Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Mit dem Zug nach Venedig (7): Venedig-München-Berlin

Letzter sehnsüchtiger Blick zurück. Als wäre der Bahnhof Santa Lucia, für den einst eine Kirche weichen musste, von der er seinen poetischen Namen hat,  ein Portal zwischen einem Wunderland und der modernen Welt.

Ein bisschen spannend wurde es noch, weil ab 21 Uhr die italienischen Eisenbahner*innen streikten und nicht so ganz klar war, inwieweit unser Zug, zwar von der Österreichischen Bahn operiert, aber immerhin das italienische Schienennetz nutzend, davon betroffen sein würde. Aber das Einzige, was passierte, war, dass statt eines Schlafwagenzuges ein normaler Zug einfuhr, mit dem wir die zehn Minuten nach Mestre fahren mussten, wo wir in den Nachtzug umsteigen durften. (Angeblich war daran aber nicht der Streik, sondern ein Gleisbruch schuld.)

Eine weitere halbe Stunde später hatten wir uns und unser Gepäck in die Kabinen sortiert, dem Schaffner die Fahrkarten und die angekreuzten Frühstückswünsche ausgehändigt und liessen uns in den nach den 18 000 Schritten des Tages wohlverdienten Schlaf schaukeln.

5:48 Uhr hämmerte die Bundespolizei an die Tür, liess sich die Pässe aushändigen und leuchtete uns allen mit der Taschenlampe ins Gesicht – den grossen Herrn Maus mussten wir dafür auf ausdrückliche Anordnung wecken – um zu kontrollieren, ob wir auch berechtigt seien, nach Deutschland einzureisen. Waren wir, nur gewollt habe ich ab dem Zeitpunkt eigentlich nicht  mehr.

(Schengen?! Hallo?!)

Frühstück im Bett. Die ÖBB macht’s möglich.

Um sieben standen wir mit weiteren fünf Prosecco-Fläschchen, drei übriggebliebenen Frühstücksbrötchen, einem Saftpäckchen, zwei angefangenen Marmeladen- und drei noch halbvollen Honiggläschen in den Rucksäcken in München auf dem Bahnhof. (Gepäckminimierung hat, anders als letztes Jahr, diesmal überhaupt nicht funktioniert.)

Wir hatten drei Stunden Zeit, die wir aber nicht einmal für ein ausgiebiges Frühstück beim Bäcker nutzen konnten, weil wir ja schon Frühstück gehabt hatten. Wir freuten uns deshalb besonders, dass es gleich neben dem Bahnhof eine schon früh um sieben geöffnete DM-Filiale gab, in der wir schon mal anfingen, unsere Deutschland-Einkaufsliste abzuarbeiten. (Der Bahnhofs-Buchladen, an den die Kinder grosse Erwartungen gehabt hatten,  war leider eine Enttäuschung.)

Fünf vor zehn standen wir mit fünfhundert anderen Menschen auf dem Bahnsteig, und ich hörte zufällig, wie ein ebenfalls auf dem Bahnsteig wartender Zugbegleiter ins Handy sprach: „Weisst du, wo der Zug ist?!“ Lustig.

Zehn Minuten später hatte sich der Zug gefunden; sehr zu Freude der Kinder, die auf der Hinfahrt ein bisschen enttäuscht gewesen waren über den „alten“ ICE, ein ICE4. Es sollte sich dann aber herausstellen, dass der ICE1 nicht nur schneller fahren kann, sondern auch besser und schöner ausgestattet ist.

Der Schaffner gab ebenfalls sein Bestes, um bei mir akute Fluchtreflexe auszulösen. Eine Durchsage mit dem schlichten Hinweis auf die Maskenpflicht an Bord reichte nicht, er musste noch eine Drohung mit der Bundespolizei, die am letzten Bahnhof schon fünf Maskenverweigerer aus dem Zug geholt hätte, hinzusetzen sowie ein pampiges „Wem das nicht passt, der kann gern am nächsten Bahnhof aussteigen“. Danach sowie nach der ebenfalls recht hitzigen Diskussion, die sich fünf Tage vorher auf Instagram entsponnen hatte, war ich allmählich soweit, zu verstehen, warum in Deutschland so viele Menschen gegen die Coronamassnahmen protestiert haben, während in Finnland, wo es zu keiner Zeit eine Maskenpflicht, sondern nur eine Maskenempfehlung gegeben hat, alle klaglos Masken getragen haben.

