Suomalainen Päiväkirja

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Emanzipation, auch umgekehrt

15 Kommentare

In einem Land, in dem sowohl das Amt des Präsidenten als auch das des Ministerpräsidenten derzeit von einer Frau bekleidet wird, in einem Land, in dem es vollkommen normal ist, dass Frauen Busse fahren, Flugzeuge fliegen oder auf Baustellen arbeiten, in so einem Land gibt es natürlich auch…

… männliche Hebammen.

(Ich fand es zuerst ein wenig seltsam, aber insgesamt doch sehr cool.)

15 Kommentare zu “Emanzipation, auch umgekehrt

  1. Männliche Hebammen, nun ja vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig (wo ich mich schon immer frage was Männer zu dem Beruf eines Frauenarztes treibt).

    • Gegenfrage: Warum wird eine Frau Musterungsärztin? (Ich hatte mich so einer zu offenbaren… und hätte gern drauf bestanden, von einem Mann statt einer Frau den Finger ins Dunkle gesteckt zu bekommen. Ging aber nicht.)

  2. Oh ich hatte bei allen 3 Geburten mindestens eine männliche Hebamme dabei und die waren um längen besser als ihre stinkigen, motzenden weiblichen Kolleginnen! Irgendwie haben Männer mehr Mitgefühl oder so…
    Und der eine war auch noch eine richtige Augenweide, was will Frau mehr in so einer Situation? ;-)

  3. Irgendwie erinnere ich mich schwach, dass uns vor vielen Jahren mal ein Lehrer erzählte, dann ein Mann geklagt hat, weil er nicht *Hebamme* werden durfte. Mehr weiß ich aber nicht mehr.

    Ehrlich gesagt, frage ich mich auch manchmal was einen Mann dazu bringt, Frauenarzt zu werden — und trotzdem sind mir die Ärtze lieber als ihre Kolleginnen. Viel rücksichtsvoller und einfühlsamer — und auch irgendwie etwas distanzierter.

    Meine Hebammen waren immer unglaublich nett und lieb. Die Ärzte übrigens auch. Bloß die Ärztin bei Kind 2 war nicht grade der Renner.

  4. Heißen die nicht Entbindungspfleger? Also in Deutschland?

    Ich kanns mir ja irgendwie nicht so vorstellen. ;-)

  5. Hattet ihr eine männliche Hebamme bei der Geburt vom 3. Mäusekind?

    Ist das dann ein Hebammerich?? ;-))

  6. Hi, erst mal herzlichen Glückwunsch zum 3. Mäusekind. Was ist ein Geburtshelfer? Von so einem hab ich in Deutschland auch schon in den 70ern gehört, bzw., der hatte eine ähnliche Telefonnummer wie meine beste Freundin. Die gegenseitige Verwählerei war für beide nicht neu.

  7. Ich hab mal bei Wikipedia nachgeschaut:

    Männer im Hebammenberuf
    Seit 1985 dürfen in Deutschland und in Österreich auch Männer den Beruf einer Hebamme ausführen; deren offizielle Berufsbezeichnung lautet dann Entbindungspfleger. In Österreich aber ist die Berufsbezeichnung Hebamme auch für Männer gesetzlich vorgesehen.

    In Deutschland gibt es (Stand: 2009) nicht mehr als drei praktizierende männliche Entbindungspfleger. In Belgien sind es wenigstens zehn. In den Niederlanden sind es mehr als 50.

  8. Was, 3 männlichen Hebammen in D?? Ist das alles??!?!
    Da gibt’s doch sogar in Helsinki im Kätilöopisto 3 Stück, und in den anderen Krankenhäuser wahrscheinlich dann auch noch so ein paar… :-)

  9. Also für mich wäre eine männliche Hebamme ja grauenvoll. Brauche einfach „meine“ Hebamme (und meine gewohnte Umgebung ohne unnötige medizinische Interventionen), daher sind die Kinder Nr. 2, 3 und 4 auch Hausgeburten gewesen. Borstelchen Nr. 4 (unser kleiner Nachzügler:-)) ist nun auf den Tag genau 14 Wochen alt, Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

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