Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

24 Kommentare zu “Doch zum Zusammenbauen

  1. Das ist kein Klavier sondern ein Synthesizer mit einem ziemlich schrottigen Klang. Und zur Strafe für die armen Eltern gibt es jetzt nicht Joonas Kokkonen, wie sich das die Eltern ertäumt haben, weil das darauf nicht klingt, sondern Terhi.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Scandinavian_Music_Group

    Es gibt in Deutschland schon für 1990,– ein gutes Klavier.
    http://www.thomann.de/de/thomann_adagio_110_ep_piano.htm

    • Nein, das ist kein Synthesizer mit einem ziemlich schrottigen Klang. Das ist ein ziemlich gutes digitales Klavier.

      Im übrigen haben sich hier keine Eltern irgendwas erträumt, sondern will ein kleiner Junge aus eigenem Antrieb seit zwei Jahren gern Klavierspielen lernen. Sollte sich herausstellen, dass er tatsächlich Karriere als Starpianist macht, dann nehmen wir gern einen Kredit auf, um nicht nur den Flügel, sondern auch die Wohnung in der erfoderlichen Grösse zu kaufen…

      (Kommentatoren gibt’s…!)

  2. Als mein Kind unbedingt Klavier spielen lernen wollte, gabs auch ein Keyboard. Erst ein einfaches, dann so ein teures mit Fußpedal und Klaviatur oder wie das heißt. Da konnte sie auch zu Hause üben. Mit Kopfhörern. Ein Klavier hätte a) nicht in die Wohnung gepasst und b) die Nachbarn auf die Palme gebracht.

    • 1990,-€ *Vordenkopfschlag*

      • Hier auch: Grund a) (WICHTIGST!) und Grund b) (netter Nebeneffekt).

        Die Kosten… nun ja. Sehr viel billiger als das vom netten Kommentatoren vorgeschlagene „gute Klavier“ war der „Synthesizer mit dem schrottigen Klag“ auch nicht, eben weil wir nicht nur ein Keyboard wollten, sondern was Ordentliches.

        Die Klavierlehrerfreundin befreundete Klavierlehrerin, die beraten hat und der ich bedingungslos vertraue, sagt übrigens, dass heutzutage ein billiges akustisches Klavier (und 2000 € sind ja eher untere Preiskategorie) durchaus schlechter sein kann als ein gutes digitales. Hat sich ja auch bisschen was weiterentwickelt in den letzten Jahren…

  3. Ich fürchte die Profis wissen, warum sie sich das akustische Klavier reintragen lassen.

    • Ich fürchte, dass du nicht verstanden hast, dass es sich hier nicht um einen (bestenfalls zukünftigen) Profi handelt, sondern um einen fünfjährigen Klavierschüler. Ende der Diskussion.

  4. Ich spiele seit über 30 Jahren Klavier und inzwischen kaufen sich auch die Profis digitale Klaviere. Außerdem hat nicht jeder Platz für so einen riesigen Kasten und ich ärgere mich gerade in dem Moment wieder, dass mein wirklich kleines Büro von dem ca. 100 Jahre alten Klavier meiner Uroma ausgefüllt wird. Wir haben nämlich a) nicht den Platz dafür um Wohnzimmer und b) ist das Ding pottenhässlich. Wenn ich dann dieses wirklich schöne rote Klavier sehe könnte ich schwach werden doch tauschen zu wollen (mein Mann würde sofort zustimmen, denn er findet das alte Ding von Oma noch hässlicher als ich).
    Und ja, wenn ein Fünfjähriger den Wunsch äußert ein Instrument zu spielen, dann finde ich es das unterstützenswert (bei uns ist es zum Glück nur Blockflöte – also eine weniger große Investition). Aber man muss sich halt auch klar darüber sein, dass Kinder eher schnell ihre Interessen wechseln und da will man auch keine Unsummen investieren, bzw. anschließend so einen riesigen Staubfänger rumstehen haben. Also finde ich diese Lösung perfekt, denn es ist ja nebenbei noch ein schöner Hingucker :-)
    Und nun wünsche ich dem Herrn Maus viel Spaß beim Klavierspielen und ich kann seine Freude nachvollziehen. Meine Eltern haben mir vor über 30 Jahren auch ein Klavier geschenkt und mir damit einen Herzenswunsch erfüllt :-)

  5. Und weil es zu meiner Kinderzeit solche tolle Dinge nicht gab, durfte ich nie Klavier spielen lernen (4-Zimmer-Wohnung im Schweizer Mietshaus…)
    Daher beneide ich euren grossen Herrn Maus und gönne ihm sein rotes Klavier von Herzen :-)

    • Bei mir auch genau so: in der Musikschule (die nur auf Profi-Musiker-Ausbildung ausgelegt war und nicht auf „zum Spass“) konnte man jedes Jahr nur das lernen, was gerade „gebraucht“ wurde, und so hatte ich die Wahl zwischen Klavier und Geige. Klavier fiel aus Platzgründen weg, und das mit der Geige, das habe ich eigentlich von Anfang an eher lustlos betrieben und nach drei Jahren wieder aufgehört…

      • Unsere Sekundarschule war in der Beziehung toll: die hatte nicht nur ein normales Schülerorchester, sondern auch ein reines Blockflötenorchester, weil ja viele Kinder (nur) Blockflöte spielen konnten. Da gab es 1. Sopran, 2. Sopran, Alt und nach einem Benefizkonzert, dessen Erlös in den Kauf einer Tenorflöte floss, auch eine Tenorstimme :-)
        Dort habe ich wunderbare Flötenkonzerte gespielt.

