Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Kleine Reisende

37 Kommentare

Vorletzte Woche erzählte ich einer anderen Mutter in der Musikschule, dass wir ein paar Tage nach Prag fahren würden, in den Frühling, hoffentlich. „Oh, wie schön!“ sagte sie. Dann zögerte sie kurz und fragte: „Mit allen drei Kindern?!“

Wir sollten das während der Tage in Prag noch öfter hören. „Guck mal, mit drei so kleinen Kindern!“ hörte ich im Vorbeigehen eine amerikanische Touristin zur anderen sagen. „Wir haben auch zwei Kinder“, erwähnte das deutsche Ehepaar am Nachbartisch beim Frühstück, „aber die sind bei Oma und Opa.“

Ich sag‘ mal so: mal ein Tag ohne Kinder täte dem Ähämann und mir sicherlich gut. Aber Urlaub ohne die Kinder?! Ohne die Kinder, die seit Wochen vorfreudig von den „schönen Häusern“ und „goldenen Kirchen“ in Prag gesprochen hatten? Ohne die Kinder, die schon seit Wochen für die Reise gepackt hatten? Ohne den kleinen Herrn Maus, der jeden von uns, der sagte: „Wir fahren nach Prag!“ sofort berichtigt hatte: „Wir fliiieeegen nach Prag!“?
Wir hätten in jeder Kirche gesagt: „Wenn der grosse Herr Maus das sehen könnte!“ Wir hätten im Flugzeug gesessen, oder in der Metro, oder in der Strassenbahn, und gedacht: „Wieviel Spass der kleine Herr Maus da dran hätte!“ Wir hätten durch keinen Park spazieren können ohne zu denken: „Hier würde das Fräulein Maus jetzt ein Rad nach dem anderen schlagen!“

Prag ist meine allerliebste Lieblingsstadt. Ich war so alt wie der kleine Herr Maus jetzt, als ich das erste Mal in Prag war. (Halt, stimmt nicht. Meine Mutter trug mich schon im Bauch durch Prag. So wie ich bei unserem letzten Besuch das Fräulein Maus.) Als wir ein Jahr später wieder hinfuhren, soll ich sofort gefragt haben, ob wir auch wieder in die Kirche mit den bunten Fenstern und die goldene Kirche gehen. Unsere erste gemeinsame Reise machten der Damals-noch-nicht-Ähämann und ich: nach Prag.

Es war höchste Zeit, die Lieblingsstadt den Kindern zu zeigen.

Natürlich besichtigten wir die Kirche mit den schönen bunten Fenstern und die goldene Kirche. Noch besser gefielen uns allen aber all die Kirchen, die ein bisschen abseits der Touristenstrassen liegen, die Kirchen, für die man keinen Eintritt bezahlen muss. Der grosse Herr Maus, der kleine Kirchenfan, der in seinem Leben noch keine einzige katholische Kirche gesehen hat, stand staunend vor den goldenen Heiligenstatuen. Die Kinder suchten in jeder Kirche um die Wette, wer uns als erstes zeigen konnte: „Da ist das ewige Licht!“ Wir verglichen geschnitzte Jesusse: „Der da ist mit vier Nägeln ans Kreuz genagelt!“ Wir sprachen darüber, was auf den Kreuzwegbildern und auf den Deckengemälden dargestellt ist. Im Veitsdom übte jemand an der Orgel. „Ist das Kirchenmusik, Mama?“ fragte der kleine Herr Maus, andächtig lauschend. In einer Kirche winkte uns eine Nonne in die Sakristei und liess die Kinder eine zweihundert Jahre alte Wachspuppe – das Jesuskind darstellend – in einer Wiege schaukeln. Früher, ohne diese Kinder, waren Kirchenbesichtigungen eigentlich langweilig.

Wir kletterten auf den Turm des Veitsdoms, auf den Aussichtsturm auf dem Petřín, auf den Altstädter Rathausturm und sahen uns satt an roten Dächern.

