Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Turku, schichtweise

Manchmal passieren ja die seltsamsten Sachen: da soll zum Beispiel der Fussboden einer Schulturnhalle erneuert werden – und dann wird unter dem Fussboden eine halbe mittelalterliche Stadt gefunden!

(Das war vor ein paar Monaten sogar logo! eine Meldung wert, und die Kinder waren ganz aus dem Häuschen: „Das ist bei uns!“)

Jetzt konnte man sich die Ausgrabungen für ein paar Wochen angucken. Wir radelten da heute ganz blauäugig hin, erfuhren aber am Eingang, dass man sich eigentlich für eine Führung voranmelden müsse und diese Führungen auch schon bis zum letzten möglichen Tag – sprich: übermorgen – ausgebucht seien. Sie schoben dann aber netterweise für uns und ein paar andere kurzfristig Interessierte eine Extraführung ein, und obwohl ich sonst kein Freund von geführten Museumsbesuchen bin, war es in diesem Fall wirklich toll: man hätte ja so als Laie doch nicht so genau gewusst, was man da alles vor sich sieht! (Am tollsten fand ich aber trotzdem den Kontrast zwischen der neuzeitlichen Turnhalle und den mittelalterlichen Fundamenten.)

Der Oberhammer war übrigens, dass sie da eine Ofenkachel mit einem Bildnis vom Hanfried – ja, der sächsische Kurfürst, der die Jenaer Uni gegründet hat – ausgegraben haben!

Ganz vorn: die Hanfriedkachel!


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kolmesataaviisi

Das Beste an diesen Sommerferien ist, dass wir nicht nur Zeit hatten für eine vierwöchige Reise, sondern dass auch am Montag danach niemand auf Arbeit musste. Und auch noch lange nicht muss: Wir alle fünf haben dieses Jahr, bis auf die allerletzten anderthalb Wochen unserer elfzwölfwöchigen Sommerferien, gemeinsam frei!

Ich habe ja neuerdings sowieso immer – Augen auf bei der Jobwahl! – während der Ferien frei, was zwar finanziell eher Mist, aber sonst grandios ist. Und nach mir wird nun auch der Ähämann der ewigen Antragschreiberei und den immer kürzeren Zeitverträgen der Uni den Rücken kehren und zu einer Firma nach Tampere – er muss zum Glück nicht jeden Tag dort sein und wird mit dem Zug pendeln – wechseln, was uns mit seinem Resturlaub und einem Monat Arbeitslosigkeit dieses Jahr eben diese wunderbaren elf gemeinsamen Ferienwochen in der besten Zeit des Jahres beschert.

Letzte Woche hatten sie da in der Firma ein wichtiges Meeting und gefragt, ob er hinkommen wolle und könne, und klar, Ausflüge machen wir ja immer gern, ich bin sowieso sehr gern in Tampere, und die Kinder hatten auch schon ihren jährlichen Vergnügungsparkbesuch angefordert, also fuhren wir alle gemeinsam hin.

Der Plan war: wir nehmen das Zelt und bleiben zwei Nächte da, dann lohnen sich die 145 km Fahrt auch mehr als nur für die paar Stunden Vergnügungspark.

Natürlich ging direkt vor unserer Ankunft in Tampere noch ein kräftiger Regenschauer nieder, aber wir bauten trotzdem unverdrossen das Zelt auf – neben einem Wohnwagen mit der 305 – und sprangen in den Bus in die Innenstadt; der Ähämann eilte zu seiner neuen Arbeit, und die Kinder und ich verbrachten den Nachmittag in der Stadt.

Tampere liegt zwischen zwei Seen, zwischen denen es eine Verbindung gibt – mit 18 m Höhenunterschied, der schon lange zur Gewinnung von Wasserkraft genutzt wird. Mitten in der Innenstadt gibt es also sehr viel Wasser und sehr grosse, alte Fabriken, was ich beides sehr beeindruckend finde.

