Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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kaksisataakuusikymmentäneljä

Als ich am Dienstag mit dem kleinen Herrn Maus vom Fussballtraining heimradelte, kam uns genau da, wo wir an einer geparkten 264 vorbeifuhren, eine andere 264 entgegen.

Der kleine Herr Maus freute sich nicht sehr. Er war genervt, dass auf dem Radweg – und dann auch noch bergauf! – immer noch dicke Splittschichten lagen.

Nach welchem System hier die Wege und Strassen vom winterlichen Spitt befreit werden, ist uns allen schleierhaft. Unser Stadtteil jedenfalls scheint auf der Prioritätenliste nicht sehr weit oben zu stehen. Der kleine Herr Maus vermutete schon, man hätte uns vergessen, und ich versprach ihm, wenn die Kehrmaschine in zwei Wochen immer noch nicht dagewesen sein sollte, mal bei der Stadt nachzufragen.

Am nächsten Tag fiel prompt eine Frühjahrsputzarmada in unseren Stadtteil ein: ein riesiger Bagger, der den Eishobel gegen eine riesige Bürste getauscht hat, ein normaler Bagger mit Bürste und Splittsauger, das Strassenwaschauto, ein Traktor mit Hänger für die eingesaugten Splittberge, eine kleine Kehrmaschine für die Feinarbeiten.

Zwei Tage lang fuhren sie Strasse um Strasse und Fussweg um Fussweg ab. Danach war immerhin der Radweg zum Kindergarten splittfrei.

Die Frühjahrsputzarmada ist in den nächsten Stadtteil weitergezogen. Der Radweg neben der 264 ist immer noch unter 5 cm Splitt begraben.

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2 Kommentare

Finnische Strasse

(Aus der Reihe: Was mich glücklich macht.)

Während die finnischen „Cousins“ und die Freunde, mit denen wir neulich am Strand waren, heute ihren ersten Schultag hatten, sind wir nochmal an den Lieblingsstrand gefahren. (Wir bezahlen das dann mit zwei Tagen Herbstferien statt einer vollen Woche sowie Weihnachtsferien, die schon vor dem Feiertag am 6. Januar enden werden. So gesehen hätten es zehn Wochen Sommerferien auch getan.)

Danach sind wir noch den Ähämann abholen gefahren, der zwei Tage in Seili auf Dienstreise war. Auf einer dieser Strassen, die mir die allerliebsten sind.

Schon immer. Auf der mittelfinnischen Forschungsstation, als ich noch Lada fuhr, entdeckte ich meine Liebe zu kleinen, unbefestigten Nebenstrassen. Je achterbahniger, desto besser. Manche behaupten, genau deswegen seien mittelfinnische Rallyefahrer die besten der Welt. Wegen des alltäglichen Trainings. Nur, dass einem gerne mal mitten im Wald auf so einem schmalen Strässchen ein LKW mit Auflieger und Anhänger mit nicht unbeträchtlicher Geschwindigkeit entgegenkommt, sollte man nicht vergessen. Und dass es sich auf diesen Strassen fährt (und bremst) wie auf Schnee.

Vielleicht machen sie mich auch deshalb so glücklich.