Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku


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Kleiner Vandale

Nachdem lange, lange Zeit das Telefon in des Mäusekleinkinds Sprache ”Hallo” hiess, wird es jetzt seit einigen Wochen als ”Demo” bezeichnet. Also ergab sich vorgestern die folgende Konversation:

Ähämann: ”Ich muss dann noch telefonieren.”
Mäusekleinkind: ”Mäusekleinkind demoliern!”

(Nicht ganz falsch. Kann durchaus passieren, dass sie, wenn man sie nicht ans Telefon lässt, anfängt zu demolieren…)


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Vorbereitungen auf Mäusekind II

Am Sonnabend haben wir das Lindholm-Baby im Krankenhaus besucht. Während das Mäusekleinkind im Januar beim Besuch des ersten der vier Gemeindebabys zwar aufgeregt ”Baby! Baby!” sagte, sich dann aber mehr für die anderen spannenden Dinge im Krankenhauszimmer interessierte, hat sie diesmal noch Stunden nach dem Besuch davon gesprochen wie ”Baby Augen zu” weil ”Baby sssäft”, wie ”Baby weint” hat und wie klein ”Baby Füsse” waren. Ich bin so gespannt, wie es werden wird, wenn ”Baby” dann tatsächlich ihr kleiner Babybruder oder ihre kleine Babyschwester ist…!

Das Experiment ”Das Mäusekleinkind schläft im eigenen Zimmer” ist dagegen gründlich fehlgeschlagen. Schon beim Einschlafen war sie irgendwie weniger entspannt als sonst und immer in Hab-acht-Stellung – sobald sich Mama oder Papa möglichst lautlos aus dem Zimmer schleichen wollten, sass das eigentlich schon schlafende Mäusekleinkind wieder hellwach aufrecht im Bett. In der ersten Nacht wurden wir um zwei von herzzerreissendem Weinen geweckt, woraufhin das Mäusekleinkind natürlich ins Elternbett geholt wurde. In der zweiten Nacht sass sie schon, ihre Ida unter den einen und ihren Bruno unter den anderen Arm geklemmt, abtransportbereit im Bett, als der Ähämann zu seinem weinenden Kind eilte. In der dritten und vierten Nacht kam sie uns halb elf schon an der Tür entgegen.

Wenn unser Schlafzimmer nicht so entsetzlich klein wäre und wir nicht Angst hätten, dass sich die Mäusekindelein dann gegenseitig vom Schlaf abhalten, wären wir ja sowieso nie auf die Idee gekommen, das immerhin noch ganz schön kleine Mäusekleinkind auszuquartieren.

Vorläufig haben wir uns entschieden, das Mäusekleinkind weiterhin im Gitterbettchen im Schlafzimmer schlafen zu lassen (wo sie letzte Nacht wie üblich friedlich von 20:00 bis 7:30 Uhr durchgeschlafen hat), und das Mäusebaby die erste Zeit in der KELA-Kiste. (Darin sind nämlich nicht nur lauter nützliche Dinge fürs Baby, sondern die Kiste, mit der die Dinge verschickt werden, kann man als erstes Bettchen benutzen – es gehört sogar extra eine passende Matratze dazu. Für das Mäusekleinkind hatten wir die Kiste allerdings nur die ersten Wochen im Wohnzimmer.) Das geht ein paar Monate, und dann lassen wir uns was Neues einfallen. Zur Not schlafen wir alle vier gemeinsam im Elternbett! :-)


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kaksikymmentäkuusi

Irgendwie funktioniert das oft so, dass ich das nächste Kennzeichen dann zu sehen bekomme, wenn ich jemandem gerade etwas Gutes tue – z.B. den Ähämann beim Fahren ablöse oder ihm Tomaten kaufe . Meine gestrige gute Tat ;-) bestand darin, Anja auf einen Möhrenkuchen ins Café Fontana einzuladen, als Dank für Meerschweinurlaubsbetreuung. Und kaum hatten wir uns an einem Tisch am Fenster niedergelassen, Anja, der Ähämann, das Mäusekleinkind und ich, kam draussen auch schon die 26 vorbeigefahren!

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Freud und Leid…

Nummer Zwei von Vier ist da!

Und wir haben kein Meerschwein mehr. :-( Vorgestern Abend hat er aufgehört zu fressen, gestern früh hat ihm der Tierarzt trotz allem noch eine sehr gute Verfassung bescheinigt, und gestern Abend ist er mir beim Versuch, wenigstens etwas Möhrenbrei in ihn reinzubekommen, quasi unter den Händen gestorben. Armer kleiner Kerl!

(Ich bin nur froh, dass wir nicht noch mehr Meerschweinchen haben: wenn doch anscheinend jedes Mal eins stirbt, kurz bevor wir ein neues Mäusekind bekommen – und wir wollen doch noch mehr Kinder…!)