Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Elitäres Gehabe

20 Kommentare

Um die Auftritte der Musikgartenkinder jedes Mal ein unheimliches Gewese machen – aber dann die Begleitmusik vom Band leiern! Als ob sich in einem Konservatorium keiner fände, der sich mal eben ans Klavier setzt. (Da ist ja unser Kindergarten besser…!)

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“Vorraussetzung für eine Bewerbung zum Klavierunterricht ist ein eigenes akustisches Klavier, ein digitales Klavier ist nicht ausreichend” zur Abschreckung und damit gleich mal klar ist, was für ein Klientel erwünscht ist, in die Infobroschüre drucken – aber die Musikgartenkinder mit diesen unsäglichen Plastik-Blockflöten zum Unterricht kommen lassen. Und eine Plastik-Posaune – es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt! – als preiswertes Übungsinstrument anpreisen. Vollkommen logisch…!

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Ein Instrumentenvorstellungskonzert für potentielle Schüler organisieren – und dann zehn Minuten vor Beginn alle pünktlich im Saal erschienenen Interessierten anherrschen: “Wir sind noch mitten in den Proben! Wir bitten das Publikum um absolute Ruhe!” Super Methode…! (Wenn man keine Schüler will.)

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Beim Bewerbungsgespräch abfällig zur Kenntnis nehmen, dass das Kind, nach seiner Motivation befragt, wahrheitsgemäss antwortet: „Zum ersten Mal habe ich eine Harfe beim Neujahrskonzert im Fernsehen gesehen“ – aber den potentiellen Bewerbern beim eigenen Instrumentenvorstellungskonzert ein Akkordeon als “genau wie eine Violine, ein Klavier und eine Harfe ein Instrument mit Saiten” verkaufen. Ähm, ja. (Auch wenn auf Finnisch sowohl „Saiten“ als auch „Zungen“ kielet heissen – drei erklärende Sätze hätten den Unterschied nahegebracht statt mit einem Wort die vermeintliche Gemeinsamkeit herauszustellen.)

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Die Eltern immer wieder darauf hinweisen, dass man auch über seltene Instrumente nachdenken soll, dass sich vielleicht nicht alle Kinder auf Violine und Klavier bewerben sollen – aber dann ein Kind, das tatsächlich ein seltenes Instrument spielen möchte, wegen “zu vieler Bewerber” (2; in Worten: zwei) ablehnen und eine Woche später die entsprechende Fachkraft anrufen lassen, sie suche händeringend noch mehr Schüler, und man solle doch das Kind, das übrigens den Musikalitätstest glänzend bestanden habe, bitte trotzdem in den Unterricht schicken. Als externe Schülerin. Für den dreifachen Preis einen geringfügig höheren Preis. (Kommt ja nur ein Schelm auf komische Gedanken…!)

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Zum Glück haben sich für zwei von drei Kindern unerwartet leicht ausserhalb des Konservatoriums ganz wunderbare Lehrerinnen für das jeweilige Wunschinstrument gefunden. Und das dritte Kind setzt mir erst gar keinen Fuss in diese fragwürdige Institution, sollte es irgendwann den Wunsch verspüren, Kontrabass ein kleines, erschwingliches Instrument spielen lernen zu wollen.

Sollen die ganzen Eislaufeltern denen weiterhin blind die Bude einrennen. Wir sind raus.

(Und ob ich mein Kind nochmal für so eine zweifelhafte Veranstaltung ein Konzert von denen ausleihe, das überlege ich mir auch noch.)

20 Kommentare zu “Elitäres Gehabe

  1. Ich glaube, ich lese hier einen der kritischsten Beiträge in diesem Blog. Ich nehme an, wenn du dich so ärgerst, hat es wirklich Art.
    :)

    Herzliche Grüße,

    Britta

  2. Oh, das tut mir leid für euch! Ich bin grade ein wenig überrascht, weil ich die Helsinkier Äquivalenz. Mein Patenkind hat Geigenunterricht dort und es wird in regelmäßigen Abständen kleine Konzerte organisiert. Und die sind wirklich schön und mit einem echten Pianisten als Begleitung. Die ganzen Abläufe im Hintergrund kenne ich nicht so, ich gehe meist „nur“ zu den Konzerten, aber mein Patenkind ist da schon seit vielen Jahren und ich habe nie was negatives von Seiten der Eltern gehört.

