Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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kolmesataayhdeksänkymmentäneljä

Der kleine Herr Maus hat jetzt wieder Orchester. Noch halbiert und deshalb nur alle zwei Wochen, aber immerhin.

Für Kinder und Jugendliche geht wieder fast alles: Muttersprachunterricht, Musiktheorieunterricht, jegliche Art von Hobbys drinnen und draussen ausser Kontaktsportarten. Ich sehe das nicht ganz so optimistisch – obwohl die Zahlen in Finnland wirklich gut aussehen; die 14-Tage-Inzidenz (man kann das also nach deutschen Massstäben nochmal grob halbieren) für ganz Finnland liegt derzeit bei 55, für unsere Region bei 81, und beides sinkt seit Wochen – und unsere Kinder nehmen auch noch nicht wieder an allem, was erlaubt wäre, teil, aber über die Orchestermöglichkeit haben wir uns alle sehr gefreut. Distanzorchester war doch ein bisschen frustrierend.

Diesen Winter, als Schnee lag und halbiertes Orchester noch erlaubt war, sind der Ähämann und ich während der Orchesterprobe und der anschliessenden Klavierstunde des kleinen Herrn Maus immer skifahren gegangen. Haben wir letzte Woche fortgesetzt, diese Tradition, und sind einfach von Skiern auf Inlineskates umgestiegen. Das Radwegenetz in Turku ist sehr schön, aber die Runde, die man neben der Musikschule fahren kann, ist leider genauso von vielbefahrenen Strassen umgeben wie die Skiloipe neben der Musikschule. Das ist mir zu laut und zu stinkend, um das nochmal zu wiederholen.

Zwischendurch wollten wir uns – schliesslich ist jetzt Sommer, egal was das Thermometer sagt! – ein Eis kaufen, was aber daran scheiterte, dass wir den Laden auf Socken (hätte ich gemacht) und ohne Masken (hätte ich nicht gemacht) hätten betreten müssen. Also rullerten wir ohne Pause zurück zum Musikschulparkplatz, schnallten die Rollschuhe ab, holten zwei Masken aus dem Auto und spazierten zum nahegelegenen kleinen Laden, wobei uns eine 394 entgegenkam.

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Wochenende auf Rädern

Ich denke ja manchmal ein bisschen wehmütig an die Zeiten zurück, als sie alle noch klein waren. Aber grosse Kinder sind echt toll!

Samstag.

Mit drei grossen Kindern kann man mit dem Fahrrad nicht nur die wichtigsten Einkäufe im nächstgelegenen Einkaufszentrum erledigen – einer brauchte eine Regenjacke, eine eine Regenhose, einer einen neuen Fahrradhelm, eine neue Rollschuhe, einer kaufte sich von seinem Taschengeld ein Skateboard – sondern sogar hinterher noch den Wocheneinkauf im Supermarkt machen.

(Weil.)

Dass es im Einkaufszentrum jetzt ein Fahrradparkhaus gibt, war recht praktisch, denn es, nun ja, schneeregnete.

Sonntag.

Als ich nach dem Frühstück zu klein gewordene Rollschuhe aussortieren und die am Vortag neu erstandenen Rollschuhe in die Rollschuhkiste einräumen wollte, beschlossen der Ähämann und ich spontan, dass unsere 25 Jahre alten und in den letzten Jahren hauptsächlich von Nagetieren als Unterkunft genutzten Rollschuhe jetzt dann doch mal ausgedient haben.

Der Ähämann ergatterte das vorletzte und ich das letzte Paar in der passenden Grösse. (So ging es uns letzte Saison schon mit zwei Paar neu anzuschaffenden Skiern.)

Bei der anschliessenden Probefahrt stellten wir fest, dass wir einen weiteren Meilenstein erreicht haben: sechs Jahre, nachdem der Osterhase ihnen ihre ersten Inlineskates gebracht hat, kann man mit den Kindern richtige Touren fahren. Direkt von zu Hause aus eine Stunde am See entlangrullern, zack, 8 km!

(Es kam direkt die Frage auf, ob wir jetzt immer rullern statt wandern gehen können.)

Presseschau.

Schon bisschen älter, aber passend zum Thema: Finnlands berühmtester Inlineskater ist übrigens Sauli höchstpersönlich.


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Wasserski

Gestern hatten wir die Wahl zwischen Wandern mit Gummistiefeln oder Wasserski.

(Es ist nämlich nicht so, dass, nachdem der ganze Schnee erstmal weggetaut ist, nun der Frühling kommen würde. Es gibt frühlingshafte Tage, aber dann sind eines Morgens wieder -18 Grad und dann schneit es drei Tage lang Schneematsch, mit dem man nichts anfangen kann.)

