Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Nichts

9 Kommentare

Heute mal mit der Autofähre ins Nichts gefahren.

„Nichts“ ist dabei durchaus wortwörtlich zu nehmen. Ende August werden draussen im Archipelago die Bürgersteige hochgeklappt sämtliche touristische Infrastruktur winterfest gemacht, und so scheiterte nicht nur Plan A, sondern auch Plan B.

Immerhin können wir uns damit brüsten, mal wieder mit Finnlands grösster – und mit fast einem Kilometer Länge vermutlich auch längster- Seilfähre gefahren zu sein.

Und Gelb tut ja immer gut.

9 Kommentare zu “Nichts

  1. Ich kenne nur die kleinen Inselchen auf dem Archipelago, auf denen man einen netten Spaziergang mit Grill-Picknick veranstalten kann. Wo geht es denn da noch hin, dass man ein Auto mitnehmen möchte? Gibt’s da noch richtige Zivilisation?

    Viele Grüße,
    Lena

  2. seilfähre! *hach*. bin in meiner kindheit öfter mit einer alten hölzernen seilfähre gefahren und hab es geliebt. wunderbare erinnerungen kommen da hoch…

    • Als ich Kind war, fuhren wir manchmal in den Wörlitzer Park, wo es nicht nur jede Menge verschiedene Brücken, sondern auch kleine Seilfähren für Fussgänger gab, mit denen man für 10 Pfennig pro Person von einer Fährfrau auf die andere Seite gekurbelt wurde.

      Und auf dem Heimweg nahmen wir immer die Autofähre über die Elbe bei Coswig, obwohl das eigentlich ein Umweg war. (Das war sogar eine Gierseilfähre, also eine, die keinen Motor hat, sondern nur von der Strömung angetrieben wird.)

      Ich muss nicht erklären, dass ich das geliebt habe, oder? :-)

      (Müssten wir eigentlich bei Gelegenheit auch mal hin mit den Mäusekindern…)

      • Die kurbelnden Fährfrauen und -männer im Wörlitzer Park gibt es immer noch – nur nicht mehr für 10 Pfennige, fürchte ich. ;) Ich hätte ja lieber mal selbst gekurbelt, aber irgendwie muß die Fähre ja auch wieder auf die andere Seite kommen ;)

        Gruß
        Vinni

        • Ja, mit der Drahtseilbahn von Erdmannsdorf nach Augustusburg kann man ja auch nicht mehr für zwei, drei Mark zwanzigmal hochfahren und mit dem Schlitten wieder runter… (Eine meiner schönsten Winterferienerinnerungen.)

          So eine Fähre zum Selberkurbeln hatten wir ja mal fast vor der Haustür, das hat wirklich grossen Spass gemacht. Leider war genau das das Problem, dass die Leute oft vergessen haben, die Kurbel auf der anderen Seite auch wieder zu entsperren, damit man sich die Fähre rankurbeln konnte, auch wenn sie gerade auf der anderen Flussseite war. Da wurde dann oft mal (aus Wut, oder einfach Unkenntnis) auf die ganze Mechanik eingedroschen, und nachdem sie ungefähr zehn Mal repariert und am Ende sogar nochmal durch ein zwar anders funktionierendes, aber genauso schlechtes Kurbelsystem ersetzt worden war, wurde sie dann leider ganz stillgelegt… Echt schade drum!

  3. In Rathen gibt es auch so eine Fähre. http://www.kurort-rathen.de/de/faehre.html
    Sind wir in den Herbstferien mit den Kindern gefahren und ich war fasziniert!

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