Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Kleine Alpinisten

34 Kommentare

Vor drei Jahren war der Plan: auf der Terrasse sitzen, die Berge anstaunen, ein bisschen spazierengehen. Was eben so geht mit einem Baby, einem Dreijährigen und einer Fünfjährigen. Letztendlich gingen wir jeden Tag wandern: wir fuhren mit irgendeiner Seil- oder Zahnradbahn bergauf und liefen ein Stückchen bergab.

Diesmal war der Plan: Wir fahren jeden Tag mit einer anderen Seil- oder Zahnradbahn – und daran ist ja in der Schweiz kein Mangel – bergauf und laufen ein Stückchen bergab. Was eben so geht mit einem Dreijährigen, einem Sechsjährigen und einer Achtjährigen. Letztendlich gingen wir jeden Tag richtige kleine Wandertouren.

Sie liefen, so weit sie ihre kleinen Beinchen trugen. (Und das war viel weiter, als wir vorher erwartet hatten. Selbst der kleine Herr Maus brauchte die für den Notfall mitgenommene Kiepe nur, wenn er zu müde war oder wenn wir uns ein wenig eilen mussten, um die letzte Bahn ins Tal noch zu erwischen.) Sie kraxelten über Felsen, stapften auf schmalen Pfaden, balancierten über schmale Brücken, stampften in Schneefelder, trippelten an glotzenden Kühen vorbei, schlurften durch Wasserläufe und kletterten über Geröllfelder.

Bergwandern ist für Kinder offensichtlich nicht vorgesehen. (Man sieht das ja schon daran, dass es fast unmöglich ist, wirklich gute Wanderschuhe für Kinder zu finden. Selbst im Outdoorladen unseres Vertrauens, der Wanderschuhe für 300 Euro mit entsprechenden Hinweisen auf deren besondere Eignung an den erwachsenen Mann oder die erwachsene Frau zu bringen versucht, zeigte uns der Verkäufer in Kindergrössen einen besseren Turnschuh. ”Kinder sollen ja keine Schuhe mit harten Sohlen tragen!” Nee, is’ klar. Macht ja nichts, wenn so ein Füsschen mal zwischen Geröllbrocken ein bisschen gequetscht wird. Oder ein paar Meter in die Tiefe schlittert, weil weiche Sohlen nur minimalstes Profil hergeben. Hauptsache, die Fusssohle kann sich immer schön frei entwickeln!) Bergwandern ist zu langweilig. Zu gefährlich. Ohne Abenteuerspielplatz, Sommerrodelbahn und Klettergarten – glaubt man der einschlägigen Elternpresse – ist Kindern ein Urlaub im Gebirge ja nicht zuzumuten. ”Ich würde mir das nochmal überlegen, da mit den Kindern weiterzugehen!”, rief uns die geschminkte, in weisse Hose und weisse Outdoorjacke gekleidete Tussi Feiertagsalpinistin, die fusswippend wartete, bis unsere Kinder sich vorsichtig über eine Engstelle gehangelt hatten, missbilligend hinterher. „Na, muss jeder selber wissen, was er mit seinen Kindern macht!“, sagte sie schliesslich kopfschüttelnd zu ihrem halbwüchsigen Sohn.

Ich finde ja, man soll Kindern ruhig was zutrauen. Die sind für alles zu begeistern, wenn man ihnen nur die Möglichkeit dazu gibt.

Ich will meine Kinder nicht langweilen, und ich will sie keinen unnötigen Gefahren aussetzen. Und vielleicht gerade deshalb gehen wir mit ihnen ins Gebirge: damit sie lernen, wo man seine Füsse sicher hinsetzt und wohin besser nicht. Wie man einen Anstieg bewältigt ohne anschliessend zusammenzubrechen. Wie ein Gletscher von Nahem aussieht (und warum man nicht darauf herumläuft). Wann man besser umkehrt. Dass gute Ausrüstung wichtig ist, aber Umsichtigkeit und Erfahrung nicht ersetzen kann. Dass ein schmaler Bergpfad mehr Spass macht als jeder Abenteuerspielplatz. Dass Berge glücklich machen.

„Sie sehen Eiger, Mönch, Jungfrau… nichts.“

34 Kommentare zu “Kleine Alpinisten

  1. Wir haben die Kinderwanderschuhe immer bei Transa gekauft.http://www.transa.ch/de/outdoor/kinder-synthetik-wanderschuhe

  2. Völlig normale Sommerferien für Schweizer *g*.
    Der Blick aus meinem Kinderzimmerfenster zeigte Eiger, Mönch und Jungfrau.
    Wo seid ihr denn fündig geworden in Sachen Kinder-Wanderschuhe?

