Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

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Das ist mal wieder so eine Woche, wo ich jeden Tag gen terveyskeskus pilgere. Aber ich bin eher hocherfreut darüber als genervt. Es ist nämlich so, dass ich endlich entdeckt habe, wie viel besser der Studentenarzt als das kommunale terveyskeskus ist. Die Erfahrung mit dem Heuschnupfenrezept hat mich zwar sehr geärgert, aber was das Fass letztendlich zum Überlaufen gebracht hat, war mein letzter Besuch da: Ich habe seit ein paar Monaten etwas in meinem Auge (ein Pterygium, wie ich nun seit heute endlich weiss), was da nicht hingehört, und nachdem die Aufregungen der Schwangerschaft und Geburt und der ersten Wochen mit dem Mäusebabymädchen sich ein bisschen gelegt hatten, fing ich doch an, mir Sorgen zu machen, was das da eigentlich ist. Immerhin gab mir die Schwester im terveyskeskus bereitwillig einen Termin beim Arzt – allerdings nicht wie erwartet beim Augenarzt, sondern, wie immer, erstmal bei der Allgemeinärztin. Die allerdings nicht so recht wusste, was sie von dem Ding in meinem Auge halten sollte. Zwar beteuerte sie immer wieder beruhigend, es wäre nichts Schlimmes, aber woher bitte will sie das wissen, wenn sie gar nicht weiss, was es überhaupt ist? Ich solle doch erstmal eine Weile meine Heuschnupfen-Augentropfen nehmen, und dann mal weiter sehen. Sollte das Ding weiter wachsen, dann würde sie mich eventuell (!) doch mal zum Augenarzt schicken. Also nee. Ich seh’s ja ein, dass man nicht mit allem zu einem Facharzt muss, aber wenn der Allgemeinarzt am Ende ist mit seinem Latein, dann wäre es vielleicht doch angebracht, mal einen Spezialisten ranzulassen.

Der Ähämann ist inzwischen drauf und dran, doch eine private Krankenversicherung abzuschliessen (die im Übrigen nicht wirklich privat ist, sondern nur eine Erweiterung der Grundversicherung über KELA und somit auch gar nicht so teuer ist).

Aber ich, als ich gestern mit dem Mäusebabymädchen zur neuvola ging, ergriff erst mal die Gelegenheit beim Schopfe (terveyskeskus, neuvola und Studentenarzt sind alle im gleichen Gebäude) und trug mein Anliegen bei YTHS nochmal vor. Und, kaum zu glauben – gleich heute hatte ich einen Termin beim Augenarzt, und die Auffrischung meiner FSME-Impfung – um die ich schon grösste Kämpfe befürchtet hatte – ist auch kein Ding: heute konnte ich mir das Rezept für den Impfstoff abholen, habe ihn in der Apotheke gekauft, und morgen habe ich einen Termin bei der Schwester, die verabreicht mir ihn dann.

Ich frage mich, warum ich nicht schon die letzten zweieinhalb Jahre da hin gegangen bin. Und jetzt überweise ich gleich meinen (für Doktoranden freiwilligen) Semesterbeitrag für nächstes Jahr!

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