Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

„Maus gebiert Kind auf fragwürdige Weise“

37 Kommentare

Als wir gestern Abend – statt Sandmännchen, denn sonntags kommt ja immer diese unsägliche Molly – alle gemeinsam die Maus ansahen, war mir gleich klar, aus welcher Ecke des Mütteruniversums Internets es Kritik daran hageln würde: da wurde nämlich eine Mutter gezeigt, die kauft ihrem Kind einen Kinderwagen (!), die bringt ihr Kind im Krankenhaus (!) zur Welt, im Liegen (!) überdies, und dann endet die Geburt auch noch mit einem Kaiserschnitt (!) – das ist doch einseitig, das ist doch nicht in Ordnung, da bleiben den Kindern doch vollkommen falsche Sachen in Erinnerung…!

Ich finde ja, wir Mütter könnten uns da mal ein bisschen locker machen, statt uns unsere Ansichten zum richtigen Gebären / Impfen / Ernähren… ständig um die Ohren zu hauen. Und stattdessen in so einem Fall vielleicht einfach mal auf unsere Kinder hören, wie die das denn empfinden. Denn für die war die Sendung ja gedacht, nicht wahr?

Was unsere Kinder an der Sendung am meisten beeindruckt hat, war ganz leicht herauszufinden: „Warum schreit der denn?“ fragte der kleine Herr Maus, als der kleine Junge im Film geboren war, und: „Hab‘ ich das auch so gemacht?“ Der grosse Herr Maus hingegen gluckste vergnügt: „Ich hab‘ der Mama auch in den Bauch gepullert!“, als ob das gerade die lustigste Sache der Welt wäre. Und das Fräulein Maus schickte nach der Sendung erst den Papa weg, um mich dann ganz im Vertrauen zu fragen, wo und wie sehr Wehen denn wehtäten.

Ich glaube nicht, dass sich Kinder besonders dafür interessieren, ob ein Baby nun zu Hause, im Geburtshaus oder im Krankenhaus geboren wird. Die wollen wissen, wie das Baby in den Bauch reingekommen ist – und wie es da wieder rauskommt. (Und ja, meine Kinder dürfen gern wissen, dass es ganz normal ist, dass manche Babys eben aus dem Bauch herausgeschnitten werden, weil auch bei einer Geburt Dinge schiefgehen können.) Ob die Frau während der Geburt herumläuft oder lieber liegt, ob sie mit Kabeln ans CTG angeschlossen wird oder ob die Hebamme mit dem Holzrohr die Herztöne abhört, ob das eine gut und das andere verdammungswürdig ist, das interessiert keinen Dreijährigen, keinen Fünfjährigen, und auch unsere Siebenjährige noch nicht. Das wird sie interessieren, wenn es für sie ein Thema werden wird – und ich vielleicht nicht mehr die Person sein werde, die sie danach fragen mag. Ich wünsche ihr dann von Herzen solche Wegbegleiterinnen, wie ich sie in den Frauen eines kleinen, altmodischen Babyforums gefunden habe: Frauen mit gesundem Menschenverstand, mit Erfahrungen, die sie gern zu teilen bereit sind – ohne zu missionieren, ohne zu bewerten.

Ich fand die Maus prima. Der Ähämann auch. Die Kinder auch. Sie erkannten vieles wieder. Auch wenn uns nie eine Hebamme zu Hause besucht hat. Auch wenn ich zu den Vorsorgeuntersuchungen nie zu einem Arzt gegangen bin. Kindern ist nämlich der Weg, die Art des Weges, nicht so wichtig. Sondern das Ziel. Dass da am Ende ein kleiner Junge geboren ist, der schreit.

