Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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kaksisataaseitsemänkymmentä

„Heute wollen wir aber mal nirgends hingehen!“, verkündete das Fräulein Maus am am Frühstückstisch. „Heute wollen wir mal hier bleiben und mit unseren Freunden spielen!“

Eine halbe Stunde später rief sie von der Terrassentür: „Mama? Wenn wir heute Nachmittag an den Strand fahren, kann dann die Freundin, die nur jede zweite Woche im Nachbarhaus wohnt, mitkommen?“

Heute Nachmittag fuhr ich also mit vier Kindern an den Strand. ♥

(Gut, dass wir den Strand ganz für uns alleine hatten. Alles unser säuberlich verteiltes Gelumpe auf dem Foto…)

Hinzu über die Landstrasse, denn es musste zwecks Proviantbeschaffung noch ein Zwischenstopp am Backstand vom LIDL gemacht werden, rückzu den kürzesten Weg über die zwei Kilometer Autobahn, wo uns gleich nach dem Auffahren ein Pakettiauto mit der 270 überholte.

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Glück ist…

… finnische Sommerabende.

Abendlicht, das von Minute zu Minute weicher und schöner wird. Stille bis auf das Tuckern eines Motorbootes irgendwo weit weg und das Kreischen der Möwen, die über unsere Köpfe hinwegsegeln. Eine Sauna, die zweimal die Woche von 17 bis 21 Uhr angeheizt ist und einfach so von jedermann benutzt werden darf. Grünes Wasser voller Diamanten, das noch so kalt ist, das es einem kurz den Atem nimmt, wenn man losschwimmt.


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Angekommen

Richtig wieder zu Hause angekommen fühle ich mich immer erst, wenn ich im Meer war.

Auch im Winter.
Besonders im Winter.

„Na, was hat euch denn der Weihnachtsmann gebracht?“, wurden die Kinder von den Saunastammgästen begrüsst. Auch sonst drehten sich die Gespräche um Weihnachten. Es wurde durchgezählt, wer zu Heiligabend vormittags noch Eisbaden war, sich erinnert, wie früher, in der alten Sauna, dann immer die Verkündung des Weihnachtsfriedens im Fernseher lief, sowie eine Diskussion über die perfekte Zubereitung des traditionellen finnischen Weihnachtssalats geführt, die mit den Worten „Also ich kaufe den immer fertig im Supermarkt“ beschlossen wurde. Dann wurden die Kinder mit „Bis zum Bauchnabel?!“ „Bis zum Hals!“ das nächste Mal ins Meer geschickt.


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Schattenseiten

Bis vor kurzem war der Sommer eine reine Freude. Jetzt fängt er langsam an, auch seine Schattenseiten zu zeigen: in Form von Wespen, Bremsen und Blaualgen.

Eigentlich hätte das jetzt ein neuer Beitrag zur Kategorie Strandtest werden sollen. Die Kinder forderten gestern nämlich einen „Strand zum Springen“, und laut Internet hätte es in Parainen einen solchen gegeben. Leider stellte sich vor Ort heraus, dass er wegen Blauaugen gesperrt ist. Ich bin da normalerweise nicht besonders panisch, aber das Wasser sah wirklich eklig kein bisschen einladend aus.

Fuhren wir eben weiter an den Lieblingsstrand, mal wieder. Aber auch da war das Wasser eher… nicht mehr so schön durchsichtig wie vor zwei Tagen noch.

Baden wir heute zur Abwechslung mal in Leitungswasser.

(Das Schlimmste aber sind die sich schon rot färbenden Vogelbeeren und die zwei Stunden, die es jede Nacht schon wieder dunkel wird.)


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kaksisataakolmekymmentäkahdeksan

Gestern konnte der Ähämann auch endlich mal mit an den Lieblingsstrand kommen.
(Und Fotos machen.)

Der Strand war übrigens, trotz Sommerwetter und Urlaubszeit und Wochenende, erstaunlich leer. Die Leute waren offensichtlich alle im Grillrestaurant auf der nächsten Insel. (Wo wir vorher auch essen waren, aber wo es so laut und voll war, dass ich mich tatsächlich kurzzeitig nach dem Herbst gesehnt habe.) Die 238 war da auch.

Heute dann Faultiertag. Den halben Tag mit Vorlesen in der Hängematte verbracht.

Sommer, hach!

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kaksisataakolmekymmentäseitsemän

Als wir heute zum Lieblingsstrand fuhren, kam uns die 237 entgegen. (Und ausserdem eierten sehr viele Autos sehr nervig auf den Strassen herum.)

Am Lieblingsstrand gebärdete sich die Ostsee heute ausnahmsweise wie ein echtes Meer statt wie ein finnischer See: mit richtigen Wellen und echtem Meeresrauschen. Das Fräulein Maus liess sich mit der Luftmatratze schaukeln, der grosse Herr Maus sprang wie ein Fohlen zwischen den Wellen am Strand herum, und der kleine Herr Maus liess sich von den Wellen bei seinen verbissenen Schwimmversuchen unterstützen.

„Ich schaukle immer noch!“, verkündete das Fräulein Maus vorhin im Bett. „Das war so toll mit den Wellen!“, seufzte der grosse Herr Maus. Der kleine Herr Maus kuschelte sich an mich und roch nach Meer. Haarewaschen haben sie alle drei vergessen vorhin in der Badewanne.

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Radtour mit Schwimmpause

Wann ich endlich wieder mit ihnen in die Sandgrube gehen würde, hatten die Kinder seit Ferienbeginn gebettelt.

Jederzeit. Aber unter einer Bedingung: wir würden mit dem Fahrrad hinfahren.

Es ist nämlich so, dass wir ja nun seit unserem Deutschlandurlaub drei neue Fahrräder besitzen – aber während der Ähämann seit Urlaubsende mit seinem täglich auf Arbeit fährt und der grosse Herr Maus mit seinem fast täglich durch die Nachbarschaft kurvt, bin ich mit meinem noch nicht weiter gekommen als zweimal aufs Fussballfeld in dem einen Nachbarstadtteil und einmal zur Wohnung der Klavierlehrerin im anderen.

Und zur Sandgrube führt ein besonders malerischer Radweg, zumindest wenn man die brüllende Autobahn und die Gewächshäuser erstmal hinter sich gelassen hat.

Ein paar Bedenken hatte ich, dass der Weg, vor allem für den kleinen Herrn Maus, doch ein bisschen zu weit sein könnte, denn als ich auf dem Onlinestadtplan mal so grob nachmass, musste ich feststellen, dass der Weg doppelt so lang ist wie ich geschätzt hatte. Aber auch das ist neuerdings kein Problem mehr, denn wir besitzen ja – eigens für den Transport der neuen Räder angeschafft – drei Fahrradträger fürs Auto. Der Plan war also, dass der Ähämann nach Feierabend mit dem Auto nachkommen würde und schwächelnde Kinder und deren Räder verladen würde.

War aber gar nicht nötig. Ich konnte die Kinder mit der Aussicht auf ein Eis aus dem Supermarkt kurz vor zu Hause bestechen, auch den Rückweg per Fahrrad zu absolvieren.

Und der kleine Herr Maus – der jetzt stolz das einst für das Fräulein Maus mit dem Flugzeug nach Finnland transportierte Fahrrad fährt – musste nur ganz, ganz am Ende ein bisschen von mir bergauf geschoben werden.