schneedecke zu zart, um woanders als auf Kunsteis oder-schnee schlittschuh- oder skilaufen zu gehen. Und dann haben sonntags ja zwei Kinder Training, und eigentlich mussten wir auch zu Ikea…

Aber bei dem Wetter nicht rausgehen?! Zum Glück gibt es für solche Gelegenheiten das Citymoor!

„Ach, ist das toll hier!“, schwärmten der Ähämann und ich. „So nahe an der Stadt, und trotzdem völlige Wildnis, als wäre man…“, sagte ich gerade, da rümpften wir beide gleichzeitig die Nase und fingen an zu lachen. Denn mitten durch das ach so wilde Moor waberte eine dicke Kerosinwolke, die der vor zwei Minuten gestartete Airbus hinterlassen hatte.

So ist das eben, in unserem Citymoor.


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Finnisches Wörterbuch: pillimehu

Ich sag’s mal gleich: pillimehu gehört neben karkkipäivä zu den mir am meisten verhassten Wörtern.

Pillimehu heisst wortwörtlich übersetzt: Strohhalmsaft. Also solche Trinkpäckchen mit aromatisiertem Zuckerwasser drin. Nun gibt es ja für alles eine Zielgruppe und ich muss dieses Zeug ja nicht kaufen – aber leider kommt man als Eltern in Finnland um pillimehu nicht herum.

Weil das finnische Kind im Alltag nämlich nur Wasser oder fettfreie Milch trinken darf, gilt pillimehu als höchster Genuss zu besonderen Anlässen. Seltsamerweise aber gibt es pillimehu nicht nur auf Festen und Feiern, sondern auch bei Wandertagen, nach dem Kinderturnen und auf Reisen. (Das sind dann übrigens die Anlässe, wo unsere Kinder, die normalerweise zum Essen Saft – also Frucht(!)saft – oder Kakao trinken, eine Wasserflasche dabeihaben.)

Ich bin offensichtlich inzwischen nicht mehr die einzige, die festgestellt hat, dass die strenge Rationierung von Süssem zu extremen Exzessen führt. Wenn die Kinder mal zu einem Fest in der Schule „ein paar Süssigkeiten und ein Getränk“ mitbringen dürfen, dann kommen unsere Kinder mit einer kleinen Tupperdose in Herzform, die wir einst zur Hochzeit geschenkt bekamen, in der sich eine Handvoll Gummibärchen oder ein Keks und ein Kinderriegel befinden. Ihre Klassenkameraden kommen mit 500g-Beuteln voller Süssigkeiten oder ganzen Chipstüten und mit 1,5-Liter-Limoflaschen. (Nein, ich übertreibe ausnahmsweise nicht!) Deswegen gibt es mittlerweile sehr klare Anweisungen von den Lehrern: maximal 100 g Süssigkeiten und ein halber Liter Limo!

Neulich kam der kleine Herr Maus am Tag vor irgendeiner Schulfestlichkeit nach Hause und sagte: „Wir dürfen keine Limo mitbringen diesmal, nur einen pillimehu.“ Da hört bei mir die Kooperation mit der Schule dann allerdings auf: weder gebe ich meinen Kindern Zuckerwasser, noch irgendwas, das aus mehr Verpackungsmüll als Inhalt besteht, irgendwohin mit.

Aber auch der kleine Herr Maus ging am nächsten Tag mit Pillimehu in die Schule:

(Orangensaft in die kleinste Flasche, die wir in unserem Verpackungsfundus finden konnten, gefüllt, gereicht mit einem Strohhalm aus einer Grosspackung, die seit zehn Jahren nicht leerer wird.)


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kaksisataayhdeksänkymmentäviisi

Dienstagabend hat das Fräulein Maus in der Musikschule jetzt immer zehn Minuten nach Ankunft der grossen Fähre aus Stockholm Unterrichtsschluss.