Meine Güte, dieser Umgangston! Diese starren, willkürlichen Regeln! Diese ständige Androhung von Konsequenzen!

Überhaupt finde ich, dass man die Fronten gar nicht erst so verhärten lassen müsste: mittlerweile kann jede*r geimpft sein und sich dank FFP2-Masken auch selbst schützen, da muss man sich doch keine Grabenkämpfe mit jemandem liefern, der partout keine Maske tragen will…

In Berlin verliessen wir jedenfalls ohne jede Wehmut den überfüllten Zug, bestiegen eine S-Bahn, in der die Durchsage sich auf ein schlichtes „Bitte tragen Sie eine Maske!“ beschränkte, fuhren zu unserem Hotel, ruhten uns kurz aus, machten einen Abendspaziergang (War das Brandenburger Tor schon immer so klein?!), ergatterten einen Termin für die Besichtigung der Reichstagskuppel am nächsten Tag, assen einen langersehnten Döner und fielen in unsere Betten.

***
(1) Turku-Stockholm-Hamburg
(2) Hamburg-München-Venedig
(3) Venedig: Gassen, Kanäle und Boote aller Art
(4) Venedig: Busfahren und im Mittelmeer baden
(5) Venedig: Wolkenkratzer und Sargschränke
(6) Venedig: Don Camillo & Peppone, geflügelte Löwen und jede Menge Wäscheleinen
(7) Venedig-München-Berlin
(8) Berlin, Berlin
(9) Berlin-Stockholm-Turku


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Noch einmal schlafen

Nachdem wir die geplante Reise zwei Herbstferien lang wegen Corona verschoben haben, ist es nur logisch, dass der kleine Herr Maus uns jetzt kurz vorher – zum Glück ausreichend lange vorher! – die Seuche eingeschleppt und innerhalb von anderthalb Tagen das Fräulein Maus, den grossen Herrn Maus und mich – der Ähämann hat mit zwei Impfungen, einer Infektion und einer weiteren Impfung offenbar so eine Art Superimmmunität – angesteckt hat. Wir sind alle glimpflich davongekommen, aber ich fühle mich immer noch ziemlich schwach und hoffe, dass sich das demnächst noch gibt, denn wir müssen und möchten viel laufen in den nächsten zehn Tagen.

(Wenn wir zurück sind, geht es gleich los mit dem diesjährigen Adventskalenderverkauf, falls sich das jemand schon mal in den Kalender schreiben möchte.)


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Eismeer statt Mittelmeer

Das Fräulein Maus ist diese Woche auf Klassenfahrt in Lappland.

Auch wenn die Kinder hier vergleichsweise leicht durch die letzten zwei Jahre gekommen sind, haben sie doch alle auf etliches verzichten müssen. Der grosse Herr Maus auf eine feierliche Verabschiedung aus der Grundschule. Der kleine Herr Maus auf eine Reise nach München zu „1, 2 oder 3“. Am schlimmsten hat es vielleicht das Fräulein Maus getroffen, die ja auf eine Musikklasse in einer wirklich engagierten Schule geht: Der Ausflug in die Oper nach Helsinki im letzten Jahr – wegen Corona gestrichen. Der Schüleraustausch in der 8. Klasse mit der Partnerschule in Celle – wegen Corona gestrichen. Die Chorreise nach Italien in der 9. Klasse – wegen Corona gestrichen.

Damit die Chorreise nicht ganz ausfallen musste, fuhr man statt nach Süden nach Norden. So weit weg, wie man von Turku im Inland nur fahren kann, und das sind immerhin über 1000 km. Luftlinie.

