Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Seit wir in Turku wohnen, brechen wir nie mehr in aller Herrgottsfrühe in den Urlaub auf. Wir fahren abends, und zum Hafen brauchen wir zwanzig Minuten.

Diesmal gingen wir am Abreisetag sogar alle noch auf Arbeit, in die Schule und in den Kindergarten, und dann war trotzdem noch genug Zeit, die letzten Sachen einzupacken, das Auto zu beladen, den Geschirrspüler nochmal anzustellen und den Müll wegzubringen. Apropos Müll: gut, dass wir den Plastemüll wegfahren müssen. So nahmen wir einen anderen Weg zum Hafen, und es kam uns noch die 232 entgegen.

Und immer, wenn wir im Sommer wegfahren und so im Abendsonnenschein an Deck stehen, bin ich ein bisschen wehmütig. Weil diese Sommerabende so unglaublich schön sind, dass ich sie eigentlich nicht einmal für drei Wochen verpassen will.

Was für ein Glück, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen!

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Ferien, endlich!

Als ich heute früh aufwachte, fühlte ich mich erholt wie seit zwei Monaten nicht mehr.

Nur am ausreichenden Schlaf konnte es nicht gelegen haben. Immerhin hatte ich auch innerhalb der letzten zwei Monate wenigstens immer an einem der beiden Wochenendtage ausschlafen können. Aber all diese Wettkämpfe und Konzerte und Weihnachtsfeier hier und Weihnachtssingen da und Weihnachtsaufführung dort und zwischendurch noch drei Kindergeburtstagseinladungen und das alles zusätzlich zu den ganz normalen Trainingszeiten und Musikstunden und Schule und Kindergarten und Arbeit – noch dazu bei dieser Finsternis…! Von Mitte April bis Ende Mai ist es bei uns ähnlich hektisch wie von Anfang November bis Mitte Dezember – aber da bin ich nicht so fertig. Vor allem nicht so müde. Ich habe schon lange nicht mehr so dringend auf Ferien gewartet wie diesmal.

Den Kindern schien es ähnlich zu gehen. Keines von denen hatte in den letzten Monaten am Wochenende je länger als bis halb acht geschlafen. Heute früh schliefen sie – von jetzt auf gleich – alle drei bis um neun. Die Schule hatte uns netterweise die Zeugnisausgabe am Samstagmorgen erspart und den Schülern die Zeugnisse schon gestern Mittag überreicht. Ferien, endlich!

(Muss man natürlich gleich an den Strand, baden gehen. Und dann – so gegen 15:10 Uhr – in den Sonnenuntergang surfen.)