Eigentlich hat das eine mit dem anderen ja nichts zu tun, aber eines Abends im August holte ich sie ab, wir trödelten ein bisschen, erzählten und guckten in der Gegend rum auf dem Weg zum Auto, und als wir endlich eingestiegen waren und ich losfahren wollte, kam ein Auto gefahren. Und noch eins. Und noch eins. Und noch eins. Eine ganze riesige Kolonne in der sonst eher ruhigen Strasse. Und wenn nicht ein Bus gekommen wäre, der sich wahrscheinlich an der letzten Haltestelle einfach in die Kolonne hineingedrängelt hatte und vor dem wir schnell aus der Parklücke auf die Strasse schlüpfen konnten, dann hätten wir wohl warten müssen, bis die ganze Fähre leergewesen wäre. Und das kann schon mal zwanzig Minuten dauern.

Gestern Abend hat die Theorielehrerin ein bisschen überzogen, und erst, als wir auf die Strasse traten und ich den Zug über die Strasse fahren sah und hinter der Schranke die lange Autokolonne, da fingen wir an zu rennen. Die Schranke ging auf, wir sprangen ins Auto. Die Autokolonne setzte sich in Bewegung, ich startete den Motor. „Oh nein, jetzt kommen die schon alle!“, rief das Fräulein Maus besorgt von der Rückbank, da blinkte ich links und fuhr raus. Das erste Auto, das von der Fähre gerollt war, war noch 100 m weg. Puh.

(Ach so, die 295 kam mir ganz langweilig am Montag auf dem Weg zur Arbeit entgegen.)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294]


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Der erholsamste Kurzurlaub des Jahres

Der alljährliche Helsinki-Kurzurlaub mit der liebsten Freundin fand dieses Jahr erst im Januar statt, bestand aber wie immer aus „stundenlang in Cafés herumsitzen und ungestört reden“ und „stundenlang planlos durch die Stadt laufen und ungestört reden“ sowie natürlich – das ist dann jetzt seit letztem Jahr neuer fester Programmpunkt – einem ausgiebigen Bad im Hafenbecken.

Glückstage.

Nirgends übrigens kann man sich den Tortenhunger schöner erspazieren als auf Suomenlinna.


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kaksisataayhdeksänkymmentäkolme, kaksisataayhdeksänkymmentäneljä

Die erste Schulwoche war… anstrengend.

Zum Glück geht das meiste hier nach den Ferien einfach so weiter wie vor den Ferien, weil die Stundenpläne das ganze Schuljahr über gleich bleiben. Aber allein das zeitige Aufstehen nach zwei Wochen Ausschlafen! Und natürlich hatten gleich in der ersten Schulwoche wieder drei Familienmitglieder Zahnarzttermine in aller Herrgottsfrühe. Ausserdem hat das Fräulein Maus letztes Wochenende kurzentschlossen den Sportverein gewechselt – was ich eigentlich sehr schade finde, weil die ganze Truppe samt Eltern und Trainerinnen, mit der sie die letzten sechs Jahre zusammenwar, so nett war, aber, ich sag’s mal so, das Fräulein Maus muss auch nicht die sein, die dann dort das Licht ausmacht – und wir mussten vollkommen neue Routinen für neue Trainingszeiten finden und Elternabend war dort auch gleich.

Aber: Ich kann dann jetzt wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit fahren, denn sämtlicher Schneematsch ist getaut und jetzt liegen nur noch Raureif und Eis und eine halbe Tonne Splitt auf den Wegen, und darauf fährt es sich sehr gut. (Also auf Raureif und Eis. Auf Splitt eher nicht so.) Und so fuhr ich auch gleich am Montag an einer 293 vorbei. (Und am Dienstag fuhr eine 294 an mir vorbei.) Ausserdem fährt das Fräulein Maus jetzt, dank neuer Trainingszeiten und -orte, nach der Schule allein mit dem Bus zum Training und muss nicht mehr gebracht werden.

