Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Trängselskatt: [schwed.] Stausteuer

Diese Woche bekamen wir Post aus Schweden.

Wir hatten sie schon erwartet, denn wir wussten, dass die „Stausteuer“, die wochentags in der Stockholmer Innenstadt – und irgendwie müssen wir ja vom Hafen auf die Autobahn und wieder zurück kommen – erhoben wird, auch von Ausländern eingezogen wird.

Der Bescheid war komplett auf Finnisch, die Rechnung schon fertig in Euro umgerechnet. Famos. Zu zahlen waren: 1,61 €.

Nun kann man sich ja fragen, ob sich dafür der ganze Aufwand lohnt. Aber ich finde es prima. Ich bin ein grosser Fan von derartiger Gleichbehandlung.

Und ich komme bis heute nicht darüber weg, wie ein deutscher Politiker ernsthaft eine Maut nur für Ausländer vorschlagen kann.


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Von Hafen zu Hafen

Stockholm, 6:30 Uhr

Ganz eventuell wiederhole ich mich, aber: 650 km quer durch Schweden zu fahren, ist nicht halb so schlimm, wie 200 km auf deutschen Autobahnen. Im Sommer schon gar nicht. (Im Winter waren wir mal seeehr müde.)

Wir machten ausgiebige IKEA-Pausen, Tankpausen, Schaukelpausen und waren trotzdem noch viel zu zeitig in Trelleborg.

Ein Glück! Denn die Wartezeit verbrachten wir in einem Park, in dem sich ein Teich voller Frösche befand. „Ich habe noch nie in meinem Leben einen lebenden Frosch gesehen!“, hauchte der kleine Herr Maus andächtig.

Fast hätten sie nicht mit zur Fähre gewollt.

Trelleborg, 21:30 Uhr


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Herbstferien (4): Hach, Estland!

Überhaupt mag ich Estland sehr. Vielleicht, weil es Finnland so ähnlich ist. Und doch ganz anders.

So viel Weite! So wenig Leute! Winzige Strässchen. (Und Autobahnen eine Autobahn, auf der man wenden darf. Oder muss. Wenn man zufällig in die Richtung will, in die es keine Auffahrt gibt.) Und die vielen Storchennester! Und die vielen Kuhherden! Und die Herbstfarben!

Restauriertes neben Verfallenem, Modernes neben Altmodischem. Das gefällt mir. Viel mehr als so “geleckte“ Urlaubsländer. In Estland findet man ausserhalb Tallinns nicht einmal eine Postkarte, die man als Souvenir erstehen könnte.

Natürlich fahren wir auch wegen des Essens nach Estland. Es ist ein bisschen schwierig, in der Nachsaison in einer Gegend, in der Dörfer aus fünf Häusern mit insgesamt siebzehn Einwohnern bestehen, ein geöffnetes Lokal zu finden. Aber wenn man einmal eins gefunden hat, kann man sich auch gut und gern vier Tage lang durch die Speisekarte essen.

Nicht mehr so dringend wie vor zwei Jahren war die Spielecke im Restaurant, die es in jedem estnischen Restaurant zu geben scheint. Dafür war die hier besonders toll: die Kinder konnten sich unter Anderem im Melken einer Kuh üben. Sie gab Wasser.

Vielleicht bin ich auch einfach deshalb so gern in Estland, weil alle Urlaube meiner Kindheit in Osteuropa stattfanden. Vielleicht können mich deshalb Vorsuppen zum Mittagessen, ukrainische Melonen im Supermarkt, rot-weiss gestreifte Industrieschornsteine und grün gestrichene Holzhäuschen so glücklich machen.


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Herbstferien (3): Durch Wald und Flur Moor

Schon, als wir unsere Herbstferienreise vor zwei Jahren planten,hatten die vielen Wanderwege aller Längen den Ausschlag für das Reiseziel gegeben. Auf den Seiten der estnischen Forstbehörde kann man sie sich alle vorher aussuchen, Beschreibungen lesen und Wanderkarten samt Weg-und Anfahrtsbeschreibung ausdrucken.