Wasserski in Klein-Lappland war gar nicht so schlecht. Vor allem da, wo die Loipen vor dem Wochenende nochmal frisch gespurt worden waren, fuhr es sich überraschend gut. Sogar ein bisschen Sonne sahen wir. (Während es in Turku regnete.)

„Achtung! Loipen gefährlich!“ Naja. Damals stand das nicht dran.

Jetzt liegt schon so deutlich Frühling in der Luft – die Vögel piepsen, und es ist hell, so hell, selbst wenn die Sonne hinter Wolken ist, und die Weiden strecken ihre pelzigen Kätzchen der Sonne entgegen – dass ich diesmal auch gar nicht so wehmütig war, dass es nun vielleicht wirklich die letzte Skitour für diesen Winter gewesen ist.

Was für einen wunderbaren Winter wir hatten!


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Bis zur allerletzten Minute

Sechs Wochen lang hatten wir wunderbarsten Winter.
Diese Woche haben wir „Ski“ferien.

Gestern gleich nach dem Aufstehen fragten die Kinder vorsichtig: „Ob das Eis auf dem Sportplatz noch okay ist?“ „Geht gucken!“, sagte ich, und sie zogen mit Schlittschuhen, Helmen und Eishockeyschlägern los und kamen erst zwei Stunden später wieder heim. Der Regen vom Sonntag war einfach wieder gefroren.

Heute früh um zehn kroch der kleine Herr Maus zu mir ins Bett und fragte: „Ob wir heute auch nochmal schlittschuhfahren gehen können?“ „Heute ist es zu warm“, sagte ich, „jetzt geht es wirklich nicht mehr.“ „Aber es sind drei Grad minus!“, insistierte der kleine Herr Maus.

Also gingen wir. Bis der Südwind das Eis weich pustete.

Bis zur allerletzten Minute.


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kolmesataakahdeksankymmentäviisi

Letzte Woche bin ich wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit gefahren. Weil meine Monatskarte abgelaufen war – Was? Über vier Wochen Winter schon?! – und sich die Verhältnisse auf den Radwegen auch wieder beruhigt hatten: ausserhalb des Stadtzentrums waren sie von festgefahrenem, glattem, ungestreutem Schnee bedeckt, der Winterradweg im Stadtzentrum von schwarzem Eis aus wieder gefrorener Salz-Schnee-Suppe. Beides mit Spikereifen gut machbar. (Ersteres ist mein Lieblingsstrassenbelag fürs Winterfahrrad. Es fährt sich fast so mühelos wie auf Asphalt, während sich die Spikes lustig durch die harte Schneeschicht schnurpsen.)

Am Dienstag sah ich zuerst die 386 (tja nun), und auch die 380, die 381 und die 384 nochmal. (Aus dem Bus sehe ich keine Kennzeichen, da gucke ich nur ins Buch.)

Am Mittwoch fuhr ich früh ausnahmsweise doch Bus und sah dann die 385 auf der grossen Brücke, als ich Hortkinder abholen ging. Nach der Arbeit holte mich der Ähämann ab, mit Skiern.

Das hatten wir vor zwei Wochen schon gemacht, skifahren gehen, während der kleine Herr Maus Orchesterprobe und Klavierstunde hat. Vor zwei Wochen hatten wir noch eine beleuchetete Loipe gebraucht, obwohl ich auch da schon ganz aus dem Häuschen gewesen war, dass es die erste halbe Stunde noch ein bisschen hell gewesen war.

Diesen Mittwoch konnten wir schon auf die Lieblingsloipe gehen. Wir erhaschten sogar noch die allerletzten Sonnenstrahlen. Und es war schon wieder eine ganze Stunde länger hell als eben noch.

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Wie ich Golfplätze lieben lernte

Golf ist – man mag es kaum glauben – ein Ding in Finnland.

Jeder Ort, der der was auf sich hält, hat einen Gopflatz. Im dünn besiedelten Finnland gibt es ganze 150 Golfplätze, der nördlichste befindet sich im lappländischen Kittilä. Rund um Turku gibt es auf jeder grösseren Insel in jede Himmelsrichtung einen Golfplatz.

Ich kann mit Golf ja nichts anfangen. Und die fein getrimmten Rasenplätze inmitten wilder Nadelwälder finde ich ziemlich lächerlich.

Aber dass Golf in Finnland allemal halb so versnobt ist wie anderswo, merkt man unter Anderem daran, dass jetzt, wo ausreichend Schnee liegt, die Golfplätze für die Skifahrer geöffnet werden. Einmal mit der Loipenraupe in Schlingen und Schlaufen um den Golfplatz herum, und schon gibt es eine neue 4 oder 5 oder 7 Kilometer lange Rundloipe.

Das ist nicht so schön, wie über Felder oder durchs Moor zu fahren, denn die Künstlichkeit der Golfplatzlandschaft spürt man sogar unter einem halben Meter Schnee; aber doch sehr grossartig.

