Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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kolmesataakaksikymmentäseitsemän

Als die liebste Freundin und ich am Sonntag so auf Suomenlinna spazierengingen, stand da – und dabei ist die Inselgruppe eigentlich autofrei – vor einem Haus eine völlig eingeschneite 329.

Moment, wird der aufmerksame Leser jetzt denken, war sie nicht erst bei der 326?!

Ja, genau. Dementsprechend geärgert habe ich mich auch, dass es eine 329 und keine 328 war. Denn die 327 habe ich letzte Woche vorm Hort gesehen – eines der dreitausend Autos, die hier jeden Nachmittag vorfahren, um unsere und die Kinder der anderen Nachmittagsbetreuung hier im Haus abzuholen.

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Oodi

Oder: eine Ode an die finnischen Bibliotheken.

Die Bibliotheken sind vielleicht das Beste, was Finnland mit seinen Steuergeldern finanziert.

Bibliotheken sind hier vor allem nicht nur zum Bücherausleihen da. Man kann in Bibliotheken auch Tageszeitungen lesen, in Ruhe arbeiten oder lernen, Spiele spielen, was essen, Freunde treffen, seine Kleinkinder spielen lassen, Computer benutzen. „Volkes Wohnzimmer“, heisst es manchmal.

Falls das Fräulein Maus ab nächstem Schuljahr auf ihre Wunschoberschule gehen kann, wird unsere wunderbare Stadtbibliothek wohl auch für sie sowas wie ein zweites Zuhause werden, in dem sie an den Tagen, an denen es sich nicht lohnen wird, zwischen Schule und Training oder Schule und Harfenstunde nochmal nach Hause zu fahren, ihre Hausaufgaben erledigen, Vesper essen, Zeit rumbringen wird. Wie gut, dass es so einen Platz gibt!

Helsinki hat seit Dezember auch so eine ganz besonders tolle Zentralbibliothek. Und weil am Sonnabend das Wetter nicht so unglaublich toll war wie am Sonntag, sondern ein recht kalter Wind ging und uns den Schnee in Augen, Nase, Mund und Nacken wirbelte, war das perfekt, um sie uns ausgiebig anzugucken.

Riesig ist sie. Und sehr, sehr beeindruckend.

Auf der Wendeltreppe, die hinaufführt ins zweite und dritte Stockwerk, steht eine sehr berührende Widmung, für wen diese Bibliothek gedacht ist: hunderte Worte – für Männer, für Flüchtlinge, für Verwirrte, für Träumer, für Populisten, für Obdachlose, für Bauern, für Naturfreunde, für Hippis… – die eigentlich nur eins sagen: für alle.

Überall sassen Leute – allein, zu mehreren, auf Schaukelstühlen oder Sesseln oder Sofas oder überbreiten Stufen und lasen, starrten in ihre Telefone oder hatten ihre Laptops auf dem Schoss. Ein Vater spielte mit seiner Tochter ein Brettspiel. Einer, der so aussah, als ob es sonst keinen Platz für ihn gäbe, hielt in eine Sofaecke gedrückt ein Nickerchen. Abiturienten arbeiteten zu zweit in kleinen, ruhigen Kabüffchen ihren Lernstoff durch. Manche sassen konzentriert mit ihren Laptops mit anderen an langen Tischen, andere an den Computern der Bibliothek.

Alles mögliche kann man tun und machen in der Bibliothek: Es gibt einen Drucker, mit dem man bis zu A0-Postergrösse auf die verschiedensten Materialien drucken kann, und eine Batterie 3D-Drucker samt benötigtem Rohaterial. Es gibt einen riesigen Handarbeits- und Basteltisch mit Nähmaschinen, Laminiergerät, Ansteckerstanzmaschine und eigentlich überhaupt allem, was des Bastlers Herz begehrt, und ganz sicher haben wir auch gar nicht alles gesehen.

Ganz oben, unter der schwebenden Decke, die jetzt sehr an eine gemütliche Schneehöhle erinnerte, im Sommer aber sicher eher an eine Schönwetterwattewolke, haben die Bücher ihr Zuhause, 100 000 Stück in langen, weissen Regalen – die allerdings ziemlich gerupft aussahen, weil gerade so viele Leute die neue Bibliothek angucken kommen, Bücher ausleihen und dann in den Stadtteilbibliotheken zurückgeben.

Was übrigens fehlt in finnischen Bibliotheken: Schliessfächer für Jacken und Taschen. Die darf man einfach mit reinnehmen. Und essen darf man auch in finnischen Bibliotheken: in unserer z.B. an speziell dafür ausgewiesenen Tischen, und in Helsinki gibt es jetzt sogar ein Café mitten zwischen den Bücherregalen. Und dass die neue Bibliothek den tollsten Sanitärbereich hat, den ich jemals irgendwo gesehen habe, wundert dann jetzt wohl auch niemanden mehr.

