Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Gefährliches Fahrwasser

Am Sonntag ist mein Lieblingsschiff in den Schären vor Åland auf Grund gelaufen.

Die „Amorella“, mit der der Damals-noch-nicht-Ähämann und ich vor 17 Jahren in Finnland ankamen, und die uns bis heute aus jedem Urlaub nach Hause bringt.

Wer einmal mit so einem Riesenpott durch die Inseln und Inselchen zwischen Stockholm und Turku gefahren ist, der wundert sich, dass sowas nicht öfter passiert. Und es passiert ja auch immer wieder. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Mäusefangsommer, als der beste Bootfahrer und ich schon von weitem den grossen Frachter sahen, zweihundert Meter von der markierten Schifffahrtsroute entfernt und seltsam schief im Wasser hängend, der kurz vorher auf Grund gelaufen war und dessen Kapitän ihn kurzerhand auf die nächste flache Insel gesteuert hatte, um das Schiff vorm Untergehen zu bewahren und Mannschaft und Fracht zu retten. So hat es der Kapitän der „Amorella“ jetzt auch gemacht. Und vor sieben Jahren ist sie fast an der gleichen Stelle schon mal auf Grund gelaufen. Und wer weiss, was in der Zwischenzeit noch alles passiert ist, von dem ich nichts weiss, weil ich das örtliche Wurstblatt die Regionalzeitung nur selten lese.

Man weiss noch nicht, was zu dem Unglück geführt hat. Immerhin waren wegen Corona und den Reisebeschränkungen nur ein Zehntel der normalen Passagiermenge an Bord. Es ist kein Treibstoff ausgelaufen. Amorellas Schwester Gabriella ist noch Sonntagnacht aus Helsinki nach Turku geeilt und übernimmt die Fahrten nach Stockholm. Der Plan ist, heute die Fracht so umzulagern, dass die „Amorella“ wieder von der Insel heruntergezogen und auf die Werft nach Naantali geschleppt werden kann.

Ich habe ja ein bisschen Aila im Verdacht. Aila, die letzten Donnerstag durchs Land gefegt ist, drei Stunden lang in Turku an den Bäumen gerüttelt und etliche davon zu Fall gebracht hat, und die natürlich auch mit dem Meer ihren Spass hatte. Vielleicht hat sie so einen riesigen, aber beweglichen unterseeischen Felsbrocken – die haben sogar ihr eigenes Zeichen in den Seekarten! – Richtung Fahrrinne gewälzt. Es gibt nichts, was es hier in den Schären nicht gibt.

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Wochenende

Am Freitagabend kamen zwei Übernachtungsgäste zu uns – die beste Schulfreundin des Fräulein Maus und der beste ehemalige Schulfreund des kleinen Herrn Maus – und blieben bis Samstagabend. Die zwei Mädchen schliefen im Garten im Zelt; der beste Freund des kleinen Herrn Maus hatte sein Fahrrad mitgebracht und gemeinsam mit dem grossen Herrn Maus fuhren sie kreuz und quer von Spielplatz zu Spielplatz und besichtigten alle Radwegumleitungen rund um die nahegelegene Autobahnkreuzbaustelle. Am Esstisch sassen fünf Kinder, davon zwei Musikklässlerinnen und zwei vielleicht zukünftige Musikklässler, die ihr Essen gar nicht so schnell hinuntergeschlungen hatten wie sonst unser finnischer Besuch, weil sie alle zwischendurch singen, summen, Takte klopfen und schnell mal ein Stück auf dem Klavier spielen mussten, bevor sie weiterassen. Gebadet wurde natürlich auch.

Am Sonntag kurzer Ausflug auf die übernächste Insel in nordwestlicher Richtung, wo wir schon ewig nicht mehr waren. Lange standen wir auf dem Friedhof vor dem roten Holzkirchlein und studierten das Grabkreuz, unter dem eine Mutter mit ihren drei Kindern begraben ist. Sie starben alle innerhalb eines halben Jahres im Jahr 1866. Eins der Kinder wurde nur sechs Jahre, eins ein Jahr und das kleinste nur zwei Tage alt. Zwei Tage nach dem Neugeborenen starb die Mutter.

Und in Deutschland geht man 150 Jahre später auf die Strasse, weil man seine Kinder nicht impfen lassen will oder einem das Masketragen lästig ist oder man ein paar Cent mehr für ein Kilo Fleisch bezahlen zu müssen  für unzumutbar hält..!

Gestern war übrigens Tag der Friedhöfe, erfuhren wir abends, als wir logo! vom Samstagabend nachguckten. Wie passend.


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In der Fahrradwerkstatt

Während ich gestern auf Arbeit war, war das geflügelte Ross in der Lieblingsfahrradwerkstatt. Das passte gut, da sich mein Arbeitsplatz jetzt wieder in Laufentfernung zur Fahrradwerkstatt befindet.

