Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Oodi

Oder: eine Ode an die finnischen Bibliotheken.

Die Bibliotheken sind vielleicht das Beste, was Finnland mit seinen Steuergeldern finanziert.

Bibliotheken sind hier vor allem nicht nur zum Bücherausleihen da. Man kann in Bibliotheken auch Tageszeitungen lesen, in Ruhe arbeiten oder lernen, Spiele spielen, was essen, Freunde treffen, seine Kleinkinder spielen lassen, Computer benutzen. „Volkes Wohnzimmer“, heisst es manchmal.

Falls das Fräulein Maus ab nächstem Schuljahr auf ihre Wunschoberschule gehen kann, wird unsere wunderbare Stadtbibliothek wohl auch für sie sowas wie ein zweites Zuhause werden, in dem sie an den Tagen, an denen es sich nicht lohnen wird, zwischen Schule und Training oder Schule und Harfenstunde nochmal nach Hause zu fahren, ihre Hausaufgaben erledigen, Vesper essen, Zeit rumbringen wird. Wie gut, dass es so einen Platz gibt!

Helsinki hat seit Dezember auch so eine ganz besonders tolle Zentralbibliothek. Und weil am Sonnabend das Wetter nicht so unglaublich toll war wie am Sonntag, sondern ein recht kalter Wind ging und uns den Schnee in Augen, Nase, Mund und Nacken wirbelte, war das perfekt, um sie uns ausgiebig anzugucken.

Riesig ist sie. Und sehr, sehr beeindruckend.

Auf der Wendeltreppe, die hinaufführt ins zweite und dritte Stockwerk, steht eine sehr berührende Widmung, für wen diese Bibliothek gedacht ist: hunderte Worte – für Männer, für Flüchtlinge, für Verwirrte, für Träumer, für Populisten, für Obdachlose, für Bauern, für Naturfreunde, für Hippis… – die eigentlich nur eins sagen: für alle.

Überall sassen Leute – allein, zu mehreren, auf Schaukelstühlen oder Sesseln oder Sofas oder überbreiten Stufen und lasen, starrten in ihre Telefone oder hatten ihre Laptops auf dem Schoss. Ein Vater spielte mit seiner Tochter ein Brettspiel. Einer, der so aussah, als ob es sonst keinen Platz für ihn gäbe, hielt in eine Sofaecke gedrückt ein Nickerchen. Abiturienten arbeiteten zu zweit in kleinen, ruhigen Kabüffchen ihren Lernstoff durch. Manche sassen konzentriert mit ihren Laptops mit anderen an langen Tischen, andere an den Computern der Bibliothek.

Alles mögliche kann man tun und machen in der Bibliothek: Es gibt einen Drucker, mit dem man bis zu A0-Postergrösse auf die verschiedensten Materialien drucken kann, und eine Batterie 3D-Drucker samt benötigtem Rohaterial. Es gibt einen riesigen Handarbeits- und Basteltisch mit Nähmaschinen, Laminiergerät, Ansteckerstanzmaschine und eigentlich überhaupt allem, was des Bastlers Herz begehrt, und ganz sicher haben wir auch gar nicht alles gesehen.

Ganz oben, unter der schwebenden Decke, die jetzt sehr an eine gemütliche Schneehöhle erinnerte, im Sommer aber sicher eher an eine Schönwetterwattewolke, haben die Bücher ihr Zuhause, 100 000 Stück in langen, weissen Regalen – die allerdings ziemlich gerupft aussahen, weil gerade so viele Leute die neue Bibliothek angucken kommen, Bücher ausleihen und dann in den Stadtteilbibliotheken zurückgeben.

Was übrigens fehlt in finnischen Bibliotheken: Schliessfächer für Jacken und Taschen. Die darf man einfach mit reinnehmen. Und essen darf man auch in finnischen Bibliotheken: in unserer z.B. an speziell dafür ausgewiesenen Tischen, und in Helsinki gibt es jetzt sogar ein Café mitten zwischen den Bücherregalen. Und dass die neue Bibliothek den tollsten Sanitärbereich hat, den ich jemals irgendwo gesehen habe, wundert dann jetzt wohl auch niemanden mehr.

Wenn ein Land als Vorzeigeobjekt eine Bibliothek baut, dann ist das schon ziemlich… hach.


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Löschmeister Wasserhose live

„Und dann“, erzählt der kleine Herr Maus vom Feuerfehlalarm im Kindergarten, „haben wir alle unsere Stiefel angezogen und im Windfang gewartet, und dann ist die Feuerwehr gekommen, und die haben sich alles angeguckt, aber es hat nirgends gebrannt, und dann ist der eine Feuerwehrmann noch zu uns gekommen und hat uns alles gezeigt, seinen Helm und seine Atemmaske und seinen Luftrucksack, und dann hatte der noch so ein Thermometer, das durften wir auch angucken, und, weisst du was, der hatte ganz nasse Haare!“ „Der hat wohl geschwitzt unter dem Helm?“, frage ich. „Nee, der war vorher wo, wo er ins Wasser musste!“

Der Arme! Kaffee hatte er vermutlich auch noch nicht getrunken.