Längst nicht alles, was wir gern erlaufen hätten, haben wir in den vier drei Tagen damals geschafft. Inzwischen gibt es sogar schon wieder neue Rundwege. Da, wo wir letztes Mal nicht weiterkamen, spannt sich jetzt eine funkelnagelneue Hängebrücke über den kleinen, schwarzen Fluss.

Wir liefen einen „Kulturlandschaftspfad“ – der dennoch mitten durch den Wald führte – vorbei an alten Weidemauern, einer Baumschule, einer Sägemühle und einer Wolfsfalle. Am Anfang des Pfades standen die Türen eines kleinen Museums einladend offen – wir mussten nur den Lichtschalter finden.

Eine historische KinderWolfsfalle.

Und natürlich wollten die Kinder wieder zu den Bibern und auf den sieben Meter hohen Findling, der mitten im Wald liegt und auf den man mit einer Leiter klettern kann.

Gipfelrast auf Findling.

Komisch nur, dass die Wege alle irgendwie geschrumpft sind in den letzten zwei Jahren. ;-)


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Herbstferien (2): Das Meer von der anderen Seite

Ich mag die Ostsee auf der anderen Seite der Finnischen Bucht unheimlich gern.

Bei uns erinnert sie mit den vielen Inseln ja eher an einen finnischen See. Auf der estnischen Seite ist sie, wie ein Meer sein muss: mit Wasser bis zum Horizont. Dafür gibt es kaum richtige Sandstrände. Aber das macht ja nichts, wenn man nicht zum Baden, sondern zum Wandern gekommen ist. Und diese ganzen finnischen Felsbrocken machen echt was her!


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Herbstferien (1): Kurze, weite Reise

Manchmal komme ich mir ein bisschen versnobt vor, weil so eine Schifffahrt gar nichts Besonderes mehr für uns ist. Auch die unter Finnen so beliebten „Kreuzfahrten“ empfinden wir eher als zweifelhaftes Vergnügen. Denn wann immer wir irgendwohin ausserhalb Finnlands reisen wollen – es sei denn, wir fliegen, aber das ist mit fünf Personen finanziell eher keine Option – besteigen wir ein Schiff. Also oft.

Dennoch fühlt sich so ein Urlaub, der mit einer Schiffsreise beginnt, gleich wirklich wie eine weite Reise an. Auch wenn man gar nicht weit fährt.

Irgendwie muss man ja aus zwei (!) schulfreien Tagen (!) das Beste machen.


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Der Weg als Ziel (2)

Das war die schönste und entspannteste Reise nach Deutschland, die wir je gemacht haben!

Am Anfang war es eher so eine Schnapsidee gewesen: wenn der “Viehtransport“ inzwischen ausser Frage steht, Fliegen zu teuer ist, Autofahren zu langweilig – vielleicht sollten wir ja einfach mal den Zug nehmen?!

Der Ähämann begann sofort zu recherchieren und fand eine super Verbindung: wenn wir über Nacht mit der Fähre nach Stockholm führen, dort am nächsten Morgen einen Zug nach Kopenhagen besteigen und dann noch einmal in Hamburg umsteigen würden, könnten wir noch vor Mitternacht bei der Papaoma sein. Wow!

Ganz so einfach war es dann doch nicht. In den Herbstferien fährt der Eurocity von Kopenhagen nach Hamburg nicht, den wir für die Verbindung bräuchten. Im Sommer dagegen baut die dänische Bahn an allen Ecken und Enden, und der Eurocity fährt fünf Minuten früher in Kopenhagen los, als wir aus Stockholm dort ankommen. Zudem gibt es derzeit an den meisten Wochentagen Schienenersatzverkehr. Fünf Stunden mit dem Bus von Kopenhagen nach Hamburg?! Äh… nee! Und dann muss man ja auch noch irgendwie zurückkommen, und zwar so, dass wir gegen 19 Uhr wieder in Stockholm am Fährhafen sein könnten.