Ich war ein bisschen sauer, dass nach nur vier Jahren Kette und Zahnkränze völlig hinüber waren. Ja, ich fahre täglich und viel – aber beim inzwischen 20 Jahre alten Pe-u-ge-ot, der immer noch als Winterfahrrad im Einsatz ist, hat es 16 (!) Jahre gedauert, bis die Zahnkränze ersetzt werden mussten:

Grmpf.

Die Fahrradwerkstatt hat mir vor Jahren übrigens meine ebenfalls vielfahrradfahrende Bürokollegin und ehemalige Mitdoktorandin recherchiert, nachdem ich sie nach einer guten Werkstatt gefragt hatte. Sie konnte mir keine empfehlen – nur von einer abraten; zu Recht, denn einmal ging ich trotzdem hin, weil sie am Weg lag und ich eine neue Glühbirne fürs Vorderlicht brauchte, möglichst noch vor dem Heimweg, und der Werkstattbetreiber warf nur einen flüchtigen Blick auf mein Fahrrad und schickte mich mit den Worten „Nabendynamo mach‘ ich nicht“ quasi wieder weg – aber fing wie immer, wenn ich sie nach irgendwas gefragt oder eine Sache auch nur erwähnt hatte – wo man eine Regentonne herbekäme oder ob es in Finnland Modelleisenbahnläden gibt oder wie man denn an Minkkacke kommen könne – sofort an, das finnischsprachige Internet für mich nach dieser Sache zu durchforsten.

Ich finde die Werkstatt jedenfalls prima. Sie machen Reparaturen vergleichsweise preiswert, dafür umso besser, weil dort, so mein Eindruck, ausschliesslich Enthusiasten arbeiten. Einer hat mir mal eine Stunde lang einen Fahrradständer für mein Fahrrad passend umgearbeitet, weil ich, als ich noch mit Kindersitz hinten drauf rumfuhr, einen Ständer wollte, mit dem mir nicht jedesmal das Fahrrad beim Kind-in-den-Sitz setzen fast umkippt. Ausserdem kann man dort die guten deutschen Spikereifen kaufen, Kettenölfläschchen umweltfreundlich wiederauffüllen lassen und sogar vereinbaren – und das ist sensationell in Finnland! – dass man erst zehn Minuten nach Ladenschluss sein Fahrrad wieder abholen kommt, weil man es eher nicht von Arbeit oder vom Zug dahin schafft.

Gestern stand dort ganz unverhofft eine ehemalige Nachbarin aus unserer alten Wohnung hinterm Tresen. Wir freuten uns beide unheimlich über das Wiedersehen und redeten erstmal eine halbe Stunde. „Ihr habt damals unseren Kindern so tolle Süssigkeiten zu Halloween geschenkt!“, sagte sie, und ich konnte mich erst gar nicht daran erinnern, bis sie sagte: „Da hattet ihr noch gar keine Kinder.“ Und dann fiel mir wieder ein, wie wir gerade in die neue Wohnung eingezogen waren und der Flur voller Kisten stand und es plötzlich an der Tür klingelte und wir nicht nur erstmal die Kisten umstapeln mussten, um die Tür überhaupt öffnen zu können, sondern uns auch einfiel, dass wir überhaupt nicht auf süssigkeitensammelnde Hexen und Gespenster vorbereitet waren und dass die „tollen Süssigkeiten“ deshalb wahrscheinlich irgendwas aus unserem deutschen Vorrat waren. Und wie nett ich gleich von Anfang unsere neue Nachbarschaft fand. Die ehemalige Nachbarin ist übrigens eine weitere der unzähligen Biolog*innen, die ich kenne, die mittlerweile glücklich in einem völlig anderen Beruf arbeiten. Und das kleine Gespenst von damals studiert inzwischen Maschinenbau in Tampere.

Die Reparatur war übrigens teuer. Sie kostete so viel wie dreieinhalb Monatskarten für den Bus. So gesehen war es fast geschenkt. Das letzte Mal Bus gefahren bin ich in den Skiferien vom Bahnhof nach Hause . Das letzte Mal einen ganzen Monat Bus gefahren bin ich vorletzten Winter, als es in Turku unerwartet so oft und viel schneite, dass auf den Radwegen wochenlang erst zehn Zentimeter hoch der Schnee lag und dann der übliche gefrorene Turkuer Schneematsch.


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Meerblick 0,00 €

Jetzt sind wieder diese Tage, die schon richtig herbstlich sein können. Oder noch richtig sommerlich.

