Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Herbst

… ist die schönste Jahreszeit im Wald.

(Leider war der uns anstelle unseres langjährigen Lieblingswanderwegs empfohlene Spaziergang kein angemessener Ersatz.)

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Autofährenliebe.

Autofähre fahren wird mir nie langweilig werden.

Wir bekommen übrigens demnächst eine zweite Elektrofähre. ♥

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Grosse Kinder.

Der grosse Herr Maus verbrachte das Wochenende mit einem Schulfreund und dessen Familie im Mökki. Er kam mit einem Eimer Preiselbeeren und einem Eimer Pfifferlinge zurück.


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neljäsataaviisikymmentäneljä

Seit der 450 ist der Wurm drin. Seitdem sehe ich nämlich grundsätzlich immer erst – oft auch mehrmals – die jeweils nächste Zahl, bis mir endlich die, die ich eigentlich suche, über den Weg fährt.

Mit der 454 und der 455 wäre das ein bisschen anders, hatte ich gedacht. Denn die 455 wohnt gleich bei uns um die Ecke, und sobald ich die 454 gesehen hätte, käme ich ja dann auch gleich noch an der 455 vorbei. Hatte ich tatsächlich gedacht.

Am Donnerstag zum Beispiel hielt ich intensiv nach einer 454 Ausschau, denn wir fuhren, recht spontan und gesponsert vom Škoda-Autohaus, reichlich 100 km durch die Gegend.

Es ist nämlich so, dass es jetzt, drei Jahre zu spät, endlich ein Elektroauto gäbe, das unseren (Platz)anforderungen genügen (und keine 120 000 € kosten) würde. „Holt es Mittwochabend ab, testet am Feiertag in Ruhe, ob die Harfe in den Kofferraum passt und ob die Kinder auf einer längeren Strecke bequem sitzen, und bringt es Freitagfrüh zurück“, hatte der Autohändler angeboten, und so taten wir, was wir am liebsten tun: wir fuhren auf die überübernächste Insel.

Denn was liegt schliesslich näher, als mit einem Elektroauto Elektrofähre zu fahren?!

Mein Traum wäre ja, überhaupt kein eigenes Auto mehr zu brauchen. Fast alles mit Fahrrad, Bus und Bahn erledigen zu können, und wenn man doch mal ein Auto braucht, dann unkompliziert und preiswert genau so eins leihen zu können, wie man es gerade braucht: wenn das Fräulein Maus anderswo ein Konzert hat, ein Auto, das gross genug ist, dass wir alle fünf und die Harfe reinpassen; wenn nur ein Teil der Familie mitfährt, dann nur ein ganz kleines Auto; wenn wir in den Urlaub fahren, dann ein Auto mit grossem Kofferraum. Kein Kompromissauto, das dafür, dass es doch immer entweder zu gross oder zu klein ist und die meiste Zeit nur rumsteht, eigentlich viel zu teuer ist. Das fände ich wirklich schön.

Aber solange das nicht geht, dann lieber eins, das mit Wind-, Sonnen- oder Atomkraft betrieben wird statt mit zu verbrennendem Erdöl.

Eine 454 sah ich übrigens auf dem ganzen Ausflug nicht.

Aber als ich gestern von Arbeit kam, stand eine auf einem Parkplatz ganz in der Nähe, keine 50 Meter von der 455 entfernt. Ich drehte extra – denn man will ja nicht schummeln – nochmal um, um einen offiziellen Blick auf die 455, die immer (!) da steht, wenn ich von Arbeit komme, zu werfen, und wer war nicht da?! Die 455.

Wahrscheinlich ist sie jetzt so lange weg, bis ich eine 456 gesehen habe.

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Märzsonne

Ich trauere der dieses Jahr fast in greifbare Nähe gerückten Möglichkeit, mal wieder einen richtigen März zu erleben, bis in den Frühling hinein skifahren zu können, noch hinterher.

Aber diese sonnigen Tage, an denen man nicht weiss – Ist noch Winter? Ist schon Frühling? – die sind schon sehr, sehr schön.


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kolmesataaseitsemänkymmentä

Der Sonntag stand unter dem Motto „Mit Strom übers Meer fahren“.

Vor ein paar Tagen hatte der Ähämann nämlich zufällig herausgefunden, dass es unser Lieblingsrestaurant auf der überübernächsten Insel, das uns zusammen mit einer Autofährfahrt und dem einen oder anderen Wanderweg viele Jahre als ganzjähriges Ausflugsziel gedient hatte, aber letzten Sommer überraschend geschlossen wurde, wieder gibt. Unter anderem Namen, und ich kann auch schon mal vorwegnehmen, dass das Essen preislich weiterhin okay, aber geschmacklich nicht so dolle ist. (Die beste Zeit war sowieso, als sie dort einen estnischen Koch hatten.)

Jedenfalls fuhren wir seit langer Zeit mal wieder unser Lieblingsautofährenstrecke. Weil wir schneller dort waren als geplant, erwischten wir die Fähre eine Viertelstunde eher – in der Autokolonne, die uns von der vorherigen Fähre entgegenkam, war auch eine 370 – und das war schön, denn das war die Elektra.

