Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Deutschlandreise: Sand in seiner schönsten Form

11 Kommentare

„Lass uns hinterher noch ein paar Tage in die Sächsische Schweiz fahren!“, schlug ich dem Ähämann vor. „Wenn wir schon einmal in der Nähe sind…!“

„Ach, komm, wir fahren eine ganze Woche!“, sagte der Ähämann, und ich stimmte freudig zu. Sollte das Wetter schlecht sein oder uns langweilig werden, dann wäre da ja auch noch Dresden in der Nähe mit jeder Menge toller Dinge zum Angucken.

Was soll ich sagen… wir waren auch diesmal wieder nicht im Hygienemuseum. Denn man kommt ja zu nichts, wenn jeden Tag die Sonne scheint und noch nicht alle Stiegen begangen sind…!

Gleich am ersten Tag juchzten alle drei Kinder vor Begeisterung – und schrien fortan täglich nach „Leitern in Felsspalten“ sowie Aufstiegen, die mit „schwierig“ beschildert sind. Wir taten unser Bestes, unsere Routenplanung nach diesen Forderungen auszurichten, Touristenmagnete wie die Bastei oder die Festung Königstein weiträumig zu vermeiden, und hatten die schönste Wanderwoche seit ewig.

11 Kommentare zu “Deutschlandreise: Sand in seiner schönsten Form

  1. Sehr schön fotografiert! Das macht Lust diese Gegend auch mal zu besuchen.

  2. Haaach ja. Vielleicht sollten wir das in den Herbstferien ja auch machen. Aber Ende Oktober ist die Chance auf Schmuddelwetter natürlich höher. Andererseits – im Hygienemuseum war ich auch seit 20 Jahren nicht mehr …

    Ich glaube, ich muss das mal mit meinem Mann besprechen. (In den 6 Jahren, die ich in Dresden studiert habe, habe ich es übrigens nur 2mal in die Sächsische Schweiz geschafft – rückblickend ganz schön blöd!)

  3. Ich liebäugele ja schon lange mit der Gegend- so wunderschön! Ich habe Deine Instagram Bilder schon immer mit Sehnsucht beguckt <3
    Leider habe ich absolut wanderfaule Kinder, die nach wenigen Metern schon gar schröööckliche Fußschmerzen haben :-/
    Also lasse ich mir das Reiseziel mal für später, wenn die Kinder größer sind und auch Lust haben mit zu wandern, oder eben alleine mit dem Gatten ^^

    Danke für dieschönen Bilder!

    Liebe Grüße
    Katha

    • Hier ist es das Fräulein Maus – ausgerechnet! – die immer schon nach wenigen Metern Bauch-, Fuss- und sonstige Schmerzen hat. ABER. Sie muss halt mit, weil wir anderen gern wandern wollen, das weiss sie, und letztendlich macht es ihr dann doch in den allermeisten Fällen Spass. UND. Das in der Sächsischen Schweiz ist ja eher kein „Wandern“, sondern „Klettern auf Abenteuerspielplatz“. Das Fräulein Maus betont bis heute täglich, wieviel Spass das gemacht hat und dass sie dort wirklich gerne gewandert ist.

      Vielleicht einfach mal mit den eigenen Kindern ausprobieren! ;-)

    • Meine Kids sind auch absolut lauffaul – es sei denn, es geht über Stock und Stein und man kann immer mal wieder klettern. Und dafür ist die Sächsiche Schweiz hervorragend geeignet! Kann ich euch also nur dringend ans Herz legen!
      Ansonsten Dresden ist mit Kindern eine echte Offenbahrung und von dort kann man ja mal nen Tagesausflug „zum Testen“ in die Sächsische Schweiz machen ;o)

      Liebe Grüße,
      Nadine
      gebürtige Dresdnerin mit einer Kindheit in der Sächsichen Schweiz, wohne nun leider in einem Gebiet, in dem Forststraßen als „Wanderwege“ bezeichnet werden :o(

  4. Für Kinder schön ist das „Labyrinth“ südlich von Königstein.

  5. Wenn ich Deinen Jungen da so in den Sand malen sehe: Mit 6 Jahren war ich mal 6 Wochen in der Sächsischen Schweiz zur Kur, weil ich das Einschulungsgewicht noch nicht hatte. Heutzutage würde sich ja keine Familie mehr so lange von seinem Kind trennen, aber als Stadtkind habe ich diese Kur als große Freiheit erlebt. In eben diesem Sand haben wir tagelang gespielt, Kienäppel dazu geholt, Heidelbeergesträuch, aus Waldgras Püppchen geflochten, und schnell entstanden so kleine Dörfer, Kuhweiden etc. Diese Erfahrung, aus einfachen Materialien etwas herstellen zu können, hat meine Lebenseinstellung geprägt.

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