Gestern war mehr Sommer als Herbst. Gegen Mittag holten wir den kleinen Herrn Maus von seinem besten ehemaligen Schulfreund ab, bei dem er nicht nur den Samstagnachmittag, sondern spontan auch noch die Nacht verbracht hatte, bestellten zwei Kartons Pizza, fuhren auf die Insel vor den Toren der Stadt und assen Mittag am Strand neben fünfhundert Gänsen. Dann spazierten wir zum Café mit den schönen bunten Fenstern, das im Garten ein ebenso entzückendes Plumpsklo hat, und tranken Kaffee mit Blick aufs Meer.

Das war nicht der sparsamste Tag. Aber man muss die Feste feiern wie sie fallen. Und den Meerblick und die Sonne und das weiche Septemberwaldgrün gab’s kostenlos.


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50 km östlich von Turku

Jedem sein eigenes Tellerchen.

Seit unser Camping- und Picknickgeschirr komplett plastikfrei ist, ist es nicht nur hübscher, sondern lässt sich auch der Abwasch unterwegs viel leichter erledigen. Unsere Emaille-Mumintassen begleiten uns schon lange, fünf Emailleschüsseln von IKEA auch schon ein paar Jahre. Allerdings haben die eine ein bisschen ungünstige Form und sehen vor allem alle fünf genau gleich aus – was unterwegs, wo man nicht alles sofort abwäscht, sondern vielleicht später nochmal für eine andere Mahlzeit verwendet, wo dann jeder gern seinen eigenen schon mal benutzten Teller wiederhätte, nicht sooo günstig ist. Wir hatten uns deshalb neulich vorgenommen, die auch durch Produkte der hiesigen Emaillefabrik des finnischen Emaillegeschirrdesigners (der immerhin wenigstens in Osteuropa produzieren lässt) zu ersetzen.

Deshalb fuhren wir heute in den nahegelegenen für finnische Verhältnisse nicht weit entfernten Werksverkauf und erstanden fünf Teller. Eine ObstTomatenschüssel – nicht zum Zelten, sondern für unsere Küche – für den tomatensüchtigen Ähämann wollte auch noch mit.

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Botanik und Geologie.

Natürlich fahren wir trotzdem keine 60 km mit dem Auto, nur um ein paar Teller zu kaufen. Auf dem Rückweg hielten wir noch zweimal an, um einen kleinen Naturlehrpfad auf einer Insel abzulaufen sowie einen beeindruckenden eiszeitlichen Gletschertopf zu besuchen.

Zu dem Gletschertopf wollte ich schon lange, weil er doch ein bisschen grösser – zweieinhalb Meter im Durchmesser und fünfeinhalb Meter tief! – als das kleine Töpfchen, das wir im Wald mal fast übersehen hätten. Weil zu ihm aber nur ein 200 m langer Weg von einer Strasse aus führt und man dort keine grössere Wanderung machen kann, war es eben auch immer ein Ausflugsziel, zu dem sich der weite Weg eigentlich nicht lohnt.

Im Wald stellte ich fest, dass ich den finnischen Wald ganz schön vermisst hatte über den Sommer. Und dass im Wald schon richtig Herbst ist. Das Fräulein Maus fotografierte die letzten Moose und Flechten für ihr Digiherbarium.

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Sentimentalitis wegen Dingen.

Heute haben wir den Herrn Picasso wiedergesehen.

Das kann man hier ganz genau wissen, weil in Finnland ein Auto sein Kennzeichen sein Leben lang behält. Und sogar den Zebrastreifen-Aufkleber – wir haben vergeblich versucht, für den Löwen Balthasar nochmal so einen zu bekommen – hat er noch in der Rückscheibe.

Er wohnt jetzt offensichtlich wieder da, wo er herkommt.


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Schule im Herbst 2020

Nach drei Wochen Schule sind heute zum ersten Mal alle drei Kinder mit Schnupfen und Halsweh zu Hause geblieben. Vielleicht hilft es doch ein bisschen, dass diesen Herbst jeder mit auch nur den kleinsten Erkältungssymptomen zu Hause bleiben soll. Denn normalerweise dauert es nach Schulbeginn nur zwei Wochen, bis es soweit ist.

Der kleine Herr Maus hatte deswegen auch gestern seine Klavierstunde per Skype. Er hätte mit seinen Erkältungssymptomen nicht hingehen dürfen, fühlte sich aber sonst mehr oder weniger gesund. Schön, dass das nach diesem Frühjahr jetzt unkompliziert und ohne längere Voranmeldung möglich ist.

Ansonsten frage ich mich, warum man im Mai so vehement darauf bestanden hat, dass alle Kinder für die letzten zweieinhalb Wochen vor den Sommerferien nochmal in die Schulen zurückkehren, weil man angeblich unter Anderem Routinen für den Herbst finden und testen wollte. Während im Mai tatsächlich wenigstens ein bisschen auf Abstand und sehr strikt auf räumliche Trennung der Klassen geachtet wurde, könnte man derzeit, wenn man sich so in den Schulen und auf den Schulhöfen umguckt, denken, Corona sei vorbei.