    Schön, dass ihr andere Lösungen finden konntet!

  3. Das sind schlimme Verirrungen.
    Die einzige Möglichkeit habt Ihr ergriffen: ausweichen.
    Mein Glückwunsch!

  4. Oje, das hört sich ja wirklich wenig motivierend an. Da wäre ich auch absolut stinkig gewesen. Hauptsache, Ihr habt außerhalb noch Unterrichtsmöglichkeiten gefunden. Wer sagt denn, dass Ihr nicht mit denen am Ende die glücklichere Hand habt.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Auf jeden Fall haben wir es besser getroffen!!!

      Das Fräulein Maus ist jetzt Versuchskaninchen Praktikumsschülerin einer angehenden Harfenlehrerin. Wir könnten uns keine engagiertere und motiviertere Lehrerin für sie wünschen. (Ironischerweise vertritt diese in diesem Schuljahr auch die offizielle Harfenlehrerin des Konservatoriums. Wir hätten also die gleiche Lehrerin gehabt, wenn sie das Fräulein Maus angenommen hätten – nur sehr viel teurer.)

      Und der grosse Herr Maus kommt sogar in den Genuss von Klavierstunden auf Deutsch!

  5. Eine Plastik-Posaune für 156 € ist preisgünstig? Aua. Ich gebe zu, ich habe von Instrumenten-Preisen überhaupt keine Ahnung, aber das allein finde ich ja schon heftig (und gruselig obendrein).

    Ich wollte als Kind gern Blockflöte lernen – das war aber ein gemeinsamer Flöten- und Geigenkurs, in dem es dann ständig um die Teile der Geige usw. usf. ging. Ich war nicht lange dort und damit hatte sich leider auch meine musikalische Karriere erledigt. Ein paar Akkorde auf der Gitarre bekomme ich noch hin, aber sonst leider nichts, was ich bedaure, aber die Abschreckung war zu groß.

    Schön, dass ihr andere Lösungen gefunden habt – ich hoffe, die Kinder haben auch künftig Spaß an Klavier und Harfe. Hat der kleine Herr Maus schon irgendwelche Ambitionen?

    • Der singt ganz wunderbar, will aber erst in einen Chor gehen, wenn er „erwachsen ist“… ;-)

      Irgendwelche Instrumentenwünsche hat er noch nicht angemeldet, aber jemand bemerkte mal in den Kommentaren, als ich ein wenig stöhnte über Grösse und Preis der von den beiden Grossen gewählten Instrumente, der kleine Herr Maus würde sich bestimmt mal für Kontrabass entscheiden. Das fürchte glaube ich auch… ;-)

      (Mit einer Plasteposaune kommt er mir jedenfalls nicht ins Haus. Dann lieber Kontrabass. Soviel steht schon mal fest!)

      • Na ja, „erwachsen“ ist ja aus Sicht eines 4,5-jährigen vermutlich irgendwann mit Schulbeginn, oder? ;-)

        Kontrabass würde natürlich passen. Solange nicht alle Instrumente in den Kofferraum des Herrn Picasso passen sollen.

    • 156E ist übrigens wirklich nicht viel Geld für eine Posaune. allerdings bekommt man Plasteposaunen tatsächlich billiger. Und man kann erstaunlicherweise wirklich darauf spielen und es klingt nicht so schlecht wie ich erwartet hatte — allerdings würde ich so ein Instrument niemals einem Anfänger geben, weil es doch sehr anders ist als eine „echte“. Vielleicht für kleine Kinder, weil das Instrument viel leichter ist als eine aus Metall.

