Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Ratschlagsfrei

Da ich gerade las, was deutsche Standesbeamte im Jahr 2013 von sich zu geben imstande sind (und ich mich dabei unangenehm an die zwei einzigen Trauungen auf deutschen Standesämtern, bei denen ich als Erwachsene anwesend war, erinnert fühlte), so erscheint mir die Tatsache, dass Trauungen auf finnischen Standesämtern mit dem Verlesen eines kurzen und knappen – böse Zungen könnten jetzt behaupten: dem landesüblichen Kommunikationsverhalten angepassten – Standardtexts vollzogen werden, durchaus vorteilhaft.


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15 Jahre

Vor 15 Jahren war es im Thüringer Wald genauso kalt, grau und neblig wie heute in Turku.

Es blühte auch schon nichts mehr, und Farne, Moose und Flechten interessierten mich nicht sonderlich. Dass ich dennoch auf diese Exkursion mitgefahren war, lag vor allem daran, dass wir während des Grundstudiums insgesamt zwanzig kleine Exkursionen – zehn botanische, zehn zoologische – absolvieren mussten. Das grösste Problem dabei war, überhaupt einen Platz für so eine Exkursion, auf die immer nur 10 bis 15 Leute mitgenommen wurden, zu ergattern. Wer es auf die Teilnahmeliste für eine Wochenendexkursion geschafft hatte, der bekam dafür immerhin gleich vier kleine Exkursionen bescheinigt.

Einer der beiden Exkursionsleiter war ausserdem K.-F. (der hier keineswegs aus Anonymitätsgründen abgekürzt wird, sondern schlicht und einfach von allen nur als „Ka-Eff“ bezeichnet, sogar angeredet wurde) – Koryphäe, Vielreisender und ewiger Junggeselle, dem die Studenten die Familie ersetzten. Exkursionen mit ihm machten – egal wohin, egal zu welcher Jahreszeit – Spass. Mit ihm lernte man mindestens genausoviel über Land und Leute, Geschichte, Geographie und Zoologie wie über Botanik; ich meistens mehr, weil mich spezielle Botanik nicht sonderlich interessierte. Nebenher zitierte er ein unendliches Repertoire an lustigen Verschen, wie dem von den beiden Hamburger Ameisen, die die Welt bereisen wollten, aber denen schon auf der Chaussee nach Altona die Beinchen wehtaten… Mit K.-F. wurde oft gezeltet, auch noch, als er schon über sechzig war – dann verteilte er allerdings einen Teil seiner Ausrüstung auf die Schultern junger Studenten. Für die Mitnahmeliste diktierte er uns nicht nur Wanderschuhe, Lupe und Bestimmungsliteratur, sondern auch mindestens eine Flasche Rotwein pro Person.

Mit den mitgereisten Studenten hatte ich weniger Glück. Meine Freunde hatten samt und sonders an dem Wochenende etwas Anderes vor oder es nicht auf die Teilnahmeliste geschafft. Ein paar nervige Erstsemester waren dabei. Der Quotenwessi aus meinem Studienjahr, der dem Stereotyp eines „Wessis“ alle Ehre machte, samt seiner ihn anhimmelnden und ihm hörigen Freundin. Streber, Besserwisser, Launenhafte. Ich wanderte dann auch vorwiegend neben dem stillen Ingo aus meinem Semester her; wir redeten so viel miteinander wie nie vorher und auch nie nachher, um uns die Zeit zu vertreiben, während wir durch den kalten Wald stiefelten. Nett war das.

Jemandem gefiel das allerdings nicht so recht. Jemandem, der sich lieber selbst an des stillen Ingos Stelle gesehen hätte. Jemandem, mit dem ich mich dann auch den ganzen Abend und den ganzen nächsten Tag und die ganze Zugfahrt zurück unterhalten habe.

Der Damals-noch-lange-nicht-Ähämann war nämlich auch mit auf dieser Exkursion.


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Nachtrag zum Wochenende

Eigentlich hätte ja dieses Jahr alles viel zeitiger sein müssen, nachdem es im März so viel wärmer war als sonst. Aber der April war so schrecklich kalt. Und der Mai auch. Und so haben wir fast genauso verzweifelt darauf gewartet, dass es endlich warm und grün wird, wie damals vor zwei Jahren.

