Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Diese Woche waren wir kurz mit der befreundeten Deutschlehrerin verabredet. Sie erstellt gerade zusammen mit Kolleginnen ein digitales Deutschlehrbuch für finnische Gymnasien und braucht Muttersprachler, um verschiedene Dialoge zu sprechen. Und der Ähämann und ich – und diesmal auch das Fräulein Maus – sind ja immer gern behilflich bei der Erstellung von Lehrbüchern…!

Danach fuhren wir auf Wunsch der Kinder gleich nochmal an den Strand mit dem Sprungturm. Auf dem Weg dahin kam uns ein LKW mit der 307 entgegen – behauptete zumindest der Ähämann, der ja nun wirklich diesen Quatsch nicht mitmacht – aber noch ehe ich mich richtig ärgern konnte, dass ich mal wieder nur in der Landschaft rumgeguckt hatte, kam gleich noch eine 307.

Weil mir nur am Strand liegen meist doch zu langweilig ist, besuchten wir hinterher noch eine lokale Sehenswürdigkeit: ein grosses Loch einen Kalksteinbruch. Als ich nämlich vor zwei Jahren ganz umsonst mit den Kindern zum Sprungturmstrand gefahren war und wir dann erst noch einen anderen Strand in Parainen gesucht hatten und dann doch weiterfuhren zum Lieblingsstrand, hatte ich mich ein bisschen verfahren, und wir fanden uns plötzlich auf der anderen Seite des gigantischen Steinbruchs wieder, und bevor wir umkehrten, stiegen wir noch schnell aus und quetschten uns die Nasen am Zaun platt und sahen dennoch hauptsächlich Gestrüpp. Weil aber manchmal meine unausgesprochenen Wünsche doch erhört werden, gibt es seit Neuestem – wir entdeckten es am Vortag, als wir einen von Asphaltierarbeiten verursachten Stau umfuhren – einen sehr günstig gelegenen Aussichtspunkt.

Sehr beeindruckend – obwohl es natürlich schlau gewesen wäre, vor Feierabend da hin zu gehen.

„Bitte, Mama, können wir nächstes Mal kurz vor zwei da hin gehen?!“
Klar. Wennschon, dennschon.

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Unwort der Saison

Als ich gestern Abend das Bücherpaket von der Post geholt und ausgepackt hatte und kurz durch das wirklich sehr hübsche Weihnachtsbuch blätterte, sprang es mich wieder an, das Wort, das seit Harry Potter und dem Herrn der Ringe auch in das deutsche Weihnachtsvokabular wabert und mich seit Jahren wütend macht:

Weihnachtselfen.

Es. Gibt. Keine. Weihnachtselfen!!!

Elfen [engl. fairy] sind die libellenartigen, zarten Frauengestalten. Die kleinen pummeligen Wesen mit den roten Zipfelmützen heissen Wichtel [engl. elf].

(Ich werde versuchen müssen, das Wort umzuändern. Oder das Buch wird leider zurückgehen müssen.)