    • Oh, bist du etwa in so einem schrecklichen Touristenort aufgewachsen? Ich kriege schon immer die Krise, wenn wir durch Grindelwald oder Lauterbrunnen nur durchfahren… wie man sich dort als Einheimischer wohl fühlen mag?

      Die Wanderschuhe kaufen wir seit Jahren bei der Firma mit der Tatze (die ich wegen des Wirbels um ebenjene Tatze vor ein paar Jahren eigentlich lieber boykottieren würde, aber…). Die haben ein einziges Paar Volllederschuhe, die auch ein recht gutes Profil haben. Während allerdings bei Erwachsenenschuhen der Trend seit Jahren dahin geht, so wenig wie möglich Nähte am Schuh zu haben, sind die aus gefühlten dreissig Lederflecken zusammengenäht. Und wenn dann solche Wassermassen vom Himmel kommen wie diesmal und man auch bei Sonnenschein noch tagelang durch nasse Wiesen und Pfützen und neugebildete Wasserläufe stapfen muss, dann haben die Kinder da drin sehr schnell nasse Füsse. Trotz eingebauter Membran und täglichem Einfetten. (Wir Erwachsenen hatten trockene Füsse.) Aber wird ja nicht mehr lange dauern, bis alle mindestens Grösse 37 haben… ;-)

      • Nein, ich bin im Nicht-Touristen-Gebiet zwischen Bern und Thun aufgewachsen, also nur so ein paar Hügel rundherum (ich habe allerdings gehört, manche Ausländer halten 600-800 Höhenmetern schon für Berge).
        Wir haben uns auch gerade erst neue Wanderschuhe gekauft, und nach eingehender Beratung haben wir uns doch für Goretex statt für Leder entschieden.

  3. Absolut traumhaft!! Wir müssen dringend die Schweiz ein bisschen mehr erkunden! Sagen dir die Bergfloh-Wanderführer etwas? Die stehen bei uns schon im Regal (da sind sehr schöne Mehrtagestouren für Kinder drinnen), aber bei unserem einzigen bisherigen Bergausflug mit der Kleinen hat sie erstmal einen Höhenkoller bekommen weil wir mit der Bahn zu schnell hochgefahren sind…Beim nächsten Mal wird gelaufen :-)

    • Sagt mir nichts, aber bis wir Mehrtagestouren machen können, wird es auch noch ein paar Jahre dauern… Wir haben uns einen Wanderführer mit Rundtouren gekauft und davon die Abschnitte rausgesucht, die mit einer Bahn angefahren werden können und mit nicht länger als zwei Erwachsenenstunden angegeben sind. Das hat gut funktioniert.

      • Sind auch Tagestouren drinnen, und die Wanderungen sind nicht länger als 2-3 Stunden – sind extra Familienwanderungen und so ausgesucht, dass unterwegs auch immer etwas Spannendes für Kinder ist (Gletscher, Granate suchen im Fluss, Karrenspuren etc..) – wirklich sehr zu empfehlen. Wobei eure Bilder nicht so aussehen, als ob ihr noch Ideen braucht :-) Wirklich schön!

  4. Das sind ja tolle Bilder!!!
    Und wegen Wanderschuhen: das gibt es bei uns zu Hauf (findet man in Sportgeschäften oder auch im Agrarmarkt) da könnt ich dir mal ein Paket schicken ;-)
    Unsere Kinder haben entweder „richtige“ Wanderschuhe – oder robuste Schuhe von „Waldviertler“, die sind perfekt in den Bergen ;-)
    Wir sind auch immer wieder erstaunt, wie weit es die Kinder schaffen. Und ich glaub, man kann Kindern ruhig was zutrauen. Vor allem da oben in den Bergen gibt es so viel zu entdecken (und wenn es die eigene Kraft ist!) – mich ärgert das fürchtlich, wie hier die Outdoor-Erlebnisparks und in den Bäumen – herumkletter- Parks (sorry, weiß den Fachausdruck dafür nicht) „wie die Schwammerln aus dem Boden schießen“. Was tut man nicht alles für den Halbschuhtouristen *ärger*
    Na, jedenfalls: find ich ganz wunderbar die Eindrücke von eurem Urlaub!