Und das Ganze mit den Kindern – die zwar gleich gejubelt hatten, hurra, nicht mit dem Auto, nicht angeschnallt sein – aber fünfzehn Stunden im Zug mit einem Pulverfass aus drei übermüdeten, gelangweilten Kindern?!

Es ging wunderbar.

Wir bestiegen abends ein Fährschiff, stellten uns den Wecker auf sehr früh und kamen halb sieben im sonntagsstillen Stockholm an. Wir fuhren eine (lange) Station Bus und zwei Stationen Tunnelbana. Der Jubel war gross, als – die Stockholmer U-Bahnen haben ja alle Namen – beim Aussteigen am Hauptbahnhof am Gegengleis gerade die U-Bahn mit dem Namen des grossen Herrn Maus einfuhr!

Dann flog ein silberner Schnellzug mit uns durch schwedische Wälder – dank Neigetechnik uns ab und zu das Gefühl gebend, gleich in einen See zu kippen – dann über die grosse Brücke und durch den grossen Tunnel, und dann spuckte er uns schon auf einen kleinen, beschaulichen Bahnsteig in Kopenhagen. Fünf Stunden um! Die Kinder hatten Musik gehört, in ihren Aufgabenbüchern herumgemalt, Süssigkeiten gegessen, zum Fenster rausgeguckt… und fast überhaupt kein bisschen gequengelt und gestritten.

Wenn die dänische Bahn nicht bauen würde, hätten wir eine halbe Stunde später weitergemusst, so aber war der eigentliche Anschlusszug planmässig schon weg. Der Zug zwei Stunden später war, als wir unseren Plan fassten, schon ausgebucht – was sich im Nachhinein noch als Glücksfall herausstellen sollte, denn mit dem wären wir höchstwahrscheinlich nachts um eins in Köln gestrandet – und so hatten wir vier Stunden Zeit, uns Kopenhagen anzusehen, das Mittagessen nachzuholen und die Kinder zu lüften. Perfekt.

Dann ging’s weiter, die nächsten fünf Stunden bis Hamburg. Eher bummelzugmässig zockelte der Eurocity von einer dänischen Kleinstadt zur nächsten durch die – Dänemarkliebhaber mögen mir verzeihen! – doch recht langweilige dänische Landschaft. Immerhin fuhren wir nochmal über eine imposante Brücke – die ich mir aber nicht richtig angucken konnte, weil da gerade der kleine Herr Maus schlafend an meiner Brust lehnte. Immerhin waren wir auf die Minute pünktlich am Fährhafen in Rødby. Nur die Fähre nicht. Kollektives Aufstöhnen im Zug bei der Durchsage, die Fähre hätte mindestens 20 Minuten Verspätung. (Die Passagiere aber hatten allesamt nicht mehr als 15 Minuten Umsteigezeit in Hamburg.) Wir alle fünf fuhren zum ersten Mal in unserem Leben mit einer Eisenbahnfähre. Wie aufregend! Es regnete und stürmte, aber wir sprangen dennoch ein bisschen auf dem Oberdeck herum und waren fast froh, als wir wieder aufs Autodeck und in den warmen Zug klettern durften. In Hamburg kamen wir mit 15 Minuten Verspätung an, legten einen Sprint vom äussersten Ende von Gleis 8 – weiss der Geier, warum der Zug fast wieder aus dem Bahnhof herausfuhr, ehe er endlich anhielt – zu Gleis 14 über dieses dämliche Hochdingens ein („Da müssen Sie nur einmal hoch und einmal wieder runter, das ist ganz einfach!“, hatte uns der Schaffner im Eurocity erklärt. Ja, vielleicht wenn man nicht rennen muss. Und nicht drei Kinder an der Hand und fünfzehn Kilo Gepäck auf dem Rücken hat. Und es nicht gerade nachts um elf ist.) und standen dann ziemlich verblüfft auf einem leeren Bahnsteig, auf dem eigentlich unser Zug nur noch auf uns warten sollte. (Fünf Minuten später wurde der Zug dann immerhin auch schon angezeigt, seinerseits schon mit 15 Minuten Verspätung aus Altona.)