Wenn ein Land als Vorzeigeobjekt eine Bibliothek baut, dann ist das schon ziemlich… hach.


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Kurzurlaub, blauweiss

Es gibt der letztjährigen Zusammenfassung des Kurzurlaubs mit der liebsten Freundin nichts hinzuzufügen. Ausser, dass das Wetter noch besser war diesmal.

Schnee, Sonne, -16 Grad.
Mein Lieblingswetter.

Das ist der Öltanker, der die Tallinn-Fähren im Südhafen betankt und neben ihnen total winzig aussieht. Ich möchte wirklich gern mal dort sein, wenn so eine vier- oder fünfmal so grosse Fähre dort durchfährt!

Zum Glück war’s nicht so dringend.

Gilt nicht für Hasen.

Nur als das Licht kurz vor zwei doch schon wieder deutlich abendlich wurde, war klar, dass noch eine ganze Weile lang nicht März sein wird.


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Zug mit Botschaft

Für Freitagabend hatten der Ähämann und ich fliegende Autoübergabe am Bahnhof geplant. Zum Glück hatten wir kurz vorher doch noch alles so geregelt, dass wir beide sowohl zum als auch vom Bahnhof Bus fahren konnten, denn des Ähämanns Zug hatte zum ersten Mal, seitdem er seit August nahezu täglich nach Tampere pendelt, mehr als fünf Minuten Verspätung.

So begab ich mich also schon mal zu meinem Bahnsteig, auf dem der Zug nach Helsinki schon bereitstand, und kriegte erstmal Herzchenaugen: der letzte Waggon war der mit der Speziallackierung!

Nun sind finnische Züge ja sowieso ausnehmend hübsch lackiert: da sind Singschwäne auf den normalen Waggons, fischende Bären auf den Speisewagen, Eulen auf den Schlafwagen und Rentiere auf den Autowaggons nach Lappland. Und überhaupt kann man allerlei nette Sachen auf seine Waggons malen, wenn man sich selbst nicht zu ernst nimmt:

Speisewagen.

Und das alles in Grün, weil Zugfahren, so der Slogan der Finnischen Bahn, „die grünste Wahl“ ist.

Nun aber stand da der weisse Waggon mit den Bilderrahmen um die Fenster, von dem ich bisher nur Fotos gesehen hatte. Aus Anlass des 100. Geburtstags von Finnland hatte die Finnische Bahn einen Wettbewerb für Jugendliche ausgeschrieben unter dem Motto „Im selben Boot Zug“, den eine Sechzehnjährige aus Vaasa gewann. (Hier gibt’s ein nettes Video dazu.) Es gibt diesen Waggon nur einmal, und er wird mal hier und mal da an einen Intercity gehängt und fährt kreuz und quer durch Finnland. Und Freitagabend stand er vor mir, und ich konnte sogar mitfahren!

Unser Zug wartete dann doch noch fünf Minuten auf den aus Tampere, wegen der Umsteiger. Und damit ich den Ähämann nochmal küssen konnte.


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Donnerstagabendskitour

Der kleine Herr Maus möchte unsere winterlichen Abendspaziergänge auch in diesem Jahr fortsetzen.

Fast haben wir beide uns – nachdem wir uns auf dem Heimweg von Deutschunterricht und Arbeit im Bus nach Hause getroffen hatten – ein bisschen geärgert, dass wir unsere Skier nicht gleich dabeihatten, denn der Bus, in dem wir sassen, war einer von denen, die in den Nachbarort weiterfahren und gleich neben der Loipe eine Haltestelle haben.

So gingen wir erstmal nach Hause. Und während ich einen halben Kaffee schlürfte und mich mit dem Ähämann in zehn Minuten über die wichtigsten Dinge des Tages austauschte, bevor der wieder losmusste, um das Fräulein Maus vom Training abzuholen, wurde ich immer antriebsloser, während der kleine Herr Maus ungeduldig mit den Hufen scharrte schon mal die Skischuhe anzog. Okay, okay…!

Dankenswerterweise kommt die Stadt Turku seit zwei, drei Jahren nicht mehr nach mit Schneeräumen und verzichtet deshalb sogar manchmal aufs Streuen, und so konnten wir direkt vor der Haustür losfahren. Am Kindergarten und den Hochhäusern vorbei in unseren beleuchteten Wintermärchenwald.