Zwischendurch gingen wir stundenlang auf Spielplätze. Ich dachte, wir seien verwöhnt, was Spielplätze betrifft. Aber an die Prager Spielplätze kommt keiner unserer Spielplätze hier heran. Einer war vollständig aus Holz, einer sah aus wie eine Musteraustellung eines bekannten dänischen Spielplatzausstatters, alle waren eingezäunt, die meisten hatten Toiletten, einer sogar einen eigenen Parkwächter. Wir liessen die Kinder laufen, sassen auf der Bank und hielten das Gesicht in die Sonne. Und während die Mäusekinder oft entsetzt sind über die Ellenbogenmentalität auf deutschen Spielplätzen, geht es auf den Prager Spielplätzen zu wie auf unseren finnischen.

Ich hatte überhaupt ganz vergessen, wie viele Kinder es in Tschechien gibt und wie kinderfreundlich die Tschechen sind. Wenn wir in eine Strassenbahn oder die Metro einstiegen, machte sofort jemand einen Sitzplatz frei für den grossen Herrn Maus und das Fräulein Maus, und gleichzeitig bot mir – mit dem kleinen Herrn Maus auf dem Rücken – jemand anders einen Sitzplatz an. Einmal schlief mir der kleine Herr Maus so in der Strassenbahn ein. Die Bahn ruckelte und hüpfte fürchterlich, des kleinen Herrn Maus‘ Kopf flog genauso hin und her. Ich angelte nach dem an der Trage festgenähten Tuch, das man dem schlafenden Kind über den Kopf ziehen und an den Trägern festknöpfen kann, was allein ein bisschen schwierig ist – der Ähämann sass mit den beiden Grossen mehrere Reihen weiter hinten – da reichte mir schon eine ältere Frau das Band zum Festknöpfen nach vorn und fragte, ob das so richtig sei. Als der kleine Herr Maus kurz darauf das Tuch überm Kopf doof fand und ich beschloss, den schlafenden kleinen Kerl lieber samt Trage von meinem Rücken auf meinen Bauch zu drehen, sprang mir sofort eine andere Frau zu Hilfe, eine weitere bückte sich gleichzeitig nach unserer dabei auf den Boden gefallenen Wasserflasche. Kann ich empfehlen, mit drei Kindern nach Prag zu reisen.

Wir versuchten, die grössten Touristenanziehungspunkte zu meiden. Klar, wir liefen auch einmal über die Karlsbrücke und guckten die „minikleinen Häuser“ im Goldenen Gässchen an. Aber sobald man eine Gasse neben den üblichen Touristentrassen betrat, in eine Kirche ging, die in keinem Reiseführer genannt ist, oder auf einen Turm kletterte, auf den kein Fahrstuhl führte, war es wunderbar ruhig. Wir suchten uns Restaurants abseits der üblichen Touristenkneipen und fuhren dafür kreuz und quer mit Metro und Strassenbahn durch die Stadt. Etwas, das sich die Kinder sowieso ausdrücklich gewünscht hatten. Wir verbrachten viel Zeit in Gärten und Parks. Es war ja auch Frühling! „Ich dachte, da liegt noch Schnee!“, sagte das Fräulein Maus verblüfft zu den blühenden Kirschbäumen auf dem Petřín. Wir führten Kleider, Röcke und kurze Hosen spazieren. (Nur in den Kirchen war es noch bitterkalt.) An einem besonders lauen Abend überkam uns auf dem Weg von der Metrostation zu unserer Wohnung, quer über den Vyšehrad, das dringende Bedürfnis nach einem Bier irgendwo draussen. Wir pfiffen auf Schlafenszeiten und tranken Bier und Erdbeersaft bei Glockenspiel und Abendläuten von der Vyšehrader Kirche. „Wollt ihr nicht heute wieder ein Abendbierchen trinken?!“ fragte der grosse Herr Maus am nächsten Tag. Ihm hatte das offensichtlich gefallen. Wir fanden es ein bisschen zu kalt dafür – aber wir beschlossen spontan, unser unterwegs gekauftes „Abendbrot“ – lauter Zuckerbäckerteilchen – gleich auf einer Bank oben an der Festungsmauer des Vyšehrad einzunehmen – und sahen, wie die Lichter angingen im gegenüberliegenden Park, auf dem Petřín und auf der grossen Brücke, die einen ganzen Stadtteil überspannt und durch deren Betonröhre die Metro fährt, sahen, wie die Burg angestrahlt wurde und nach und nach die unzähligen Kirchen, und hörten die Amseln im Chor singen.

