Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Historisch

6 Kommentare

Ich bin ja unendlich froh für unsere Kinder, dass sie, obwohl Fasching hierzulande nicht mit Kostümen begangen wird, trotzdem genug Gelegenheiten haben, sich zu verkleiden.

Vappu. Halloween. Palmsonntag.

Und gestern durften sich die Vorschüler und Erst- und Zweitklässler anlässlich einer gemeinsamen Feier des Aleksis-Kivi-Tages, des Tages der finnischen Literatur, als Märchenfiguren verkleiden.

(Zylinder von meiner Grosstante; der gehörte zu einem Faschingskostüm, das sie in den wilden 1920ern und ich 70 Jahre später nochmal auf einem Studentenfaschingsball trug. Kragen aus original Dederon; der war schon mal vor 30 Jahren im Einsatz, als ich zu Fasching als gestiefelter Kater ging. Gürtel von einer Hose des Fräulein Maus in Grösse 92, acht Jahre später von rosa zu rot umgefärbt. Rote Winterstiefel vorhanden. Haare: Natur ♥)

6 thoughts on “Historisch

  1. Bei all den Utensilien, die Du da aufzählst, scheint mir doch, dass eine Verkleidungskiste zum normalen Mobiliar Eures Kinderzimmers gehört. Richtig so. So eine Verkleidungskiste wird nie, NIE langweilig und setzt der Kreativität der Kinder kein Ende

  2. Wahnsinn, also einerseits das schöne Kostüm 😻 und andererseits die Tatsache, dass du so altes Zeugs noch hast. Gut, das mit dem Zylinder kann ich noch verstehen, aber der Kragen????
    Du hast auch mal Dederon-Schürzen oder -umhänge gezeigt, als ihr beim Backen wart, glaube ich. Da war ich auch schon völlig von den Socken.
    In meinem Haus existiert aus meiner Kindheit nix dergleichen – alles bei diversen Umzügen immer wieder neu bewertet, bis es keinen Wert mehr für mich hatte und generell miste ich sowieso oft und gerne aus… was will ich eigentlich mit diesem langen Text sagen ( äh?) – ach, so, ja. Wertfrei schreiben, wie unterschiedlich es doch sein kann in den verschiedenen Familien.
    LG,
    Britta

    • Ich bin auch eher der Ausmister, und meine Eltern wegen schon immer viel zu kleiner Wohnung notgedrungen sowieso. Andererseits hat meine Mutter, als ich im Faschingskostümalter war, sich immer sehr viel Mühe damit gegeben – und damals konnte man eben nicht mal einfach in einen Laden gehen und ein fertiges Kostüm oder wenigstens problemlos die Teile, die man dafür brauchte, kaufen – und deswegen wurden die Dinge eben auch aufgehoben. Unsere Kinder freut’s immer noch. :-)

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