Suomalainen Päiväkirja

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Deutsche Wörter im Ausland 

6 Kommentare

Die Fremdgeher

Kaffepaussi, buterbrod, besservisseri: Der Deutsche Sprachrat hat im Ausland nach deutschen Wörtern gefahndet – und wurde fündig.
Von Hermann Unterstöger
(sueddeutsche.de 07.01.2007)

Mit dem Foto kann ich auch dienen. Allerdings zweifle ich stark an der Germanophilie eines einzelnen Busfahrers – diese Aufschrift ist hier nämlich des Öfteren zu lesen. Und kaffe mit nur einem e ist schwedisch, und paussi leitet sich wohl auch eher vom schwedischen paus ab als von der deutschen Pause, wie so viele Wörter hier, die ihren Ursprung im Schwedischen haben.

Und „kahvipaussi“? Das sagt kein Mensch! Wenn, dann hiesse es kahvitauko!

Wollen wir doch mal festgehalten haben.

6 Kommentare zu “Deutsche Wörter im Ausland 

  1. Nur das es in Schweden „fika“ heißt und nicht „kaffepaus“ oder sowas …

    Also doch eher deutschen Ursprungs, nur irgendwie skandinavisiert, nicht möglich?

  2. Schon möglich, nur… Finnlandschwedisch und „Reichs“schwedisch sind nochmal ein Unterschied. Und Finnlandschwedisch ist mehr so das „ursprüngliche“ Schwedisch, das, was eben dem Deutschen oft recht ähnlich ist. Und viele finnische Worte sind daraus abgeleitet.

    (So wie es heute auch mit englischen Worten passiert, so dass es dann zu so schönen Wortkreationen wie „frendit“ oder „bisnessmen“ kommt…)

  3. Rein aus professionellem Interesse: Hat das Bremer Sprachblog denn korrekt nach den Rechten für die Verwendung des Bildes bie Dir angefragt? Schliesslich steht an Deinen Flickr-Bildern ja „All Rights Reserved“.

  4. Ja, haben sie. Wäre ja sonst auch ein starkes Stück, „mit freundlicher Genehmigung der Fotografin“ unter den Artikel zu schreiben. :-)

  5. Eigentlich ist unsere „Diskussion“ ohnehin verfehlt, da Kaffee ja aus dem arabischen kommt und Pause aus dem Lateinischen, und es eigentlich kaum eine Rolle spielt, wer die beiden Wörter wo zuerst kombiniert hat – wenn es nicht sowieso an mehreren Stellen parallel passiert ist.

    Kleine Anekdote am Rande: Der Dichter Tegnér forderte, das Schwedische, „ärans och hjältarnas språk“ (die Sprache der Ehre und der Helden), von fremden Einflüssen rein zu erhalten. Prompt hielt man ihm entgegen, daß „ära“ und „hjälte“ ja auch Lehnwörter seien. (Quelle: Fredrik Lindström) So kann’s gehen …

  6. (aus dem Deutschen stammende Lehnwörter, falls das nicht selbsterklärend gewesen sein sollte)

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