Wir reisten mit Kindern, die sich selbständig ihr Frühstück vom Buffet holten und die man auch schon mal allein im Restaurant aufs Klo schicken kann. Wir waren auch unterwegs mit Kindern, die schon vor dem Frühstück zeterten, weil ihnen die bereitgelegte Kleidung nicht zusagte, mit Kindern, die unter gar keinen Umständen auch nur einen Augenblick irgendwo still stehen bleiben konnten, mit Kindern, von denen das eine Drahtseilbahn fahren, das zweite endlich essen gehen, das dritte nirgendwohin ausser auf einen Spielplatz wollte, mit Kindern, die brüllten und stritten und sich an den Haaren zogen und dann doch jeden Abend, einander umarmend, selbsterdachte Lieder grölend und sich ausschüttend vor Lachen, durch die stille Strasse zurück zu unserer Wohnung wankten. Der grosse Herr Maus trug ausdauernd seinen Stadtplan – auf dem er uns jeweils zeigte, wo wir uns gerade befanden und wo wir noch hinwollten – durch die Gegend, dazu diverse Stöcke, die er bereitwillig vor Restaurants und Kirchen abstellte, um sie hinterher weiterzutragen. Der kleine Herr Maus belud sich die Hosentaschen mit Steinen und trug imaginäre Autoschlüssel in den Händen mit sich herum. „Nein, kann dich nich‘ anfassen, Mama, hab‘ keine Hand frei!“ Wir reisten zum ersten Mal seit langem ohne Kinderwagen. Der kleine Herr Maus lief und lief und lief. Nur zum Mittagsschlaf, auf Aussichtstürmen, an zu gefährlichen Strassen und bei zu grossen Menschenmassen musste er in die Trage. Widerwillig, versteht sich. Für mich war das daher eher so eine Art Aktivurlaub, mit den 13 kg auf dem Rücken Hügel und Türme zu erklettern.

Ich war so alt wie der grosse Herr Maus jetzt, als ich zum ersten Mal auf einem Flughafen zum Flugzeugeangucken war. In Prag. Bei jedem landenden Flugzeug sprang ich auf die Bank der Aussichtsterrasse, bei jedem startenden wieder herunter. Ich stand lange Zeit auf oder vor der Bank, denn sehr viel los war damals dort nicht. Beeindruckt war ich trotzdem. Und deshalb ein bisschen gerührt, als ich jetzt selbst in einem dort landenden Flugzeug sass.