Und endlich, endlich war es am vorletzten Maiwochenende dann soweit, genau wie vor zwei Jahren. Es war genauso sonnig, genauso warm, genauso stürmisch, genauso (wenig) grün, die Wiesen genauso gelb von Löwenzahn, die Wälder auf Ruissalo genauso voller Buschwindröschen.

Am Sonnabend waren wir mit der godfamily auf Ruissalo spazieren und Kaffee trinken. Am Sonntag sind wir auf der rechten Flussseite – weil es jetzt endlich eine Fussgängerbrücke über den Zufluss am PRISMA gibt und man jetzt tatsächlich von Halinen bis ins Stadtzentrum immer am Fluss entlang laufen kann – in die Stadt spaziert und haben den Hochzeitstag gefeiert wie damals auch – auf dem Sonnendeck eines der Boote am Fluss. Nur diesmal auf der ”Lulu” statt auf dem ”Svarte Rudolf”. Und mit Mäusekleinkind. :-)

Das Allerschönste an unserer Hochzeit war eigentlich, dass bis auf zwei alle alle alle unsere Freunde aus Deutschland gekommen sind. Diese zwei Wochen damals, in denen ich selten mehr als sechs Stunden nachts geschlafen habe, weil wir natürlich alle die ganze Zeit zusammensein wollte!. Dass der Ähämann und ich sogar am Abend zwischen der standesamtlichen und der kirchlichen Trauung nicht auf unsere Freunde verzichten wollten, und wirs uns deswegen erst zum Fährengucken auf Ruissalo trafen und danach noch bis nachts um eins beim Italiener zusammensassen.

Ich hoffe, wir können das nächsten Frühling bei meiner Verteidigung wenigstens teilweise wiederholen… :-)


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Der Ähämann und die Ähäfrau werden berühmt

Vor ein paar Monaten bekam ich eine email (über das Kontaktformular von myblog übrigens) von einem finnischen Schulbuchverlag. Sie bräuchten für ein Rechtslehrbuch fürs Gymnasium dringend ein Foto von einer „Ziviltrauung“ (die in Finnland ja nicht so oft vorkommt, da die meisten Paare in der Kirche heiraten und das in Finnland ohne eine zusätzliche standesamtliche Trauung rechtskräftig ist) und hätten die Fotos von unserer Trauung auf dem maistraatti im Internet gefunden. Ob wir einverstanden wären, wenn sie eines unserer Fotos benutzen würden. Und wir bekämen dann selbstverständlich auch ein Exemplar des Buches.

Ich hatte die ganze Sache schon halb wieder vergessen, als ich gestern für einen kurzen Besuch auf Arbeit ging und einen dicken Umschlag in meinem Postfach fand. Da war das Buch! Und wir drin:

So kann’s gehen, wenn man seine Fotos finnisch beschriftet! ;-)


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Obwohl wir keine Flitterwochen im herkömmlichen Sinn gemacht haben – wäre ja auch ein bisschen blöd gewesen, alle unsere deutschen Freunde in Turku zu haben und dann zu verreisen – war es doch schön, auszuschlafen, Hunderte von Fotos anzugucken und zu sortieren, den neuen Namen auf ganz, ganz wenigen Behördengängen zu üben, zuzugucken, wie Turku grün wird, und ganz viel Zeit mit unseren Freunden zu verbringen. Nun sind sie alle wieder weg *schnief*, wir beide ein bisschen krank (vielleicht hätten wir doch ab und zu mal schlafen sollen zwischendurch), und morgen muss ich wieder raus zum Mäusefangen. Am schlimmsten – ich muss noch packen! Ich fang dann mal an… *seufz*


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Heute früh um neun riss mich das Telefon aus meinem Urlaubsschlaf: „Guten Tag, Schürer von der deutschen Botschaft in Helsinki. Ich habe da gerade Ihren Passantrag vor mir liegen…“ Kurz und gut, ihnen fehlte die Abmeldebestätigung aus Jena. In Finnland wäre sowas nicht nötig, ein kurzer Blick ins Melderegister würde genügen, aber bitte, ich stelle mich ja nicht auf die Hinterbeine, wenn ich deutschen Bürokraten etwas zu arbeiten beschaffen kann. „Kann ich das auch faxen?“ „Ja, können Sie.“ „Und wie ist die Nummer?“ „Ja, Sie stellen Fragen…!“ Ich glaube langsam wirklich, dass in der deutschen Botschaft in Helsinki nur die fähigsten Beamten Deutschlands angestellt sind!!!