Und wenn nächste Woche dann mal keine Extratermine sind, dann starten wir einfach nochmal ohne Stress ins neue Schulhalbjahr. So.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292]


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Es muss nicht immer Lappland sein

Eigentlich wollten wir in den Weihnachtsferien einfach nur zu Hause bleiben und faulenzen. Aber als wir hörten, dass in Mittelfinnland richtig viel Schnee liegt, während bei uns der Regen ans Fenster prasselte, da fassten wir einen schnellen Entschluss.

Am Freitag buchten wir ein Mökki, am Sonnabend packten wir Koffer und Kisten, am Sonntag beluden wir das Auto mit Skiern, Schlitten und unserem blauen Tretschlitten und fuhren nach Mittelfinnland. Silvester feierten wir, wie ich es zuletzt vor 18 Jahren getan habe, an einem tief verschneiten mittelfinnischen See.

Die Kinder schaufelten als erstes Pfade rund ums Haus. Unsere Silvesterbowle tranken wir vorm Kamin. Dampfend stellten wir uns nach der Sauna in die mondlichtbeschienene Stille, fröstelnd huschten wir zurück an den zischenden Saunaofen, und die Zeit verging so schnell wie sonst nie am Silvesterabend. Der grosse Herr Maus legte unermüdlich Feuerholz im Kamin und im Saunaofen nach, das Fräulein Maus schnitt Gemüse klein und bereitete Dippi nach einem Rezept aus ihrem ehemaligen Wahlfach zu, nur der kleine Herr Maus verschwand halb elf mit den Worten „Ich leg‘ mich nur mal kurz hin und ruh‘ mich ein bisschen aus“ ins Schlafzimmer, aus dem fünf Minuten später gleichmässiges Schnarchen zu hören war. Unter Mühen, aber seiner Dankbarkeit sicher, weckten wir ihn rechtzeitig wieder auf, um im Schnee auf das neue Jahr anzustossen und unser ganz eigenes, kleines Feuerwerk über dem dunklen See zu bewundern.

Drei Tage lang gingen wir skifahren, schlittenfahren und jeden Abend in die Sauna. Abendbrot bereiteten wir am liebsten draussen an der verschneiten Feuerstelle zu. Wir besuchten die finnischen Paten des Fräulein Maus, wir trafen meine liebste Freundin und das Fräulein Maus schlief eine Nacht bei ihrer liebsten Freundin, und sie zeigten uns ihre liebste Skiloipe und den besten Rodelhang.

Über Silvester nach Mittelfinnland zu fahren war die beste letzte Entscheidung des Jahres 2017.


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2017

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Irgendwie war das Jahr insgesamt ziemlich anstrengend. Also, sieben, vielleicht.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch.

3. Haare länger oder kürzer?
Länger.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Ich habe dann jetzt eine Brille.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger, aber gut ausreichend. Und ich habe dieses Jahr zum allerersten Mal eine wirklich hohe Steuerrückzahlung bekommen.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Einen völlig anderen. Und bis jetzt finde ich den sehr, sehr toll und habe mich noch keine Minute nach dem alten zurückgesehnt.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Die Kinder können jetzt tatsächlich manchmal ein Paar Winterschuhe oder einen Schneeanzug oder ihre Skier mehr als eine Saison lang benutzen. Dafür trudeln hier inzwischen dauernd hohe Rechnungen für die Hobbys der Kinder ein. Wie bei allem: es wird nicht weniger – es wird nur anders.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Vielleicht steckt ja in einem der vier von den sieben Rubbelloskalender, die wir für den Sportverein des Fräulein Maus verkaufen sollten, die wir aber nicht losgekriegt haben, noch ein Hauptgewinn. Sollten wir mal nachgucken.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Wie letztes Jahr das ganze Jahr Fahrrad gefahren und an den Wochenenden viel gewandert.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Zweimal Flunssa. Die erste davon verbunden mit einem Herpesausbruch des Grauens. Ach so, und ein kranker Zahn.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Die erste.