Die Kinder gingen routiniert durch den Sicherheitscheck. Wir leerten – die immer gleich nervige Prozedur! – vorher alle drei Trinkflaschen aus und füllten sie danach wieder auf – und vergassen den Tetrapack mit dem halben Liter Ananassaft, der sich noch in des Fräulein Maus‘ Rucksack befand – was dann auch niemanden störte. Der kleine Herr Maus, der bisher auf meinem Schoss fliegen musste, setzte sich, als hätte er nie etwas anderes getan, neben den grossen Herrn Maus und versuchte sich anzuschnallen. Das Fräulein Maus hörte Musik, der grosse Herr Maus machte „Aufgaben“, der kleine Herr Maus turnte ein bisschen herum. Auf dem Rückflug musste ich ein paar Mal mit ihm das Flugzeug vermessen, „Nochmal wo der Pilot sitzt!“ und „Nochmal wo die Küche ist!“ und wieder zurück und nochmal von vorn. Dann fand er einen leeren Platz und untersuchte zehn Minuten lang das Gurtschloss. Dann ging das Flugzeug in den Sinkflug, und der kleine Herr Maus eilte beflissen zurück zu seinem Sitz und versuchte sich anzuschnallen. Wir flogen über das verschneite Riesengebirge, wir sahen einen wunderbaren Sonnenuntergang und ein glitzernd erleuchtetes Helsinki. Beim Aussteigen winkte der Pilot die Kinder ins Cockpit. „Überall sind da Knöpfe! Oben und unten und in der Mitte und vorne! Und sogar an den Sitzen! Mama, überall!“, berichtete das Fräulein Maus begeistert.

Wir hätten ungestörter essen, länger in der Sonne sitzen, sorgloser am Metrobahnsteig stehen können, der Ähämann und ich, ohne die Kinder. Aber den Teufel im Veitsdom hätten wir glatt übersehen. Wir hätten nicht mit dem grossen schwarzen Hund auf der Restaurantterrasse Wurfscheibe gespielt. Wir hätten nicht erlebt, wie der kleine Herr Maus winkend „Na shledanou!“ krähte. Keiner hätte auf der Wiese im Park Rad geschlagen. Und keiner wäre gleich nach dem Aufstehen ans Fenster gesprungen und hätte freudig gerufen: „Da! Eine Strassenbahn! Da! Ein Zug!“

Das Wichtigste hätte gefehlt.

37 Kommentare zu “Kleine Reisende

  1. Hach! Was für ein wunderwunderwunderbarer Reisebericht! Besonders der Teil mit den Kindern, also alles. :-)
    (Tja, wer mit solchen tollen Kindern gesegnet ist, der wird wohl seinen Anteil daran haben! )
    Vielen Dank aber trotzdem für den Absatz mit den quengelnden und brüllenden Mäusen *uff*- ich wollte schon völlig an mir zweifeln :-)
    Vielen Dank und herzliche Grüße!!
    Doro

  2. Wie, ihr verreist einfach so mit drei Kindern? ;-)

  3. Boah! Das ist ja so wunderwunderschön!
    Genau so.

    Ich mag Prag auch sehr. Danke für Deinen Bericht!

  4. Wie schön! Macht Lust auf Prag. Und auf (mehr) Kinder :)

  5. Wie gerne wäre ich bei euch Kind gewesen…!

  6. Ich war noch niemals in Prag. Ich glaube, ich muss mal hin. Ich hoffe, das geht auch ohne Spielplatzbesichtigungen *g*.

  7. Das goldlockige Mädchen, das nächstens seinen 35. Monat abschließt, war schon immer ein großer Wanderer, die Trage wäre da nie was gewesen… und ich kann nur unterschreiben: mit Kindern reisen ist viel schöner. Man sieht die Dinge auch gleich noch mal anders.

  8. Mit den Kindern in Urlaub – na so was! Seit es mich und meine beiden Geschwister gibt, haben meine Eltern auch nie was anderes gemacht, als uns mitzunehmen. Die haben es überlebt ;-) Und was ist jetzt? Neulich wollte meine kleine Schwester und ich für ein langes Wochenende nach London – und unsere Eltern haben sich einfach dran gehängt. Das haben wir Kinder nun davon *g*

    • Ach, wie mich das beruhigt. So ist es meinem Bruder und mir vor vielen Jahren nämlich auch gegangen, da wollten unsere Eltern auch unbedingt mit nach London. (Schlimmer als Kinder, sag ich dir. Meine Mutter hat den Aufpasser bei den Kronjuwelen in bestem Steirisch angefaucht, weil sie im verbotenen Bereich stehen bleiben wollte, ist im Musicaltheater verloren gegangen und ähnliche Abenteuer).

