Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Prophylaxe

Ehe wir alle vom wochenlangen Zwei-Grad-Nieselregen-Grau noch Lagerkoller kriegen, haben wir heute kurzerhand die diesjährige Wandersaison eröffnet.

Die Herren Maus am Strand.
(Wo im Wald plötzlich runde Steine rumliegen, da war kurz nach der Eiszeit mal die Wasserlinie eines Strandes. Das ist alles sehr spannend hier mit der Landhebung.)

Hat geholfen.


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Gestern war ich zum ersten Mal auf der Turkuer Burg. Nachdem der Liebste mit seinem Finnischkurs dort war und ganz begeistert davon war, wollte ich nun doch auch mal hin. Dass ich bisher so gar nicht erpicht drauf war, mir die Burg anzugucken, lag wohl daran, dass sie von aussen so nach überhaupt nichts aussieht. Aber das ist eine grosse Täuschung! Innen ist sie riesig gross, mit lauter verwinkelten Gängen und Treppen, und man kann ganz viel angucken. Drei Stunden sind wir treppauf, treppab gestiefelt und haben geguckt, und wir waren hinterher ganz schön kaputt. Am meisten hat mich beeindruckt, dass die Burg, als sie um 1200 errichtet wurde, noch auf einer Insel lag. Finnland hebt sich ja seit der Eiszeit stetig aus dem Meer, in 100 Jahren ca. 60 cm. Das ist eine ganze Menge, und die Burg liegt inzwischen auch schon seit etlicher Zeit auf dem Festland. Weil bald Weihnachten ist, hatte der Burgwichtel allerhand für die Besucher in der Burg versteckt: hier ein glitzernder Schatz, dort ein Schmuckkästchen, in einem dunklen Gang sass seine Katze Murr mit glühenden Augen, und sogar einen Blick in sein Stübchen konnte man werfen.