Golfplätze sind gar nicht so schlecht.
Im Winter jedenfalls.


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Sonn(en)tag

Es war vielleicht nicht die beste Idee, an einem Sonntag, an dem nicht nur die Schneebedingungen perfekt und die Loipen frisch gespurt sind, sondern auch seit langer Zeit mal wieder die Sonne scheint und zusätzlich das Loipencafé geöffnet hat, ausgerechnet diese Skitour zu machen. Denn ungefähr 2000 andere Leute hatten die gleiche Idee.

(Leider waren darunter auch ein paar dieser selbsternannten Profisportler, die es nicht ertragen können, wenn jemand in der Loipe langsamer ist, und tatsächlich sogar Kinder anblaffen. Es kommt selten genug vor; aber offensichtlich doch oft genug, dass es dafür im Finnischen sogar einen eigenen Begriff – Laturaivo = Loipenzorn – gibt. Man fragt sich, wie die sonst so sanftmütigen Finnen mit zwei Brettern an den Füssen zu solchen Wutnickeln mutieren können.)

Aber es ist nun mal eine der schönsten Loipen direkt am Stadtrand, quer durchs Citymoor, durch Wald, über sonnige Felder und eine schneeglitzernde Hochebene, und als Highlight zwischen der Landebefeuerung des Flughafens hindurch. Und obwohl ja gerade #aufgrundderaktuellensituation nichts fliegt von unserem Provinzflughafen ausser einem Frachtflugzeug abends halb elf, kamen wir gerade rechtzeitig, um das Grenzschutzflugzeug über unsere Köpfe hinweg landen zu sehen.

Bleib so, Winter! ♥


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Es ist gespurt!

So schlecht, wie der Winterdienst in Turku neuerdings funktioniert, so gut funktioniert neuerdings der Loipendienst.

Am Mittwoch schneite es den ganzen Tag – am Donnerstagvormittag fingen sie an, das ganze Turkuer Loipennetz mit der Pistenraupe abzufahren – als wir vom Schlittenberg kamen, wurde sie gerade auf dem Parkplatz an unserer Stadtteilloipe auf den Tieflader geladen, um zur nächsten Loipe gebracht zu werden – damit die Turkuer zum Wochenende fertige Loipen haben.

Danke! Das ist grossartig!

Müssen wir nämlich nicht erst nach Klein-Lappland oder an ähnlich weit entfernte Orte fahren dieses Wochenende.


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Lappland vor der Haustür

Egal, von wo wir seit einer Woche nach Hause kommen – in unserem Stadtteil ist es noch weisser und sind die Bäume doppelt so dick beschneit wie anderswo. Wenn wir aus dem Fenster gucken, fühlen wir uns, als wären wir im Blauen Mökki. (Nur die Rentiere fehlen.)

Kein Wunder, dass von allen Turkuer Loipen ausgerechnet unsere Stadtteilloipe fünf Tage lang keine Beleuchtung hatte, weil etliche Bäume unter der Schneelast – die ersten 20 cm waren ja sehr nass heruntergekommen und anschliessend an den Bäumen festgefroren – zusammengebrochen und auf die Stromleitung gefallen waren.

Dafür war sie gestern Abend – montags hat der kleine Herr Maus Zeit, mit mir vor dem Abendbrot noch eine Runde auf Skiern zu drehen – ganz frisch gespurt. Wir fuhren zwei Runden. Weil es sich so leicht dahinglitt. Und weil es so wunderwunderschön war.

(Und weil es vielleicht Ende der Woche zwei Tage regnen soll, bevor der grosse Frost zurückkommt. Hm.)


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kolmesataakahdeksankymmentäkolme

Heute fuhren wir nicht weit, dafür mit 2000 anderen Leuten – zwei Autos vor uns war die 383 – auf die Insel gleich vor der Stadt.

Dort gibt es die schönste Loipe Turkus, die nicht für die Fitnessjünger immer bergauf und bergab geht, sondern gemächlich über sonnige Felder. Also falls die Sonne scheint. Und falls genug Schnee liegt, dass sie überhaupt gespurt werden kann. Heute gab es beides.

Die Sonne wärmte schon ein kleines bisschen, in den Bäumen hingen Diamanten, und wenn die Sonne nicht nur gerade so über die Baumwipfel kriechen würde am frühen Nachmittag, dann hätte man denken können, es sei schon März.

Das Allerschönste aber war der RegenSchneebogen, der sich sich stundenlang über uns spannte.

Als wir heimkamen und ein sehr spätes Mittagessen zu uns genommen hatten, zogen das Fräulein Maus und der kleine Herr Maus nochmal für zwei Stunden mit den Nachbarskindern los, auf den beleuchteten Rodelberg in unserem Stadtteil.

Man muss jede Minute von diesem wunderbaren Winterwetter nutzen. Denn in Turku weiss man ja leider nie.

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