  5. Schöne Bilder!
    Da wart ihr ja ganz in meiner Nähe :-). Wir waren früher immer „nur“ in den Bergen in den Ferien (unter anderem auch im Berner Oberland, aber im Simmental) – und auch heute ist für mich ein Sommer kein richtiger Sommer ohne mindestens ein paar Bergwanderungen.
    Was ist denn das für ein kleiner See da auf dem letzten Bild?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Lillan

  6. Ganz tolle Bilder, das war bestimmt für die ganze Familie ein super Urlaub.
    Ich frag mich nur: Wie kann ich, bevor ich Kinder in dem Alter hab, mir die Angst abgewöhnen, dass jemand wo runterfällt?? Ich hatte das schon immer, also panische Angst um andere (zum Beispiel als Kind um den kleinen Bruder), sobald irgendwo ne steile Stelle ist. Möchte aber natürlich nicht auf Küstenwanderungen oder Touren in den Bergen verzichten..

    • Da scheinst Du eine Art Höhenagst um andere zu haben. Also das ging m ir mit meinen Kindern auch manchmal so, wenn wir in der Gruppe irgendwelche kniffligen, überhängenden Steige lang sind, da habe ich dann, um meine Angst nicht auf meine Kinder zu übertragen, einem anderen Erwachsenen die Verantwortung übergeben. Ich habe dafür auf sein/ihr Kind aufgepasst. Das hat immer wunderbar funktioniert. Und wir handhaben das heute noch so. Zwar sind meine Kinder erwachsen, aber ich habe manchmal ein „fremdes“ Kind in Obhut, während die Eltern irgendwo außer Sichtweite laufen/kraxeln. Vorraussetzung ist natürlich Vertrauen, absolutes Vertrauen. Aber wir sind Kletterfreunde und vertrauen eh immer unsere Leben dem anderen an. Da ist Vertrauen Voraussetzung

  7. Da freu ich mich doch gleich auf unseren Urlaub nächste Woche – Südtirol :D. So ausgedehnte Wanderungen werden wir nicht machen können, aber das was geht werden wir tun. Die kleinsten Wanderschuhe die ich je hatte waren hier welche in 33 und soll ich mal was sagen? Die waren von der Hausmarke von RENO und das ist wirklich kein anerkannter Outdoorladen, aber die waren echt top. Leicht, feste Sohle, über dem Knöchel, quetschsicher, absolut wasserdicht und weit unter 100 Euro :). Leider gabs die dann nicht mehr.

  8. Oh, wenn ich die Bilder sehe, schwelge ich in Erinnerungen an die Wanderurlaube mit meinen Eltern, damals als Kind – ich fand es auch immer großartig, Strecken zu laufen, es gibt ja überall genug zu gucken und entdecken. Und bei jeder Wanderung standen irgendwo die schönen braunen Kühe mit den tollen Puschelohren… ;-)

  9. Ich finde deine Einstellung zum Bergwandern mit Kindern klingt richtig gut. Allerdings sieht’s auf den Bildern 12 und 13 ja schon recht steil aus. Da hätte ich wohl doch ganz schön Angst gehabt, dass einer stürzen könnte :o) …

    Schöne Fotos, übrigens.

    • Wir haben für solche Stellen sehr klare Regeln.

      (Zum Beispiel sitzt der grosse Herr Maus auf Foto 13 am Boden, weil Papa eben gerade ein Foto macht und keine Hand für ihn freihat.)

      • Und ausserdem war das ein 10-mm-Objektiv, da sieht es wahrscheinlich ein bisschen dramatischer aus, als es war. An den schmaleren Stellen haben wir nicht fotografiert.

        Und danke für die Blumen! :)

  10. Ihr habt übrigens Glück gehabt, überhaupt noch Kühe mit Hörnern gesehen zu haben… auch in der Schweiz sind inzwischen die meisten enthornt.
    Auf dem letzten Bild sieht man sehr gut die „Beschilderung“ der Bergwanderrouten, die weiss-rot-weisse Markierung.
    Und die Serpentinen haben mich an unseren diesjährigen Sommerurlaub erinnert: wir sind solche rauf- und runtergefahren. Mit dem Fahrrad! Einmal Jaunpass, einmal Grimsel.

    • Oh, da hätten wir uns ja doch treffen können! Wir sind den Grimselpass einmal komplett gefahren – mit dem Auto ;-) – auf der Suche nach vielleicht Sonne auf der anderen Seite, und einmal so halb bis zur Gelmerbahn.