Das grössere Problem war jedoch, dass ich ja nun letzten Freitag nicht nur meinen Nachnamen, sondern gleich auch die Reihenfolge meiner Vornamen habe ändern lassen. Und oh Himmel, jetzt stimmen die ja nicht mehr mit meiner Geburtsurkunde überein! Das geht natürlich nicht für einen guten deutschen Staatsbürger! „So können wir das jedenfalls nicht in einen deutschen Pass schreiben. Sie haben das ja nur nach finnischem Recht geändert, nicht nach deutschem.“ „Soso, ist dann also auch meine Nachnamenänderung ungültig?!“ „Neeeiiiin…“ (ich hörte deutlich, wie es in Herrn Schürers Kopf ratterte), „Sie haben ja den Namen Ihres Mannes angenommen, das ist ja nicht anders als im deutschen Recht.“ Fein rausgewunden, Herr Schürer! Und die Vornamen? „Die könnten Sie in Deutschland ja überhaupt nicht ändern lassen. Also wenn überhaupt, dann mit enormem bürokratischem und finanziellem Aufwand.“ Ach! Herr Schürer beteuerte mir jedenfalls mehrfach, ihm seien „die Hände gebunden“, und er müsse sich an die Geburtsurkunde halten. Bitte, dann macht ihr Deutschen doch was ihr wollt! Der Pass ist mein einziges deutsches Dokument (einen Personalausweis brauche ich nicht mehr, den Führerschein bekomme ich aus Finnland), und wird wohl auch das letzte sein – wenn das so weitergeht, wird mein nächster Pass aber sicher ein finnischer!!!

Vielleicht sollte auch nur endlich mal jemand den Deutschen sagen, wieviel einfacher es ist, wenn jeder so eine Sozialnummer hat. (Oh, Entschuldigung, dann würde aber bestimmt auch die Hälfte der deutschen Beamten ihre Arbeit verlieren!) Vorletzte Woche war ich meine Steuererklärung abgeben und fragte gleich, ob ich dann nach der Hochzeit eine neue Steuerkarte bekomme. „Nö, bekommen Sie nicht. Sie können einfach selbst den Namen durchstreichen und den neuen Namen draufschreiben.“ „Und den Teil, den mein Arbeitgeber hat?“ „Dann sagen Sie einfach Ihrem Arbeitgeber, dass sich Ihr Name geändert hat, und der macht das dann ganz genauso.“ „Aha…“ „Wissen Sie, der Name ist doch sowieso vollkommen irrelevant, Hauptsache Ihre Sozialnummer steht drauf, und die ändert sich ja nicht.“ Polizei, Post, Bank und KELA wissen auch schon automatisch von meiner Namensänderung, ohne dass ich die extra melden müsste.
Vielleicht sollte ich mich auch am Telefon mit meiner Sozialnummer melden. ;-) Das funktioniert nämlich noch nicht so richtig und hört sich ungefähr so an: “Karen … ähm, Hallo?“


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Schlafen kann ich nächsten Winter…

(wie die Finnen zu sagen pflegen)

… und ich war auch viel zu glücklich, um müde zu sein.
Die Freude wirkt noch nach. Eigentlich war alles viel zu schnell vorbei, aber auch Erinnerungen machen glücklich.