Italien wäre sicher ein tolleres Reiseziel gewesen. Und für Lappland hätte es sicher bessere Zeitpunkte gegeben: während es in Turku diese Woche endlich warm ein bisschen wärmer und grün geworden ist, sind in Lappland 3°C und die Seen noch zugefroren, im Wald liegen letzte Schneereste, die Tunturis haben noch weisse Decken umgehängt und auf dem Teno treiben gewaltige Eisschollen. Aber Abenteuer ist Abenteuer.

Sie fuhren mit dem Nachtzug. Sie schliefen bei Gastfamilien in Oulu und in dem Hotel in Inari. Sie sangen auf einem grossen Konzert in Oulu, in Schulen in Ivalo und Inari, und vielleicht am allerschönsten nur für sich neben einer gewaltigen, rauschenden Stromschnelle. (Die Chorleiterin schickt regelmässig Videos.) Gestern sangen sie live bei Yle Sámi (ab ca. 1:38:05), dem samischsprachigen öffentlich-rechtlichen Radio Finnlands, das sein Studio in Inari hat.

Und für ein paar Stunden kamen sie doch noch ins Ausland: sie fuhren nach Norwegen und gingen am Eismeer Muscheln sammeln.


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neljäsataaneljäkymmentäkaksi, neljäsataaneljäkymmentäkolme

Der gestrige Tag begann mit einer Überraschung: 15 cm Neuschnee.

Ich weiss nicht, ob die Ostereier am Osterbäumchen schon jemals nicht eingeschneit waren. Das muss wohl so. Ohne ordentlichen Takatalvi kann der Sommer nicht kommen.

Dann schickten wir das jüngste Kind in die Schule und gingen mit den anderen beiden zur Bushaltestelle, um ins Impfzentrum zu fahren. Wir hatten diesmal auf eine Terminreservierung verzichtet; zu Recht, denn nach einer halben Minute Wartezeit wurden das Fräulein Maus und der grosse Herr Maus gleichzeitig in zwei verschiedene Impfkabinen gebeten. Eine weitere Minute später hatten wir für beide erfolgreich eine dritte Coronaimpfung erdiskutiert.

Es ist nämlich so, dass in Finnland Boosterimpfungen für Jugendliche – zumindest, wenn sie keiner Risikogruppe angehören und nicht unter Immundefizienz leiden – nicht vorgesehen sind. Man kann sie aber in Ausnahmefällen bekommen, wenn man sie z.B. für den Coronapass braucht (und seit der zweiten Impfung mindestens sechs Monate vergangen sind, womit sich bei den Inzidenzen der letzten Monate für die meisten Jugendlichen die Sache wohl von selbst erledigt haben dürfte). Wir haben dann mal die „Wir sind Deutsche“-Karte gezogen – nicht ohne zu erwähnen, dass in Deutschland die Boosterimfpung für Jugendliche schon seit letztem Herbst empfohlen wird.

Mit einer halben Dosis Spikevax (das Fräulein Maus) und einer Dosis Comirnaty (der grosse Herr Maus) im Arm wurden wir unter „Gute Reise!“-Wünschen in den Wartebereich entlassen.

Dann gingen wir zurück zur Bushaltestelle – sowohl auf dem Weg ins Impfzentrum als auch auf dem Rückweg sahen wir jeweils eine 442 – bestiegen den nächsten Bus, der nach zwei Minuten Wartezeit kam und gleich der richtige für uns alle war; das Fräulein Maus stieg an ihrer Schule aus, der Ähäman und ich fuhren bis ins Stadtzentrum und der grosse Herr Maus noch ein paar Haltestellen weiter zu seiner Schule.

Der Ähämann und ich gingen zu mir auf Arbeit, weil es sich für mich nicht gelohnt hätte, nochmal heimzufahren, und weil der Ähämann versprochen hatte, dort noch ein letztes Regal sicher an die Wand zu schrauben. Zum Glück hatten wir es nicht eilig, denn als wir über die Brücke liefen, mussten wir erstmal fünf Minuten stehenbleiben und staunen: auf dem Fluss trieb etwas, das aussah wie riesige Plastikfetzen, sich aber als frischgefallener Schnee auf Wasser nahe dem Gefrierpunkt herausstellte. Kleinste Schneebälle, ohne Schwung von der Brücke geworfen, plumpsten einfach so durch die Schneeschichten hindurch, aber wenn zwei solcher Schichten von der Strömung zusammengetrieben wurden, dann falteten sie sich kunstvoll auf.