      Ich finde übrigens insgesamt die Möglichkeiten hier in Finnland am Konservatorium für Kinder besser als die Musikschulen in Deutschland, zusätzlich zum Instrumentalunterricht gibt es (verpflichtend?) auch Theorie und insgesamt scheint, dass mehr „Musik“ also ein Instrument gelehrt wird. Aber wenn das schlecht organisiert ist hilft natürlich das beste Konzept nichts…

      • Ich habe da nicht wirklich einen Vergleich… in meiner DDR-Musikschule war das auch so, dass man gleich von Anfang an Theorieunterricht hatte. Dafür durfte ich an Instrumenten nur wählen zwischen Geige und Klavier (und Klavier schied leider aus Platzgründen aus), weil die Planwirtschaft das für die Menge an benötigten Berufsmusikern in fünfzehn Jahren so vorsah. Ein Instrument zum Spass spielen? Wo kämen wir denn da hin?!

        Im Moment bin ich sehr dankbar dafür, dass beide Lehrerinnen für den Anfang Theorie nebenher vermitteln – ein Termin in der Woche weniger für jeden…

  6. Überall das gleiche, würd ich sagen, überrascht mich nicht. Hier: Stichtag für die Schule 30.9., Stichtag Musikschule 30.6., d.h. musikalische Früherziehung für ungünstig geborene Kinder nicht mit den Kameraden zusammen. Wenn überhaupt – muss man sich ja Jahre im voraus anmelden und dann den Termin und Ort nehmen, der einem zugewiesen wird (Mi um 14 Uhr, z.B., obwohl ja auch hier die allermeisten Eltern beide arbeiten). Instrumentenvorstellung, wie auch immer organisiert, gibts grad nicht, weil an einem neuen Konzept gearbeitet wird. Man kann sich auf die Warteliste setzen lassen – vielleicht will das Kind ja in drei Jahren Geige spielen? Kommt Jahre später ein Brief: Sechsergruppe Geige, da wär was frei- ööhh ja, wie soll das gehen, und dann noch 1 1/2 h in dem Alter konzentriert durchhalten…
    Kooperation mit der Schule ist auch geplatzt – nicht allen Kindern was anbieten (obwohl die Kinder drei Instrumente zur Auswahl nennen!) und dann den Elternverein ehrenamtlich die komplizierte Abrechnung übernehmen lassen…. Jetzt: Der Wettbewerber machts problemlos mit weniger Aufwand, mehr glücklichen Kindern und nicht teurer!!!
    Also wir lassens unter solchen Bedingungen auch. Dann eben nicht die städtische Musikschule. Schade aber um die öffentlichen Zuschüsse.
    Bei uns ists aber kein elitäres Gehabe, sondern nur die übliche Doofheit, glaub ich. Viele Grüße in den Norden!

  7. Oh man, das ist ja krass. Schön, dass ihr noch eine andere Möglichkeit gefunden habt. Gehen die Kinder dort hin oder kommen die Lehrer zu euch?
    Liebe Grüße,
    Kathrin

  8. Hach, wundervolles Thema… Da hab ich auch schon so meine Erfahrungen gemacht und mache sie gerade immer noch.
    Mit 12 wollte ich gerne Querflöte im dörflichen Musikverein lernen, aber da es da Nachbarschaftszwist zwischen meinen Eltern und dem Vorstand gab, wurde das schwierig. Erst hieß es, dass ich wegen meines Kiefers wohl keine Töne raus bekomme, aber man „gönnte“ mir einen Versuch“. Als ich der Querflöte dann astreine Töne entlocken konnte, druckste man kurz rum und meinte, dass man gerade zu viele Querflöten hätte, ich in einem 10km entfernten Ort noch Unterricht bekommen könnte, aber dann mit weniger/keinen Subventionen des Vereins, was dann zu diesem Zeitpunkt nicht bezahlbar war. Also erst einmal kein Instrument, dafür bin ich in Musiktheorie in der Schule gnadenlos gescheitert und hab mich nur mit meiner Bereitschaft im Chor zu singen auf eine akzeptable Note retten können.
    Vermutlich muss ich nicht erwähnen, dass ich drei Monate nach meinem „Probepusten“ von einer Musikerin aus dem Orchester erfahren habe, dass es gerade akuten Querflötenmangel gibt…

