Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


Ein Kommentar

Wochenende I

Schneller als geplant sass ich wieder in einem Bus Richtung Helsinki.

Denn als das Fräulein Maus letzte Woche seufzend am Frühstückstisch gesessen und gefragt hatte: „Nach Espoo? Kann dann das Mädchen mit den lustigen Zöpfen und den blitzenden Augen hinkommen und zugucken?“, da musste ich schnell ein bisschen telefonieren. Und gestern mit auf Wettkampfreise gehen.

Es ist immer schön zu sehen, wie die Mädchen nach absolviertem Wettkampfauftritt strahlen. Vier Augen leuchteten diesmal besonders hell: zwei blaue und zwei braune.

Der Ähämann und die Herren Maus sassen übrigens zu Hause bequem vorm Fernseher – während ich acht Stunden auf Holzbänken hockte! – und sahen uns alle im Livestream. Sehr cool.


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November

Wenn wir auch schon im November, wie hier allgemein üblich, Weihnachtsbäume, SchwibLichterbögen und Adventssterne zur Bekämpfung der allgemeinen Finsternis einsetzen würden, dann würden wir uns nicht nur um die Vorfreude bringen, sondern hätten ja auch gar keine Verwendung für all unsere verschiedenen Laternchen.

(Die Kinder haben sich derweil einen Kalender gebastelt, mit dem sie die Tage bis zum Beginn der Adventszeit zurückzählen.)

November heisst auch: heute sind alle drei Kinder mit Halsweh / Schnupfen / Fieber zu Hause. Und ich bin ausnahmsweise froh darüber – weil ich nicht gegen meine Novembermüdigkeit ankämpfen muss, sondern den halben Tag mit ihnen verschlafen kann.


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Anarchie

Als ich gestern Abend vom Kurzurlaub mit der liebsten Freundin – von dem es übrigens weder Fotos noch sonst irgendetwas Berichtenswertes gibt, weil wir entweder stundenlang Helsinki mit den Füssen vermassen (wenn es mal nicht regnete) oder stundenlang in Cafés herumsassen (wenn es regnete) und dabei ununterbrochen redeten – zurückkam und die vielen Pendlerfahrräder an der Billigbushaltestelle sah, musste ich sehr lachen.

War ich das, die behauptet hat, Finnen gingen noch nicht mal bei Rot über die Strasse?!

Auf dem Schild steht: “Fahrräder parken verboten.”


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Fünf!

Das Geburtstagskind hat seit zwei Monaten die Tage bis zu seinem Geburtstag täglich korrekt zurückgezählt, selbst die Namen seiner Freunde auf die Einladungen geschrieben und heute früh mal eben die Aufschrift auf der Schokolade, die er mit in den Kindergarten genommen hat, vorgelesen.

Dabei war der doch gerade erst noch ein Baby !