Als wir zurückkamen, stöhnte der kleine Herr Maus, dass er viel zu warm angezogen gewesen und völlig verschwitzt sei. Badewanne, schlug ich ihm vor. Im Schnee wälzen, schlug er vor. Er riss sich also den Schneeanzug, die Fleecejacke und die Wollunterwäsche vom Leib, sprang im Garten in die inzwischen 30 cm dicke Schneedecke und danach in die heisse Badewanne. Fast hab‘ ich’s zischen hören.


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Wollsocken im Klassenzimmer (7)

Weil mich von Zeit zu Zeit die immer gleichen Fragen per Mail erreichen – und der Dauerbrenner sind immer noch Fragen zum finnischen Schulsystem – möchte ich die nach und nach hier beantworten.
Natürlich völlig unobjektiv auf meiner Erfahrung mit drei Grundschulkindern, die derzeit die Klassen 2, 4 und 6 besuchen, basierend. Heute mit einer Frage aus aktuellem Anlass.

Bekommen finnische Kinder kältefrei?

Ich fragte gerade vorgestern die Kollegin – sie ist angehende Lehrerin – ob es eigentlich eine offizielle Frostgrenze für Grundschulkinder gibt. Wir hatten -14°C, die Sonne schien, es war komplett windstill, die Erst- und Zweitklässler sind auf unserem wunderbaren Rodelberg die ganze Zeit in Bewegung und ausserdem noch in einem Alter, in dem sie bereitwillig Stiefel, dicke Überhosen und Mützen anziehen statt sich in Turnschuhen, Knöchelsöckchen und zerrissenen Jeans durch den Winter zu zittern – und für mich war es überhaupt keine Frage, dass wir am Nachmittag mit den Hortkindern rausgehen würden. Aber nachdem ich ja nun weiss, dass in Turku Kindergartenkinder ab -10°C nicht mehr rausgehen dürfen, wollte ich doch lieber sichergehen, ob es da nicht irgendeine offizielle Anweisung gibt, die mir bisher entgangen ist.

Nein, sie wüsste da von nichts, sagte die Kollegin. (Und eine kurze Recherche ergab, dass es tatsächlich sowas wie eine offizielle Frostgrenze für Schulkinder nicht gibt.) Aber sie selbst sei in Tampere zur Schule gegangen, und da hätten sie ab -30°C in den Pausen nicht mehr rausgehen müssen.

Womit die Frage nach Kältefrei geklärt sein dürfte.

***

Wollsocken im Klassenzimmer (1): Hausaufgaben
Wollsocken im Klassenzimmer (2): Individuelles Lernen
Wollsocken im Klassenzimmer (3): Schulnoten
Wollsocken im Klassenzimmer (4): Schulkrankenschwester
Wollsocken im Klassenzimmer (5): Ferien
Wollsocken im Klassenzimmer (6): Wilma


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Sonntagsskitour

Glück ist… an einem sonst völlig vollgepackten Sonntag noch Zeit für eine Skitour im Sonnenuntergang zu haben.

Ich hatte mich – angesichts der Tatsache, dass wir vor um drei nicht loskommen würden – schon darauf eingestellt, auf irgendeine beleuchtete Loipe zu gehen. Aber dann hatten wir am Tag vorher gesehen, dass die Loipe auf der Hausinsel schon gespurt ist, und die ist erstens unser aller Lieblingsloipe, und zweitens kann man über Felder auch in der Dämmerung noch fahren. Wir liessen also zu Hause nach dem Essen alles stehen und liegen und fuhren los.

Wir erwischten sogar noch die letzten Sonnenstrahlen. Dann färbte sich der Himmel langsam von orange zu babyfarben. Dann ging der Vollmond auf, und über den weiten Schneeflächen bildeten sich Nebelschlieren. Dann begannen erst mein aus der Mütze heraushängender Zopf und dann des Ähämanns Objektiv zu bereifen. Als wir wieder am Auto waren, zeigte das Thermometer -9°C.


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Samstagsskitour

Nach dem Frühstück ging der kleine Herr Maus erstmal die aktuelle Schneehöhe messen. Die ist für unsere südwestfinnische Ecke und für den noch jungen Winter durchaus beachtlich.

Deswegen mussten wir diesmal auch nicht erst eine Stunde irgendwohin fahren, wo bessere Schneebedingungen herrschen, sondern versuchten es einfach nochmal unter besseren Bedingungen im Nachbarort.

Dort sind mehrere der kurzen „Fitness“loipen, auf denen im Sommer die Jogger und im Winter die Skifahrer Runde um Runde drehen, miteinander sowie mit einer Querfeldeinloipe verbunden, so dass man da tatsächlich eine richtige Skitour machen kann.