Der grosse Herr Maus war vor zwei Jahren mit den Pfadfindern in Tampere und wollte uns seitdem das dort befindliche Spionagemuseum zeigen. Nun. Wahrscheinlich sind wir einfach verwöhnt von den tollen finnischen Museen… das Spionagemuseum war jedenfalls eine Enttäuschung. Sauteuer, ziemlich klein, viel zu viel Text überall, und am schlimmsten fand ich die Schilder überall, dass Kinder nicht rennen, schreien und sich nicht an die Vitrinen lehnen dürfen sowie dass das Windelwechseln auf dem – im Übrigen nicht gerade sauberen – Museumsklo zu unterlassen ist, sondern dafür die – kostenpflichtige, wohlgemerkt – Toilette im nahegelegenen Einkaufszentrum zu benutzen ist. Hallo?! In Finnland?! Geht’s noch?!

Das Beste am Spionagemuseum war eigentlich, dass dort ein Prospekt mit allen Museen in Tampere auslag, und, weil sowieso gerade wieder ein kräftiger Regenguss niederging, wir direkt danach ins kostenlose (!), nur ein paar Meter weiter befindliche Finnische Arbeitermuseum weiterzogen.

Es befindet sich in einer ehemaligen Textilfabrik, und wir besuchten zuerst mal auf meinen Wunsch hin Helene und Marie, zwei Schweizer Dampfmaschinen, die seinerzeit ein gigantisches Transmissionsrad und damit sämtliche Maschinen der Fabrik angetrieben hatten.

Danach guckten wir uns noch diverse Exponate zur Stadtgeschichte an, und in der „100 Jahre unabhängiges Finnland“-Ausstellung lief uns dann die Zeit davon, weil auch im finnischen Sommer Museen um 18 Uhr schliessen. Aber vielleicht sind wir ja jetzt öfter da.

In der Nacht gingen natürlich wieder diverse Regenschauer nieder, aber schon beim Frühstück wurde es langsam besser, und so stand dem geplanten Vergnügungsparkbesuch nichts im Wege.

Die Vorstellungen von „Vergnügen“ unterscheiden sich dabei in unserer Familie signifikant, und ich bin jetzt noch froh, dass ich diesmal ein Buch eingepackt habe und nicht den ganzen Tag damit zubringen musste, dem Rest der Familie beim Fahren von Folterinstrumenten und vor allem beim Anstehen an denselben zuzugucken.

Am nächsten Morgen packten wir ein tropfnasses Zelt ins Auto – es hatte die ganze Nacht nicht geregnet, aber natürlich kurz vorm Aufstehen nochmal – und bogen auf der Heimfahrt nochmal an einem Glasmacherdorf ab, zu dem ich schon lange mal wollte, wozu aber bisher immer die Zeit nicht gereicht hatte. Leider war das Glasmacherdorf eine ähnliche Enttäuschung wie das Spionagemuseum das Eisengiesserdorf Fiskars. Das einzige, was diese „Design- und Künstlerdörfer“ beim mir auslösen, ist schlechte Laune!

Das Zelt bauten wir im Abendsonnenschein kurz nochmal auf der Wiese vorm Haus zum Trocknen auf, den Rest liessen wir mehr oder weniger unausgepackt, denn der Plan ist, in diesen Sommerferien noch mehr solche Ausflüge zu machen!

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Reiserückblick (6): Die Leuchtenburg

Als der Damals-noch-nicht-Ähämann und ich noch in Jena wohnten, konnten wir die Leuchtenburg von unserem Wohnzimmerfenster aus sehen.

Wir waren auch ein paarmal da, mit dem Fahrrad, und einmal feierten wir in der damals auf der Burg befindlichen Jugendherberge mit Kommilitonen eine Weihnachtsfeier mit Übernachtung, aber auf der Burg gab’s eigentlich nichts weiter zu sehen und man konnte auch nicht rein.

Seit ein paar Jahren gibt’s nun aber auf der Leuchtenburg – denn sie liegt direkt über der Porzellanstadt Kahla – ein Porzellanmuseum, von dem uns bisher alle Leute nur vorgeschwärmt hatten.

Wie das übrigens so ist mit Kindern – kaum ist alles einfacher, weil keiner mehr gewindelt oder gefüttert und ständig im Auge behalten werden muss und das Trotzalter endlich bei allen überwunden ist, findet das grösste Kind plötzlich alles doof, was die Eltern vorschlagen, und das mittlerste tutet aus Solidarität prompt ins gleiche Horn, und nur das kleinste legt noch kindliche Neugierde und Begeisterung an den Tag. Zwei wollten jedenfalls unter gar keinen Umständen in so ein „doofes Museum“ und viel lieber den ganzen Tag im Freibad verbringen.