Dass Freitag der allererste Sommertag in Turku war. Wie gut die Maiglöckchen gerochen haben. Das niedliche Deutsch der Standesbeamtin, die uns zu „Ähäleuten“ erklärt hat (über dem finnischen Gesetzbuch!). Dass Mia auch mit auf dem maistraatti war. (Nicht ohne vorher anzukündigen: “Ich geh’ da nur hin, um hinterher sagen zu können: Ich hätte das viel besser gemacht!“ *grins*)Der Nachmittag auf dem Oberdeck des „Svarte Rudolf“, einem der vielen Restaurantschiffe am Ufer des Aurajoki, in der Sonne, mit allen unseren deutschen Freunden. Abends auf Ruissalo, grosse Fähren gucken, und, wie als Hochzeitsgeschenk, den allerersten Sprosser singen hören. Endlich Sommer!
Freitag und Samstag, beide warm, sonnig und wolkenlos. (Der Donnerstag war noch wolkig und kalt, und Sonntag hat es wieder geregnet!) Sturmlos kann ich wohl nicht verlangen… am Samstag sind wir jedenfalls sehr gezaust worden, aber die drei Stunden beim Friseur haben sich gelohnt. Auch die habe ich sehr viel besser ertragen als beim Probetermin. Bei den dritten drei Stunden habe ich mich bei Niina und Susanna schon richtig zu Hause gefühlt, und hätte glatt am Sonntag nochmal hingehen können. ;-) Der lustige Fototermin mit dem pausenlos redenden Fotograf, bei dem ich nicht mehr wundere, wie seine ganz natürlich und ungestellt wirkenden Fotos zustande kommen. Mias Segen auf Deutsch. *schnief* (Das war echt rührend, dass alle für uns versucht haben, wenigstens einen Teil auf Deutsch zu machen. Und dieses finnische Deutsch ist soooo süss!) Unser Blumenkind, das die Blütenblätter alle wieder aufgesammelt hat, statt sie zu streuen. Und so eine schöne Feier. Und so viele liebe Geschenke. Und dass alle da waren – aus jeder Station meines Lebens mindestens einer: die Freunde aus Jena, meine finnische hostfamily, Janne aus Konnevesi, Melanie aus Bielefeld, unsere internationale Gemeinde mit all den lieben Leuten…

Eigentlich hat sich für uns nicht viel geändert. Und doch ist es anders.
Karen sehr glücklich. :-)


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Traugottesdienst

…in der Tarkk’ampuja-Kapelle des Turkuer Doms

Samstag, 21.05.2005

Wedding March / Einzug / Johdantomusiikki

Welcoming Words / Begrüßung / Johdanto

In the name of the Father, the Son and the Holy Spirit. Amen.

We have come together in the presence of God, to ask God’s blessing to the marriage of Karen and Vidal and to share in their joy. Our Lord Jesus Christ was himself a guest at a wedding in Cana of Galilee, and through his Spirit he is with us here and now.

Psalm Reading / Psalmlesung / Psalmi

Ps. 118: 1, 24-25

Danket dem Herrn, denn er ist gut zu uns, seine Liebe hört niemals auf! Dieser Festtag ist ein Geschenk des Herrn. Heute wollen wir uns freuen und jubeln! Hilf uns doch, Herr! Gib uns Glück und Gelingen!

Prayer / Gebet / Rukous

God our Father, from the beginning
you have blessed creation with abundant life.
Pour out your blessings upon Karen and Vidal,
that they may be joined in mutual love and companionship,
in holiness and commitment to each other.
We ask this through our Lord Jesus Christ your Son,
who lives and reigns with you,
in the unity of the Holy Spirit, one God, now and for ever.
Amen.

Reading / Lesung / Lukukappale

Ruth 1: 16-17

Wohin du gehst, dorthin gehe ich auch; wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist der meine. Wo du stirbst, will auch ich sterben und begraben werden.