  9. Was für ein wunderschöner Reisebericht! So viele schöne Erinnerungen werden bei mir geweckt. Prag und ich und auch mit Baby im Bauch. Heute ist das Baby von damals selber schon Papa von 2 Kindern und das 3. ist unterwegs.

  10. Das ist ja zum Heulen schön. Eine Liebeserklärung an Prag und an deine Kinder!

  11. Ich glaube ich muss auch mal nach Prag und ich kann nur bestätigen das Reisen mit Kindern viel schöner sind. Man sieht tatsächlich vieles mit anderen Augen :-).

    • Du warst da noch nie? Das ist ja nur ein Sprung über die Grenze!

      (Früher jedenfalls brauchten wir weder Flug noch Unterkunft… ;-) )

      • Ne, das hat sich noch nicht ergeben. Für eine Tagestour ist es mir zu weit, da kann man ja gar nicht alles ansehen. So ein ganzes freies Wochenende will erst einmal gefunden werden, wir haben so viele Wunschziele. Aber das wird schon noch.

  12. Liebe Karen,
    das hast du wunderschön geschrieben. Toll, dass ihr einen so schönen Urlaub hattet.
    Liebe Grüße,
    Kathrin

  13. Der Bericht hat mich eben zu Tränen gerührt. Wunderschön …

  14. Was für eine tolle Liebeserklärung an deine Kinder und das Reisen mit ihnen! Hach, bei mir hast du auch Erinnerungen an Prag wach gerufen. Bis wir mit unserem kleinen Mädchen die Spielplätze testen, vergeht aber noch mindestens ein Frühling…
    Ich fand es damals auch sehr auffällig, wie schön und trotzdem leer die Straßen und Bezirke abseits der Touri-Routen teilweise sind. Das haben wir auch weidlich ausgenutzt und dabei ein tolles (Flieger-)Restaurant gefunden, das hätte deinen Kindern bestimmt auch gefallen – mit Tragflächen an der Decke, Propellern an der Wand usw.
    LG dodo

  15. Mit drei Kindern zu verreisen ist wunderschön, genauso wie du es in dem herrlichen Bericht schreibst (schade, dass wir nie in Prag mit ihnen waren.)
    Jetzt, wo sie selbstständig verreisen, fehlt mir unterwegs in der Fremde immer was. Man muss sich dann immer selber bemühen, Dinge mit Kinderaugen zu sehen. Lohnt sich aber.
    Liebe Grüße
    Andrea

  16. Sooo ein schöner Bericht! Du hast echt ein riesiges Talent eure Erlebnisse zu beschreiben :)

  17. Hach, du hast es ganz wundervoll geschrieben, eure Reiseerlebnisse.
    Und mir sind am Ende des Berichtes Tränen in die Augen gelangt… WAS kann es Schöneres geben, als mit Kindern Erlebnisse zu teilen!? Ich wünschte, ich hätte eine Aussicht auf mehr Kinder :)

  18. danke, karen, für diesen wunderschönen bericht über eure reise nach prag.
    es tut sooo gut, deine liebe zu euren kindern zu spüren….!

  19. Wunderschön beschrieben. Und es ruft so viele Erinnerungen wach. In jeder Hinsicht. Prag. Urlaub mit Kindern. Unverständnis vs. Bewunderung bei den Mitmenschen

  20. Ganz toller Bericht – wir sind auch immer mit unseren Dreien unterwegs gewesen – selbst dieses Jahr anläßlich unseres 30. Jahrestages geht es mit den Kindern auf Reisen und nächstes Jahr zu Silberhochzeit wohl auch – wenn ich Zeit finde lese ich mich mal durch deinen Blog
    LG heidrun

  21. ich schließe mich an, so schön geschrieben ist das.
    wir waren vor einigen jahren in prag, damals noch kinderlos, & grad hab ich große lust, bald wieder hinzufahren. :) danke dafür!