„Wann hört der denn auf zu schreien?“ fragte der kleine Herr Maus mitfühlend. „Bei seiner Mama auf dem Bauch. Da fühlt er sich geborgen und sicher.“ So schlief der kleine Herr Maus dann gestern Abend ein: auf meinem Bauch liegend. ♥

37 Kommentare zu “„Maus gebiert Kind auf fragwürdige Weise“

  1. Hach, das hast du schön gesagt! Ich meine, wie viele Familien hätte die Maus denn dann begleiten müssen, um DIE mustergültige Geburt zu filmen? Es läuft halt so, wie es läuft.
    Aber schön zu sehen, dass es Euch so gut gefallen hast :-)
    Mich haben so ein paar didaktische Sachen gestört – aber ich bereite mich auch gerade auf meine Disputation zu diesem Thema am Freitag vor *argh*

  2. Ich fand die Sendung super und hab sie mir gestern Abend mit meinen Mann angeschaut – meine Kinder fand ich noch zu klein dafür (3&4). Und gibt es überhaupt DIE perfekte Geburt? Meine Entbindungen waren völlig unterschiedlich und alle drei toll und perfekt – einfach weil am Ende ein ganz besonderes Menschlein da war. Und ist es nicht letztendlich egal, wo und wie – hauptsache alle fühlen sich dabei wohl? Ich finde du hast das wirklich super geschrieben!

    Schöne Grüße, Barbara

  3. Ein Blog, dem ich in vollem Umfang nur zustimmen kann – obwohl ich die Maus nicht gesehen habe

  4. :-D Genau solche Kommentar von Müttern habe ich gestern auf Twitter gelesen. Krankenhausgeburt? Kinderwagen? Was? Total unnatürlich ….. bla bla bla :D.

  5. Wenn ich bei Dir Maus im Titel lese, denke ich erst mal an Deine Doktorarbeit ;)
    Achja, manchmal bin ich dann doch froh, im (in dieser Hinsicht) entspannteren Frankreich zu leben. Das mit dem unnatürlichen Kinderwagen hab ich noch nie gehört, und finde es höchstamüsant. Gut, dass die gefilmte Familie einen gekauft hat – mit Kaiserschnittnarbe ist langes Tragen am Anfang nämlich nicht unbedingt angenehm. Aber mit der Logik kommt man wohl in so einer Diskussion nicht weit ;)

    • Und es ist ja nun auch mal so, dass in Deutschland eben die meisten Kinder im Krankenhaus geboren und anschliessend im Kinderwagen gefahren werden. Ich hätte mich da als Filmemacher auch auf das konzentriert, was den Kindern an Rahmenbedingungen am ehesten bekannt ist. Da noch verschiedene Alternativen zu beleuchten, wäre wohl ein bisschen über’s Ziel hinausgeschossen bei einer Kindersendung.

  6. Wir haben die Sendung nach einer halben Stunde ausgemacht – dem Kind kam zu wenig Maus und mir war das alles auch zu viel, in meinem Zustand ;)
    Ich fand die „inneren“ Aufnahmen auch toll, konnte leider nicht allzu viel verstehen, weil zwei Kinder herumkrakelten. Muss mir das in der Mediathek nochmals anschauen. Bei der Kinderwagenszene konnte ich anhand minimaler Merkmale erkennen, welche sie sich angeschaut und für welches Modell sie sich entschieden haben. Man steckt halt drin.
    Einerseits logisch, dass die Dame zum Arzt muss, wenn man in der Sendung zeigen will, wie das Baby im US aussieht. Und es ist natürlich auch die Realität. Wie gesagt, ich habe kaum was verstanden, ich weiß nicht, ob auch die anderen möglichen Wege einer Schwangerenvorsorge angesprochen wurden.
    Dass das ganze im Kaiserschnitt endet, habe ich schon gelesen. Im Vorspann kam ja die Szene, wo die Dame auf dem Rücken liegend am CTG angehängt ist – Normal in Deutschland? Wohl schon. Ich stehe dem allen nach mittlerweile zwei Geburten (und der bevorstehenden dritten) mehr als skeptisch gegenüber und empfinde es auch als durchaus ungünstig, wenn Kindern vermittelt wird, dass Geburten _oft_ so enden (und das tun sie ja leider). Aber wie gesagt, ich schaue es mir erst noch einmal komplett, mit Ton und mit Ende an und beurteile dann.
    (Dass keine Hausgeburt gezeigt wird, finde ich auch gut, denn das ist ja auch nicht die „Normalität“. Aber zwischen HG und Kaiserschnitt liegt halt eine Menge, was in unseren Zeiten „Normalität“ sein sollte und auch Kindern, die sehen, dass eine Geburt durchaus wehtut, vermittelt werden könnte.)