    18 Jahre später habe ich mich nach meiner Promotion mit Geigenunterricht belohnen wollen. Geige fällt mir schon seit soooo vielen Jahren in so unterschiedlicher Musik ganz gleich welchen Genres immer wieder auf, dass ich vom Rest des Stückes kaum noch was wahrnehme. Ist so schön vielseitig, das gefiel mir. Also dachte ich, dass ich mich mal in der Musikschule des Konservatoriums hier in der Stadt anmelde und dann Unterricht bekomme. Denkste! Seit zwei(!) Jahren(!) stehe ich dort auf der Warteliste, aber eine Rückmeldung gab es noch nicht; wenn ich mal direkt nachgefragt habe, wurde ich nur auf das nächste Semester vertröstet.
    Also habe ich mir auf eigene Faust einen Lehrer gesucht und einen in einer Irish Folk Band gefunden. Den fand ich in Sachen Ausdruck und Performance einfach super, und da wir immer mal gemeinsame Auftritte hatten (ich mache Irish Dance), konnte ich mir auch auf der Sympathieebene ein gutes Bild machen. Im Konservatorium wäre mir irgendwer zugeordnet werden, und was weiß ich, ob ich dann mit dem klar komme? Außerdem spielt er nicht nur Folk, sondern auch Klassik, Rock, Pop, Jazz, Impro usw. – fand ich prima. Also haben wir Privatunterricht vereinbart und dann ging es los mit dem elitären Gehabe – in meinem Umfeld und auch sonst überall, wo man sich über Geigen informieren möchte, u.a. Geigenforen.

    1.) Umfeld: „Du lernst jetzt Geige? Ja, also Fr. Dr. ist das auch das passendste Instrument.“ – Äh, bitte?

    *ironieon*

    2.) Ich lerne keine Noten und keine Musiktheorie, und ein Lehrbuch habe ich auch nicht. Offensichtlich bitterböse fies und gemein. Natürlich kann man nämlich nur mit Noten musizieren. Ohne geht nicht, macht auch niemand. Mein achso-unqualifizierter Geigenlehrer lässt mich „einfach nur“ genau hinhören, ich muss Tonleitern nach Gehör spielen und bekomme die Vorzeichen vorher auch nicht gesagt. Außerdem muss ich Musikstücke nach Gehör spielen, ganz ohne Noten und soll zu Stücken von der CD musizieren. Und Improvisation mache ich seit Woche 8, ohne, dass mir vorher jemand den Quintzirkel erklärt hat. Ich muss einfach drauf los spielen. Und Klassik mache ich gar nicht, aktuell nur Pop und Musical. Immer diese Unterhaltungsmusik…

    3.) Mein Instrument hat keine 4000 Euro gekostet, sondern 40 Euro. Bei meinem Bogen sieht es genauso aus. Total furchtbar und unhaltbar. Kann natürlich nur schlecht klingen, für das Geld.

    4.) Mein Geigenlehrer ist zehn Jahre jünger als ich und hat kein Geigenstudium. OH.MY.GOD. Natürlich erklärt das Punkt 2.