  22. Schöner Reisebericht. Ich kapiere das mit dem Urlaub ohne Kinder ja auch nie … gerade im Urlaub will man sie doch dabei haben, oder??? Aber gegen ein Wochenende so ganz ohne Kinder zu Hause hätte ich auch nichts einzuwenden … Grüße!!!

    • Ich glaube, besondere Verwunderung hat hervorgerufen, dass wir mit den Kindern ausgerechnet einen Städteurlaub gemacht haben. Mit Kindern ans Meer zu fahren findet vermutlich keiner so verwunderlich…

      Wir sahen dann auch – ausser einheimischen Kindern und ein paar kleinen Babys im Kinderwagen – überhaupt keine Kinder in Prag. Und sich dann wundern, wenn die Kinder später – wenn sie dann im „richtigen“ Alter sind – maulen, dass Städte langweilig sind…!

  23. Hm – jetzt muß ich doch glatt unsere Pläne umschmeißen ;-) (die lauteten nämlich bisher: bei nächster Gelegenheit die Kinder bei den Großeltern hinter der Grenze zu parken und ein Erwachsenenwochenende in Prag – aber das hört sich jetzt glatt langweilig an…!)

  24. Oh, das macht mir aber Mut! Städtereisen mit den Kindern anzufangen… vielleicht bald… vielleicht in Prag… Ein wunderschöner Bericht! Danke!

  25. Hallo Karen,

    ich finde deinen Bericht wunderbar, sitze gerade mit Tränen in den Augen (das passiert mir selten) an meinem Schreibtisch in Leipzig. Ich komme ursprünglich aus Dresden, von da war es auch vor 10 Jahren mit dem Zug nicht weit. Das ist aber schon lange her, dass ich in Prag war. Vor 12 Jahren mit einer Freundin über Ostern, es war ganz fantastisch. Vor 10 Jahren mit meinem immer-noch-nicht-Ehemann, da habe ich auch die weniger schönen Seiten von Prag entdeckt. Das waren aber in der prallen Hochsaison, die Stadt war zu voll und zu warm…

    Hm, vielleicht sollten wir das für dieses Jahr mal ins Auge fassen? Nach dem Lesen deines Berichtes habe ich auf alle Fälle Lust darauf! Gerade das mit den Spielplätzen ist ein toller Hinweis.

    Ich bin auch der Meinung: Kinder sollen all das sehen dürfen, was die Eltern mögen. Das sind bei mir unter anderem auch Museen. Unser Großer (5) liebt Museen aller Art. Er findet immer etwas Interessantes. Ständig liegt er mir in den Ohren: er will mal wieder nach London zu meiner Schwester fliegen und ins Natural History Museum. Mein kleines Mädchen (2) will ihrem 6 Monate alten Cousin sehen. Diese Reise werden wir spätestens im Herbst machen.

    Im Alltag (meinereiner immer noch diplomierend, mein immer-noch-nicht-Ehemann promovierend und zwei Kinder, die zur Kita/ Tagesmutter gebracht und geholt werden wollen) vergesse ich, dass Reisen ja auch ganz schön sein kann. :-)

    Vielen, vielen Dank für deinen Bericht!

    Lieben Gruß aus Leipzig,

    Lydia

  26. Pingback: Abenteuer mit Kind | Lotte(r)leben

  27. Das hört sich wirklich schön an. Ich glaube was für Dich Prag ist, das ist für mich Venedig. Liebe Grüße
    Dörte

    • Venedig müssen wir den Kindern auch zeigen, unbedingt. Das ist, nachdem ich deinen Bericht über Venedig zu „Nichttouristenzeiten“ gelesen habe, ein guter Plan für kommende Skiferien! :-)

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