Über weite Felder und durch dick beschneiten Märchenwald, und nur, wenn sich am Waldrand plötzlich wieder die Kräne der Werft ins Blickfeld schieben oder man die Gleise überqueren muss, auf denen schon lange kein Personenzug mehr fährt, aber über die immer noch die Autofabrik in Uusikaupunki beliefert wird, wird man daran erinnert, dass man sich nicht in den weiten finnischen Wäldern, sondern mitten in der Zivilisation befindet.

Am Scheitelpunkt der Rundtour gibt es eine kleine Skihütte, die allerdings nur von 10-14 Uhr geöffnet hat. Als wir ankamen, räumte der Betreiber gerade das Werbeschild rein, schnallte seine Skier an und wollte davonfahren. Ich konnte mir nicht verkneifen, ihn darauf aufmerksam zu machen, dass am Wochenende eine Öffnungszeit von 12-16 Uhr vielleicht sinnvoller wäre, woraufhin er etwas von „Heute morgen standen um 10 die ersten Skifahrer vor der Tür“ und von bis mittags schlafenden Teenagern murmelte, und ich sag‘ mal so: dorthin werden wir auch weiterhin unseren eigenen Proviant mitbringen. Zumal es auch dort – wie an so vielen Stellen in Finnland – eine Feuerstelle samt Holzvorrat gibt.

Bitte bleib so, Winter!


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„Bahne frei! Kartoffelbrei!“

Wir hatten am Wochenende sowohl volles Programm als auch bestes Rodelwetter. Ein Glück – denn so ein Abstecher zum Schlittenberg passt immer noch irgendwo dazwischen. Auch gleich zweimal.

Wir hatten natürlich die gesamte Ausrüstung mit: den blauen Plasteschlitten, die grüne Schüssel, für jedes Kind einen Poporutscher. Aber das Beste ist doch mein alter Hörnerschlitten!

„So ein toller alter Schlitten…!“ hören wir bei jedem Rodelbergbesuch mindestens dreimal. Und das ist ja auch wahr! <3


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Zwei Stunden

Teilzeitarbeit ist hierzulande eher unüblich.
(Und das ist auch gut so!)

Umso froher bin ich, dass ich jetzt doch eine Arbeit habe, bei der ich nicht schon zwischen acht und neun, genauso wie die Kinder, anwesend sein muss. Diese zwei Stunden, nachdem die Kinder in die Schule gegangen sind und bevor ich selbst losmuss, brauche ich nämlich ganz dringend.

Ich wüsste nicht, wie ich ohne die bisher auch nur eine einzige Hausaufgabe hätte machen und meine drei HENSUs hätte schreiben sollen. Wann ich bloggen sollte. Wann ich den Kindern Namensetiketten in ihre neuen Wintersachen nähen, Wilma-Nachrichten beantworten, Arzttermine vereinbaren sollte. Wann ich Müll wegbringen, die Küche aufräumen und Betten machen sollte. Hannelore schluckt mühelos die Bettwäsche von fünf Personen oder unser aller Buntwäsche von zehn Tagen, weswegen wir zwar nur zweimal in der Woche waschen – aber wann sollte ich diese Berge auf die Leine bringen oder – schlimmer noch! – falten und in die Schränke räumen?

(Der Ähämann, der früh kurz nach sechs das Haus verlässt, kann sowas auch abends. Ich nicht. Abends kann ich nur noch auf dem Sofa zusammenbrechen.)

Immerhin muss ich keine Schulbrote schmieren.

Aber das Fräulein Maus und der grosse Herr Maus brauchen ein Vesper. Dem kleinen Herrn Maus stelle ich eine unserer zahlreichen eingefrorenen Essensportionen raus, weil er zwar als einziger noch im Hort ein Vesper bekommt, aber zum Schwimmtraining losmuss, bevor der Ähämann oder ich wieder zu Hause sind, und mit der einen abgezählten Pirogge oder dem Schüsselchen Fruchtgrütze da ganz sicher nicht genug Kraft dafür hat. Dem Fräulein Maus schreibe ich ihre Busverbindung ins Konservatorium auf, dem kleinen Herrn Maus, wie oft er auf den Mikrowellenknopf drücken und wann er zum Bus loslaufen muss, und damit er sich nicht benachteiligt fühlt, bekommt der grosse Herr Maus auch einen eigenen Zettel, auf dem steht, dass Mama und Papa heute beide ein bisschen später nach Hause kommen. Drei Xylitolpastillen dazulegen, dreimal Herzchen auf die Zettel malen. „Mama, das ist so schön mit dem Vesper und den Zetteln!“ gestand mir das Fräulein Maus einmal. „Das ist fast so, als wärst du da.“

Gut, dass ich diese zwei Stunden habe jeden Tag!