Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Radtour mit Schwimmpause

Wann ich endlich wieder mit ihnen in die Sandgrube gehen würde, hatten die Kinder seit Ferienbeginn gebettelt.

Jederzeit. Aber unter einer Bedingung: wir würden mit dem Fahrrad hinfahren.

Es ist nämlich so, dass wir ja nun seit unserem Deutschlandurlaub drei neue Fahrräder besitzen – aber während der Ähämann seit Urlaubsende mit seinem täglich auf Arbeit fährt und der grosse Herr Maus mit seinem fast täglich durch die Nachbarschaft kurvt, bin ich mit meinem noch nicht weiter gekommen als zweimal aufs Fussballfeld in dem einen Nachbarstadtteil und einmal zur Wohnung der Klavierlehrerin im anderen.

Und zur Sandgrube führt ein besonders malerischer Radweg, zumindest wenn man die brüllende Autobahn und die Gewächshäuser erstmal hinter sich gelassen hat.

Ein paar Bedenken hatte ich, dass der Weg, vor allem für den kleinen Herrn Maus, doch ein bisschen zu weit sein könnte, denn als ich auf dem Onlinestadtplan mal so grob nachmass, musste ich feststellen, dass der Weg doppelt so lang ist wie ich geschätzt hatte. Aber auch das ist neuerdings kein Problem mehr, denn wir besitzen ja – eigens für den Transport der neuen Räder angeschafft – drei Fahrradträger fürs Auto. Der Plan war also, dass der Ähämann nach Feierabend mit dem Auto nachkommen würde und schwächelnde Kinder und deren Räder verladen würde.

War aber gar nicht nötig. Ich konnte die Kinder mit der Aussicht auf ein Eis aus dem Supermarkt kurz vor zu Hause bestechen, auch den Rückweg per Fahrrad zu absolvieren.

Und der kleine Herr Maus – der jetzt stolz das einst für das Fräulein Maus mit dem Flugzeug nach Finnland transportierte Fahrrad fährt – musste nur ganz, ganz am Ende ein bisschen von mir bergauf geschoben werden.


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Strandtest geht weiter

(13) Jäkärlä, Maarian hiekkakuoppa

Wir haben die Sommerferien so anfangen lassen, wie es sich gehört – gleich nach dem letzten Kindergartentag heute sind wir zum ersten Mal dieses Jahr an den Strand gefahren!

Und weil wir letzten Sommer noch lange nicht alle Strände Turkus besucht haben, war auch heute wieder ein uns bisher unbekannter dran. Einer, von dem ich jetzt schon sagen kann, dass er wahrscheinlich einer meiner Lieblingsstrände werden könnte. Kein Meeresstrand, sondern ein Badeplatz an einer alten Sandgrube. Schön windgeschützt und sehr sonnig, und ab und zu kann man ein Flugzeug beim Landen oder Starten von unten begucken. Mit grünem, klarem Wasser, wunderbarem Sand und natürlich Toilette, Umkleidehäuschen und Rettungsring. Weiter draussen gibt’s noch einen schwimmenden Steg zum Hinschwimmen-und-Ausruhen oder Ins-Wasser-Springen. Aber der war uns für heute im wirklich noch kalten Wasser zu weit weg. Zwar hat die, letzte Messung ergeben, dass das Wasser in der Sandgrube mit 16 Grad immerhin zwei, drei Grad wärmer ist als an den Meeresstränden, und inzwischen sind vielleicht auch noch ein oder zwei Grad dazugekommen, aber für mehr als ein paar Schwimmzüge hat es zumindest dem Ähämann und mir nicht gereicht. Aber so schön war’s!

So kann der Sommer jetzt bitte weitergehen!

[Strandtest (1), (2), (3), (4), (5), (6), (7), (8), (9), (10), (11), (12)]