12. Der hirnrissigste Plan?
Zum Zahnarzttermin früh um acht bei fünf Zentimetern nassem Neuschnee mit dem Fahrrad zu fahren. (Ich erwartete halt eigentlich, dass ausser vielleicht in unserem abgelegenen Stadtteil halb acht die Schneepflüge überall längst dagewesen waren.)

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Immer wieder: Radfahren im Turkuer Winter.

14. Die teuerste Anschaffung?
Die finnische Staatsbürgerschaft.

15. Das leckerste Essen?
Als ich mit dem Ähämann ganz allein und in Ruhe aus war. (Und ja, man kann mittlerweile sogar in Turku leckeres Essen bekommen. Wenn man weiss, wo.)

16. Das beeindruckendste Buch?
Ein dicker Wälzer, der an lauter Orten spielt, die ich kenne.

17. Der ergreifendste Film?
Ich habe dieses Jahr genau einen Film im Kino gesehen. Und spät am Heiligabend nach sehr vielen Jahren mal wieder „Das ewige Lied“ anzugucken, war schon auch recht schön.

18. Die beste CD?
Am besten ist ja, dass unser an sich unmögliches Autoradio aus unserer umfangreichen Musiksammlung oft zufällig genau die passende Musik aussucht.

19. Das schönste Konzert?
Ein Konzert mit 33 Harfen. (Und Dumbledore.)

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Dem Koordinieren von Kinderterminen.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Einem Fünf-Personen-Zelt.

22. Zum ersten Mal getan?
Eins meiner Kinder vom Fünf-Meter-Brett springen sehen.
Die ganze fünfeinhalb Kilometer lange Schlittschuhbahn auf dem See nebenan gefahren.
Wegen Sommerzeit eine Stunde zu früh (!) irgendwohin gekommen.
Eine Staatsbürgerschaft beantragt.
Allein mit dem Fräulein Maus übers Wochenende verreist und jeweils unser beider beste Freundinnen besucht.
Mit Strom über den Fluss und übers Meer gefahren.
Mit dem Fahrrad zur Urfeuernacht gefahren.
Die Weihnachtsfriedensverkündung mit jeder Menge Sicherheitsvorkehrungen erlebt.

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Gewählt. Und gewählt.
Über den zugefrorenen Päijänne spaziert.
Demonstrieren gewesen.
Grosse Segelschiffe bewundert.
Mit dem Zelt durch Norwegen gereist.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Am einzigen richtig schönen Wintertag mit Skifahrwetter krank im Bett zu liegen.
Auf Schnee im Mai.
Auf den viel zu kalten, viel zu kurzen Sommer.
Dieses blöde Strasskleberei zweimal im Jahr.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Nicht nur den eventuell zukünftigen Arbeitgeber, sondern vor allem auch mich selbst: davon, dass ich das kann, mit Kindern zu arbeiten. Sogar auf Finnisch.

26. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Es war nicht wirklich ein Geschenk – aber genau an meinem Geburtstag meinen neuen, so hübschen Pass abholen zu können,w ar schon sehr toll.

27. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich möchte dich wirklich gern behalten!“ („Der Kapellenrat müsste allerdings noch zustimmen.“ Ja, tja. Sehen wir mal.)

28. Dein Wort des Jahres?
Suomi100

29. Dein Unwort des Jahres?
Klimawandel. (Warme Winter und kalte Sommer sind echt das allerletzte Klima, in dem ich leben will!)

30. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Siehe Blogroll. Ganz besonders gern habe ich in diesem Jahr bei Mademoiselle ReadOn gelesen. Und habe ich schon mal erwähnt, dass Melanies #12von12 die schönsten im ganzen Internet sind?!

31. Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Mehr Schnee. Mehr Hochsommerhitze. Mehr Zeit zum Durchatmen. Und dass der neue Job eine Zukunftsaussicht hat.

[2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016]