Bevor ich die ersten Schulkinder abholen musste, schafften es der Ähämann und ich noch, gemeinsam mittagessen zu gehen. Das georgische Restaurant hatte ein Mittagsangebot, und es fühlte sich sehr dekadent an, mitten am Arbeitstag dort zu zweit zu sitzen und in aller Ruhe sehr leckere Sachen zu essen.

Dann fuhr der Ähämann heim ins Homeoffice, und ich ging meiner Arbeit nach. Später fuhr der Ähämann den kleinen Herrn Maus ausnahmsweise mit dem Auto zum Theorieunterricht ins Konservatorium, denn der Tank war fast komplett leer und es war Dienstagabend (2,07 € der Liter 95er Benzin). Zwischendurch holte er mich von Arbeit ab, und am Flussufer parkte die 443.

Der Tag endete damit, dass der kleine Herr Maus zwanzig Minuten lang vor der Haustür Schnee schippte, der grosse Herr Maus mit einer Paracetamol-Tablette zeitig ins Bett ging und der Ähämann sämtliche Wecker im Haus für die nächsten zwei Tage ausstellte, weil in Finnland mal wieder gestreikt wird.

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Hoffnungen, zerbombte

Einer unserer nächsten, noch etwas vagen, aber schon fest anvisierten Reisepläne war übrigens, nach Kiew zu fahren, sobald die Pandemie vorbei wäre und die ukrainische Bahn wieder nach Riga fahren würde. Der Gedanke, dass von der Stadt in ein paar Tagen vielleicht nicht mehr viel übrig sein wird, ist schwer auszuhalten.

Ein weiterer Plan war, sobald unser Impfstatus und die Coronazahlen es zulassen würden – und die Touristenströme aus Asien noch nicht wieder eingesetzt hätten – endlich nach St. Petersburg zu fahren; dank e-Visum und direkter Zugverbindung von Helsinki kein grosses Ding. Inzwischen fährt der „Allegro“ nur noch, um Russ*innen einen Fluchtweg offenzuhalten.

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Presseschau.

Kaj Stenvall, dessen Entenbilder uns begleiten, seit wir in Finnland angekommen sind, malt jetzt Putin.


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neljäsataakaksikymmentäyhdeksän

Symbolbild Februar 2022:

Noch Winter, schon ein bisschen Frühling sowie der Versuch, unbeschadet unter der vierten Welle durchzutauchen.

In den Klassen unserer Kinder und meiner Hortkinder fehlen derzeit bis zur Hälfte aller Schüler*innen. Nach allem, was wir davon erfahren, hat ca. ein Drittel Corona, ein Drittel Flunssa und ein Drittel Magen-Darm.

Viel erfahren wir ja nicht. Die Schulen müssen schon lange keine Coronafälle in der selben Klasse mehr an die Eltern weitermelden. Mittlerweile ist die PCR-Test-Kapazität komplett zusammengebrochen, so dass man aufgefordert wird, bei Verdacht nur noch einen Schnelltest zu machen.

(Wie… äh… zuverlässig die Schnelltests funktionieren, haben wir ja schon selbst herausgefunden. Der Schnelltesttest sagt, der Test, der hier hauptsächlich im Handel ist, zeigt hohe Viruslast mit 94%iger Wahrscheinlichkeit an – alle anderen Viruslasten aber nur mit 54%iger Wahrscheinlichkeit. Der Ähämann bekam neulich von der Uni einen Schnelltest zugeschickt, den er vor einem in echt stattfindenden Meeting machen sollte, da war die Wahrscheinlichkeit, dass er eine symptomlose Infektion anzeigt, sogar nur 34%. Kann man auch gleich würfeln. Wir testen nur noch, wenn eine*r von uns schon zwei Tage irgendwelche Symptome hat, um zu wissen, ob es nun wieder eine*n erwischt hat oder es sich doch nur um eine harmlose Flunssa handelt.)