Seltsamerweise waren dann aber drei Kinder überaus begeistert. Zwei Erwachsene auch. Das Museum ist nämlich ganz, ganz wunderbar. Man darf Sachen anfassen und ausprobieren, es werden Geschichten erzählt, es gibt die grösste Vase und die kleinste Teekanne der Welt dort zu sehen… und vor allem ist das Museum nicht bierernst.

Am Ende kann man sich einen Porzellanteller nehmen, mit nur im Schwarzlicht sichtbarem Stift seinen grössten Wunsch draufschreiben und ihn von einem hohen Steg den Burgberg hinunterwerfen.


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Wie so Touristen

Seit dem Beschluss, dass wir uns endlich mal mit den Kindern die Turkuer Burg von innen angucken wollen, hat es dann doch noch ein ganzes Jahr gedauert: immer war das Wetter zu schön, die Zeit zu wenig, einer von uns krank, die Eisbadesauna doch verlockender…

Freitagabend aber beschlossen wir einstimmig: Morgen gehen wir in die Burg!

Leider ist von der ursprünglichen Inneneinrichtung nicht mehr viel erhalten. Der letzte Rest wurde zerstört, als 1941 bei der Bombardierung des Turkuer Hafens auch die Burg von einer Brandbombe getroffen wurde. Trotzdem war ich wieder genauso beeindruckt wie beim ersten Mal: sie ist innen wirklich riesig, und die Rundgangswegweiser leiten den Besucher in fast jeden Winkel!

Dreieinhalb Stunden (!) lang liefen wir treppauf, treppab, durch schmale Gänge und weite Säle.

Und wenn uns nicht allen am Ende ganz fürchterlich der Magen geknurrt hätte, dann wären wir wohl noch länger geblieben.


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Im Mittelalter

Als man 1995 eine ehemalige Fabrikantenvilla in Turku zu einem Museum für moderne Kunst umbauen wollte, stiess man bei den Bauaurbeiten auf guterhaltene Mauerreste aus dem Mittelalter.

Deswegen ist das Museum heute ein doppeltes: im ersten Stock eins für wechselnde Kunstausstellungen, und im Keller eins für Archäologie.

Bei unserem Stadtspaziergang letzte Woche kam beim kleinen Herrn Maus der ganz dringende Wunsch nach einem Besuch im „Steinmuseum“ auf. Und so ging ich gestern mit den Herren Maus – während das Fräulein Maus und der Ähämann auf Wettkampfreise in Tampere waren – da hin.

Wir stiefelten durch altes Gemäuer, probierten mittelalterliches Spielzeug aus und hörten uns aus Knochen geschnitzte Flöten an. Seit neuestem gibt es da eine Sonderausstellung mit Tierknochen und -skeletten, die man bei den Ausgrabungsarbeiten gefunden hat, das freute den grossen Herrn Maus ganz besonders, der mir am Morgen erst wieder erklärt hatte, dass er Tiermuseen viel interessanter fände als Kunstmuseen. Am spannendsten aber fanden die Herren Maus – wie seit Jahren! – die Puppenhäuser, in denen man das mittelalterliche Leben nachspielen kann.

Die Dusche ist nicht aus dem Mittelalter. ;-)
(Sie gehört zu einer Badeanstalt, die sich Ende des 19. Jahrhunderts ebenfalls an dieser Stelle befand.)


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„Auf nach Finnland!“

Seit Jahren freue ich mich in den hiesigen Buchläden an den Postkarten mit den Motiven von alten Reisewerbeplakaten. Wenn ich wüsste, was ich damit anfangen sollte, hätte ich schon den gesamten Bestand aufgekauft. Die sind so toll!

Zum Glück hatten wir ja nun endlich einen Anlass, nach Helsinki zu fahren, denn im Nationalmuseum gibt es gerade eine Sonderausstellung mit eben diesen historischen Plakaten.

Die Kinder, die sonst eigentlich für jedes Museum zu begeistern sind, verstanden mein freudiges Gehüpfe nicht so ganz. Aber für die gab es ja noch jede Menge anderes anzugucken und auszuprobieren.


