Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


6 Kommentare

Reiserückblick: Heisses Wasser

In Island ist es ja nun mal zugegebenermassen nicht besonders warm, nicht mal im Sommer. Aber wir haben viel weniger gefroren als erwartet: erstens haben wir uns einfach entsprechend gekleidet – ja, man kann auch im Juli eine Mütze aufsetzen oder ein langes Wollunterhemd anziehen, das ist nicht verboten – und zweitens gibt es allüberall in Island heisses Wasser.

An manchen Stellen sickert es einfach so aus der Erde und wird dann zum Beispiel durch Rohrleitungen geschickt, um ganze drei Städte mit Fernwärme zu versorgen.

Oder es schiesst als Geysir aus der Erde heraus. (In diesen Löchern hätte ich gern mal ein Ei gekocht.)

Am besten aber ist es, wenn man darin baden kann.

Wir fingen unseren Urlaub direkt so an, in einem Thermalbad an einem See, wo man zwischen 38 Grad warmem Quellwasser und 8 Grad kaltem Seewasser hin und her wechseln konnte. Island schaukelte ganz fürchterlich unter unseren Füssen, wir fühlten uns von der viertägigen Reise und der Zeitverschiebung noch ein bisschen bedröppselt, und es hätte nichts Besseres geben können, als erstmal drei Stunden im warmen Wasser abzuhängen.

Drei Tage später, bei den „Pupsbergen“, badeten wir in türkisblauer Schwefelbrühe, die kochend aus den Bergen herausgelaufen kommt und zum Baden auf angenehme 38 bis 40°C heruntergekühlt wird.

Dann entdeckten wir die ganz normalen isländischen Schwimmbäder für uns.

Dass warmes Wasser im Überfluss vorhanden ist in Island, merkt man daran, dass es in jedem noch so kleinen Ort ein Schwimmbad gibt. Schwimmbäder sind in Island länger geöffnet als Lebensmittelläden! Das isländische Wort für Schwimmbad – sundlaug – hatten wir schnell gelernt. Die Kinder tippten es als Suchbegriff bei GoogleMaps ein und debattierten täglich nach Bekanntgabe der Reiseroute auf der Rückbank über die Attraktivität der Wasserrutschen und die Anzahl der heissen Becken und entschieden dann, an welchem Schwimmbad wir Halt machen würden.

Umkleideräume und Duschen sind in isländischen Schwimmbädern immer drin und schön warm, die Becken draussen. In jedem Bad gibt es mehrere Hotpots mit verschiedenen Wassertemperaturen von 38 bis 41°C, ein Kinderbecken mit 37°C und ein Schwimmbecken mit 32°C. Zusätzlich oft eine Sauna – die zwar nach unseren Massstäben eher lauwarm ist, aber man darf immerhin selbst Wasser auf den Ofen kippen – und oft auch eine Dampfsauna mit Dampf direkt aus der Erde, der allerdings recht schwefelig riecht, was dem Genuss ein kleines bisschen abträglich ist.

Als Ausländer wird man gleich beim Ticketkauf darüber belehrt, dass man sich unbedingt vor (!) dem Baden gründlich (!), mit Seife (!), ohne Badenanzug an (!) waschen muss. Das war uns Finnen natürlich nichts Neues, aber gut, die Isländer werden ihre Gründe haben, so vehement darauf hinzuweisen.

Sehr toll fand ich, dass man seine Schuhe schon vor dem Umkleideraum auszieht und einfach in ein grosses Regal stellt. Und dass es in den Duschen Shampoo und Duschbad gibt, für hinterher Föne, und am allertollsten fand ich die Acht-Sekunden-Schleudern für Badeanzüge. Nie wieder mit triefenden Badesachen heimgehen müssen! (Und wenn man zeltet, weiss man das nochmal doppelt zu schätzen.)

Für Kleinkinder gibt es in jedem Schwimmbad Babybadewannen zum Drinplanschen während des Duschens und Hochstühlchen zum Drinsitzen in der Umkleidekabine, ausserdem Schwimmflügel, deren Tragen obligatorisch ist. (Überhaupt sind sie da sehr hinterher – während es generell eher locker zugeht in den isländischen Bädern und die Bademeister nicht ständig „Nicht rennen!“, „Nicht springen!“ pfeifend durch die Gegend rennen, wurde der kleine Herr Maus zum Beispiel einmal gefragt, ob er denn schon zehn sei. Unter zehn dürfen Kinder nämlich nicht allein ins Schwimmbecken, egal, ob sie schon schwimmen können oder nicht.) In fast allen Bädern schwimmt irgendwelches Wasserspielzeug zur freien Verfügung im Schwimmbecken, und die Wasserrutschen waren grossartig: in Akureyri gibt es eine, in der man erstmal in einer Art Trichter einige Runden drehen muss, ehe man in das Rohr Richtung Ausgang gelangt!

