Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Zwei Monate, oder: Mit grossen Augen

6 Kommentare

Zwei Monate schon..!

Ich warte immer noch auf das grosse Chaos, stundenlanges Mäuserichgebrüll und Schlafmangel bei mir.

Aber der Minimäuserich ist ein ausgesprochen friedliches Baby.

Wenn er wach ist, guckt er aufmerksam herum. Selbstverständlich kann er seinen Kopf schon wunderbar halten und über meine Schulter spähen. Er könnte ja sonst was verpassen!

Und er lächelt. Und er erzählt. „Höööih! Aak. Haink!“ Letztens beobachtete ich ihn bei einem langen Gespräch mit dem Krtek.

Abends wird er seit zwei Wochen in der grossen Badewanne gebadet, direkt vor den grossen Geschwistern, oder gemeinsam mit ihnen. (Unnötig zu erwähnen, dass Letzteres allen am meisten Spass macht.)

Sagte ich übrigens letzten Monat was von Schnuller?! Ja nun, ich hätte es mir ja denken können. Das war eine sehr vorübergehende Sache. Den neuen Schnuller, den ihm der Nikolaus brachte, nahm er schon nicht mehr. (Meinen kleinen Finger übrigens auch nicht.)

Am liebsten schläft er draussen im Kinderwagen. Nicht einmal bewegen muss man den, schon ist er eingeschlafen, der Minimäuserich. Wenn es zu kalt ist, wird er im Kinderwagen ins Schlafzimmer geschoben, bei offenem Fenster. Das funktioniert genauso.

Der Minimäuserich scheint sich einfach so unserem Tagesrhythmus anzupassen. Aufstehen will er früh so zwischen sieben und acht, wie die grossen Geschwister auch. Er schläft vormittags drei Stunden, nachmittags drei Stunden, und abends manchmal noch ein ein bisschen im Tragetuch. Er tut sich nicht besonders schwer mit dem Einschlafen und schreit nur, wenn er sehr, sehr müde ist.
Abends geht er zur gleichen Zeit wie die grossen Geschwister schlafen. Seit wir auf die Idee gekommen sind, ihn nachts zu verpuppen in seinen Pucksack zu wickeln, schläft er sensationell gut. Er braucht nur noch halb so lange zum Einschlafen, und bis zum ersten Aufwachen dauert es so um die fünf Stunden. Meistens schlafen wir beide nachts beim Stillen ein. Manchmal ist der Minimäuserich noch halbwach, dreht den Mund weg, wenn er satt ist, und kuschelt sich zum Einschlafen mit der Wange an meine Brust. Dann hab‘ ich ihn extralieb.

Der Minimäuserich ist überhaupt kein Minimäuserich mehr. Er wächst und wächst und wächst. Demnächst werde ich mir einen neuen Namen für ihn einfallen lassen müssen.

6 Kommentare zu “Zwei Monate, oder: Mit grossen Augen

  1. Was ist der süüüüüüüüüüüüüß! Den möchte man einfach mal knuddeln :-)

  2. Schön, dass es auch ohne Chaos möglich ist… davon träume ich (noch??)… liebe Grüße. Ein wunderbares Kind hast du!

  3. der guckt ja schon ziemlich wissend (und so ein bisschen von oben herab) in die kamera, der kleine minimäuserich.
    ich fand das zweite kind schon eine erholung im vergleich zum ersten. die freude darüber währte aber nur sechs monate. dann schlug nämlich der charakter durch. und der hat’s in sich…

    • Oh, der denkt sich wahrscheinlich: „Grad‘ hat sie noch gesagt, sie bringt mich jetzt ins Bett, und jetzt fuchtelt sie schon wieder mit der Kamera rum…!“ ;-)

      Abgesehen davon, dass er die ersten vier Monate tagsüber ausschliesslich getragend werdend schlief, war es mit dem Mäuseknäbchen auch ein wenig erholsamer als mit dem Mäusemädchen. Bei uns währte die Freude knappe zwei Jahre – bis wir feststellen mussten, dass der Knabe Trotzanfälle hinlegen kann, die sich gewaschen haben. (Und die dem friedlichen Kind selbstverständlich niemand zutrauen würde.)

      Ich bin gespannt, wie es mit dem Dritten wird.

  4. Ich sags ja: die Dritten! Die machen alles wieder gut ;-) Ganz knuffig der kleine Mann ♥

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s