Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Der erste weibliche Kühlschrank

7 Kommentare

… ist jetzt bei uns eingezogen. Nach Bosch, der von meinen Eltern zu uns nach Jena gezogen ist, Herrn Vähävirtanen, der mit uns im Studentendorf lebte, und dem schon sehr alten und klapprigen Onkel Upo, den wir in der neuen Wohnung vorfanden, ist jetzt die Dame Cylinda bei uns eingezogen.

Gestern habe ich es endlich geschafft, den letzten Teil unserer doch inzwischen recht umfangreichen Kuhsammlung an ihr anzubringen:

Angefangen hat das alles 2002. Damals, als die Pinni und der Iso gerade nach Finnland gezogen waren und wir ihnen ihren Staubsauger und ihren Wäscheständer mit ein paar tausend Kilometern Umweg über Norwegen und Nordfinnland nach Jyväskylä hinterherfuhren, gab es da auf einmal so tolle Milchpackungen mit Kühen drauf. Alle leeren Milchpackungen, derer wir habhaft werden konnten, wurden ausgeschnitten, reisten mit zurück nach Deutschland und schmückten fortan Bosch. Ein Jahr später reisten die Kühe zurück nach Finnland, wurden an Herrn Vähävirtanen angebracht und bekamen recht bald Verstärkung. Bis zu unserem Umzug, der uns mit Upo zusammenbrachte, war die Sammlung glücklicherweise schon so weit gewachsen, dass sie gnädig alle seine Schrammen und Altersflecken verdeckte. Insbesondere erfreuten wir unsere finnischen Besucher mit unserer Kuhsammlung – ”Ich wusste gar nicht, dass es soooo viele verschiedene Kühe gegeben hat!” oder ”An diese Kühe kann ich mich gar nicht mehr erinnern.” bekamen und bekommen wir jedes Mal zu hören. Als es vor einigen Wochen neue Kühe gab, wurde ich sogar auf Arbeit gefragt, wo ich die denn nun noch unterzubringen gedenke. Na, Dame Cylinda hat gerade noch so Platz für alle gehabt. Aber wenn es das nächste Mal neue Kühe gibt, werden wir wohl zum System der Wechselausstellungen übergehen müssen.

Und wie sehen eure Kühlschränke aus?
(Das ist ein spontan selbsterdachtes Stöckchen!)

7 Kommentare zu “Der erste weibliche Kühlschrank

  1. Boah, was für ein tolles Photo. Ich beneide Euch um diese Sammlung! Ich habe damals, als icvh 2006 4 Monate in Finnland Praktikum gemacht habe, auch gesammelt und dann gab es zwischendurch sogar die neuen Kühe kurz vor Weihnachten (zweite Reihe von unten), aber soviel Milch kann ja einer alleine gar nicht trinken… ;)

  2. lustige Sammlung.
    Mein Kühlschrank ist jetzt ganz leer. Früher mal, als ich noch kinderlos war ;-) hatte ich bunte Kühlschrankmagnete, teilweise Urlaubssouvenirs, und damit hatte ich kleine Rezeptzettel angepinnt.
    Dann krabbelte mein Nachwuchs durch die Gegend, und alles wanderte 1 Stockwerk höher. Dort ist es noch: die Zettel ordentlich im Sammler und die Magnete oben in der Stahlzarge des Türrahmens.

  3. Hier, ich! Ich hab das Stöckchen einfach mal aufgelesen und losphotographiert bzw. ich habe heute endlich mal an den Photoapparat gedacht, als ich bei meinen Eltern war. :)

  4. Hi,
    ich zeig dir unseren auch mal, aber vorsicht Unordnung drumherum ;o)

  5. Da ich vom „Muttermilch-Eintrag“ gerade hier gelandet bin, hier auch ein Foto von unserem Kühlschrank: http://graugruengelb.wordpress.com/2010/06/01/der-kommunikativste-kuhlschrank-der-welt-2/

    • Den Eintrag hatte ich schon mal gelesen, aber trotzdem danke fürs nochmal Verlinken.

      (Cool sieht er ja aus, und ist zudem noch ein Ostprodukt. Schade, dass er nur schön aussieht…)

  6. Pingback: Njam?!? | Pinni

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