Und nochmal fünf Stunden Zugfahrt. Wenn der Schaffner nicht alle halbe Stunde aus dem Lautsprecher die nächsten Halte, das Ausmass der Verspätung und die nachts zum Glück nur spärlich vorhandenen Anschlüsse gebrüllt hätte, hätten auch wir Erwachsenen prima schlafen können in dem uralten Intercity-Waggon, in dem man die Sitze zu einer grossen Liegefläche zusammenschieben kann. Bochum und Essen immerhin habe ich verschlafen.

4:15 Uhr kamen wir in Bonn Hauptbahnhof an, 4:25 Uhr bestiegen wir die erste U-Bahn, halb sechs lagen wir alle im Bett. Und wachten alle erst um elf wieder auf. Zwei Stunden später sass ich mit den beiden grossen Mäusekindern im Kino zur letzten Vorstellung von „Rico, Oskar und das Herzgebreche“. Völlig erholt und ausgeschlafen.

***

Auf der Rückfahrt nahmen wir sämtliche höchstwahrscheinlich eintretende Verspätungen locker. Hatten wir doch eine Zwischenübernachtung in Kopenhagen organisiert und bei jedem Umsteigen die Möglichkeit, auch noch den nächsten oder übernächsten Zug zu nehmen. Der Intercity aus Frankfurt hatte dann bis Bremen tatsächlich keine einzige Minute Verspätung, und wir sahen uns schon gemütlich in Hamburg über dieses dämliche Hochdingens zum ICE nach Kopenhagen schlendern, da… wurde uns mitgeteilt, es hätte in Wagen 10 einen Steinschlag gegeben und man könne jetzt wegen herausfallender Scherben nicht schneller als 50 km/h bis Hamburg fahren. Wir kamen dann nach beschaulicher Fahrt – das Fräulein Maus schrieb noch eine Seite Ferientagebuch, der grosse Herr Maus las noch zehn Seiten Donald Duck, ich las dem kleinen Herrn Maus zum dreihundertsechsundfünfzigsten Mal „Manuel und Didi“ vor – mit immerhin nur 36 Minuten in Hamburg an, wo der ICE nach Kopenhagen natürlich längst weg war. Am Infoschalter drückte man uns als Antwort auf die Frage, wie das denn nun mit der Platzreservierung im nächsten Zug wäre, schweigend einen amtlichen Verspätungsstempel auf unsere schon total zerlöcherte und bestempelte Fahrkarte und verwies uns ans Reisezentrum, an dem am einzigen für Dänemark zuständigen Schalter schon ungefähr achtzig Leute anstanden. Der ganz ungefragt und unverhofft erhaltene Stempel rettete uns letztendlich die Rückfahrt, denn nachdem ungefähr jeder zweite der achtzig Leute mit den Worten „ausgebucht“, „reservierungspflichtig“, „kann ich auch nicht ändern“ weggeschickt worden war, war uns egal, ob wir noch irgendeinen Sitzplan bekämen, wenn man uns nur überhaupt mitnähme. Der Stempel aber garantierte uns glücklicherweise einen Platz im Zug, dessen Eingänge von der Bahnpolizei bewacht wurden und in dem sämtliche deutsche Schaffner echt Haare auf den Zähnen hatten. (Zustände…! So muss man sich als Flüchtling fühlen…) Wir fanden zu fünft immerhin noch drei Klappsitze neben einem Kleinkindabteil, das ein Vater mit drei Kindern gebucht hatte, und in dieser Kinderecke hatten wir es die nächsten fünf Stunden dann doch ganz nett und gar nicht so unbequem. Und Fähre fuhren wir ja auch wieder. Einmal ganz gefahrlos einen ICE streicheln und unter seinen Bauch gucken, während wir uns auf dem Weg zum Oberdeck an ihm vorbeiquetschen mussten…