      Ich finde das echt traurig mit den Hörnern – unsere Kinder denken sogar schon, Kühe mit Hörnern sind keine Kühe, sondern Stiere…

  11. Ganz toller Bericht und ganz tolle Bilder! Ich finde es echt klasse, was ihr euren Kindern zutraut, und ich hoffe, dass ich das irgendwann auch schaffe. Unser Zweijähriger ist ein aktiver, schneller und kletterbegeisterter Wirbelwind mit einem unglaublichen Talent, mich zu ignorieren, und ich merke immer, wie ich oftmals viel ängstlicher reagiere, als der Situation angemessen ist. Liegt sicher an meiner eigenen Kindheit mit einer überängstlichen Mutter. Zum Glück ist mein Mann da lockerer, somit ergänzen wir uns gut. :-)

    • Ich war selbst mit zwei das erste Mal in den Bergen. (Und da war alles noch viel weniger gesichert als heutzutage!) Das hat mich geprägt.

      Kinder „mit einem unglaublichen Talent mich zu ignorieren“ haben wir hier drei. ;-) Aber wenn es wirklich drauf ankommt, dann hören sie ausgezeichnet. Kinder spüren auch das.

  12. Stimmt. In jeder Hinsicht. Ich war mit m einen Kindern immer wanderen. Klettersteige, leichte, haben wir gemacht, da hatte ich das Kleine Kind noch in der Kiepe. Ansonsten und später sind sie überall langeglaufen, hochgekraxelt und ja, Kinder schaffen sehr viel mehr, als man denkt. Weil es nämlich nicht langweilig ist. Weil es ihren natürlichen Bewegungsdrang fördert und alle Bewegungen, die zum Wandern, auch zum Kraxeln notwendig sind, natürlicher Art sind. Wir waren ja sogar klettern. Und ich habe lange auch „fremde“ Kletterkinder betreut. Weil auch die meisten Klettereien natürlich Bewegung ist und Kindern viel Freude macht,
    Das mit den Schuhen wundert mich allerdings. Meine hatten immer ordentlich Bergwanderstiefel aus dem Fachgeschäft. Die haben wir im Herbst etwas zu groß gekauft, so dass sie im Winter mit Socken als Straßenschuhe getragen werden konnten (sind ja wasserdicht und die Sohlen stark profiliert, was ideal ist), dann passten sie im Sommer perfekt zum Wandern. Und was heißt zu eng? Wanderschuhe dürfen doch eh nicht eng sein, auch für Erwachsene nicht?

    • Äh, hab‘ ich was von eng geschrieben? Nee, also, wir haben schon welche gefunden, aber ich war diesmal ein bisschen angenervt, dass Kinderschuhe immer noch so anders sind als Erwachsenenschuhe – hab‘ ich hier ja schon geschrieben: https://myyratohtori.wordpress.com/2014/08/14/kleine_alpinisten/#comment-14052

      Richtig klettern würden unsere Kinder auch gern. Das kann ich aber selbst nicht, und hier beschränken sich die Möglichkeiten leider auf Kletterhallen…

      • Nein das eng bezog sich auf Dein Klagen von wegen der Wanderschuhe für Kinder, die eher bessere Turnschuhe sind. Aber stimmt, Du hast von harten Sohlen gesprochen. Ich assoziiere Turnschuhe immer mit Weite. Deswegen kam ich auf eng. Mein Fehler, tschuldigung

        • Das war kein Vorwurf, ich war nur verwundert…

          Ich habe übrigens immer noch nicht deinen Reisebericht gelesen, weil ich so weit hinterher bin und genau weiss, dass ich nicht mehr aufhören kann, wenn ich einmal angefangen habe. Vielleicht am Wochenende! :-)

  13. Hallo Karen,
    oh das sieht wunderbar aus. Schön, dass ihr das mit euren Kindern machen könnt bzw., dass ihr es macht!
    Seid ihr eigentlich wieder mit eurem eigenem Auto in die Schweiz gefahren? Mit der Fähre und durch Deutschland oder übers Festland? Das muss doch ewig gedauert haben? Oder seid ihr eventuell geflogen?
    Mich würde auch interessieren, welche Drogerieartikel ihr in der Schweiz gekauft habt, da es die in Finnland wohl nicht gibt? Badezusätze, weil die Finnen keine Badewannen haben? ;-)
    Liebe Grüße,
    Kathrin

