Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Ich bin mittlerweile so daran gewöhnt, nach Kennzeichen Ausschau zu halten, dass ich die offensichtlich unterbewusst alle angucke. Wirklich alle.

Als der Ähämann und ich vor ein paar Tagen nämlich nochmal den ersten Teil von „Helden des Polarkreises“ anguckten – der erste Teil ist übrigens sehr lustig und typisch finnisch und herzerwärmend, während der zweite Teil… ach, lassen wir das – fiel mir nämlich nicht nur das Ins-Auge-fallen-sollende Kennzeichen des hauptdarstellenden Autos auf, sondern auch die von mir gerade gesuchte 248. (Ha! Sie kommt sogar im deutschen Trailer* vor!)

Aber es gibt da ja gewisse Regeln.

„Optische Hilfsmittel wie Ferngläser oder Periskope sind erlaubt. Mit Hilfe von Überwachungskameras oder Fernsehen gemachte Beobachtungen sind jedoch ungültig.“.

Nun denn. Hat ja dann auch gar nicht lange gedauert, bis ich eine mit eigenen Augen gesehen habe. Gestern auf dem Heimweg.

(Aber nur deswegen, weil ich gestern früh plötzlich kein Vorderlicht mehr am Rad hatte und abends deswegen noch schnell zur Lieblingsfahrradwerkstatt fuhr, die aber wegen Weihnachtsferien noch geschlossen hatte, und ich deshalb und weil es ja schon wieder dunkel war und ich somit einem gewissen Zwang ausgesetzt war, zur nächsten halbwegs auf dem Heimweg liegenden akzeptablen Fahrradwerkstatt fahren musste, wo man mir für 9,90 € – es sei dann hier auch nochmal an das Sperrholzbrettchen im Wert von 5 cent, das wir uns für 4,35 € einmal durchsägen lassen durften, oder an die Reparatur der Autoantenne, für die wir 8 € für den neuen Antennesocke, 9 € für die neue Antenne und 48 € Arbeitskosten hinlegen durften – ein neues Birnchen in die Lampe schraubte.)


*Gaaaanz schrecklich auf Deutsch.
(Viiieeel besser! (Nicht nur wegen der Sprache!) Aber ohne 248.)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106], 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206], 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230], 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247]


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Tatu und Patu, live und in Farbe, quasi

Während das Fräulein Maus und der Ähämann gestern den ganzen Tag auf Wettkampfreise waren und es in Turku den ganzen Tag regnete und stürmte, gingen die Herren Maus und ich endlich mal wieder ins Kino.

Wir sind ja alle grosse Fans von Filmen mit echten Schauspielern, und überraschenderweise ist „Tatu und Patu“, der ja auf den tollen gezeichneten Büchern beruht, so einer. Und das ist kein bisschen seltsam, sondern ganz wunderbar.

Tatus und Patus Erfindungen kommen natürlich auch im Film zum Einsatz – der Monstervertreiber, der Fussbodenputzanzug, die Haarwuchsmaschine… und ohne die Menschenmeerrettungsweste gäbe es vielleicht kein Happyend.

Der Film ist ausserdem für Erwachsene mindestens genauso lustig wie für Kinder.
Und er spielt in Helsinki! <3

Die Filmevorschau vor dem Film war übrigens gut – ich weiss jetzt, dass wir "Petterson und Findus" eher nicht angucken werden, aber sicher den neuen Teil von "Onneli und Anneli".

Erwähnte ich schon, dass ich finnische Kinderfilme sehr, sehr mag?!


Ein Kommentar

Filmtipp

Ob sie dann mit ihren Übernachtungsgästen auch einen Film angucken dürfe, hatte das Fräulein Maus gefragt, auf der Leinwand, bittebitte!

Das war ein guter Anlass, endlich den Film zu besorgen, den ich eigentlich schon seit letztem Sommer, als er hier in den Kinos lief, mit den Kindern angucken wollte.

„Vilja und die Räuber“ ist ja wohl inzwischen auch in ein paar deutschen Kinos gelaufen und seit kurzem als deutsche DVD erhältlich. (Ich habe aber bisher von noch niemandem gehört, der den Film in Deutschland gesehen hätte.)

Wir haben uns jedenfalls prächtig amüsiert, Kinder wie Eltern. Kann natürlich sein, dass er für uns hier doppelt so lustig war, denn wir haben die ganze Zeit vor uns hingequietscht: „Guck mal da!“ und „Natürlich!“ und „Ist das nicht…?“ und „Ach, im PRISMA!“ und „Das muss irgendwo in Ostfinnland sein“. Ausserdem habe ich mich ständig an unsere kleine Rundfahrt im Sommer 2010 erinnert gefühlt – da haben wir nämlich auch jeden Abend an einem anderen Strand kampiert.

Kann man sich ruhig mal angucken. Zur Not auch ohne Kinder. Vor allem, wenn man wie wir statt des ganzen Animationszeugs lieber Filme mit echten Schauspielern mag. Oder wenn man Finnlandfan ist oder so. Finnischer Film ist ja inzwischen nicht mehr ausschliesslich Kaurismäki. Mitterweile wird da sogar echt viel geredet.