Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Flagge zeigen

14 Kommentare

Im Übrigen weiss ich jetzt, dass der von uns ein wenig belächelte Patriotismus der Finnen noch zu toppen ist.

Ein deutscher Freund zählte uns einmal vor, wie viele finnische Fahnen auf das Etikett und den Deckel eines einzigen finnischen Marmeladenglases passen. (Es waren zehn oder so.) Er fände das nicht mehr so bemerkenswert, wenn er mal zählen ginge, wie viele Schweizer Fahnen an ein einziges Schweizer Haus passen.

14 Kommentare zu “Flagge zeigen

  1. Unsere Nachbarn haben sogar ihre Balkonbepflanzung in rot-weiß gestaltet, mit zwei kleinen Schweizer Fahnen dazwischen :-)

    • Hihi, sehr schön! Sehr hübsch fand ich ja auch die roten Teelichte mit dem weissen Kreuz obendrauf, die vor dem 1. August überall verkauft wurden. Und sogar einen Doppelpack Schneidbrettchen – eins weiss, eins rot – kann man als National-Devotionalie deklarieren, weiss ich jetzt.

      So eine Schweizer Fahne macht eben was her. (Wohingegen die Farbkombination Schwarz-Rot-Gold ja schon mal rein optisch irgendwie nicht so der Knaller ist…)

  2. Eben – ich wollte grade erwähnen, dass ihr ja schliesslich um den Nationalfeiertag herum in der Schweiz wart. Die Deko lässt man dann gern bis zur Weihnachtsbeleuchtung hängen ;-) (oder zumindest im August).
    Die Teelichter gabs schon in meiner Kindheit.

    • Die sind echt hübsch! :-)

      Ich sehe da jedenfalls noch seeeehr viel Potential für blau-weisse Feiertagsprodukte rund um den 6. Dezember. ;-)

    • Naja aber Nationalfeiertag ist in der Schweiz ganz was besonders.
      Da holen die meisten die Schweizer Fahne heraus und schmücken die Balkone und Fenster.
      Allerdings gibt es bezüglich der Schweizer Herkunft eine Vorlage, suissness, die sich damit auseinander setzt wie viel Prozent der Herstellung von Produkten im Inland hergestellt werden sollte um als Schweizer Produkt zu gelten.

  3. Wir können auch Kuchen: http://www.bettybossi.ch/de/Rezept/ShowRezept/BB_BBNL140725_0001A-160-de ;-)
    (Ist aber echt nur um den 1. August so schlimm – und auf dem Land auch um einiges extremer als in der Stadt.)

    • Cool! Und es wundert mich jetzt natürlich überhaupt nicht, dass es Kreuzausstecher gibt… ;-)

      Wir kauften uns für den 1. August so eine Himbeer-Sahne-Torte mit rotem Marzipan mit weissem Kreuz obendrauf. Die war vielleicht lecker!!! :-)

    • Ui aber das Rezept klingt ziemlich lecker.. schade, dass die Johannisbeeren Saison schon rum ist. Sonst würde ich das direkt nachbacken (geht bestimtt auch ohne Schweiz-Deko).

  4. Ein rotweißer Kuchen sieht aber auch schon mal ansprechender aus als ein schwarz rot goldener. Manche haben echt Glück mit ihren Nationalfarben. Ich kenne ja hier ein paar Letten und da wird zu bestimmten Zeiten immer alles lila gehalten. Das ist auch sehr hübsch

  5. Hallo.
    Ich muss sagen, dass ich ein wirklich großer Fan von deinem Blog bin. Ich lese zwar nicht jeden Artikel – Schande über mein Haupt ! -, aber ich bemühe mich alles einigermaßen zu verfolgen.
    Vorgestern habe ich irgendwo gelesen, dass Finnen alle blond, blauäugig, groß sind und eine Stubsnase haben – stimmt das ? Denn ich glaube das nicht, weil Finnisch kommt ja vom Ungarischen und da muss es doch auch eine Verbindung geben. Viele haben unter dem Gelesene auch gesagt, dass Finnen praktisch wie Deutsche aussehen – fragt sich nur, wie Deutsche den eigentlich aussehen – blond, Latzhose/Dirndl, Bierkrug und Pikelhaube ?!
    Hoffentlich kannst du etwas Licht ins Dunkle bringen und mir das Ganze mit dem Aussehen erklären – und ob andere Skandinaven auch diesem Klischee verfallen sind -.
    Viele Grüße aus Sachsen,
    Tuti :)

    • Ich finde ja, dass viele finnische Männer ein bisschen wie Mika Häkkinen aussehen. Das sind dann die, die man tatsächlich schon von weitem als Finnen erkennt. Ansonsten gibt es hier genausoviele grosse, kleine, dicke, dünne, blonde, dunkelhaarige… Leute wie anderswo auch. Okay, vielleicht ein bisschen mehr blonde Leute als anderswo. ;-)

      Das sind dann aber, sowie ich das verstanden habe, eher Nachfahren von später aus Richtung Schweden eingewanderter Bevölkerung, während der „Urfinne“ aus Osten kam und eher dunkelhaarig war.

      (Ich weiss darüber aber nicht wirklich viel. Helena könnte dazu vielleicht was wissenschaftlich fundiertes sagen…)

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