Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Mama resümiert mal wieder, denn…

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das Mäusebabymädchen ist vier Monate alt!

Kaum zu glauben, ein Dritteljahr schon! Nächsten Monat müssen wir anfangen, Kindergärten für sie anzugucken. (Nein, noch kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen, sie „wegzugeben“ tagsüber…) Das Mäusebabymädchen hat viel gelernt im letzten Monat:Was man alles mit Spucke anstellen kann zum Beispiel. Was man damit für schöne Geräusche machen kann. Darüber hat sie das „Sprechen“ für ein paar Wochen ganz und gar eingestellt. Dafür hat sie es letzte Woche umso ausgiebiger wieder aufgenommen. Ich erzähl’ ihr was, und sie antwortet. Oder umgekehrt. Oder wenn sich keiner mit ihr beschäftigt, erzählt sie sich eben selbst was. Sowas von süss!

Und sie kann lachen! Als ich eines Abends mit ihr „geturnt“ habe, wurde ihr Lächeln immer breiter und breiter, die Augen leuchteten, und dann hat sie zum ersten Mal richtig laut gelacht! Ein bisschen missglückt klang es noch, aber doch, es war ein Lachen! Manchmal heben wir sie hoch, sie sieht irgendwas, und bricht in Lachen aus. Einfach so! Schön ist es auf der Welt! :-)

Seit zwei Wochen sind wir komplett milchfläschchenfrei. Von einem Tag auf den anderen hat sie auch das Abendfläschchen verweigert. Die erste Nacht ist sie wie befürchtet halb zwei wieder aufgewacht, die nächsten zwei Nächte hat sie dafür von abends um neun bis früh halb sieben durchgeschlafen. Also ist es bestimmt nicht der Hunger, der sie weckt. Mama freut sich, dass das leidige Milchkochen und der abendliche Kampf mit der Flasche wegfallen, und ist entschlossen, diese neue Freiheit und Arbeitserleichterung noch die nächsten zwei Monate zu geniessen, bevor das Kind seinen ersten Brei bekommt.
Allerdings – so schön das ist, die Nahrung fürs Kind immer dabei zu haben – unterwegs füttern ist zu einer neuen Herausforderung geworden. Viel lieber guckt sie nämlich rum, als beim Trinken nur Mamas Brust anzustarren. Es gibt ja sooo viel zu sehen! Man könnte ja was verpassen, während man trinkt! Wenn ich keinen Nerv mehr habe, weil sie zum zwanzigsten Mal einen einzigen Schluck genommen und danach den Kopf nach etwas Spannenderem gedreht hat, und die Mahlzeit für beendet erkläre, ist es auch gut. Wer braucht Essen, wenn es so viel auf der Welt zu sehen gibt?!

Im Kinderwagen kann das Kind ohne Protest auch nur noch schlafend transportiert werden. Sobald es aufwacht, will es raus – guuucken! – sonst wird lautstark protestiert. Demzufolge gehen wir nicht mehr ohne Tragetuch aus dem Haus. Wir alle werden froh sein, wenn sie sitzen kann und in den Sportwagen umziehen darf! Dafür trainiert sie schon fleissig. Im Liegen Beine hoch, Kopf hoch, das trainiert die Bauchmuskeln, und vielleicht kann man sich ja auf die Art irgendwann selbst aufrichten. Noch müssen wir ihr helfen, aber wehe, wir tun das nicht…!Letzten Montag hat sie sich zum ersten Mal vom Bauch auf den Rücken gedreht. Und gleich nochmal. Und nochmal. Und sie hat festgestellt, dass man, auf dem Bauch liegend und sich auf die Ellenbogen stützend, viel mehr sehen kann als auf dem Rücken liegend. Bald wird sie sich also auch andersrum drehen.

Und im Bett robbt sie sich auf unerklärliche Weise auf dem Rücken in nur wenigen Minuten nach dem Hinlegen in eine der oberen Ecken. Dort kommt sie dann nicht weiter, worauf sie anfängt, sich querzulegen. Letztens wären wir fast in lautes Lachen ausgebrochen, als wir sie da so liegen sahen: den Kopf fest in die obere linke Ecke gepresst, mit übereinandergeschlagenen Beinen quer im Bett liegend – und fest schlafend. (Um das nicht zu ändern, haben wir stattdessen nur still in uns reingegrinst.)Ach ja, schlafen… Wenn sie einmal schläft, dann schläft sie gut und lange. Aber ehe sie schläft…! Das ist wie mit dem Essen – man könnte ja was verpassen, wenn man die Augen auch nur kurzzeitig zufallen lässt! Meistens wird sie nur ningelig, wenn sie müde wird, und an einfach nur die Augen zumachen ist nicht zu denken. Allerdings hat sie es jetzt doch schon einige Male geschafft, ohne Protest einzuschlafen – sogar im stehenden (!) Kinderwagen, und auch abends im Bett. Vielleicht kann sie’s ja bald. :-)

Wir haben die sowas von lieb!!!

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