    Nur meine Meinung, als eine, die da bald wieder durch muss, äh, also, darf.

    • Ich habe auch im ersten Moment gedacht, och, schade, ein Kaiserschnitt. Aber dann dachte ich, ist vielleicht sogar ganz gut so: so wurden ja irgendwie beide Möglichkeiten gezeigt – die natürliche Geburt beim Geburtsvorbereitungskurs mit der Puppe, und dann eben der Kaiserschnitt in echt. Wäre es eine natürliche Geburt geworden, wäre der Kaiserschnitt vermutlich gar nicht erwähnt worden, und das wäre ja irgendwie auch nicht so ganz richtig gewesen.

      Und ich fand nicht, dass den Kindern damit vermittelt wurde, dass Geburten OFT so stattfinden. Es wurde gesagt: es gibt Schwierigkeiten, und deshalb ist es nötig, dass…

      Dass Geburten in deutschen Krankenhäusern oft mit Kaiserschnitt enden und dass das nicht schön (und sicher oft unnötig) ist, ist eine ganze andere Sache. Aber die gehört dann auch nicht in eine Kindersendung.

      • Konnte meine Mittagspause für die Sendung nutzen. Dachte auch v.a. eines: „Schade!“ Vielleicht ist es rückblickend keine allzu gute Idee gewesen, ein Fernsehteam zur Geburt einzuladen. Ich glaube, ich könnte auch nur wie gelähmt im Bett herumliegen… Nun ja. Es ist eine Sendung für Kinder. Und wenn die es nutzen, um ihre Fragen zu stellen und um darüber ins Gespräch zu kommen, warum nicht. Wenn es einen Beitrag über Schlachthöfe gibt, wird der Vegetarier auch nicht glücklich mit diesem sein ;)

        („Spannend“ finde ich allerdings, dass es _plötzlich_ zum Kaiserschnitt kommen musste, die Dame aber noch gemächlich im Rollstuhl vom werdenden Papa hingeschoben werden konnte, es eine Spinalanästhesie gab und es dem Kind anscheinend doch so gut ging, dass es gar keiner medizinischen Versorgung direkt nach der Entbindung bedurfte… Ich weiß, alles geschnitten. Aber seltsam. Sehr seltsam. Und schade.)

    • Welchen Sandmann schaut ihr denn? Sonntags kommt doch der Plumps??!

  7. Ich war von der liegenden/sitzenden Position der Frau zwar auch nicht begeistert, aber meinen Kindern war das ebenfalls herzlich egal. Für die war auch wichtiger, ob das bei ihen auch alles so war.
    Ich fand es eine rundum gelungene Maus zu diesem Thema, die die wichtigsten Fragen der Kinder beantwortete.

  8. Ich muss dringend die Mediathek durchforsten und Maus schauen :)

  9. Uff, wenn ich da mal ganz kurz reingucke und natürlich auf die Geburtsszene vorspule, dann stehen mir Tränen in den Augen. Mich nimmt das emotional immer wieder extrem mit. Toll, dass am Ende ein kleines Menschlein da ist. Ich habe noch ca. 8 Wochen, bis es soweit ist =)
    Btw, was ich bei dem Titel alles gedacht habe… *kopfschüttel*
    Grüße,
    Kathrin

  10. Zum Thema Kaiserschnitt: Die Maus hat 1 Familie begleitet von Anfang bis Ende. Ganz am Anfang weiß man natürlich nicht wie es endet. Sie können schließlich nicht 4 Familien begleiten. Es wurden eben auch beide Geburtsarten vorgestellt. Hebammenvorsorge wurde ja ebenfalls angesprochen, die Hebamme kam ja nach Hause und wechselt sich mit dem Arzt ab.
    Ich fand sie sehr schön und hab sie aufgenommen und abends zusammen mit meinem Freund geschaut. Er fand es auch gut gemacht, vorallem die Ultraschallbilder/-filme und die Kameras im Bauch waren schön. Klar,das ist wohl nicht alles von der Familie gewesen, aber mein Gott, das ist mir in dem Moment egal und den Kindern sowieso.

