Suomalainen Päiväkirja

Live aus Turku

Zum LIDL, ins PRISMA…?

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Am liebsten in den Citymarket in Kupittaa!

Wer schon länger hier liest, wird sich vielleicht erinnern, dass der Citymarket im Länsikeskus mir regelmässig schlechte Laune verursacht hat und zu den von mir am meisten gehassten Geschäften gehörte. Gross, unübersichtlich, unsortiert und immer voller Menschenmassen.

Aber seit es den Citymarket in Kupittaa gibt – genau genommen gibt es ihn genau so lange, wie wir in Finnland sind, nur dass das Einkaufen in einer riesigen, aber erst halb mit Waren gefüllten und noch im Bau befindlichen Halle nicht so wirklich grossen Spass machte – aber seit der Citymarket in Kupittaa fertig gestellt ist, gehört er zu meinen Lieblingsläden. Nicht, dass er kleiner wäre. Er ist RIESIG. Der gigantischste Supermarkt, den ich je besucht habe.

Das allein ist die Brotabteilung:

Und das ein kleiner Ausschnitt aus der Milchabteilung:

Die neben Brot- und Milchabteilung drittwichtigste Abteilung finnischer Supermärkte:


Riesige Auswahl an Süssigkeiten.

Trotz seiner Grösse ist er der aufgeräumteste und übersichtlichste Supermarkt, in dem ich je war. Dort schiebe ich gern in aller Ruhe meinen rot-gelben Einkaufswagen durch die Gänge zwischen den Regalen, auch gern nur zum Gucken, nicht zum Kaufen. Wo sonst gibt es beispielsweise Hunde- und Katzenwurst in solcher Auswahl?

Heute habe ich sogar Sauerkirschen im Glas dort entdeckt, die bisher in keinem finnischen Laden zu finden waren, auch nicht im LIDL. Wer sagt’s denn – wir werden doch noch europäisch! ;-) (Aber bitte nicht zu sehr!!!)

Und besonders gern geh’ ich dort einkaufen, weil dort nie viel los ist, es ruhig ist und man nicht mal mit Musik berieselt wird, und es bis zur Kasse äusserst entspannt zugeht. Ich packe schon lange nicht mehr meine Sachen vom Fliessband schnellschnellschnell wieder in den Einkaufswagen. Sondern nach dem Bezahlen in aller Ruhe in Rucksack und Einkaufsbeutel. Wenn ich damit nicht, bis der übernächste Kunde dran ist, fertig geworden bin, dann warten sowohl Kunde als auch Kassiererin geduldig. (Meine in Deutschland erworbenen Schnell-Einpack-Fähigkeiten kann ich immer noch gezwungenermassen im LIDL zur Anwendung bringen.)

Und während ich mit meinen Beuteln Richtung Ausgang gehe, muss ich mich immer noch ein bisschen über die da amüsieren, die mit ihrem Wechselgeld ihr Glück versuchen:

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