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Bücher besitzen lesen

Es gibt ja diverse Studien (zum Beispiel zum Lernerfolg von Kindern), bei denen das Ergebnis an der Anzahl der Bücher im Haushalt festgemacht wird.

Das regt mich auf. Jedes Mal.

Sind wir nicht längst drüberweg über die Zeit, in der man sich meterweise Bücher mit hübsch repräsentativen Einbänden in die Wohnung stellte, um vorzutäuschen, wie gebildet man sei?! Aber Bücherregale machen immer noch was her. Mütter zählen sich gegenseitig vor, wieviele Kinderbücher ihre Kinder besitzen. Im Buchladen in einen Kaufrausch zu verfallen ist kein Zeichen mangelnder Selbstbeherrschung, sondern von… ja, was eigentlich? Irgendwas Erstrebenswertem jedenfalls.

Bei uns brauchte man gar nicht erst anfangen mit dem Bücherzählen. Also gut, unseren Kindern würde es nicht so ergehen wie meinem Klassenkameraden R., der bis zur siebenten Klasse jedes Jahr wieder, wenn jeder von uns ein Buch vorstellen musste, den „Geist Gnatz“ dabeihatte, weil das das einzige Buch war, das er besass. Aber gemessen an der Anzahl der Bücher, die wir besitzen, sind wir unteres Mittelfeld, höchstens.

Und zwar mit Absicht. Erstens nämlich haben wir gar nicht so viel Platz für Bücher. Natürlich gibt es in jedem Kinderzimmer ein Bücherregal und im Wohnzimmer ein paar Schrankfächer voller Bücher, aber für meterweise Bücher hätten wir einfach keinen Platz. Und zweitens – das viele Geld…! Sicher kann man sein Geld für weniger sinnvolle Dinge ausgeben als für Bücher – aber man würde sich ja auch sonst etwas, das man nur ein Mal benutzt, eher nicht kaufen. Und wie viele Bücher liest man tatsächlich mehr als einmal?

Wir haben – von Geschenken abgesehen – eigentlich nur Bücher im Haus, die wir vorher schon mindestens zwei Mal aus der Bibliothek ausgeliehen hatten und bei denen wir uns sicher sind, dass wir sie von Zeit zu Zeit immer wieder lesen werden. Spart Platz, Geld, Papier und ausserdem Enttäuschungen, wenn das Buch dann doch nicht den Erwartungen entspricht, die man beim Kauf hatte.

Wir haben hier natürlich gut reden.

Als ich diese Woche zwischen Den-grossen-Herrn-Maus-zum-Deutschunterricht-bringen und Den-kleinen-Herrn-Maus-aus-dem-Kindergarten-holen schnell in die Bibliothek springen wollte, um den Herren Maus Lesenachschub zu holen, und mir, als ich mein Fahrrad im Innenhof im Nieselregen abschloss, die Fenster unserer wunderbaren Kinderbibliothek so anheimelnd entgegenleuchteten, da hatte ich kurz den sehnsüchtigen Wunsch, da einzuziehen. Mich in aller Ruhe durch ein Buch nach dem anderen zu lesen und nie wieder in das Mistwetter hinauszumüssen.

Früher habe ich auch lieber Zeit in Buchhandlungen verbracht als in Bibliotheken. Das lag vor allem daran, dass in den Bibliotheken die Bücher alle irgendwie alt und abgestossen waren, es in den Buchhandlungen aber Bücher gab, die nicht nur unbenutzt, sondern auch wirklich neu waren.

Jetzt bin ich jedes Mal erstaunt, dass es jedes Mal, wenn ich in die Bibliothek komme, neue Bücher auszuleihen gibt. Neu im Sinne von „Habe ich vorher noch nie dort gesehen“ als auch im Sinne von „Neuerscheinung“. Und ich kann die einfach alle, soviele ich tragen kann, mitnehmen…! Die Freude an den Büchern wird nicht dadurch geschmälert, dass ich mich für eins oder zwei entscheiden muss, weil mehr mein Budget nicht hergibt…!

(Und wir müssen nicht einmal finnische Bücher lesen, dank des riesigen – und ebenfalls kontinuierlich erneuerten – Angebots an deutschen Büchern.)

Vielleicht könnte man ja endlich mal anfangen, Ergebnisse von Studien nicht an der Anzahl der Bücher im Regal, sondern an der Anzahl der Bücher, die tatsächlich gelesenen werden, festzumachen…


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kaksisataakolmekymmentäviisi

Oder : eine Ode an unsere Bibliothek.

(Oder auch: Die Fotos zum Blogeintrag von vor 9 Jahren.)

Wir waren schon ewig nicht mehr in der Hauptbibliothek, weil unsere Stadtteilbilbiothek am Weg zum Training und zur Klavierstunde liegt und wir das Ausleihen und Abgeben da schnell und einfach nebenher erledigen können.