    *ironieoff*

    Ich weiß ja nicht, was man so manchen Musikern ins Essen gemischt hat, aber irgendwie fühle ich mich völlig veräppelt. Mir scheint es, als könne man nur nach Schema F Geige spielen lernen. Und wenn man es anders macht, dann kann das nur falsch und schlecht sein. Aber dann wundert man sich, dass ich beim gemeinsamen Musizieren mir bekannte Lieder entweder auf Anhieb oder nach wenigen Versuchen einfach so und ohne Noten mitspielen kann. Und wenn es unbekannte Stücke sind, spiele ich einfach irgendeine Begleitung, die ich mir spontan einfallen lasse. Das findet man dann nicht mehr so schlecht, aber gut kann es natürlich trotzdem nicht sein, weil siehe 2.)
    Mir wurde auch vorgehalten, dass es völlig unverschämt ist, Unterricht anzubieten, wenn man das gar nicht studiert hat, und dass man „qualifizierten“ Musiklehrern damit die Existenz nimmt. Okay, zu einem gewissen Grad verstehe ich das, aber wenn es so viele arbeitslose, qualifizierte Geigenlehrer gibt, wieso finde ich dann keinen, auch nicht über das Konservatorium? Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung als nicht(!)ausgebildete Tanzlehrerin, dass man seine Schüler nicht mit der Lehrbuchbrille betrachtet, sondern sich ganz eigenwillige, kreative Gedanken macht, wie man seine Schüler zum Ziel bringt. Wenn man kein Schema F kennt, benutzt man es auch nicht ;-) Und das ist das, was ich an meinem Geigenlehrer so schätze. Er hat seine eigene Meinung, seinen eigenen Weg und das Ergebnis finde ich eigentlich sehr vorzeigbar – und ich bin seine erste Schülerin, also quasi das Versuchskaninchen. Kann so falsch also nicht sein, was er da macht. Anfangs war ich zugegebenermaßen etwas geschockt, weil wie soll ich denn bitte eine Tonleiter spielen, ohne die Vorzeichen zu kennen? Ganz einfach: zuhören. Und mittlerweile spiele ich auch Tonleitern, die ich noch nie gespielt habe, auf Anhieb so schnell, dass es zum Nachdenken über irgendwelche Halbtonschritte, von denen mir mein Musiklehrer in der Schule immer gepredigt hat, gar nicht ausreichen würde. Und zuhören finde ich beim Musizieren auch eine echt wichtige Sache.

    In Sachen „Kosten für ein Instrument“ kommt Punkt 1 wieder ins Spiel: Leider hat man mir mit der Aushändigung meiner Doktorurkunde keinen Goldesel überreicht, will heißen, dass ich auf meiner halben Stelle an der Uni weiterhin das gleiche Geld bekomme wie vorher. Und da ist es mir leider nicht möglich, mir eine italienische Meistergeige anzuschaffen, um ganz elitär vorne mitzufiedeln, v.a., wenn ich anfangs ja noch gar nicht weiß, ob mir das auf Dauer Spaß macht. Meine 40 Euro Geige ist weder aus Plastik noch aus Pappe, der Geigenbauer war sehr positiv überrascht und mein Geigenlehrer hat mit dem gleichen Modell schon mehrere CD- Aufnahmen eingespielt. Kann so schlimm also nicht sein.

    Natürlich sehe ich da noch einen deutlichen Unterschied zwischen mir und Kindern. Immerhin stehen Kindern so viele Dinge wie Orchester, Jugend musiziert, eine Karriere als Berufsmusiker usw. offen. Dass man dann natürlich unter ganz anderen Bedingungen ein Instrument erlernt, Noten liest, usw. ist mir völlig bewusst und es macht ja auch Sinn, wobei ich die Sache mit dem Hinhören immer noch eine tolle Sache finde, die ich bei jüngeren Musikern, die ich kenne, etwas vermisse… Aber viele dieser Dinge sind für mich ja sowieso gelaufen und ich finde es so nervig (vielleicht auch typisch deutsch?), dass man offensichtlich nur mit einem Tunnelblick an Musik herantreten kann, insbesondere in der Klassikszene. Und alle zwei Tage muss ich mich irgendwo rechtfertigen, für das, was mein Geigenlehrer seit nunmehr einem Jahr an mir testet – und das ziemlich erfolgreich, wie ich finde! Jedenfalls ist mein Ziel, nämlich einfach mit ein paar anderen Leuten zusammen musizieren zu können, schon erfüllt (wenn auch qualitativ noch nach oben offen ;-) ), und das finde ich nach so kurzer Zeit total super :-)

    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag, da fühle ich mich nicht mehr so alleine – wenn auch mit einem anderen, aber dennoch „elitären“ Problem. Ich freue mich auf jeden Fall über weitere Berichte von den musikalischen Schritten deiner Kinder :-)

  9. Ich bin auch verblüfft. Bis jetzt glaubte ich, Ihr lebt im Paradies ;) Nein, Scherz besiete, ist ja klar, dass es übeall Ärgernisse gibt. Und so eine komische Musikschule, wie Du sie beschreibst, geht gar nicht. NIRGENDS

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