  11. Ja!! Ich habe haargenau dasselbe gedacht. Und ich fand die Sendung auch prima, genauso wie sie war, mein Sohn und mein Mann auch. Als sie den kleinen Herrn aus dem Bauch gezogen haben, mußte ich sogar ein bißchen weinen, weil ich so endlich mal sehen konnte, was mir damals hinter dem grünen Tuch verborgen war.
    Liebe Grüße!

  12. Mal eine interessierte Frage: Hat auch jemand mal das Gegenstück dazu von „Willi wills wissen“ gesehen? Da gibt es eine thematisch identische Sendung. Würde mich mal interessieren, was Familien mit Kindern dazu sagen.
    Liebe Grüße!

  13. Ich war ein wenig hin- und hergerissen, ob ich mir die Folge ansehen sollte – für unsere Maus hat das Thema noch eine ganze Weile Zeit ;-). Vor allen Dingen, nachdem ich in der Beschreibung las, dass auch die Geburt gefilmt worden sei. Erwartet habe ich eine „normale“ Geburt, mit allem „richtig“ und „gut“ was so postuliert wird, und mich daher gefragt, ob ich das – beladen mit unserer eigenen Geschichte – wirklich sehen sollte. Im Endeffekt gab der Gedanke „Mal gucken, an welcher Stelle ich dann später ansetzen kann, um den Kaiserschnitt zu erklären“ den Ausschlag. Für mich, die in der letzten Zeit viel zu viel über die Nachteile des Kaiserschnitts gelesen hat und sich (ungefragt!) erklären lassen musste, war das eine echt positive Überraschung.

  14. Du sagst es. Wie immer auf den Punkt gebracht: Lockermachen ist die Devise.

    (Ich für meinen Teil nehme ja immer die Geschichten meiner Mutter und Schwiema zum Beispiel … auch damals jede Menge Theorien, die als alleinige Wahrheit propagiert wurden. Mal schauen, wie das Dogma in 20 Jahren ist. Wir werden es ja erleben …)

    • PS: Mein Kind war übrigens schwer begeistert – besonders von dem Kaiserschnitt – denn so konnte sie ihre eigene Geschichte auch ein bisschen besser nachvollziehen. Es gibt eben viele Abzweigungen vom idealen Weg. Und ihr war ohnehin das Allerwichtigste, dass Mama und Papa auch wirklich DA waren und sie nicht allein war. Das ist nämlich wirklich ein Fortschritt so im Vergleich zu den 70ern.

      • Je länger ich darüber nachdenke, desto „gelungener“ finde ich eigentlich die Lösung mit dem Kaiserschnitt am Ende und dass damit quasi beide Geburtsarten vorgestellt wurden. Eben genau für Kinder wie deines – weil es eben doch ziemlich häufig vorkommt.

        (Schön, von dir zu lesen!!! Schreib doch mal wieder was!)

  15. Wunderbar geschrieben … und auch die Kommentare finde ich lesenswert.

    Meine Kinder sind schon groß – 35, 33, 29, 28 – die ersten drei Kinder „normal“ teils mit, teils ohne CT-überwachung, teils mit, teils ohne Sauerstoffmaske, alle mit den entsprechenden „Annehmlichkeiten“ geboren… und alle im Liegen ;-) ,aber schon in Anwesenheit und guter Mithilfe des Vaters der Kinder! Beim vierten Kind ein völlig unvorhergesehener Notfallkaiserschnitt, von dem ich mich nur mühsam erholen konnte….
    Damals, vor 35 Jahren habe ich meine Vordiplomarbeit in Psychologie über „Die psychische Situation der Frau vor, während und nach der Geburt“ geschrieben (während der Schwangerschaft :-) ) großes Neuland, sowohl Thema generell, wie Schwangerschaft für mich :-) . Damals gab es die heutigen Diskussionen noch nicht, weder um Geburtslagen noch um Kinderwagen, nicht mal Rooming-in war schon Standard. Der Arzt (meistens waren es Männer) wusste was gut war und die Frauen passten sich dem an. Das ist zum Glück nicht mehr so!
    Warum ich das schreibe? Ich erlebe an den heutigen jungen Frauen und werdenden Müttern eine große Verunsicherung darüber, was „richtig“ und „falsch“ ist, sowohl in der Schwangerschaft, wie auch unter der Geburt, erst recht aber im Umgang mit dem geborenen Kind. Das finde ich so schade, weil die enorme Informationsflut über alle Zusammenhänge gleichzeitig dazu führt, dass das Gefühl für den eigenen Körper und die Intuition im Umgang mit sich selbst und dem Kind immer mehr von den fast schon zwanghaften Vorstellungen, alles „richtig“ machen zu wollen, immer weiter zurück gedrängt wird.
    Und erst recht kann es doch nicht sein, dass der Themenbereich zur „Kampfzone“ wird.