Aber da wir ja neuerdings viel Bus fahren und dabei eigentlich fast immer am Markt umsteigen müssen, ergeben sich ja ganz neue Möglichkeiten. Vorgestern fuhren wir also in die Stadt, warfen schnell ein paar Bücher in den Rückgabeautomaten, fuhren nach Ruissalo und zurück, liefen wieder zur Bibliothek – und sahen die 235 – und… verbrachten da ganz ungeplant zwei Stunden, bevor wir mit unserem Bus wieder nach Hause fuhren.

Wir alle suchten uns in Ruhe neuen Lesestoff aus. Ja, sogar ich, denn während ich im alten Teil der Bibliothek die Regalreihen mit deutschen Büchern ablief, spazierte der kleine Herr Maus im Kinderbibliotheksteil von Schaukasten zu Schaukasten – die übrigens regelmässig umdekoriert werden – und die beiden Grossen probierten sämtliche Leseplätze durch.

Hier fahren die Bücher, die am Automaten zurückgegeben wurden, lang.

„Darf man (weiter)stricken.“

Neuerdings kann man sogar Fahrräder in der Bibliothek ausleihen. Witzigerweise hatten wir erst ein paar Stunden vorher einen ehemaligen Finnischkurskollegen getroffen, der auf so einem Rad unterwegs war, während seines in der Werkstatt ist.

Und jetzt noch: jeder seine eigenen Bücher ausleihen.

Neuerdings darf man sogar Essen und Trinken mitbringen. Es gibt dafür extra Tische, an denen man essen darf. Ich glaube, ich weiss, wie wir den nächsten Regentag verbringen werden.

(Mehr zum Thema finnische Bibliotheken hab‘ ich hier schon mal geschrieben.)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106], 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206], 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225, 226, 227, 228, 229-230], 231, 232, 233, 234]


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kaksisataakaksikymmentäkuusi

Der kleine Herr Maus wollte sofort mit Lesen anfangen.

Er war sehr aufgeregt, weil wir zum ersten Mal ausserhalb der Öffnungszeiten in die Bibliothek gegangen waren und uns die Tür selbst mit der Bibliothekskarte geöffnet hatten. Dann hatte er sich einen kleinen Stapel Bücher ausgesucht, sie ganz allein am Automaten ausgeliehen, und dann ein bisschen gebangt, ob wir auch wieder rauskämen aus der Bibliothek. Kamen wir natürlich.

Und während ich in der Büchertasche auf dem Beifahrersitz wühlte, um ihm das gewünschte Buch auf die Rückbank zu reichen, sah ich aus dem Augenwinkel ein goldenes – vielleicht sah es auch nur so aus im Gründonnerstagsgrau – Auto neben dem Herrn Picasso einparken. Und als wir losfuhren, fiel mein Blick auf sein fast silbern schimmerndes Kennzeichen, auf dem eine sehr saubere, schwarze 226 glänzte.

Der kleine Herr Maus sah nichts. Der war schon ganz versunken in die Lektüre von “Siiri ja lumimies“.

(Super ist ja, dass so ein Fünfjähriger noch bereitwillig Bilderbücher liest. Die Erstlesebücher, die ich ihm zwei, drei Mal aus der Bibliothek mitgebracht habe, hat er allesamt mit „Die mag ich nicht, die kannst du gleich wieder abgeben!“ reklamiert. Und da hat er mein vollstes Verständnis.)

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106], 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206], 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224-225]


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kaksisataakaksikymmentäkolme

Letzte Woche war ich während der Klavierstunde des grossen Herrn Maus mit dem kleinen Herrn Maus in der Stadtteilbibliothek. Er suchte sich jede Menge Bücher aus, und das war diesmal viel leichter, denn er teilte mir mit: „Ich kann jetzt auch schon kleine Buchstaben lesen“, und das machte die Auswahl ungefähr dreihundertfünfundachtzig mal grösser.

Diese Woche war ich während der Klavierstunde des grossen Herrn Maus einkaufen. (Und begegnete auf dem Weg zum Supermarkt einer 223. Was nicht leicht war – also zu erkennen, meine ich – weil die Nummernschilder aller Autos gerade übelst verdreckt sind.)

Nächste Woche werde ich während der Klavierstunde des grossen Herrn Maus wohl wieder mit dem kleinen Herrn Maus in die Bibliothek fahren müssen. Den Büchervorrat von letzter Woche gegen einen neuen umtauschen.

Zwischen Frühstück und Abmarsch in den Kindergarten

[1-3, 4, 5, 6, 7, 8, 9-10, 11, 12, 13, 14, 15, 16-17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32-35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59-61, 62, 63, 64, 65, 66, 67-68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106], 107-108, 109, 110, 111, 112-113, 114, 115, 116-117, 118, 119, 120, 121, 122-123, 124-130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139-140, 141, 142, 143, 144, 145, 146-147, 148-149, 150, 151, 152, 153-155, 156, 157, 158, 159-160, 161, 162, 163-164, 165, 166-167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197-198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205-206], 207-208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215-216, 217, 218, 219, 220, 221, 222]