Am nächsten Mittag stiegen wir in einen früheren und offensichtlich falschen Zug über den Öresund, für dessen Benutzung uns vom dänischen Schaffner 150 Euro Strafe pro Person (!) in Aussicht gestellt, aber stillschweigend erlassen wurden, und in Malmö wieder in den silbernen, schwankenden Schnellzug nach Stockholm, und obwohl wir alle ein bisschen müde waren, gingen auch diese fünf Stunden erstaunlich schnell und friedlich rum. Das Fräulein Maus löste Kreuzworträtsel, der grosse Herr Maus kritzelte in seinem Aufgabenbuch, dem kleinen Herrn Maus las ich zum dreihundertachtundfünfzigsten Mal „Manuel und Didi“ vor, alle drei hörten stundenlang Musik und guckten zum Fenster raus, und eigentlich hatten wir viel zu viel überflüssiges Beschäftigungszeugs dabei. Und als wir schliesslich zehn Minuten zu früh in Stockholm ankamen, war ich fast ein bisschen traurig, dass die ganze Zugfahrerei schon wieder vorbei war.

Noch zwei Stationen Tunnelbana, eine (lange) Station Bus, und dann teilte man uns am Fähr-Check-in freundlicherweise eine Aussen- statt der gebuchten Innenkabine zu, und wir beguckten uns noch lange die Schären im Abendlicht, und als ich nachts einmal aufwachte, schien der Vollmond über glattgeschliffenen Felseninseln und warf einen breiten Lichtteppich aufs Meer, und dann klingelte der Wecker viel, viel, viel zu zeitig, und dann fuhren wir noch zweimal Bus, und dann waren wir wieder zu Hause.

***

(Dass die Kinder 15 Stunden wie die Engel zugfahren können, heisst übrigens nicht, dass sie in 30 min Zugfahrt vom Urlaubsort zum besten ehemaligen Kindergartenfreund nicht dermassen austicken können, dass fremde Omas ihnen Bonbons überreichen mit den Worten: “Dann seid ihr aber still, ja?!”)


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Der Weg als Ziel

Als wir gerade zu unserer Reise aufgebrochen waren, war uns eine Horde Vorschuljungs entgegengekommen, die den grossen Herrn Maus zum Spielen hatte abholen wollen.

„Nach Deutschland?!“ hatte der eine gefragt, war ein paar Schritte neben uns hergelaufen und hatte unsere grossen Rucksäcke beäugt: „Zu Fuss, oder was?!“

Zu Fuss. Und mit dem Bus. Und dem Schiff. Und vor allem mit dem Zug.

Turku, 19:50 Uhr.

Stockholm Stadsgården, 6:25 Uhr.

Stockholm Slussen, 6:55 Uhr.

Stockholm Hauptbahnhof, 8:10 Uhr.

Öresundbrücke, 13:05 Uhr.

Kopenhagen Hauptbahnhof, 13:25 Uhr.

Kopenhagen, 16:10 Uhr.

Kopenhagen Hauptbahnhof, 17:05 Uhr.

Rødby, Eisenbahnfähre, 20:05 Uhr.

Fehmarnbelt, 20:15 Uhr.

Hamburg Hauptbahnhof, 22:48 Uhr.

Hamburg Hauptbahnhof, 22:55 Uhr.

Bonn, 4:20 Uhr.


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Fluchtplan

Der Entschluss war letzten Endes leicht gefasst.

Innerhalb von zwölf Stunden hatten wir zwei Fährüberfahrten, jede Menge Zugverbindungen, eine Grossbaustelle der dänischen Bahn und eine Zwischenübernachtung in Kopenhagen erfolgreich koordiniert.

Denn angesichts der Tatsache, dass derzeit in Mittelfinnland die Temperaturen nicht über zehn Grad steigen und es in Lappland Nachtfrost (!) gibt, setzen wir unseren diesjährigen Herbstferienplan einfach schon mal in den Sommerferien um.

Vielleicht wird es nächsten Sommer was mit dem Zelturlaub in Lappland. *seufz*