Gospel Reading / Evangelium / Evankeliumi

Matt. 19: 4-6

Jesus antwortete: „Habt ihr nicht gelesen, was in den heiligen Schriften steht? Dort heißt es, dass Gott am Anfang den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat. Und er hat gesagt: „Deshalb verlässt ein Mann Vater und Mutter, um mit seiner Frau zu leben. Die zwei sind dann eins, mit Leib und Seele.“ Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Und was Gott zusammengefügt hat, sollen Menschen nicht scheiden.“

Homily / Ansprache / Puhe

Gott, der Herr, sei vor dir, um dir den richtigen Weg zu zeigen.
Er sei neben dir, um dich in die Arme zu schliessen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Er sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst und dir Kraft zu geben, wenn du am Ende bist.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Er sei über dir, um dich jeden Augenblick mit seiner Nähe zu erfreuen.
So segne dich der gütige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

„Where you go, I will go. Where you lodge, I will lodge.“ It truly is your passage. You two have given the world to one another with your travels together and by that token also left your own home country and moved to Finland. Where one has gone the other one has followed.

When you talked about love you talked about relying on each other, about being certain that the other one is there, about missing each other when you’re not together, about feeling that you can be yourself with the other and about feeling that everything is much nicer to do with the other one than without. That it is why it is clear to me that I need not tell you about what love is. You know. Very well. And are very blessed in that.

Now the way Christianity sees our existence on this earth starts with the knowledge that we live leaning on God’s blessings every day. His goodness and forgiveness surround us. God protects our lives even though we do not always understand the paths of his love. He is the source of inner peace, which supports us amidst all the brokenness of human existence. He is quite simply everything.
As we ask for God to bless us we ask that it is this God that comes close to us. Gives us eyes to see that there is hope when we’re blinded by despair. Shares our joy with us by multiplying it and enfolds us into his arms when we need comfort and peace. As we ask God to bless each other we ask this to happen. We ask God’s Spirit to enter each others lives. To show the way when it is lost and to give us wisdom, courage and love in the face of life as it is. We ask God to help us lift the cup of life and enjoy it to the fullest. And the amazing thing is that He will always give even more. And is eagerly waiting for us to ask Him to bless us even more. Abundantly.

Now today we ask God to especially bless you two and your marriage. We ask Him to be present in your lives and in your marriage this day and ever more. We do not know what this blessing will look like each day, but you will if you look for it. Day by day it’ll be there for you. It’ll be a treasure hidden in your marriage calling for you to look for it and to base your lives on it. On God, His love and His gifts.

Our internet system decided to take a holiday yesterday when I wrote this speech and I couldn’t get the following in German. But the next words are nontheless originally from Germany:

With faith there is love,
With love there is peace,
With peace there is blessing,
With blessing, there is God,
With God there is no need.

A German Blessing

Declarations / Traufragen / Kysymykset

Please stand up to witness Karen and Vidal’s vows to one another:

I now invite you to declare your love to one another before God, his church and your family and loved ones.

Vidal F., in your marriage with Karen Monika F. do you promise to love her, comfort her, honour and protect her, and, forsaking all others, be faithful to her as long as you both shall live?
Answer: I do.

Karen Monika F., in your marriage with Vidal F. do you promise to love him, comfort him, honour and protect him, and, forsaking all others, be faithful to him as long as you both shall live?
Answer: I do.

Blessing of the Rings / Segnung der Ringe / Sormusrukous

Heavenly Father, source of everlasting love,
revealed to us in Jesus Christ
and poured into our hearts through your Holy Spirit;
that love which is patient and kind,
enduring all things without end;
by your blessing,
let these rings be to Karen and Vidal symbols
to remind them of the covenant made this day
through your grace in the love of your Son
and in the power of your Spirit.
Amen.

Blessing of the Marriage / Segnung der Ehe / Aviopuolisoiden siunaaminen

Most Gracious God,
By the power of your Holy Spirit,
pour out the abundance of your blessing upon Karen and Vidal.
Defend them from every enemy.
Lead them into all peace.
Let their love for each other be a seal upon their hearts.
Bless them in their work and in their companionship;
in their sleeping and in their waking;
in their joys and in their sorrows; in all their life.
Send your blessing to them so that they may so love, honor, and cherish each other in faithfulness and patience, in wisdom and true godliness,
that their home may be a haven of blessing and peace;
through Jesus Christ our Lord, who lives and reigns with you and the Holy Spirit, one God , now and for ever.
Amen.

You may now kiss each other.