    • Also, in der Schweiz machen wir ganz sicher keine Grosseinkäufe! Diese Preise schockieren sogar uns noch, und wir sind einiges gewöhnt! ;-)

      Aber wir waren auf dem Rückweg noch bei der Oma in Deutschland. Und genau, hauptsächlich alle Sorten Badezusätze. Und witzigerweise Creme für den Winter, weil die wasserfreie, die es hier gibt, einfach nur eklig ist. Und ein Jahresvorrat Deo für mich. Und Tampons und Zahnbürsten und so Kram, weil das in Deutschland viel billiger ist. Die Grosspackung Feuchttücher, die der Ähämann aus Gewohnheit in den Einkaufswagengepackt hatte, die konnte ich allerdings wieder zurück ins Regal legen. :-)

  14. Wandern mit Kindern ist toll. Haben wir auch gemacht mit einer Zwei- und einem Sechsjährigen. Für die Kleine gab es bei engen Stellen ein Sicherungsseil. Wenn sie müde wurde, kam sie in die Kiepe. Man kann natürlich keine extrem weiten Touren machen, da man mit Kindern ja deutlich langsamer ist als ohne. Sie bleiben ja an jeder Blume stehen (und es gibt so tolle Blumen auf den Almwiesen) :-). Aber die Kinder waren begeistert von der Natur: die kleinen Bäche und Rinnsäle, die hohen schneebedeckten Berge, Wandern in den „Wolken“, Kühe auf dem Wanderpfad, die kleinen Rastpausen mit herrlichem Ausblick, frische Milch und Butter vom Bauern, klare Bergseen, das leckere Essen auf den Almhütten, selbst den Weg finden … da braucht man keine Touristenanimationen. Wirklich nicht.

  15. Klingt ausgesprochen gut! Wobei ausgiebige Wandertouren mittelfristig eher an mir und meiner Kondition scheitern werden ;)

    Zum Thema Wanderschuhe: Vor drei Wochen noch war ich im ortsansässigen Sportladen, wo ich auch meine sehr guten Wanderschuhe gekauft habe, und fragte nach, ab welcher Größe es denn Wanderschuhe eigentlich gäbe. Man brachte mit ein paar halbhohe Schuhe mit drei Streifen in Größe 30. Es gebe keine richtigen kleinen Wanderschuhen, sagte man mir. Das fand ich doch erstaunlich, sehe ich doch auf unseren Wanderungen in Norwegen immer recht kleine Menschen recht gutes Schuhwerk tragen auf ihren Touren zum Gaustatoppen oder zum Kjaerag hoch. Aber wenn die Zeit dann mal ran ist, also so in fünf, sechs Jahren mal, muss ich da genauer auf die Suche gehen. Gibt’s nicht, gibt’s ja heute gar nicht mehr ;)

  16. groß.ar.tig.

    gutes wiederankommen wünsche ich!

  17. Hut ab, daß Ihe Euch und Euren Kindern so eine Reise zugetraut habt. Aber wer Berge sehen will, muß sich halt auf den Weg machen. Ich habe selber 2 Kinder im Alter von 6 und 3 Jahren und alleine die weite Anreise zu den richtigen Bergen ( der Harz ist ja auch schon bergig, wenn man in Schleswig-Holstein lebt ) hält uns im Moment noch von so einer Tour ab. Bei den tollen Bildern bekomme ich richtig Fernweh. Trotzdem freue ich mich, daß es morgen für eine Woche an die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern geht, und wenn dieKinder etwas Größer sind, dann auch gerne mal wieder in die richtigen Berge… Danke für die tollen Bilder.
    Viele Grüße
    Rabea

    • Sagen wir so: ich kann im Moment nicht mal im Fernsehen deutsche Autobahnen ertragen. ;-)

      Aber eigentlich war es überhaupt nicht schlimm. Wir sind es ja alle gewöhnt. Schreibe ich auch noch was dazu. :-)

  18. Wow sind das schöne Bilder ! Ich denke das das mit den wandern mit Kindern auch in den Genen liegt. Wer als „Ost“kind durch das Riesengebirge (vielleicht sehen wir ja den Rübezahl ) , die Beskiden oder die Tatra gewandert ist, der zieht halt seinen Kindern auch jetzt die Wanderschuhe an und lässt sie kraxeln.
    Wanderschuhe für Kinder findet man auch ganz gute bei Decathlon !

    LG

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