- Kandiszucker
- Filinchen
- Wein
- Kinderriegel
- Tomatenwürzmischung
- Teeei
- Eierlikör
- Melissenbad
- Honig
- Tee
- Sahnesteif
- Puddingpulver
- Meerrettich
- Nutella
Wir sind dann mal einkaufen. Kann ‘ne Weile dauern. ;-)
Live aus Turku
Wir sind dann mal einkaufen. Kann ‘ne Weile dauern. ;-)
Einst – so vor drei Jahren, als ich gerade angefangen hatte, nach Kennzeichen Ausschau zu halten – sprach der Ähämann: „Aber nicht dass du denkst, ich mache diesen Quatsch auch noch mit!“
Heute sieht das so aus:
Der Ähämann und ich sitzen im Auto auf dem Heimweg vom Strand, der Ähämann fährt, ich habe Heuschnupfen und bin müde und eigentlich nur noch für die Unterhaltung des Mäusemädchens („Guck mal da, siehst du den Kran?“ „Jetzt fahren wir gleich an Papas Arbeit vorbei!“ „Hast du den blauen Kinderwagen gesehen?“) zuständig, damit es nicht einschläft. Wir müssen an einer Ampel halten. „Da war die 56!“, ruft der Ähämann. Ich sehe nur noch ein graublaues Heck rechts hinter der Hausecke verschwinden. Und weil es ja nicht gilt, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen habe, setzt der Ähämann den Blinker – gegen meinen heftigen Protest, den er mit den Worten: „Wir können’s doch mal probieren!“ abtut – und macht sich auf zur Verfolgung.
Erfolgreich:
[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55]
(6) Satava, Ekvalla
Finnlands vermutlicher einziger barrierefreier Strand. Mit Rollstuhlrampe bis ins Wasser, Blindenkarte, Toiletten, Wickelraum, Dusche, Eiskiosk, Tischtennisplatte, Volleyballnetz, Klettergerüsten (eins speziell für Geh- und Sehbehinderte), so einem Erwachsenen-Freiluft-Fitnessgerät und Rettungsschwimmer.
Ziemlich voll, gestern war kein Platz mehr auf dem offiziellen Parkplatz zu bekommen. 200 m weiter war’s aber schon kein Problem mehr, und mit dem Stadtbus (14, 15) könnte man auch hinfahren.
Ich war gestern ein bisschen müde und heuschnupfengeplagt, könnte also auch daran liegen, wenn ich sage: prima Sache, aber mir haben andere Strände besser gefallen.
„Guck, Mama, da, der Betonmischer!“
„Nein, nicht weitergehen, ich will doch noch den Hubsteiger angucken!“
„Ob da wieder der Autokran ist, an der Baustelle?“
„Da, da, ein Bagger!“
(Und da sage noch einer, nur Jungs interessierten sich für derlei Dinge…!)
((Das Mäuseknäbchen kriegt sich derzeit allerdings vor Aufregung auch kaum ein, wenn er einen Bagger – oder ein Motorboot! – erblickt. „Da! Da!“, ruft er und streckt seinen Zeigefinger aus: „Da!“))
(5) Kaarina, Voivala
Strand mit besonders idyllischem Ausblick.
Feinster Sandkastensand, an beiden Rändern Schilf, ziemlich warmes Wasser (das mag aber daran liegen, dass wir nun seit einer Woche täglich knapp 30 Grad haben :-) ), schwimmender Steg zum Springen ein bisschen weiter draussen, Umkleidehäuschen, Dixi-Klo. Leider keinerlei Spielgerät für Kinder. Mussten sie sich eben doch im Wasser vergnügen. ;-)
Gestern den ersten Liter Sonata gekauft.
(Das und das Wetter machen es gerade nicht leicht, am Freitag wegzufahren.)
(4) Kaarina, Hovirinta
Vermutlich Kaarinas bester Strand, deswegen relativ voll. (Aber was macht das schon in Finnland – ruhig ist es trotzdem.)
