Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Mittsommer 2018

Wir hatten unseren Urlaub dieses Jahr extra so geplant, dass wir zu Juhannus wieder zurück sind.

Mal davon abgesehen, dass wir uns gerade fühlen wie auf einer weiteren Station unserer Reise, kann man sich leider nicht drauf verlassen, dass man jedes Jahr Juhannus so feiern kann, wie es sein soll.

Gestern: 11°C, Regen, Sturm.

Aber Sauna geht zum Glück immer.

(Heute riecht die ganze Wohnung nach Birke…! <3 )

Zwischen den Saunagängen tranken wir slowakisches Bier, und statt Juhannusfeuer guckten wir – als Urlaubsnachbereitung sozusagen – mit den Kindern den Film über die letzten böhmischen Wassermänner.

War auch schön, Mittsommer 2018.


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Endlich Ferien! Endlich wieder im Meer baden gehen!

Wir waren schon vermisst worden von den Saunastammgästen. „Ihr seid ja alle gross geworden!“, wurden die Kinder begrüsst. Und seit heute haben tatsächlich alle drei begriffen, dass es sich besser anfühlt, wenn man nicht nur die Zehen eintunkt, sondern wirklich bis zum Hals ins Wasser geht. Sie wollten dann gar nicht mehr aufhören. Deswegen blinkerten schon grün und rot die Seezeichen übers schwarze Wasser, als wir das letzte Mal dampfend von der Sauna auf den Steg liefen.

Und als wir heimfuhren, fuhr eine 292 vor uns her.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291]


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Glück ist…

… finnische Sommerabende.

Abendlicht, das von Minute zu Minute weicher und schöner wird. Stille bis auf das Tuckern eines Motorbootes irgendwo weit weg und das Kreischen der Möwen, die über unsere Köpfe hinwegsegeln. Eine Sauna, die zweimal die Woche von 17 bis 21 Uhr angeheizt ist und einfach so von jedermann benutzt werden darf. Grünes Wasser voller Diamanten, das noch so kalt ist, dass es einem kurz den Atem nimmt, wenn man losschwimmt.


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Saisonabschluss

Obwohl wir diesen Winter gar nicht sooo oft eisbaden waren – irgendjemand war immer krank oder hatte etwas anderes vor – haben wir es diese Saison immerhin geschafft, sowohl am allerersten als auch am allerletzten Tag da zu sein.

Heute Baden bei Schneesturm.
Zwischen Schwänen, Strandläufern und Seeschwalben.

(So ist das im April. )

Dann zogen die Aprilwetterwolken davon und machten Platz für blauen Maihimmel.


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Angekommen

Richtig wieder zu Hause angekommen fühle ich mich immer erst, wenn ich im Meer war.

Auch im Winter.
Besonders im Winter.

„Na, was hat euch denn der Weihnachtsmann gebracht?“, wurden die Kinder von den Saunastammgästen begrüsst. Auch sonst drehten sich die Gespräche um Weihnachten. Es wurde durchgezählt, wer zu Heiligabend vormittags noch Eisbaden war, sich erinnert, wie früher, in der alten Sauna, dann immer die Verkündung des Weihnachtsfriedens im Fernseher lief, sowie eine Diskussion über die perfekte Zubereitung des traditionellen finnischen Weihnachtssalats geführt, die mit den Worten „Also ich kaufe den immer fertig im Supermarkt“ beschlossen wurde. Dann wurden die Kinder mit „Bis zum Bauchnabel?!“ „Bis zum Hals!“ das nächste Mal ins Meer geschickt.


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Im Hafenbecken baden

Das einzige, was im Hostel auf Suomenlinna fehlt, ist eine Sauna. (Es handelt sich bei dem Hostel um ein historisches Schulgebäude. Vielleicht wäre es zu kompliziert geworden, eine Sauna einzubauen.)

Aber es gibt da ja seit Neuestem Abhilfe.

Vorfreudig hatten wir die erst diesen Herbst eröffnete Sauna und das Schwimmbecken im Hafen schon mehrmals von der Fähre aus beäugt, dann aber beschlossen, dass es im Dunklen bestimmt noch schöner wäre, da zu baden.

(Und wir nach ausgedehnten Stadtspaziergängen auch durchgefroren genug, um Sauna und warmes Badewasser besonders nötig zu haben.)

Es war dann auch tatsächlich sehr schön – und ein bisschen skurril – mit Blick auf den angestrahlten Dom und neben den haushohen Schwedenfähren quasi im Hafenbecken herumzuschwimmen.

Bewacht von in Daunenjacken mit Pelzkragen verpackten Rettungsschwimmern, die ausserdem alle zwei Minuten das Eis von der Treppe kratzen mussten, weil Frost und nasse Füsse, die von der Sauna ins Schwimmbecken und noch nassere Füsse, die vom Schwimmbecken zurück in die Sauna tapsen, nun mal keine besonders günstige Kombination sind.

(Nächstes Mal denke ich beim Packen besser nicht nur ans Saunamützchen, sondern auch an die Eisbadeschuhe!)