Während hierzulande im Schwimmbad alle recht verbissen schwimmen oder aquajoggen, sitzen die Isländer hauptsächlich in Grüppchen in den Hotpots herum und reden angeregt. Das hat mich ein bisschen an unsere öffentlichen Saunas erinnert. Apropos Sauna: so ein richtig heisser Hotpot hat den gleichen Effekt – nach kürzerer oder längerer Zeit muss man sich unbedingt abkühlen – aber ich fand es noch besser als Sauna, weil man dabei den Kopf an der frischen Luft haben kann. In den kleinen Schwimmbädern gibt es übrigens überall gratis Kaffee, für nach dem Baden oder für während man im Hotpot sitzt. Da können sich die Weltmeister im Kaffeetrinken noch eine Scheibe abschneiden!

Teuer ist das Ganze übrigens auch nicht. Kinder zahlen in Island generell entweder gar nichts oder extrem wenig, und manchmal kamen wir alle fünf für unter zehn Euro ins Bad.

Und so beendeten wir unseren Urlaub genauso, wie wir ihn begonnen hatten: wir verbrachten den letzten Nachmittag in heissem Wasser – im gleichen Ort wie am ersten Tag, aber in einem anderen Bad. Denn manche Orte haben auch mehrere Schwimmbäder.

Während meine Begeisterung für die isländischen Schwimmbäder erst während des Urlaubs aufkam, hatte ich mir eine Sache schon vorher gewünscht: in einer natürlichen heissen Quelle baden.

Auch daran war kein Mangel.

Mitten auf einer blühenden Wiese in heissem Wasser zu sitzen, mit Blick auf schneebedeckte Berge und mit einem tosenden Wasserfall nebenan, war ein bisschen wie im Paradies. Und das abgefahrenste war, bei 9°C Lufttemperatur in einer Edelstahlwanne, die jemand mitten in die Landschaft gestellt hatte, in 44°C (!) heissem Wasser zu baden.

Wir haben nicht ein einziges Mal auf einem Zeltplatz geduscht, weil wir mindestens jeden zweiten Tag in einer heissen Quelle oder einem Schwimmbad baden waren. Und noch Stunden nach so einem heissen Bad fühlten wir uns wohlig warm. Mehr kann sich ein Camper in Island nicht wünschen.


5 Kommentare

kolmesataaneljäkymmentäyhdeksän

Man kann sich am letzten Ferientag schon mal auf die Schule vorbereiten.

Oder man kann den letzten Ferientag nochmal so richtig auskosten:

Bis kurz vor Mittag schlafen. Draussen frühstücken. Nachmittags zum besten Chinesen der Stadt zum Mittagsbuffet radeln. Dann zwei Stunden in warmem Freibadwasser – mit reichlich Saunagängen dazwischen – planschen. Dann noch der Bibliothek einen Besuch abstatten und drei Kilo ausgelesene Bücher gegen drei Kilo neue Bücher austauschen. (Und auf dem Weg dahin von einer 349 – ein Krankenwagen! – am Fussgängerüberweg am Theater über die Strasse gelassen werden.) Und zu Hause die Kinder dann doch nochmal bis kurz nach acht draussen auf dem Hof mit ihren Freunden spielen lassen.

Und wenn sie halb zehn endlich im Bett liegen – aber vor lauter Ausgeschlafenheit und Aufregung natürlich noch lange, lange nicht einschlafen können – schnell noch drei kleine Zuckertüten befüllen.

Heute klingelte der erste Wecker um 6:10 Uhr.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294, 295, 296, 297-298, 299, 300, 301, 302-303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310-311, 312, 313, 314-315, 316, 317-318, 319, 320, 321-322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331-332, 333, 334, 335, 336-337, 338, 339, 340, 341, 342, 343-344, 345, 346, 347, 348]


4 Kommentare

Duracell-Fische

Oder: Wie die Herren Maus sich einmal vornahmen, einen ganzen Kilometer zu schwimmen. Und es auch taten.