    Ich lese hier auch deshalb so gerne, weil „Karen“ sich das Gefühl für das „Eigene“, für Körper, Seele und Geist – für sich selbst und Kinder und Ehemann – bewahrt hat, jedenfalls empfinde ich die Beiträge so.

    Ich möchte alle Frauen ermutigen, sich selbst ernst zu nehmen, die eigenen Bedürfnisse nicht zurück zu stellen und Vertrauen in die eigenen Kräfte und Möglichkeiten zu haben.

    Es ist gut, dass die Medizin heute so wunderbar weit entwickelt ist und viele Risiken minimieren kann, aber es ist genauso wichtig, sich selbst nicht völlig aus der Hand zu geben, weder bei der Geburt, noch im Umgang mit den vielen schönen Theorien und Angeboten, denen man ausgeliefert ist.

  16. Auch wir haben „mit Auslandsblick“ und einem quietscheneugierigen 5-Jährigen die Sendung geguckt und ich muss sagen, für seine Altersklasse war das BRILLIANT gelöst. Keine Ängste hervorgerufen nur Faszination und Neugier.

  17. Hallo! Was ich richtig schockierend fand: den neuen Haarschnitt der Frau nach einem Jahr. Was war denn da passiert? :-)))
    Viele Grüße von einer sonst stillen Mitleserin

  18. Den Unter-dem-Baum-im-Bach-Gebär-Priesterinnen halte ich entgegen: Ohne Kaiserschnitt wär ich Witwer. Seit dreieinhalb Jahren. Beziehungsweise, wär ich schon gar nicht gesund und lebendig geboren worden. Noch Fragen, Kienzle?

    • Ja, genau so…

      Und willkommen zurück hier! Ich hab‘ mir ja schon fast Sorgen gemacht…

      • Och, weißt du, Arbeit… die Pfarrer hetzen von Besinnung zu Besinnung, bis zur Besinnungslosigkeit. ;) Alle sechs Wochen poste ich ja auch mal was in mein Blog.

        • Kindern im Kindergarten- und Schulalter und ihren Eltern geht es im Dezember leider fast ähnlich…

          • Ich weiß, ich weiß… das goldlockige Mädchen hat diese Woche drei (!) Termine mit seiner Schule: morgen „spectacle“ organisiert von der Stadtverwaltung, übermorgen Kino (ein Weihnachtsmann-Film, was Religiöses darf es ja nicht sein! Sie haben den ersten Teil neulich in der Schule gucken sollen, das goldlockige Mädchen hat sich furchtbar erschreckt und mußte mit der Lehrerin raus, sich wieder beruhigen…) und am Freitag auch noch Schulpflegschafts-Weihnachtsfeier.
            Aber natürlich nur mit Männern in roten Bademänteln, vom Christkind reden, ohne das kein Weihnachten wäre, ist verboten…
            Wir überlegen noch, an welcher Stelle wir den Plan etwas ausdünnen.

            • Puh…!

              Mit dem Weihnachtsmann habe ich kein Problem – der kam schon immer zu mir, und hier natürlich auch, der wohnt ja hier. :-) Und seit nun endlich mal jemand anderes als ich auch gesagt hat, dass Coca Cola NICHT den Weihnachtsmann erfunden hat, muss sich ja auch keiner mehr schämen… ;-)

              Was das „es darf nichts Religiöses“ sein, da haben wir hier auch Glück: Weihnachten feiern wir Jesus‘ Geburt, Punkt. Auch im Kindergarten, auch in der Schule. Man kann sein Kind natürlich von der Weihnachtsandacht und Ähnlichem abmelden. Seltsamerweise sind es dann aber nur die Kinder radikaler Atheisten, die nicht mit hingehen – sämtliche Muslimkinder nehmen teil.

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