Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

11 Kommentare zu “Lebenslänglich

  1. Alles ist möglich :-) Und wenn nur ein Stückchen besser als die Englischkenntnisse mancher Finnen, dann ist es schon eine Leistung :)

  2. Tamilische Schriftzeichen wären auch eine Option ….

  3. :-) Oder Althebräisch. Das können Pastor und Gefangener dann zusammen lernen…

  4. Hihi, das merke ich mir :) Und muss mir wohl auch keine Gedanken machen, dass ich nach 8 Monaten nicht wirklich viel finnisch konnte.

    @Ringelstruempfe: Althebräisch ist ja nicht wirklich ne Alternative, das hat man ja fix gelernt.

  5. Na macht ihr Theologen das mal unter euch aus…! Ich verstehe nur Bahnhof! ;-)

    (Dafür kann ich Finnisch.)

    • Na, so schwer ist es nicht – ich kann beispielsweise Italienisch und Spanisch ein bißchen lesen, aber garantiert nicht sprechen. Latein übrigens auch nicht…
      Eine Sprache aktiv zu beherrschen ist also eine ganze Menge mehr, als sie nur rezipierend zu verstehen.

      Und im Hebräischen kommt dazu, daß es da nur Konsonantenbuchstaben gibt. Vokale muß man wissen…
      Weil das schon vor 1500 Jahren ein Problem war, haben damals schlaue Leute den Bibeltexten Vokalzeichen angefügt, Pünktchen über oder unter den Buchstaben, die den nachfolgenden Vokal angeben.
      Diese punktierte Schrift lernen wir Theologen lesen.
      Ivrit aber geht vom Ursprung aus; „richtiges“ Hebräisch schreibt man immer noch nur mit Konsonantenbuchstaben. Und das ist für sich schon eine Herausforderung, sei es nur zum Lesen…
      („Rabe“ und „Araber“ schreiben sich beispielsweise gleich; wer hat nun dem burnout-leidenden Elia das Essen gebracht? Die Übersetzungen folgen der griechiscchen Lesart von vor 2300 Jahren, die Rabe sagt. Aber stimmt das auch?)

      Finnisch können ist auch toll!

  6. Ach, so schwer kann Finnisch doch gar nicht sein, hat unser Lehrer immer gesagt — das spricht in Finnland praktisch jedes Kind!

    Aber im Ernst: So schwer ist Finnisch tatsächlich nicht, es gibt für alles eine Regel (und selbst die Ausnahmen gehorchen noch bestimmten Regeln). Die Schwierigkeit ist nur, alle diese vielen vielen Regeln in Echtzeit beim Sprechen anzuwenden. (Wundert es jemanden, dass die Finnen so maulfaul sind?) Ich fühle mich manchmal an Dominosteine erinnert, wo beim Umfallen einer den nächsten umreißt, aber die ganze Kette kommt ins Stocken, wenn an einer Stelle ein Stein falsch fällt.

    Was mir am Finnischen gefällt, das ist die ganz andere Sicht auf die Dinge, die sich in der Sprache äußert (man kauft nicht im Laden, sondern aus dem Laden heraus usw.) Je mehr man über eine fremde Sprache lernt, umso mehr weiß man auch über seine eigene!

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