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Bilder gucken

Ist ja schon eine Weile her, dass wir im Turkuer Kunstmuseum waren.

Die beiden Grossen, die sich noch daran erinnern konnten, hatten immer mal gefragt, wann wir mal wieder hingehen würden.

Zur Zeit gibt es eine Sonderausstellung mit Werken von Helene Schjerfbeck, und anlässlich der Herbstferien sogar eine schatzsuchenartige Kinderführung.

Das war die Gelegenheit.

Die Führung dauerte eine halbe Stunde. Wir kamen trotzdem erst nach anderthalb Stunden wieder raus.


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Schiffe gucken

„Können wir auch noch in ein paar andere Museen gehen?“, fragte das Fräulein Maus letzte Woche. „Klar. Wo willst du denn hin?“ „In das Schiffsmuseum!“

Also gingen wir gestern ins Schiffsmuseum.

Ausser einer wirklich schönen Ausstellung in der ganzjährig geöffneten Ausstellungshalle kann man sich im Sommer auch all die Schiffe angucken, die vor dem Museum im Aurajoki vor Anker liegen. Und das war das Allerbeste.

Wir schwankten über die schrägen Planken – auch im Inneren! – des „Suomen Joutsen“, wir stiegen bis auf die Brücke des letzten als Autofähre zwischen Finnland und Schweden eingesetzten Dampfschiffs und stellten fest, dass die Kabinen in den letzten fünfzig Jahren eigentlich nicht wesentlich moderner geworden sind, die Kinder kochten lange in der Kombüse eines 150 Jahre alten hölzernen Dreimasters Eierkuchen und Kaffee, und wir stiegen in jede enge Luke und über jede Treppe der beiden ausgestellten Kriegsschiffe.

Das Fräulein Maus fing dann irgendwann an zu motzen über Schwäche und Langeweile zu klagen. (Sehr schön ist, dass man den – relativ teuren – Museumsbesuch tatsächlich jederzeit abbrechen und am nächsten Tag fortsetzen kann. Die Tickets gelten automatisch zwei Tage lang.)

Nun ist das nichts Neues, dass das sportlichste Kind der Familie nicht allzugern läuft. Aber als wir uns dann auf dem Heimweg mit dem obligatorischen Sommerausflugseis aus einem nahegelegenen Supermarkt auf der Föri niedergelassen hatten und uns fünf Mal über den Fluss hin und her fahren liessen, da hatte ich, zugegebenermassen, auch ein recht plattgelaufenes Gefühl in den Füssen.


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Zeitreise

Letzte Woche schleppte der kleine Herr Maus eines seiner Fotobücher („Der kleine Herr Maus ist zwei!“) an, blätterte bis kurz vor Ostern und zeigte mir: „Da möchte ich mal wieder hingehen!“

Tatsächlich! Wir waren schon seit drei Jahren nicht mehr im Handwerkermuseum!

Dabei kann man da ruhig öfter hingehen, denn jedes Mal sind andere Häuser geöffnet und andere Handwerker da, denen man über die Schulter gucken kann.

Falls übrigens jemand „The Girl King“ sehen sollte – der in Deutschland gerade erst in die Kinos gekommen ist, den der Ähämann und ich hier aber schon im Dezember gesehen haben – der ist nicht nur in der Turkuer Burg und im Turkuer Dom, sondern auch im Handwerkerdorf gedreht worden, weil das der einzige Rest des historischen Turkus ist, der den Grossbrand von 1827 unbeschadet überstanden hat.

Historisch nicht ganz passend… aber gewisse Katastrophen müssen sich ja nicht unbedingt wiederholen.


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Dann eben Löwenzahn

Gestern stand uns der Sinn nach einem Museum.

Möglichst eins, wo wir noch nicht waren. Möglichst eins, wo man auch ein bisschen draussen sein kann. Nicht, dass es zu wenige davon gäbe – aber 90% der vielen, vielen Museen in der näheren Umgebung haben nur Juni bis August geöffnet. Wer kommt denn auch auf die Idee, im Mai ein Museum zu besuchen?!

„Ach, Finnland…!“ haben wir zum wiederholten Male geseufzt.

Und sind dann mal wieder zu Mannerheims in den Park gefahren.