Es wird also nicht mehr offiziell getestet, aber da – Überraschung! – die Fallzahlen sinken, wird eine Einschränkung nach der anderen aufgehoben. Es muss niemand mehr in Quarantäne, solange er oder sie keine Symptome hat, nicht einmal, wenn eine der im gleichen Haushalt lebenden Personen infiziert ist. Selbst bei einer nachgewiesenen Infektion darf man nach fünf Tagen zurück auf Arbeit, in die Schule oder den Kindergarten, und zwar ohne Freitesten.

Völlig klar, so werden wir in Zukunft mit Corona umgehen müssen. Aber muss das wirklich jetzt schon sein, wo man hierzulande noch mitten im Boostern der Erwachsenen ist, die Jugendlichen immer noch keinen Anspruch auf eine dritte Impfung haben und die Kinder noch auf ihre zweite Impfung warten, weil Finnland auch in der gegenwärtigen Situation an einem Impfabstand von sechs Wochen festhält?!

Ich höre Omikron an allen Ecken und Enden laut kichern.

***
Als ich am Montag das reduzierte Grüppchen Hortkinder abholte, bog aus der Strasse vor der Schule gerade eine 429.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294, 295, 296, 297-298, 299, 300, 301, 302-303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310-311, 312, 313, 314-315, 316, 317-318, 319, 320, 321-322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331-332, 333, 334, 335, 336-337, 338, 339, 340, 341, 342, 343-344, 345, 346, 347, 348, 349, 350, 351, 352, 353-355, 356, 357, 358, 359, 360, 361, 362, 363, 364, 365, 366-367, 368, 369, 370, 371, 372, 373, 374-375, 376, 377-378, 379, 380-381, 382, 383, 384, 385, 386-387, 388-389, 390, 391-393, 394, 395, 396-397, 398-399, 400, 401, 402-403, 404, 405, 406-408, 409, 410-411, 412, 413, 414, 415, 416, 417, 418, 419, 420, 421, 422, 423-424, 425, 426, 427, 428]


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Im Schlaf reisen

Neulich sah ich irgendwo ein Werbevideo, ich glaube, von der EU, für Nachtzüge und dafür, wie praktisch das Reisen im Schlaf ist und wieviel Zeit das spart.

Und da ging mir auf, dass das für uns überhaupt nichts Exotisches (mehr) ist, sondern, seit wir in Finnland wohnen, ein ziemlich normaler Urlaubsanfang. Wenn wir nach Europa fahren, beginnen wir die Reise auf einer Fähre nach Stockholm, über Nacht.

Den Nachtzug nach Rovaniemi, der auch Autos transportiert, haben wir gleich in unserem ersten Winter in Turku für uns entdeckt. Bis die Kinder in die Schule kamen, sind wir jedes Jahr damit in den Winterurlaub nach Lappland gefahren, mit den ganz kleinen Kindern noch in den alten Schlafwagen und später mit den grösseren Kindern in den wunderbaren neuen Schlafwagen.

In Turku lädt man sein mit Skiern und Gepäck beladenes Auto in den Zug, lässt sich im Schlaf knapp 1000 km nach Norden schaukeln, kommt ausgeruht in Rovaniemi an, holt sein Auto aus dem Autowaggon und fährt entspannt die letzten 100 km bis an seinen Urlaubsort. (Das einzig Unentspannte ist, dass man im Winter sehr genau planen muss, was man im Auto lässt, weil nach der Nacht im unbeheizten Autowaggon alles, wirklich alles tiefgefroren ist. Wir lösen das Dilemma üblicherweise mit einem Lebensmittelgrosseinkauf in Rovaniemi direkt nach Ankunft.) Und am Ende kann man seinen Urlaub bis zur letzten Minute geniessen und am Montagmorgen direkt vom Bahnhof aus auf Arbeit und in die Schule gehen.