Dann gingen wir essen, und dann fuhren wir weiter zur nächsten strombetriebenen Autofähre, die auf eine kleine Nebeninsel fährt. Die bekam vor anderthalb Jahren zusätzlich zu ihrem Dieselmotor einen Elektromotor eingebaut, aber anders als die Elektra, die nach jeder neunminütigen Überfahrt ihre Akkus lädt oder die Föri, deren Akku nur nachts aufgeladen wird, obwohl sie den ganzen Tag ununterbrochen über den Aurajoki hin und her fährt, hat diese kleine Autofähre ihr eigenes Stromkabel dabei und fährt mit Strom aus der Steckdose. Das ist sehr cool und sieht auch sehr beeindruckend aus, wie sie ihr Kabel während der Überfahrt auf einem riesigen Rad auf- oder abwickelt, aber ist offensichtlich leider recht störanfällig. Als wir das erste Mal mitfuhren, fuhr sie ja dann überhaupt nicht mit Strom. Diesmal schafften wir immerhin die Hinfahrt mit Strom, aber ein Techniker, der uns sehr ausführlich Auskunft gab, und zwei Fährmänner guckten gemeinsam recht besorgt von Maschinenraum zu Führungsseil zu Stromkabel und zurück, und rückzu mussten wir erstmal eine halbe Stunde warten, bis sie die Fähre wieder soweit zusammengebaut hatten, dass sie uns abholen konnte – mit Dieselmotor. Ist ein Prototyp, da darf sowas schon passieren.

Auf der kleinen Nebeninsel gibt es nichts weiter zu tun als auf einen sehr felsigen Berg zu klettern, von dem aus man aber eine wunderbare Aussicht über Inseln und Inselchen bis zum offenen Meer im Süden hat. Diesmal pustete uns auch kein kalter Herbststurm fast vom höchsten Felsen herunter, sondern uns umwehte eine warme Sommerbrise. Aaaaahhhhh!

Danach: noch ein Sommereis aus dem Supermarkt und eine Rückfahrt mit der Elektra, auf der zum ersten Mal, seit wir mit ihr fahren, alle fünf einhundert Meter langen Autospuren belegt waren.

Und dann: ein Abendbad!

Fast ganz allein waren wir am Strand.

Wo sind die Leute bloss, wenn es draussen am schönsten ist, wenn man seine Akkus aufladen kann für die Zeit, wenn die Sonne sieben Stunden eher untergeht als jetzt?!

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Ein Kommentar

Im BuschwindröschenLeberblümchenwald

Weil Ostern dieses Jahr so ganz anders war als letztes Jahr, gingen wir am Ostersonntag in den Buschwindröschenwald. (Ich habe gerade einen akuten Anfall von Sentimentalitis, wenn ich die kleinen Wandersleute auf den Fotos da sehe…)

Also, es war uns natürlich klar, dass es auch in diesem Jahr für Buschwindröschen noch zu zeitig ist. Aber dafür war – und nicht einmal damit hatten wir gerechnet – schon der blaue Leberblümchenteppich ausgerollt. Und die ersten wagemutigen Buschwindröschen waren auch schon zu sehen.

Anschliessend noch ein kleiner 100-Meter-Lauf auf der Autofähre.

(Heute ist übrigens 10. Mai. Völlig verrückt. Aber schön!)


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18

Es ist seit Wochen finster. Und noch schlimmer: wir hatten seit Wochen kein freies Wochenende mehr. Denn zusätzlich zu all den Weihnachtsfeierlichkeiten im Dezember hat auch noch ein Grossteil der Freunde unserer Kinder am Jahresende Geburtstag und feiert üblicherweise samstags.

Gestern war zwar nicht völlig frei, aber immerhin bis 17:30 Uhr, und seit Wochen stand der Plan dafür – weil der immer und bei jedem Wetter geht – wir fahren Elektra!

(Ton an! Sie ist so, so leise!)

Ausserdem sahen wir seit Wochen zum ersten Mal wieder die Sonne (wenngleich nur als orangen Streifen am Horizont, aber mehr kann man um diese Jahreszeit auch nicht erwarten) und den Wald. Und ein bisschen Schnee und Eis. Und einen rotbemützten Tonttu trafen wir auch. ;-)


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kaksisataaseitsemänkymmentäkahdeksan, kaksisataaseitsemänkymmentäyhdeksän

Oder: Wie wir einmal mit Electra auf die Elektra rollten.

(Unser Autoradio kann sowas!)

Auf der Hinfahrt sah ich übrigens gleich nach dem Losfahren eine 279, unterwegs eine 278, und kurz vor Zuhause wieder eine – vermutlich die selbe – 279.

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Gelber Sonntag

Als wir losfuhren, war schon voll der Juhannus-Rückreiseverkehr. Sehr praktisch, die Autofähren fuhren nämlich zu mehreren non-stop, aber voll wurden sie nur in die Gegenrichtung.

Und zum ersten Mal mit Strom übers Meer gefahren sind wir auch. (Sie klingt wie eine Strassenbahn!)

(Ich hab‘ schon mal erwähnt, dass ich sehr glücklich bin, da zu wohnen, wo wir wohnen, ja?!)