(Und dann zum Glück auch noch den Heimweg auf dem Fahrrad schafften.)

So ein Freibad mit beheiztem Wasser und Sauna ist gerade die beste einzige Wahl bei den derzeitigen Lufttemperaturen. Dieser Sommer ist ja nicht sooo schlecht – an Sonne ist kein Mangel, es hat seit Mittsommer an genau einem Tag geregnet – aber 20°C sind doch kein Sommer!!!


2 Kommentare

Reiserückblick (4): Freibadtourismus

Ich habe es, glaube ich, schon mehrfach erwähnt: oft haben wir kein Glück mit dem Urlaubswetter. Während wir weg sind, herrscht bei uns zu Hause eine dreiwöchige Hitzewelle, während wir bei 15 Grad und Regen durch die Schweizer Berge stapfen. Zum Beispiel.

Juni ist, das haben wir nun nach vielen, vielen Versuchen gelernt, die beste Zeit für einen Sommerurlaub: während es vor Mittsommer in Finnland eher kühl ist, ist in Mitteleuropa schon richtiger Sommer. Man kann sich natürlich auch darauf nicht verlassen, aber dieses Jahr hat es jedenfalls geklappt.

Es war so heiss, dass wir in der Urlaubswoche in Jena fast jeden Tag ins Freibad gingen. Und zwar jeden Tag in irgendein anderes Freibad der Umgebung. Und zwar immer gleich vormittags, wenn die armen Thüringer Schulkinder noch in der Schule hocken mussten und wir das Freibad fast für uns allein hatten.

(Anders ertrage ich deutsche Freibäder auch nicht mehr.)


9 Kommentare

Ausflug mit Harfe

Als vor drei Wochen der Finnische Harfenistenverein zu einem gemeinsamen Konzert – 100 Stücke zu Ehren von 100 Jahren unabhängigem Finnland – nach Helsinki einlud, freute sich nicht nur das Fräulein Maus.

Ich nämlich freue mich immer und über jede Gelegenheit, nach Helsinki zu fahren.

Ausserdem mag ich diese finnische Harfengemeinschaft sehr, weil die immer so tolle Sachen organisieren und ausserdem alle so nett sind. Man trifft auf den Konzerten, Musiklagern und Workshops übrigens nicht nur immer wieder die gleichen Leute, sondern auch immer die gleichen Harfen: „Guck mal, das Mädchen hat jetzt meine ehemalige Leihharfe!“, zeigte das Fräulein Maus, und „Das da ist die alte Harfe von meiner Lehrerin, die hat hat sich ja eine neue gekauft“, erklärte sie – wobei die neue wiederum die ausgemusterte Harfe der Turkuer Philharmoniker ist – was ich wirklich sehr amüsant finde.

Wir luden also Samstag in aller Herrgottsfrühe Kind und Kegel und Harfe ins Auto und rollten 160 km durch grün-gelb gesprenkelte Wälder über eine völlig leere Autobahn. Dann lieferten wir das Fräulein Maus zur Generalprobe im Musiikkitalo ab, während der Ähämann, die Herren Maus und ich ein nahegelegenes Café aufsuchten, um ein zweites Frühstück einzunehmen und danach wegen Planänderung spontan zwei Badetücher sowie Badehosen und -anzüge für alle zu kaufen. (Es war nicht ganz so dekadent, wie es sich anhört, denn die Kinder sind im Sommer sowieso aus ihren Badeklamotten rausgewachsen, der Ähämann hat seit zwölf Jahren die gleiche Badehose angehabt und meine Badebekleidungssituation ist auch nicht gerade üppig.) Angesichts des schönen spätsommerlichen Wetters hatten wir nämlich spontan den Plan „Wir gehen nach dem Konzert noch in irgendein Museum“ in „Wir gehen nach dem Konzert in Finnlands schönstes Freibad“ geändert.

Dann hörten wir uns die ersten 25 Stücke eines wirklich sehr schönen Konzerts an – das Fräulein Maus hat bei insgesamt sechs Stücken mitgespielt und sich während vier Stunden Probe und Konzert tatsächlich eine Blase an den Finger gespielt! – und danach gingen wir bei ganz wunderbarem Sonnenschein drei Stunden lang neben ausparkenden Schwedenfähren und mit Blick auf den Dom schwimmen und saunieren, bis wir alle ganz hungrig und schlapp waren.

