Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

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Das war die entspannteste Woche, die wir seit des Mäusebabymädchens Geburt hatten! :-) Also ich jedenfalls, der Ähämann hat leider kurz vor dem Urlaub noch ein paar Aufträge mit baldiger deadline bekommen, und leider, leider kann man ja in Konnevesi so gut arbeiten… :-(

Es war so schön, wieder „zu Hause“ zu sein. Ich möchte mittlerweile eigentlich nirgends anders mehr wohnen als in Turku, aber jedes Mal, wenn wir nach Konnevesi fahren, denke ich – so kurz hinter Tampere, wenn es mit den unendlichen Wäldern und den vielen Seen anfängt – das ist das „richtige“ Finnland. Auch wenn es bei unserer Ankunft erstmal schneite. Und die Birkenblätter noch sooo klein waren, viel kleiner als in Turku.

„Zu Hause“ sein ist, auf der Koskibrücke zu stehen und in das rauschende Wasser zu schauen. „Zu Hause“ sein ist, einen Ausflug in die “Linkki-Baari“ am Busbahnhof, die eigentlich gar keine richtige Bar ist, sondern eher ein Café, machen, weil der Ähämann da „noch nie war“, im Gegensatz zu mir, die manchmal von Janne und Jyrki auf einen Kaffee dahin eingeladen worden ist, wenn die beiden noch einen Vorwand brauchten, nicht sofort wieder auf die Station zurück zu fahren, nachdem sie mir beim Fangen geholfen hatten oder wir gemeinsam für die Station einkaufen waren. „Zu Hause“ sein ist, im K-Kauppa alles an gewohnter Stelle zu finden und wie immer schrecklich zu frieren, weil es irgendjemand dort für richtig hält, die Klimaanlage auf 17°C einzustellen. „Zu Hause“ sein ist, kleine unbefestigte Achterbahnstrassen durch unendlichen Wald zu fahren. „Zu Hause“ sein ist, vom See die kuikka rufen zu hören. „Zu Hause“ sein ist vor allem, alle „meine“ Leute zu treffen, die Konnevesi erst zu meinem Zuhause gemacht haben.

Das Mäusebabymädchen hat jede Nacht verlässlich sieben Stunden geschlafen, und wenn sie aufgewacht ist, schien immer schon die Sonne ins Zimmer. Die karonkka fand sie ganz toll – unser Kind, das abends sonst immer ein bisschen quengelig ist, war die ganze Zeit damit beschäftigt, fremde Leute anzugucken. Und hat sich dann brav ins Bett bringen lassen, so dass der Ähämann und ich sogar noch ein bisschen zusammen tanzen konnten.
Und am Wochenende bei meiner hostfamily habe ich sie eigentlich nur zum Stillen auf den Arm bekommen. Irgendjemand hat sich immer um sie gekümmert, und wir konnten zum ersten Mal seit des Mäusebabymädchens Geburt in aller Ruhe essen und in die Sauna gehen. Und weil wir es Samstagabend in der Sauna so schön fanden, aber Sonntagmittag schon wieder fahren mussten, wurde extra für uns die Sauna schon Sonntagfrüh wieder angeheizt.

War das ein schöner Urlaub!!! :-)

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