Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Hat ja keiner ahnen können.

12 Kommentare

„Die Turnmädchen schicken sich per WhatsApp Kettenbriefe mit falschen und verstörenden Angaben über die Gruselcrowns und zumindest mein Kind ist jetzt verängstigt…“
„Diese Kettenbriefe sind leider auch unter den Klassenkameraden rumgegangen…“
„Also wir kontrollieren die Nachrichten immer. Unser Kind scheint auch nicht so wirklich aktiv an den Chats teilzunehmen, sie hat derzeit 258 ungelesene Nachrichten auf ihrem Handy….“
„Naja, kontrollieren… ich habe gerade geguckt, sie hat schon wieder 100 neue Nachrichten bekommen.“
„Ja, A. wird auch noch mal mit der Nase an ihrem Telefon festwachsen…“

Äh… nun… ja.

12 thoughts on “Hat ja keiner ahnen können.

  1. Was mich ja nun interessiert: wie gehts weiter? Ich vermute, es passiert – nix? Alle behalten whattsapp?
    „Ah… nun… ja …“ als Reaktion ist deutlich diplomatischer als mein erster Impuls „I told you so“; ich werde versuchen, mein Verhaltensrepertoire auszuweiten….

    • Ja, nun. In der Nachricht von der Trainerin ging es um eine „offizielle“ Mannschafts-WhatsApp-Gruppe, in der auch die Trainerinnen sind. Nun hat sich aber – Überraschung! – auch eine „inoffizielle“ WhatsApp-Gruppe gebildet, also die Mädchen – oder ein Teil der Mädchen – unter sich, in der eben besagter Kettenbrief rumging. Nun hört man von Eltern, dass sie ihren Kinder aufgrund der jüngsten Ereignisse geraten haben, a) aus der inoffiziellen Gruppe auszutreten und b) wenigstens solchen Scheiss nicht mehr weiterzuleiten.

      Ob das wirklich gegen die tägliche Nachrichtenflut, gegen am Telefon festgewachsene Nasen und Massenpaniken reicht… nun ja.

      (Es gibt Kinder in der Mannschaft, die sind laut ihren Eltern zu jung, um selbständig Bus zu fahren. Um aber einen solchen Kommunikationswahnsinn einschätzen und verantwortungsvoll damit umgehen zu können, sind sie offensichtlich alt genug…)

  2. Ok, das erklärt jetzt auch warum hier gestern plötzlich die ganze Schule davon sprach und das Kind sich nun nicht mehr traut alleine zur Schule zu laufen. Danke auch.

  3. Die Turnmädchen sind so um die 10 Jahre alt?

        • Ja, also… ich lehne mich da derzeit entspannt lächelnd zurück. Das Fräulein Maus hat kein WhatsApp. :D

          (Es kann da ja jeder als Vater oder Mutter mal selbst ein bisschen vorausdenken für sein Kind… sollte man meinen.)

          • Nuja, grundsätzlich habe ich, unter gewissen Umständen, ja nix gegen Handys. Wenn Kinder viel allein unterwegs sind zum Beispiel. Aber da reicht m.E. eins, das gerade mal zum Telefonieren und SMS schreiben und empfangen geeignet ist

            • Der grosse Herr Maus hat so eins. (Seit der ersten Klasse.) Das Fräulein Maus hatte so eins (seit der ersten Klasse), hatte dann aber, nachdem das (wegen: ein uraltes von mir) die Hufe hochgemacht hat, den dringenden Wunsch nach einem „ohne Tasten“. Sie macht damit auch Fotos und Videos (und schaut die sich dann später stundenlang an) und recherchiert zu Hause damit auch mal schnell eine Bastelanleitung oder eine Info für die Hausaufgaben.

              Warum sie im Gegensatz zu „allen anderen“ kein WhatsApp bekommt und auch nur im heimischen WLAN ins Internet darf, haben wir ausführlich besprochen.

              Dafür kontrollieren wir ihr Handy nicht. (Unreflektiert alles mitmachen, aber dann die Nachrichten, die das Kind schickt und empfängt kontrollieren?! Das find‘ ich ja an der Sache noch am Allerseltsamsten.)

  4. und es geht sogar ohne smartphone, daß die kinder angst haben, weil nämlich der halbe schulhof davon spricht und wirklich dummes zeug daherplappert.

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