Erst als schon der Leuchtturm von Suomenlinna herüberblinkte und die Steinmänner am Bahnhof ihre Leuchtkugeln angezündet hatten, traten wir den Heimweg an.

Über eine fast genauso leere Autobahn wie am Morgen übrigens, auf der man tatsächlich weite Strecken mit Fernlich fahren kann. Die Kinder schliefen nach zehn Minuten, und die 160 km fühlten sich nach dem Sommerurlaub wie ein Klacks an.

So ein schöner Tag! ♥


Ein Kommentar

Sommer

Als ich meinen ersten Sommer in Finnland verbrachte und wir, wann immer es zwischen der Mäusearbeit ging, vom Steg der Forschungsstation in den See sprangen, erzählte mir die eine Feldassistentin, dass sie als Kinder im Sommer tagelang zwischen Sauna und See hin und her gerannt wären. „Die Sauna war immer warm, und deshalb war es war völlig egal, wie das Wetter war. So schön!“, schwärmte sie.

Der kleine Herr Maus und ich haben heute zu Ehren seines ersten Sommerferientags – die Schulkinder müssen noch bis zur Zeugnisausgabe am Samstagvormittag durchhalten – die Freibadsaison eröffnet.

Bei 10°C und Sturm.

Aber mit Sauna geht alles.

(Nur dass der Sprungturm noch geschlossen war fand der kleine Herr Maus ein bisschen ärgerlich.)


9 Kommentare

Im Hafenbecken baden

Das einzige, was im Hostel auf Suomenlinna fehlt, ist eine Sauna. (Es handelt sich bei dem Hostel um ein historisches Schulgebäude. Vielleicht wäre es zu kompliziert geworden, eine Sauna einzubauen.)

Aber es gibt da ja seit Neuestem Abhilfe.

Vorfreudig hatten wir die erst diesen Herbst eröffnete Sauna und das Schwimmbecken im Hafen schon mehrmals von der Fähre aus beäugt, dann aber beschlossen, dass es im Dunklen bestimmt noch schöner wäre, da zu baden.

(Und wir nach ausgedehnten Stadtspaziergängen auch durchgefroren genug, um Sauna und warmes Badewasser besonders nötig zu haben.)

Es war dann auch tatsächlich sehr schön – und ein bisschen skurril – mit Blick auf den angestrahlten Dom und neben den haushohen Schwedenfähren quasi im Hafenbecken herumzuschwimmen.

Bewacht von in Daunenjacken mit Pelzkragen verpackten Rettungsschwimmern, die ausserdem alle zwei Minuten das Eis von der Treppe kratzen mussten, weil Frost und nasse Füsse, die von der Sauna ins Schwimmbecken und noch nassere Füsse, die vom Schwimmbecken zurück in die Sauna tapsen, nun mal keine besonders günstige Kombination sind.

(Nächstes Mal denke ich beim Packen besser nicht nur ans Saunamützchen, sondern auch an die Eisbadeschuhe!)


5 Kommentare

Badewasser

Am Mittwoch, so hatte die Wettervorhersage ausgesehen, war vielleicht der letzte Sommertag, und deshalb fuhr der Ähämann – obwohl es keineswegs heiss war, höchstens lauwarm, und die Sonne dann auch noch hinter dunkellila Wolken verschwand – mit dem Fräulein Maus und dem grossen Herrn Maus in den Wasservergnügungspark und ich mit dem kleinen Herrn Maus ins Freibad. Bibbernd stand ich am Beckenrand, sah dem kleinen Herrn Maus beim Rutschen zu und schwor mir, keinen Zeh ins Wasser zu tunken. Bis mir wieder einfiel, dass das Wasser in finnischen Freibädern ja immer warm ist! Badewannenwarm! Blieben wir einfach anderthalb Stunden lang im Wasser…

Am Freitag zeigte sich dann, dass der Sommer dann jetzt vielleicht doch noch kommt, und deshalb fuhren wir – es war heiss und sonnig und fast windstill – an den Strand. Schwitzend reichte ich Badesachen und pustete Schwimmflügel auf und konnte es kaum erwarten, ins Wasser zu kommen. Bis ich bis zu den Knien in das durchsichtige Wasser mit den Babyquallen drin gewatet war und mir wieder einfiel, dass wir dieses Jahr ja noch gar keinen Sommer gehabt hatten und das Meerwasser immer noch so kalt ist wie im Mai. Gebirgsbachkalt! Fiel das Schwimmen eher kurz aus…