Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

kaksisataaneljäkymmentäyksi

8 Kommentare

Ich gehe seit letzter Woche aus Gründen wieder stundenweise arbeiten – der kleine Herr Maus ist bis Ende August ja noch offiziell zu Hause und geht nur in die Vorschule, also muss ich ihn mittags abholen – und da, wo ich mein Fahrrad abstelle, steht da jetzt immer die 241.

Das heisst, lange wird sie da nicht mehr stehen, denn ab September muss man für alle Parkplätze auf und um den Campus bezahlen, Monatsmiete zwischen 15 und 60 € pro Stellplatz. Nun ist natürlich das Geschrei gross, aber ich finde, wer jeden Schritt mit dem Auto fahren muss, der kann auch dafür bezahlen. Scheint aber niemandem wirklich etwas auszumachen, denn nach zwei Tagen waren von 400 buchbaren Stellplätzen 360 schon weg. Anscheinend ist es noch zu preiswert.

(Ich bin ja ein grosser Freund des finnischen Bussgeldsystems, das die Bussgelder nach Tagessätzen – also nach Höhe des Einkommens – festlegt.)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106], 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206], 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230], 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240]

8 thoughts on “kaksisataaneljäkymmentäyksi

  1. Das geht ja gerade Schlag auf Schlag mit Deinen Autonummern!
    Und Du bleibst unermüdlich dabei, das finde ich toll!
    (Außerdem lerne ich so wieder mal die finnischen Zahlen …)

    Ja, ja, die Autofahrer. Bequem ist halt doch irgendwie angenehm.
    Wobei den Autofahrern da ja viel entgeht!
    Zu Fuß oder per Rad ist es eben ein ganz anderes Erlebnis
    und viel gesünder …

    Viel Spaß und Glück beim Weitersammeln!
    Lieben Gruß, M.!

  2. Wohnen denn alle Arbeitnehmer so nah wie ihr?
    Ich könnte ja auch mit dem ÖV fahren, wir haben den Wohnort entsprechend gewählt, und im Winter mache ich das auch.
    Aber von Haus zu Haus brauche ich dann 115 Minuten pro Weg (!), statt 30-60 mit dem Auto. Dann würde ich um 7.15 Uhr aus dem Haus gehen, käme nach 20 Uhr heim und hätte 8 Stunden gearbeitet.
    Und bevor der Aufschrei kommt „dann muss man halt nicht draussen im Grünen wohnen wollen“: mein Mann hat 10 Minuten Arbeitsweg. Einer von uns muss halt pendeln, seit seine Firma von der Stadt ins Grüne rausgezogen ist.

    • Bestimmt wohnen nicht alle so praktisch wie wir – nur 15 min mit dem Fahrrad und an einer Buslinie, die alle 10 min fährt – aber die Uni liegt ÖPNV-mässig schon sehr, sehr günstig.

      Leute mit 30-60 min Arbeitsweg mit dem Auto sind ganz sicher sehr, sehr selten. Für die würden die bisherigen Parkplätze völlig ausreichen (und man bekäme auch noch nach um acht einen, falls man denn mal einen bräuchte). Das eigentliche Problem sind die ganzen Leute, die aus lauter Bequemlichkeit mit dem Auto fahren. Und die sollen ruhig bezahlen.

      (Uns trifft’s ja auch – manchmal müssen wir auch das Auto nehmen, und das wird dann richtig schwierig: erstens wird es dann nur noch vereinzelte „Gästeparkplätze“ geben, die Stunde wird 50 cent kosten, und die Parkdauer wird auf 4 Stunden begrenzt sein. Wenn alle gleich ein bisschen vernünftiger wären, müssten nicht am Ende alle drunter leiden.)

  3. Ich finde die Bußgeldbemessung anhand des Einkommens, also durch Tagessätze, allerdings auch sehr sympathisch. Und fände es unbedingt erstrebenswert, dass man das eigentlich bei jeder Art von Geldstraßen und Bußgeldern etc. so handhaben sollte.
    Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass die Schweizer das auch so machen würden – aber eine Internetrecherche zeigt, dass es wohl nicht so ist.

    • Ich finde das prima – gerade, damit es alle gleich schmerzt.

      Beispiel: Anfang der Neunziger fuhren wir noch regelmässig auf der Autobahn Prag-Brünn in den Urlaub. Die Leute, die sich damals fette „Westautos“ leisten konnten, rasten wie bekloppt. Mehrere von denen überholten uns mehrmals, und wir holten sie mehrmals wieder ein, als sie an den zahlreichen Polzeikontrollen herausgewunken worden waren und Strafe zahlten. Manche drei, vier Mal. Wer sich das teure Auto leisten konnte, konnte halt auch das Bussgeld mit einem Schulterzucken abtun…

  4. @Christian: die Bussen sind nicht einkommensabhängig, aber man ist sehr schnell jenseits der Busse und bekommt ein Strafverfahren, da können dann schon einkommensabhängig bemessene Strafen verhängt werden.

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