Teuer ist es auch nicht. Wenn man nicht gerade zur allerbeliebtesten Ferienzeit fährt und lange im Voraus bucht, können – ich habe das gerade eben nochmal gecheckt – vier Personen (in zwei Kabinen) und ein Auto für gerade mal 157 € von Turku nach Rovaniemi reisen. Okay, das hat diesmal bei uns *hüstel* nicht so ganz geklappt, aber die nächste Reise können wir dann hoffentlich auch wieder länger als die coronabedingten gerade mal drei Monate im Voraus buchen.

Jedenfalls waren wir alle sehr vorfreudig, nach sechs (!) Jahren – wie haben wir das nur ausgehalten?! – endlich wieder einen „Schlafzug“ zu besteigen und nach Lappland – in den Winter! – zu reisen.

Zuerst durfte Balthasar einsteigen. Ich hatte beim Ticketbuchen gesagt, dass wir keine Dachbox auf dem Dach haben werden, sehr wohl aber Skier, aber da die Frau ja noch nicht mal wusste, dass die Kabinen im Ober- und Untergeschoss der Schlafwagen unterschiedlich ausgestattet sind, hätten wir uns auch gleich denken können, dass der Autoplatz, den sie uns – „Ja, das passt!“ – buchte, eher nicht der richtige wäre. Der Verladetyp jedenfalls guckte kritisch auf die Skier auf dem Dach und schickte Balthasar nach oben – „Wird sich schon noch ein niedrigeres Auto finden, das mit euch tauschen kann!“ – obwohl für ihn unten ein Platz reserviert war.

Weil zwischen Autoaufladung und Zugabfahrt noch anderthalb Stunden Zeit waren, beschlossen wir, Turkus teuerstem und misslungenstem Bauwerk einen Antrittsbesuch abzustatten und von oben ein bisschen den Rangierarbeiten – Schlafwagen aus dem Depot auf Gleis 7, Autowaggons von Gleis 1 auf Gleis 7, Rangierlok ab, Meerschweinchen dran – zuzugucken.

Als die Rangierlok Richtung Autowaggons rollte, klingelte mein Handy: ob wir bitte doch nochmal zurückkommen und unser Auto nach unten fahren könnten, es wäre doch kein niedrigeres Auto mehr gekommen, zur Not müssten wir eben die Skier abnehmen. Es passte aber zum Glück. Gerade so. Mit Skispitzen nach unten.

Für die verliebene Dreiviertelstunde bis zur Abfahrt verzichteten wir auf weitere Ausflüge und guckten den Rangierarbeiten vom Bahnsteig aus zu.

Es ging dann auch holprig weiter.

Der Schaffner eröffnete uns direkt nach dem Einsteigen, dass die Toiletten in unserem Waggon nicht funktionieren würden und auch bis zum Ende der Reise nicht repariert werden könnten.

Wir hatten ja zugunsten zweier verbindbarer Kabinen sowohl auf das Reisen im Obergeschoss als auch auf Kabinen mit eigener Dusche und Toilette verzichtet – Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie das gegangen sein soll, die letzten beiden Male mit fünf Personen in einer Zwei-Bett-Kabine…! – und waren entsprechend wenig begeistert.

Andererseits, da ja eben die Kabinen im Obergeschoss eigene Toiletten haben und sich unten zwei Toiletten befinden, müssen sich maximal acht Leute eine Toilette teilen, und so musste man weder anstehen, noch waren die Klos schon nach einer Stunde total eingesaut.

Du weisst, dass du in Finnland bist, wenn sich ein Töpfchen neben der Erwachsenentoilette befindet.

Ausserdem hatten wir einen Besuch im Speisewagen geplant.

Die finnische Bahn hat nämlich ein eigenes Bier mit dem hübschen Namen „Schienen-Bier“ in einer noch hübscheren Dose. (Es wird übrigens in der nahegelegenen kleinen Limonadenfabrik Brauerei produziert). Der Ähämann wollte mir schon zum Abschluss unserer Herbstferienreise eins kaufen, aber ich wollte lieber auf die nächste Reise warten, denn wann wäre der geeignetere Zeitpunkt, es auszuprobieren, als abends vor dem Schlafengehen im Nachtzug?

