Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Heute befand sich offenbar ganz Turku samt umliegender Kleinstädte auf den Strassen. Blechlawinen in alle Richtungen.

Leider trugen auch wir dazu bei, denn das Fräulein Maus trat bei der Frühlingsshow ihres Sportvereins auf, die, weil die wirklich schöne und geeignete Halle in Turku nun auch noch zu so einem unsäglichen Indoor-Spielplatz umgebaut wurde, in der benachbarten Kleinstadt stattfinden musste.

Die Hinfahrt dauerte ob des Verkehrsaufkommens so lange, dass wir fast zu spät gekommen wären. Auf der Rückfahrt wälzte sich uns unter Anderem eine 266 entgegen.

Ausserdem waren überdurchschnittlich viele Rettungs- und Polizeifahrzeuge unterwegs. Wahrscheinlich sind den Leuten die Sonne und die sensationellen 13 Grad zu Kopfe gestiegen…

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Gegen Windmühlenflügel

Lieber Vater, der du immer den Motor laufen lässt, während du dein Kind aus dem Kindergarten abholst, liebe Eltern, die ihr früh eure Kinder nicht etwa auf eurem Arbeitsweg, sondern extra in die Schule fahrt, lieber Nachbar, der du deiner Familie die 50 m Weg bis zum Parkplatz nicht zumuten willst und sie mit laufendem Motor vor der Haustür erwartest, liebe finnische Autofahrer, die ihr euch Autos mit benzinbetriebenen Standheizungen kauft, obwohl es hier an jedem Parkplatz Steckdosen zum Autovorheizen gibt…

… der Ähämann und ich fahren auch für eure Kinder jeden Tag Fahrrad.


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Trängselskatt: [schwed.] Stausteuer

Diese Woche bekamen wir Post aus Schweden.

Wir hatten sie schon erwartet, denn wir wussten, dass die „Stausteuer“, die wochentags in der Stockholmer Innenstadt – und irgendwie müssen wir ja vom Hafen auf die Autobahn und wieder zurück kommen – erhoben wird, auch von Ausländern eingezogen wird.

Der Bescheid war komplett auf Finnisch, die Rechnung schon fertig in Euro umgerechnet. Famos. Zu zahlen waren: 1,61 €.

Nun kann man sich ja fragen, ob sich dafür der ganze Aufwand lohnt. Aber ich finde es prima. Ich bin ein grosser Fan von derartiger Gleichbehandlung.

Und ich komme bis heute nicht darüber weg, wie ein deutscher Politiker ernsthaft eine Maut nur für Ausländer vorschlagen kann.


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Mal eben

Mein erstes finnisches Mittsommerfest verbrachte ich bei meiner finnischen „Familie“. Am Samstag würden wir dann nach Rauma fahren, teilten sie mir mit, denn am Sonntag würde dort eine Cousine konfirmiert.

Wir fuhren nicht nach dem Frühstück. Wir fuhren nicht nach dem Mittagessen. Wir fuhren auch nicht nach dem Kaffeetrinken, denn da wurde erst noch die Sauna angeheizt. Erst, als wir alle noch in aller Ruhe in der Sauna gewesen waren und hinterher noch eine Kleinigkeit gegessen hatten, stiegen wir ins Auto, um ins 300 km entfernte Rauma aufzubrechen. So gegen 18 Uhr.

Das ist hier völlig normal.

Und so fand ich auch gar nichts dabei, gestern Abend gegen vier mit dem Fräulein Maus ins Auto zu steigen und mal eben im Abendsonnenschein nach Helsinki und zurück zu fahren. 167 km. Eine Strecke.

Stolz wie Oskar sass sie vorn neben mir. (Kinder fahren bei uns grundsätzlich hinten. Ausser, wenn… die Rücksitze umgeklappt sein müssen.) Und hibbelte sehr. In Helsinki trafen wir einen netten Familienvater und zwei Katzen (die sie am liebsten mitgenommen hätte) sowie die weltbeste Harfenlehrerin.

Und nach anderthalb Stunden traten wir mit einer endlich ganz eigenen Harfe die Rückfahrt an.

Heute Abend übrigens fährt der Ähämann mal eben nach Helsinki. Zu einer Doktorfeier.