Er hat mich ein bisschen an ein deutsches Freibad erinnert: mit grosser Liegewiese mit Bäumen, Bänken, einem richtigen Haus mit Toiletten – und einem Eiskiosk!
Kaarina hat vermutlich mehr Geld als Turku, denn der Strand ist mit Sandkastensand aufgeschüttet, nicht mit Unter-Klettergerüsten-und-Rutschen-Sand wie die Turkuer Strände. ;-) Solcher Sand befindet sich dort nur unter dem ziemlich grossen, ziemlich tollen, ziemlich dolle bespielten Klettergerüst mit drei verschiedenen Rutschen. Für die Mäusekinder war das jedenfalls die grössere Attraktion als das Wasser. ;-)
Pöh, wer braucht schon die 55 an der Uni, wenn er so einen aufmerksamen Ähämann hat?!
Gestern auf dem Rückweg vom Strand, als wir so die Itäinen Pitkäkatu entlangfuhren, rief er plötzlich: „Da, da, die 55! Siehstese???“ Fast war’s zu spät, ehe ich von den am Strassenrand geparkten Autos das entdeckt hatte, das die 55 auf dem Nummernschild hatte. Aber natürlich, der weisse Geländewagen war’s!
(Und wenn ich’s nicht gesehen hätte, hätte mich der Ähämann nochmal dran vorbeigefahren.)
[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54]
(3) Hirvensalo, Sorttamäki
Gleich gegenüber von Uittamo, aber sehr viel ruhiger. Auch sehr viel abgelegener, wenngleich immer noch relativ leicht mit dem Stadtbus (54) oder dem Auto erreichbar. Das Auto muss man am Parkplatz der „Kunstkapelle“ abstellen und noch ein Stückchen zu Fuss gehen.
Sandstrand mit Sonnen- und Schattenplätzen, auf einer Seite Schilf. Umkleidehäuschen, Toilette (derzeit allerdings irgendwelchen Rohrverlegungen zum Opfer gefallen), Volleyballnetz, Klettergerüst, Schaukel, Rutsche. Auf der rechten Hälfte des Strandes ziemlich viele Algen und Zeugs, aber links, je näher man dem Schilf kommt, ganz toller Sand. (Aufgeschüttet natürlich wie überall hier an den Stränden. Der Ähämann, der ein wenig hinausschwamm zu einer vermeintlichen Sandbank, bekam dort schwarze Schlammfüsse.)
Auffallend angenehmes Publikum: Familien, Einzelpersonen, Gruppen von irgendwie, hm, „alternativen“ Jugendlichen – alle sehr ruhig, entspannt, fröhlich.
Der schönste Strand bisher! :-)
(2) Ruissalo, Kansanpuisto
Kein offizieller Badestrand der Stadt Turku mehr. Macht aber nichts. Toll für Kinder, weil sehr flaches Wasser, viele Steinchen zum Ins-Wasser-Schmeissen, viele Boote und Schiffe zu gucken – von kleinen Motorbooten über Segelschiffe bis hin zu Schwedenfähren und Armeeschiffen.
(Am Donnerstag konnten wir ausserdem zusätzlich die Ankunft von ca. 500 Dixi-Klos für das nächstes Wochenende stattfindende Ruisrock-Festival beobachten.)
Mit Schaukel und Schaukelpferdpanda, das Klettergerüst wurde irgendwann im vorigen Sommer abmontiert und ist bislang nicht wieder aufgetaucht.
Nicht sooo sauber, mit hier und da herumliegender Gänsekacke, weil das Umsiedeln der Wildgänse vom Strand ein paar hundert Meter weiter auf das Natura-2000-Schutzgebiet, das schon 2003 grosses Thema in der örtlichen Presse war, nicht so recht funktioniert hat.
Dafür gibt es ein Café mit sehr schöner Terrasse gleich nebenan.
Eher so ein Strand für den Winter. ;-)
Zu erreichen mit Auto, Stadtbuslinie 8 oder im Sommer mit der Ruissalo-Fähre.