Andererseits: sich angesichts der aktuellen Coronasituation in einen Speisewagen setzen?! Wir beschlossen, mit Maske auf mal vorsichtig gucken zu gehen, und waren sehr verblüfft, denn im Speisewagen befand sich ausser dem Kellner kein einziger Mensch. Wir mussten  als erstes unsere Coronapässe vorzeigen, um als zweites gesagt zu bekommen, wir dürften aber gar nicht im Speisewagen essen, sondern nur was zum Mitnehmen kaufen. Und nein, Bier dürfte er uns nicht verkaufen. Es brauchte auch nur drei Minuten und mehrere verwirrte Nachfragen, bis er endlich zur Erklärung das Wort „Restaurantbeschränkungen“ benutzte und ich mir vor den Kopf schlug: stimmt ja, ab 17 Uhr kein Alkoholverkauf mehr und ab 20 Uhr alle Restaurants geschlossen. (Ich komme mittlerweile auch nicht mehr hinterher mit den aktuellen Bestimmungen, und Restaurantbeschränkungen sind das, was mich von allen am wenigsten interessiert.)

Dann eben auch auf dieser Reise kein Bahnbier und stattdessen mitgebrachtes Abendbrot in der Kabine.

Und dann war es auch schon Zeit, sich bettfertig zu machen und in die Eulenbettwäsche zu kriechen.

Generell hat’s die finnische Bahn drauf mit der Lackierung ihrer Waggons, aber dann noch Bettwäsche, passend zur Lackierung der Schlafwagen…! Weil noch Weihnachtszeit war, waren ausserdem überall in der Kabine kleine Aufkleber mit Wichteln versteckt. Man muss sie einfach lieben, die finnische Bahn!

(Ausser für ihr Buchungssystem und ihren telefonischen Kundendienst und dafür, dass sie alle Fahrkarten- und Auskunftsschalter an fast allen ihren Bahnhöfen dichtgemacht haben.)

Als wir aufwachten, waren wir schon in Oulu. Unter normalen Umständen wären wir zum Frühstücken in den Speisewagen gegangen, aber so hatten wir heisses Wasser in der Thermosflasche und Kaffeepulver, Teebeutel und „Zeltkakao“ dabei.

Neuer Autowaggon trifft alten Autowaggon.

Dann holten wir Balthasar aus dem Autowaggon ab, und der zweitschönste Teil des Urlaubs konnte beginnen.

Auf der Rückfahrt funktionierten die Toiletten, dafür war offensichtlich sämtliche Eulenbettwäsche in der Wäsche. Ausserdem hatten wir eine Kabine direkt über den Rädern, speziell über einem Rad mit einer kleinen Unwucht (oder was auch immer), das bei jeder Umdrehung klackerte und die Geschwindigkeit des Zuges anzeigte, und, ich sag‘ mal so, ich habe auch schon besser geschlafen im Zug.

Gute-Nacht-Geschichte wird auch im Zug vorgelesen.

Immerhin wissen wir jetzt, welche Kabinennummer wir das nächste Mal buchen müssen.

(Und wie wir auf die dritte Kabine, weil mittlerweile jedes Kind offiziell ein Bett oder einen Sitzplatz braucht, es aber von Turku nach Rovaniemi laut telefonischem Kundendienst keine Sitzplätze gibt, verzichten können, weiss ich jetzt auch: es gibt natürlich keine durchgehenden Sitzplätze, weil der Zug in Tampere komplett auseinandergenommen und mit einem Zug aus Helsinki zusammengeführt wird, aber man kann durchaus ein Ticket von Turku nach Tampere und ein zweites von Tampere nach Rovaniemi kaufen. Mit vier Betten kommen wir schliesslich auch (noch) auf jeder Fähre hin.)

Es wird nämlich auf jeden Fall ein nächstes Mal geben. Und zwar nicht erst in sechs Jahren.


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neljäsataakaksikymmentäkuusi

Seit heute sind endlich 5/5 geimpft!

