Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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neljäsataaneljä

Vor drei Jahren waren um die Zeit mit uns fünf Autos auf der Autofähre. Diesmal war die Schlange eine halbe Stunde vor Abfahrt schon so lang, dass wir schon ahnten, dass wir diesmal nicht mit draufpassen würden und sofort anfingen, Pläne für die drei Stunden Wartezeit bis zur nächsten Fähre zu machen: zum Beispiel endlich mal wieder den kleinen Lehrpfad ablaufen, der vor vielen Jahren genau die richtige Länge für die Kinder hatte.

Die 404 – ein Reisebus, weit vor uns in der Warteschlange – schaffte es auf die Mittagsfähre, und drei Stunden später kam sie mit der Fähre, auf die der Löwe Balthasar geduldig stellvertretend für uns gewartet hatte, wieder zurück.

Drei Stunden später aber war es im Wikingerdorf auch noch schön. Und weil es im finnischen Sommer abends erst richtig schön wird, gingen wir hinterher auch noch an unseren Zweitlieblingsstrand. Und Eisessen natürlich, kurz bevor der Supermarkt zumachte. Hach, Sommerferien!

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Sonntagsseefahrt

Weil’s so schön war, sind wir auch diesen Sonntag wieder Schiff gefahren. Kreuzfahrt für Arme, sage ich immer, denn unsere Autofähren und Verbindunsschiffe hier sind – wir zahlen gern Steuern! – komplett kostenlos, und jede einzelne fährt durch allerhübscheste Landschaft. Man kann gar nicht oft genug Autofähre fahren!

Ich weiss gar nicht, wie oft wir schon in Kasnäs sehnsüchtig der Autofähre, die noch weiter nach Süden fährt, hinterhergeguckt und dabei gedacht haben: mit der müssten wir auch mal fahren! (Man muss sich da nämlich leider ein bisschen nach dem Fahrplan richten, weil sie am Wochenende nur viermal am Tag fährt.)

Diesen Sonntag also. Der Wecker klingelte lange vorm Aufstehen um acht, weil vor der Abfahrt auch noch bei der Pflegekatze vorbeigefahren werden musste, um ihr Futter und Streicheleinheiten zukommen zu lassen, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Fähre nach Rosala fährt wirklich durch schon fast alleräusserstes Schärengebiet, da, wo die Inseln viel kleiner und runder und felsiger sind als auf unserer üblichen Autofährstrecke, und wo man ab und zu schon einen Blick aufs offene Meer erhaschen kann.

Damit die Schifffahrt auch ein Ziel hatte, besuchten wir das Wikingerdorf in Rosala, das mich bisher eher nicht gelockt hatte, weil ein Besuch dort in den völlig überteuerten Schifffahrten zu Finnlands höchstem Leuchtturm enthalten ist. Dabei ist es dort wirklich nett: man darf sehr viel ausprobieren und anfassen, es gibt sogar Hasen und Hühner, und weil wir in der Hochsommerhitze fast die einzigen Besucher dort waren, zumindest die einzigen, die sich länger als eine halbe Stunde dort aufhielten, fühlte ich mich ein bisschen wie in der Idylle in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.

Danach an den Strand gleich daneben, wo hinter den Schären, die man von da aus sieht, tatsächlich das offene Meer anfängt, und dann mit der Fähre zurück, und auf der Rückfahrt das obligatorische Sommereis aus dem Supermarkt. (Gelobt seien die finnischen Ladenöffnungszeiten!)

Hach, Sommerferien…!