Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Weihnachtsfrieden 2017

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Mit Hubschrauber, der lange vorher und hinterher Runden um den Dom flog. Mit Betonsperren. Mit sehr viel Polizei. Mit Streuautos als Strassensperre. (Letztes Jahr hatte kurzerhand die Armee mit LKWs ausgeholfen. Aber so gelb sah es wenigstens weniger bedrohlich aus.)

Aber auch mit Leuten, die den Hunden wildfremder Leute im völlig überfüllten Bus einen Platz unter ihrem Sitz anboten. Mit Leuten, die den neben ihnen Stehenden mit ausgedruckten Liedtexte aushalfen. Mit fremden Leuten, die sich, bevor sie den Platz wieder verliessen, gegenseitig frohe Weihnachten wünschten.

Mit 15000 Leuten, die wie jedes Jahr gekommen waren, um zu hören, wie der Weihnachtsfrieden für das ganze Land verkündet wird.

So, wie Heiligabend hier immer anfängt.

Und dann war da auch noch der freundliche Busfahrer, der sich als Weihnachtsmann verkleidet hatte, allen Fahrgästen frohe Weihnachten wünschte und unseren Kindern, als wir ausgestiegen waren und er weiterfuhr, noch lange zuwinkte.

(Und wir liefen dann – weil wir einfach den ersten Bus, der sich aus den Menschenmassen herausgeschlängelt hatte und ungefähr in unsere Richtung fuhr, genommen hatten – den allerschönsten Weg nach Hause.)

Schöner kann Heiligabend wirklich nicht anfangen.

2 Kommentare zu “Weihnachtsfrieden 2017

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