  6. Es ist rot, toll :D.

    • Also nach der Farbe haben wir es nun eigentlich nicht ausgesucht – aber dass es dieses zufällig in was anderem als langweiligem Schwarz oder kitschigem Weiss gab, das ist schon prima! :-)

  7. Die Farbe ist echt der Hammer! Das muss doch den grossen Herrn Maus magisch zum Üben anziehen. Sozusagen ein Zauberding. Wenn er dann auf dem Weg zum Profi sein sollte, wird doch wohl sowas wie eine Sparkassenstiftung einsteigen und was „Vernünftiges“ sponsern. ;-) Viel Spaß Euch allen.
    LG bloglose Jana

    • Als ich ihm das Klavier zeigte und fragte, ob er das haben möchte – denn es hätte sein können, dass er sich sonst bei Ankunft des Klaviers komplett geweigert hätte, es anzunehmen, weil es nicht so aussieht, wie er es sich vorgestellt hat – sagte er: „Nein. Ich will ein blaues!“ Der lebt noch in der glücklichen Vorstellung, dass es alles gibt, was man sich nur vorstellt…

  8. Meine Eltern haben damals ein „ordentliches“ Klavier investiert, als ich (mit 9, glaube ich) angefangen habe zu spielen. Mit 14 habe ich wieder aufgehört, nachdem ich mindestens die letzten beiden Jahre schon keine Lust mehr hatte, aber das teure Ding musste sich ja rentieren. Seitdem steht es im Wohnzimmer meiner Eltern. Ab und zu klimpern die Jungs drauf rum. Ich spiele selten mal, weil es so verstimmt ist, dass es keinen Spaß mehr macht, aber die 100 Euro für den Klavierstimmer lohnen sich ja auch nicht. Ihr macht das goldrichtig! :)

    LG,
    Lena

    • Meine beste Studienfreundin sprach bei jedem Umzug – und Studenten ziehen ja irgendwie dauernd um – davon, dass sie nun endlich gern ihr geerbtes Klavier holen wolle, wenn… ja, wenn denn die Transportkosten nicht so hoch wären. Mittlerweile lebt sie in Kanada – und ihr Klavier, fürchte ich, steht immer noch eingelagert im Erzgebirge.

      Sollte man auch bedenken…

  9. Herzlichen Glückwunsch zum Klavier, ganz egal ob elektronisch oder nicht! (Ich hätte auch gerne eins…)

  10. Glückwunsch an den Herrn Maus!

    Ich habe auch ein Roland Digitalklavier und das ist ganz gut (meins ist allerdings langweilig schwarz). Damit kann man auf jeden Fall „richtig klavierspielen“ lernen. Hätte gerne ein akustisches irgendwann, aber digital hat auch Vorteile, z.B. wenn man wie ich gerade in einen Mietwohnung umzieht…

  11. Ich sach mal so… selbst ich als lausige Klavierschülerin bemerke den Unterschied im Anschlag.

    Aber – wenn hier statt des akustischen Teils ein digitales stehen würde, könnte ich z.B. noch um Mitternacht spielen. Das wird der große Herr Maus hoffentlich eher nicht, aber vielleicht mal dann, wenn vielleicht der kleine Herr Maus schon schläft. Oder so.

    Überall, wo die Nachbarn Wand an Wand sind, hat so ein Instrument, was man lautlos spielen kann, unschlagbare Vorteile.

    Viel Spaß damit!

    Grüße,

    Britta

    • Ich dachte bisher ja auch, digitales Klavier = Keyboardtastatur = eher Mist. Aber so ist das ja gar nicht mehr: http://timtopham.com/buying-a-new-piano/which-digital-pianos-do-you-recommend-to-your-students/

      • Nein, genau, das stimmt überhaupt nicht mehr. Moderne Digitalklaviere in dieser Preisklasse sind für alle, die es nur so zum Spielen oder Lernen nutzen, fantastische Instrumente und kaum von einem richtigen Klavier zu unterscheiden. Wichtig ist, dass die Tasten den vollen Anschlagsdruck produzieren, was aber bei solchen Preisen der Fall ist. Das hat nichts, absolut nichts mit Keyboard zu tun. Viel Freude damit – eine tolle Sache! (Meine Tochter spielt gern mal auch mit Kopfhörer – zB weil sie was ausprobieren will, was keiner hören soll, weil jemand anderes im Raum gerade im Radio eine Sendung verfolgt, oder einfach weil es Freude macht. Sie nimmt auch gerne und stolz mit dem Klavier auf, was sie gespielt hat, das können die nämlich auch.)

        • Der Anschlagsdruck ist auch bei „echten“ Klavieren sehr verschieden. Ich habe zuhause auf dem Familienerbstück geübt, einem wunderschönen Instrument aus einer Seitenlinie der Ibach-Familie, und dann im Unterricht auf dem echten Ibach-Flügel meines Klavierlehrers ziemlich arbeiten müssen.
          Das Familienklavier spielt halt bei Luftzug schon fast von selbst, so leicht gehen die Tasten.
          Auf der Orgel das gleiche Vergnügen, nicht zwei Instrumente haben gleiches Tastengewicht… und manche nicht mal von Manual zu Manual.

          Klanglich kann, meine ich, immer noch die Elektronik dem echten Instrument nicht das Wasser reichen, aber das ist für Haus- und Übezwecke zweitrangig, dafür klingen die elektronischen schon gut genug.

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