Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Einschläge, näherkommende

6 Kommentare

Diese Woche waren wir alle krank.

Der grosse Herr Maus hat es uns eingeschleppt; er fing schon letztes Wochenende an zu husten und ging deshalb am Montag zum Coronatest.

Am Dienstag hatte der Ähämann Halsschmerzen und fing an zu husten, und das Fräulein Maus kam völlig fertig und mit Halsschmerzen aus der Schule heim. Dienstagabend kam das negative Testergebnis des grossen Herrn Maus, deshalb verzichteten der Ähämann und das Fräulein Maus auf einen eigenen Test.

Am Mittwochmorgen wachte ich völlig gerädert und mit Halsschmerzen auf. Wenn ich nicht die Arbeit hätte, die ich eben habe, hätte ich vermutlich auch auf den Coronatest verzichtet, aber so quälte ich mich aus dem Bett, rief Punkt acht beim Turkuer Coronatelefon an, wurde um 8:26 Uhr zurückgerufen und bekam noch schneller als die Kinder sonst immer einen Termin: „Kannst du um 10:20 Uhr? Ach, nee, schade, der ist gerade vergeben worden… warte… passt dir 11:45 Uhr?“ Und so kam ich als letztes Familienmitglied auch endlich zu einem Ausflug ins Krankenhausparkhaus zur Turkuer Drive-in-Teststation. Wir kamen um 11:42 Uhr an, vor uns waren zwei Autos, alle drei Container Teststationen waren besetzt – Fussgänger und Radfahrer haben inzwischen eine eigene Wartespur, werden aber auch wie alle anderen im Parkhaus getestet – dann wurden wir rangewinkt, Autofenster auf, ich musste Name und Personenkennzahl ansagen, bekam sehr routiniert ein Teststäbchen in die Nase geschoben – weswegen ich, im Gegensatz zum Coronatest auf der „Norröna“ im Sommer, die Testerin diesmal auch nicht erstmal anniesen musste – ich lehnte dankend das dreiseitige Infopamphlet über die Quarantänevorschriften, das wir nun wirklich schon auswendig herbeten können, ab, und 11:48 Uhr – da standen hinter uns in der Schlange dann ungefähr sechs Autos – fuhren wir wieder heim.

Am Donnerstag verliess der kleine Herr Maus als einziger das Haus. Donnerstagnachmittag hatte er Halsschmerzen und wollte abends freiwillig ins Bett. Kurz vor halb zehn kam die SMS mit meinem Testergebnis, weswegen wir darauf verzichteten, uns den Wecker für Freitag auf fünf vor acht zu stellen, um Punkt acht beim Schüler-Coronatelefon anzurufen und einen Testtermin für den kleinen Herrn Maus zu machen.

Am Freitag schliefen wir alle fünf aus und versuchten, jetzt dann möglichst schnell und möglichst alle wieder gesund zu werden.

Samstagabend halb zehn kam eine Wilma-Nachricht vom Rektor der Herren Maus. Allerdings nur eine – normalerweise kommen die Nachrichten vom Rektor der Grundschule bei uns ja in doppelter Ausführung an – und noch bevor ich sie aufmachte, war mir deshalb klar, was darin stehen würde; spannend war nur noch, ob es sich um die Klasse des grossen oder des kleinen Herrn Maus handelt.

Der kleine Herr Maus und seine Klasse haben ab Montag wieder Fernunterricht. Und stehen die nächsten zehn Tage unter Quarantäne.

Noch zehn Schultage bis Weihnachtsferien.

6 Kommentare zu “Einschläge, näherkommende

  1. Ich war am Dienstag Abend zum Test. Sie sind schon sehr routiniert da. Und schnell.
    Das negative Ergebnis kam am Mittwoch Spätnachmittag.
    Ist also auch bei mir nur „normaler“ Herbst/Winter-Schnupfen mit leichtem Husten. Donnerstag war ich wieder arbeiten.
    Gute Besserung euch allen.

    • Danke! Und ja, ich finde auch, dass das hier total effizient und gut organisiert abläuft.

      (Ich habe spasseshalber mal geguckt, wie das mit dem Testen in meiner Geburtsstadt – die gerade seeehr viele neue Coronafälle hat – so läuft: da gibt es eine Testambulanz, da kann man ohne Terminvereinbarung – aber nicht ohne Überweisung vom Hausarzt! – Montag bis Freitag zwischen 16 und 19 Uhr und sonntags zwischen 12 und 15 hingehen. Und sich vermutlich zwei Stunden ins Wartezimmer setzen, bis man dran ist. Ausdrücklich werden dort sowohl Leute mit Symptomen als auch symptomlose getestet. Na hallelula!)

  2. Oha…das klingt ja gar nicht gut. Ich hoffe ihr könnt den Tag heute trotzdem genießen? In dem Sinen also auch erst einmal von mir eine gute Besserung an alle!

    Ich war ja gerade auf YLE von der tollen Version des Leevi and The Leavings – Klassikers beeindruckt! In dem Sinne also…Hyvää itsenäisyyspäivää Dresdenistä!

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