Am 22.12. wurde in Finnland beschlossen, die Impfung für alle Fünf- bis Elfjährigen freizugeben – bisher wurden nur Risikogruppen geimpft – und in Turku ging es direkt am Montag los mit den Kinderimpfungen. Nicht im Impfzentrum, sondern in der Studentenpoliklinik, wo diese und nächste Woche ausschliesslich Kinder geimpft werden.

Man bekam dann auch nicht nur zwei Wartestühle pro Impfling zugewiesen, sondern jedes Kind wurde einzeln während der – gewohnt kurzen – Wartezeit befragt: „Bist du aufgeregt?“ und bei Bedarf beruhigt: „Das ist wirklich nur ein ganz kleiner Pieks, da musst du gar keine Angst haben! Und du hast doch auch schon jede Menge andere Impfungen bekommen!“

Weil es letzte Woche einen Zwischenfall im Impfzentrum gegeben hatte – jemand hatte eine Impfschwester bedroht, damit sie ihm die Impfung in die digitale Patientenakte einträgt, ohne ihn oder sie zu impfen; sowas gibt es hier also leider auch – war dann heute auch ein Wachmann anwesend, ausserdem durfte man seine Jacken nicht mit in die Impfzimmer nehmen, sondern musste sie draussen an die Garderobe hängen.

Fünf- bis Elfjährige brauchen theoretisch die Unterschriften beider Sorgeberechtigter auf der Einverständniserklärung; praktisch hatte der kleine Herr Maus die Spritze schon im Arm, ehe ich überhaupt das Papier aus der Handtasche gekramt hatte.

Dann setzten wir uns brav fünfzehn Minuten in den Hinterher-Warteraum, wo wiederum jedes Kind einzeln befragt wurde: „Fühlst du dich gut?“, „Wie war die Impfung?“, „War doch nicht schlimm, oder?“.

Dann fuhren der kleine Herr Maus und ich mit dem Bus wieder heim.

***

Zur Feier des Quarantäneendes fuhren wir später noch kurz – der kleine Herr Maus fühlte sich fit bis auf einen ein bisschen schmerzenden Arm – in die Eisbadesauna. Auf dem Rückweg holten wir noch zwei späte Weihnachtspakete von der Post aus dem Supermarkt ab. Und als wir dann heimfuhren, stand an der letzten Ampel eine 426 vor uns.

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206, 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245,246, 247, 248, 249-250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268-269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278-279, 280-281, 282, 283, 284-285, 286, 287, 288, 289-290, 291, 292, 293-294, 295, 296, 297-298, 299, 300, 301, 302-303, 304, 305, 306, 307, 308, 309, 310-311, 312, 313, 314-315, 316, 317-318, 319, 320, 321-322, 323, 324, 325, 326, 327, 328, 329, 330, 331-332, 333, 334, 335, 336-337, 338, 339, 340, 341, 342, 343-344, 345, 346, 347, 348, 349, 350, 351, 352, 353-355, 356, 357, 358, 359, 360, 361, 362, 363, 364, 365, 366-367, 368, 369, 370, 371, 372, 373, 374-375, 376, 377-378, 379, 380-381, 382, 383, 384, 385, 386-387, 388-389, 390, 391-393, 394, 395, 396-397, 398-399, 400, 401, 402-403, 404, 405, 406-408, 409, 410-411, 412, 413, 414, 415, 416, 417, 418, 419, 420, 421, 422, 423-424, 425]


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Weihnachtsspaziergang (2)

Zur Feier des Tages machten der Ähämann und ich heute gleich nach dem Frühstück, um die Mittagssonne zu nutzen, eine seiner Homeoffice-Runden auf Skiern.

(Die Kinder blieben zu Hause und arbeiteten trotz der -10°C mehrere Stunden lang an einer riesigen Schneeburg mit ausgeklügeltem Tunnelsystem, Oberlichtfenstern, Aussentreppe und Rutsche.)

Unterwegs kam der Anruf vom Gesundheitsamt. Es ist nicht Omikron.

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Presseschau.

Tausende Rentiere werden in Lappland vermisst. Auch das eine Folge des Klimawandels.