In unsere Familie eingeschleppt hat die Flunssa das Fräulein Maus, die als einziges unserer Kinder in der Schule bisher keine Maske getragen hat. Wir haben hierzulande ja keine Maskenpflicht – noch nicht mal eine Maskenempfehlung für andere Situationen als den öffentlichen Nahverkehr, und die zwei oder drei Masken, die man derzeit pro Bus sieht, werden es wohl auch nicht rausreissen. Erst vorgestern hat wieder ein finnischer Arzt in einem Interview gesagt, wie wichtig er es fände, eine Maskenpflicht für Innenräume einzuführen, dass man durch strikten Maskengebrauch auch die Ausbreitung der gerade grassierenden Herbstflunssa und später der Grippe stark einschränken könnte und dass die Tatsache, dass es keine Maskenempfehlung für unter 15jährige gibt, nicht heisst, dass unter 15jährige keine Maske tragen dürfen. Gehör finden solche Aussagen weder bei den Behörden noch bei der Bevölkerung. Wir waschen ja alle brav die Hände!

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Presseschau.

Bildungsministerin Li Andersson ist schwanger. „Ich bin sehr froh und glücklich über dieses Geschenk und möchte ein Beispiel dafür sein, dass Frauen sich nicht zwischen Kindern und Karriere entscheiden müssen.“ Ganz eventuell habe ich schon mal erwähnt, wie froh ich bin, unser Land derzeit von all diesen jungen Frauen regiert zu sehen?!


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Spätsommer

Eigentlich wäre Samstagabend Sommerverabschiedung Nacht der Urfeuer gewesen.

Dass wir da dieses Jahr nicht hingehen würden, war mir schon lange klar.

(Es wird wohl auch eine Adventszeit ohne öffentliches Weihnachtsliedersingen und ein Heiligabend ohne Weihnachtsfriedensverkündung werden dieses Jahr.)

Sehr komisch fand ich jedoch, dass sämtliche kleinen Veranstalter – hier oder hier – die Veranstaltung dieses Jahr wegen Corona abgesagt hatten, Städte wie Naantali die Urfeuernacht jedoch mit allem Pipapo – Livemusik, Dampferfahrten, gemeinsamer Gottesdienst – begingen, als wäre nichts.

Wir fuhren nochmal in unsere Samstagssauna – solange noch Sommer ist und die Sauna geöffnet! Und legten zur Feier des Tages Thüringer Rostbrätel auf den finnischen Grill.


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Finnische Coronanews

„Zwei Klassen einer Porvooer Schule in Quarantäne.“

„Sieben Coronafälle in einem Altersheim in Helsinki.“

„200 Leute in Rovaniemi in Quarantäne wegen eines Coronafalls in einem Indoorspielplatz.“

„Zwei Wochen Fernunterricht an einem Turkuer Gymnasium wegen eines Coronafalls in der zehnten Klasse.“

„39 Kinder und 10 Betreuungspersonen eines Jyväskyläer Kindergartens in Quarantäne.“

„Ein heute postitiv Getesteter war vor drei Tagen im Vergnügungspark Powerpark.“

„Coronafall in einem Kindergarten in Joensuu.“

„80 Schüler einer Tuusulaer Schule in Quarantäne wegen eines infizierten Lehrers.“

„Ein Infizierter im IC 185 von Helsinki nach Tampere.“

„26 Passagiere des Wizzair-Flugs Skopje-Turku positiv gestetet.“

„Eine Klasse und mehrere Lehrer einer Schule in Kemi in Quarantäne.“

„Acht Infizierte in einem Pub in Vaasa.“

„Ein Kindergartenkind in einem Turkuer Kindergarten an Covid-19 erkrankt.“

„…“

Seit die Infektionszahlen in Finnland wieder steigen, vergeht kein Tag ohne zwei, drei, vier solcher Meldungen.

Andererseits finde ich die Tatsache, dass es immer noch jeder einzelne Covid-19-Fall in einer Schule, einem Kindergarten, einem Altersheim oder einem Restaurant in die landesweiten Nachrichten schafft, durchaus beruhigend.


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Bleib noch, Sommer!

Auch dieses Wochenende begannen wir mit See und Sauna. Dann traf der Herbst die Kaltfront ein.

Das Wochenende verbrachten wir damit, den Sommer festzuhalten.
(Wurde auch Zeit. Aber bei schönem Wetter gibt es leider wichtigere Dinge.)

Lustig in dem Zusammenhang ist übrigens, dass man in Deutschland als Mieter regelmässig alle paar Jahre renovieren muss(te), in Finnland aber für jede Renovierung extra um Genehmigung bitten muss. Und letztendlich hier wie da den Vermieter doch nur interessiert, in welchem Zustand die Wohnung beim Auszug ist.