Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Frühling, anders

7 Kommentare

Der Frühling ist dieses Jahr hier ganz mitteleuropäisch: Dieses Jahr dauert es nicht – vom Sichten der allerersten Mausohren bis zum Zeitpunkt, an dem alle Birken ihre Blätter entfaltet haben – zwölf Stunden, sondern eher zwölf Tage. Dieses Jahr kamen erst die Krokusse, dann die Blausterne, dann der Huflattich, dann die Leberblümchen, dann der allererste Löwenzahn an Hausmauern zum Vorschein – und zwar alle hübsch nacheinander statt alle gleichzeitig.

Auch mal schön.

(Apropos Leberblümchen: in meiner Kindheit waren die was ganz Besonderes. Wir fuhren jeden Frühling zum Schloss Burgk, um die Leberblümchen zu besuchen. Hier sind Ende April alle Wälder blau von Leberblümchen…)

Was aber dann doch wieder sehr finnisch ist: seit Wochen scheint ununterbrochen die Sonne (also bis auf die paar Stunden, die sie nachts untergeht). Wir gehen heute trotzdem eine Regentonne bei einer Freundin abholen. Vielleicht gibt es ja mal wieder Gärtnerwetter.

7 Kommentare zu “Frühling, anders

  1. oooh, schloss burgk! da waren wir auch oft spazeren, als wir bei meiner oma zu besuch waren (dittersdorf)

  2. Oh ja, Gärtnerwetter hätte ich auch gerne, ich würde gerne säen und pflanzen und vielleicht zuvor hacken… aber nix geht, alles trocken…. mal sehen, ob der angesagte Regen heute noch kommt, oder erst am Sonntag… Gärtnerwetter.

  3. Leberblümchen kenne ich nur von Astrid Lindgren. Ich glaube nicht, dass hier welche wachsen. Dafür picknicken wir gerade unterm frisch erblühten Flieder. Der braucht bei euch bestimmt noch ein bisschen.

  4. Leberblümchen… Buschwindröschen…

    Kuu kiurusta kesään,
    puoli kuuta peipposesta,
    västäräkistä vähäsen,
    pääskysestä ei päivääkään.

    • Siis kohta on kesä: västäräkit ovat jo täällä! :-)

      Saksalaiset ovat muuten pessimistisempia (vaikka yleensä luullaan että suomalaiset on…): „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ on saksalainen sanonta.

  5. Wir sind auch immer Leberblümchen anschauen gefahren…
    Aber dafür waren hier die Wälder grün von Bärlauch, weiss von Buschwindröschen und manche Flächen sogar blau von Veilchen.

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