Hymn / Lied / Virsi

Praise to the Lord, the Almighty / Lobe den Herren / Kiitos nyt Herran

Intercessions / Fürbittengebet / Yhteinen esirukous

Faithful God, holy and eternal,source of life and spring of love,
we thank and praise you for bringing Karen and Vidal to this day,
and we pray for them:
Blessed is the Lord, who makes the groom rejoice with the bride.
God of love, we thank you for the gift of marriage and for the joys it brings.
Bless us as we share in this wedding.
We thank you for the love which has brought Karen and Vidal to each other and for their desire to share that love for the rest of their lives;

Faithful God, giver of all good things,
give them wisdom and devotion in ordering their common life,
that each may be to the other a source of comfort and confidence,a strength in need, a counsellor in perplexity, a comfort in sorrow and a companion in joy.
Give them grace when they hurt one another to recognize and acknowledge their fault and to seek each other’s forgiveness and your pardon and peace.
God our creator,thank you for your gift of sexual love by which husband and wife may delight in each other.
By your grace may Karen and Vidal remain lovers, rejoicing in your goodness all their days.

Give them such fulfilment of their mutual affection that they may reach out in love and concern for others.
May the hospitality of their home bring refreshment and joy to all around them;
may their love overflow to neighbours in need, and embrace those in distress.
Gracious Lord, bless the parents, families and friends of Karen and Vidal that they may grow in love.
Grant that all of us who witness these vows today may find our lives enriched and strengthened, and our loyalties confirmed;
And give us all safe travel back to our homes after these wedding celebrations.
In Jesus Christ our Lord.
Amen.

Lord’s Prayer / Vaterunser / Isä meidän

Our Father in heaven, hallowed be your name,
your kingdom come,
your will be done, on earth as in heaven.
Give us today our daily bread.
Forgive us our sins as we forgive those who sin against us.
Lead us not into temptation but deliver us from evil.
For the kingdom, the power,
and the glory are yours now and forever.
Amen.

Blessing / Segnung der Traugemeinde / Siunaus

The Lord bless you and watch over you,
the Lord make his face shine upon you
and be gracious to you,
the Lord look kindly on you
and give you peace;
and the blessing of God almighty,
the Father, the Son, and the Holy Spirit,
be among you and remain with you always.

Hymn / Lied / Virsi
All Creatures of Our God and King / Gottes Geschöpfe kommt zuhauf / Luodot, te Herraa kiittäkää

Dismissal / Verabschiedung / Lähettäminen

Postlude / Auszug / Päätösmusiikki


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Trauung auf dem Turkuer maistraatti

Freitag, 20.05.2005

„Der Zweck der Ehe ist…“

Schade, dass ich die Worte nicht original wiedergeben kann… es würde sich ungefähr so anhören: “ Därr Zweck därr Ähä ist…“
Also, fangen wir nochmal von vorn an:

„Der Zweck der Ehe ist die Gründung einer Familie zum gemeinsamen Wohl der zu ihr Gehörenden sowie zur Erhaltung der Gesellschaft. Die Ehe ist auf die Dauer gedacht, damit die Familienmitglieder sich gemeinsam ein glückliches Zuhause schaffen können.“

„In Gegenwart dieser Zeugen frage ich Sie, V. F.: Wollen Sie diese Karen K.zu Ihrer Ehefrau nehmen und sie lieben in guten wie in schlechten Tagen?“
Ja, ich will.

„In Gegenwart dieser Zeugen frage ich Sie, Karen K.: Wollen Sie diesen V. F. zu Ihrem Ehemann nehmen und ihn lieben in guten wie in schlechten Tagen?“
Ja, ich will.

„Da Sie beide die Frage bejaht haben, erkläre ich Sie für Eheleute.

„Nehmen Sie, Karen F., als Zeichen des Bundes diesen Ring von Ihrem Mann…“

„Sie sind nun in den Stand der Ehe getraut worden. Als Ehegatten sind Sie einander gleichberechtigt. Beweisen Sie einander in der Ehe Liebe und gegenseitiges Vertrauen und handeln Sie gemeinsam zum Wohle der Familie.“